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	<title>Barrierefreiheit Archive - Trude Kuh TELEVISION</title>
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		<title>Friedrich Dagott und Rainer Ahlers vom Ohmsteder Schützenverein zu Gast bei „Trude Kuh“</title>
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		<pubDate>Tue, 05 May 2026 10:10:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wer beim Wort Schützenverein zuerst an Uniformen, Festmärsche und Nostalgie denkt, liegt nicht völlig daneben – aber eben auch nur bei einem Teil des Bildes. Hinter den vertrauten Ritualen steckt heute ein dynamischer Mikrokosmos aus Konzentration, Disziplin und echter Gemeinschaft, die sich mit Tempo und Taktgefühl in eine Gegenwart bewegt, die schneller ist als je [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/friedrich-dagott-und-rainer-ahlers-vom-ohmsteder-schuetzenverein-zu-gast-bei-trude-kuh/">Friedrich Dagott und Rainer Ahlers vom Ohmsteder Schützenverein zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer beim Wort Schützenverein zuerst an Uniformen, Festmärsche und Nostalgie denkt, liegt nicht völlig daneben – aber eben auch nur bei einem Teil des Bildes. Hinter den vertrauten Ritualen steckt heute ein dynamischer Mikrokosmos aus Konzentration, Disziplin und echter Gemeinschaft, die sich mit Tempo und Taktgefühl in eine Gegenwart bewegt, die schneller ist als je zuvor. In den Studios von „Trude Kuh“ erzählten der Sportleiter Friedrich Dagott und Rechnungsführer Rainer Ahlers vom Ohmsteder Schützenverein, wie ihr Verein Tradition bewahrt und gleichzeitig mutig neue Wege geht. Moderiert wurde das Gespräch von Redaktionsleiter Georg Mahn.</p>
<h2><strong>Tradition mit Tempo: Wie ein Verein sich neu erfindet</strong></h2>
<p>Rainer Ahlers weiß, wovon er spricht: Mit 13 trat er ein, 55 Jahre später ist er immer noch dabei. Was früher das Schützenfest als großer Magnet war, hat sich gewandelt. Heute steht das Sportliche im Vordergrund, die Tradition folgt – nicht verschwindend, sondern bewusst neu gerahmt. Friedrich Dagott beschreibt den Veränderungsdruck bei Jugendlichen offen: In einem Oldenburger Stadtteil mit „20 bis 25 Möglichkeiten“, jedes Wochenende etwas zu erleben, konkurrieren Vereine mit Freizeitangeboten, Social Media und Events. Der Ohmsteder Schützenverein antwortet nicht mit Klage, sondern mit kluger Vielfalt: Luftgewehr, Luftpistole, Lichtpunkt für die Jüngsten und als jüngstes Standbein das Blasrohrschießen. Das ist zugänglich, gesundheitsfördernd und überraschend präzise – und genau dieser Mix verleiht dem Verein spürbaren Schub.</p>
<h2><strong>Einstieg leicht gemacht: Lichtpunkt und Blasrohr öffnen Türen</strong></h2>
<p>Für Kinder unter 12 bietet Lichtpunktschießen einen sicheren Start: Ein Gewehr, das nur Licht auf einen Red Point sendet, völlig ungefährlich und ideal, um Zielgefühl zu entwickeln. Gesetzliche Regelungen sind im Verein gelebte Praxis: Luftgewehr und Luftpistole ab 12, Kleinkaliber je nach Disziplin erst deutlich später. Das Blasrohr hingegen senkt die Hürde, setzt auf Körpergefühl statt Kaliber – wer eine Kerze ausblasen kann, schafft die Grundvoraussetzung. Spannend sind die Bilder, die Dagott und Ahlers zeichnen: Ein Aluminiumrohr mit mindestens 1,21 Meter Länge, leicht und präzise; Kinder, die aufgelegt schießen und das Zielen lernen, Treffer setzen, Erfolge sammeln. Achtjährige wie Johanna kommen über Ferienpassaktionen, bleiben, wachsen, bringen Geschwister mit – so entfaltet sich organisch eine Familienbewegung, die den Sport trägt.</p>
<h2><strong>Ferienpass, Turniere, Talente: Wenn aus Neugier Leistung wird</strong></h2>
<p>Die Ferienpassaktionen in Zusammenarbeit mit der Stadt Oldenburg sind ein Motor. An Spitzentagen trainierten bis zu 20 Kinder, oft zwei Termine im Jahr – 2026 ist aus Zeitgründen einer geplant, konkret am 9. Juli. Der Erfolg ist messbar: Tom, heute Deutscher Vizemeister, und Klara, zweite im niedersächsischen Kids Cup, kamen über den Ferienpass. Rebecca ebenfalls. Hier ist der rote Faden: Niedrige Einstiegshürden, kluge Förderung, Freude am Besserwerden. Dagott erzählt, wie Talente wachsen, wenn man ihnen die richtigen Werkzeuge gibt – vom kurzen Rohr zum 1,60 Meter langen Blasrohr, ohne Leistungsbruch, dafür mit mehr Spaß und Präzision. Das setzt Bindung frei und schafft Perspektiven.</p>
<p>Der Verein denkt Veranstaltungen mit Herz und Humor: Das erste Ohmsteder Halloween-Blasrohr-Turnier im Oktober war organisatorisch eine Punktlandung und atmosphärisch ein Erlebnis. Mit Skeletten, Spinnennetzen und Verkleidungen entsteht ein „spooky“ Umfeld, das dennoch als Trainingsturnier wirkt. Die Folge: größerer Zulauf, Vereine aus der Region reisen an, und wer hier Spaß hat, steht wenig später bei der Deutschen Meisterschaft wieder am Stand – dann vorschriftsmäßig gekleidet, versteht sich.</p>
<h2><strong>Sicher, inklusiv, bezahlbar: Das System hinter dem Sport</strong></h2>
<p>Sicherheit ist im Blasrohr Standard. Die Pfeile bestehen aus zurechtgeschnittenen Stricknadeln, mit 3D-gedruckten Konen verbunden, leicht instand zu halten, kostengünstig herzustellen und zu reparieren. Ein verfehlter Schuss gegen die Stahlwand? Ein Fall für feines Schmirgelpapier. Die Verschleißkosten sind niedrig – anders als beim Luftgewehr, wo Ausrüstung schnell im vierstelligen Bereich liegt. Dieses Kostenargument ist nicht nur betriebswirtschaftlich relevant; es öffnet den Sport für Familien und entlastet den Verein.</p>
<p>Zum System gehört auch Inklusion. Über die Oldenburger Firma Zentegra trainierte der Verein über 10 bis 15 Wochen mit psychisch gehandicapten Menschen. Ergebnis: Spaß, Teilhabe, ein Mitglied blieb. Die Infrastruktur wurde konsequent verbessert: Neue, rollstuhlgerechte Sanitäranlagen, Rampen, nahezu vollständige Barrierefreiheit – nur ein Kabeltunnel am Luftgewehrstand erfordert kurze Hilfe. Das Prinzip: Möglich machen statt ausschließen.</p>
<h2><strong>Königsschießen und Kader: Moderne Formate, gelebte Gleichberechtigung</strong></h2>
<p>Trotz sportlicher Neuaufstellung bleibt Kerntradition erhalten. Das Königsschießen am 9. Mai ist ein fester Termin, modern interpretiert. Der Verein schießt geschlechterübergreifend aus, eine „Unisex“-Krone statt getrennte Titel – die Tradition atmet Gegenwart, ohne ihren Charakter zu verlieren. Parallel zur Basisförderung läuft die Zusammenarbeit mit dem Oldenburger Schützenbund: Im Luftgewehrbereich über Trainerlizenzen und Kaderstrukturen, im Blasrohr entsteht eine junge Förderarchitektur, die konsequent auf Nachwuchs setzt. Die Rechnung geht auf: Wo Luftgewehrvereine oft über Mitgliederschwund klagen, verzeichnet der Ohmsteder Schützenverein Zuwachs durch Blasrohr.</p>
<p>Ehrenamt bleibt Herausforderung – und Chance. Ahlers beschreibt es pragmatisch: Reibungslos lief es nicht immer, Rechnungsführer ist er „auch deshalb so lange“. Doch durch die neue Sparte kamen Menschen, die aus anderen Sportarten ausscheiden und im Blasrohr eine gemeinsame, generationenübergreifende Heimat finden – inklusive Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Der Schlüssel: mit der Zeit gehen, Neues wagen, Kosten im Blick behalten. Ein Blasrohr statt eines teuren Vereinsgewehrs – zehn komplette Ausrüstungen für den Preis eines Gewehrs sind ein Argument, das in vielen Kassen gehört wird.</p>
<h2><strong>Einladung, Reichweite und Mehrwert: Warum Dein Verein ins TV-Studio gehört</strong></h2>
<p>Wir von „Trude Kuh“ haben Friedrich Dagott und Rainer Ahlers vom Ohmsteder Schützenverein eingeladen, weil ihre Geschichte zeigt, wie lebendig Tradition sein kann, wenn man sie mit Mut und Herz weiterdenkt: Ferienpassaktionen mit bis zu 20 Kindern am Tag, ein niedrigschwelliger Einstieg über Lichtpunkt und Blasrohr, echte Erfolge wie der Deutsche Vizetitel für Tom und Platz zwei im Kids Cup für Klara, dazu gelebte Inklusion mit Zentegra, fast vollständige Barrierefreiheit und ein modernes Königsschießen mit geschlechterübergreifender Krone. Wenn Du Deinen Verein, Deine Abteilung oder Dein Unternehmen mit einem sympathischen, professionellen TV-Feature sichtbar machen willst, komm zu uns ins TV-Studio: Auf unserer Seite <a href="https://www.trude-kuh.de">„Trude Kuh“</a> findest Du alles über Reichweite und Formate, lernst das <a href="https://www.trude-kuh.de/tv-studio">TV-Studio von „Trude Kuh“</a> kennen und kannst direkt Dein Format buchen. Wenn Du als Verein Deine Arbeit, Deine Erfolge und Deinen Nachwuchs vorstellen möchtest, nutze den schnellen Weg über <a href="https://www.trude-kuh.de/verein-vorstellen">Verein im Interview vorstellen</a> – und wenn Du als Unternehmen die enorme Sichtbarkeit für Deine Marke nutzen willst, informiere Dich zu unseren <a href="https://www.trude-kuh.de/werbung-schalten">Werbemöglichkeiten für Unternehmen</a>. Wir von „Trude Kuh“ erreichen über 14,5 Mio. Kontakte im Monat und bieten Dir starke Platzierungen, kreative Formate und Kampagnen mit Wirkung; wenn auch Du Deinen Verein oder Dein Business im besten Licht zeigen willst, melde Dich bei uns und wir machen aus Deiner Geschichte ein TV-Erlebnis mit Reichweite.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/friedrich-dagott-und-rainer-ahlers-vom-ohmsteder-schuetzenverein-zu-gast-bei-trude-kuh/">Friedrich Dagott und Rainer Ahlers vom Ohmsteder Schützenverein zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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		<title>Jan Gelhaus und Annegret Kettelmann von Malteser Herzenswunsch zu Gast bei „Trude Kuh“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[hendrik]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2026 13:12:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Als der Jahreswechsel noch in der Luft knistert und gute Vorsätze im Kopf der Menschen tanzen, erzählt ein Gespräch von Wünschen, die kleiner klingen und doch ungeheuer groß sind. Ein Fischbrötchen an der Nordsee, das Rauschen der Elbe, einmal noch ins Stadion, einmal noch ins Theater, einmal noch die eigene Wohnung betreten. Es sind Momente, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Als der Jahreswechsel noch in der Luft knistert und gute Vorsätze im Kopf der Menschen tanzen, erzählt ein Gespräch von Wünschen, die kleiner klingen und doch ungeheuer groß sind. Ein Fischbrötchen an der Nordsee, das Rauschen der Elbe, einmal noch ins Stadion, einmal noch ins Theater, einmal noch die eigene Wohnung betreten. Es sind Momente, die stärker sind als Schmerz und Diagnose, ermöglicht von Menschen, die handeln, schenken, begleiten. Im „Trude Kuh“ TV-Studio sprechen Koordinator Jan Gelhaus und Wunscherfüllerin Annegret Kettelmann von Malteser Herzenswunsch darüber, wie sie schwer erkrankten oder stark eingeschränkten Menschen Herzenswünsche erfüllen – ehrenamtlich, medizinisch begleitet, professionell organisiert und vor allem mit viel Herz. Moderiert wurde das Interview von Redaktionsleiter Georg Mahn.</p>
<h2><strong>Normalität als größter Wunsch: Einmal Meer, einmal Heimat, einmal Nähe</strong></h2>
<p>Wenn man an Wünsche denkt, erscheinen schnell große Bilder: Luxus, Fernreisen, spektakuläre Anschaffungen. Im Alltag von Malteser Herzenswunsch ist es oft das Gegenteil. Jan Gelhaus beschreibt, wie vermeintlich kleine Dinge zu großen Ereignissen werden: noch einmal das Meer sehen, ein Fischbrötchen an der Nordsee, die Rückkehr in die eigenen vier Wände nach langen Krankenhaus- oder Pflegeheimaufenthalten. Diese Normalität, das Gewohnte im eigenen Umfeld, ist für viele der eigentliche Sehnsuchtsort.</p>
<p>Ein eindrückliches Beispiel ist die Fahrt eines Herrn im Elektrorollstuhl nach Wittenberge an der Elbe: Der Elberadweg verläuft über das Grundstück seiner Eltern, er selbst war nie dort. Keine Angehörigen konnten ihn begleiten. Das Team machte es möglich, der Mann fuhr, bis der Akku leer war, und wurde anschließend sicher zurückgebracht. Neben solchen Wegen der Erinnerung erfüllt das Team auch besondere Mobilitätswünsche, wie der von Mia, die einen speziellen Buggy benötigte, um wieder am Leben außerhalb der eigenen vier Wände teilhaben zu können. Nicht der Besitz, sondern die Möglichkeit, wieder da sein zu dürfen, wo das Herz schlägt – das ist die Magie dieser Einsätze.</p>
<h2><strong>Barrierefreiheit und Sicherheit: Die unsichtbaren Hürden hinter jeder Fahrt</strong></h2>
<p>Wo „barrierefrei“ draufsteht, ist oft nur Teilschutz drin – und selten für Tragen, Pflegerollstühle oder große Elektrorollstühle ausgelegt. Jan Gelhaus beschreibt, wie die Teams hinter den Kulissen Hindernisse ausräumen: Zugänge prüfen, Wege planen, Plätze anpassen, damit aus einem Wunsch ein sicherer, machbarer Moment wird. Die Begleitungen sind professionell organisiert. Viele Ehrenamtliche kommen aus Rettungsdienst und Krankenpflege, dazu Quereinsteiger mit großem Herz und Führerschein. Alle absolvieren eine Basisschulung und vertiefen sich in regelmäßigen Gruppenabenden in relevante Themen, von medizinischer Handhabung bis zur Gesprächsführung mit Gästen und Angehörigen.</p>
<p>Die Teamzusammenstellung erfolgt bewusst und achtsam. Ein Beispiel berührt: Die Begleitung einer Großmutter zur Beerdigung ihrer sechsjährigen Enkelin. Hier wählte Gelhaus eine Wunscherfüllerin ohne eigene Kinder – nicht aus Distanz, sondern aus Verantwortung, damit die emotionale Last tragbar bleibt und die Begleitung professionell gelingen kann. Wo Beatmung oder komplexe Geräte nötig sind, fahren entsprechend geschulte Ehrenamtliche mit. Sicherheit, Würde und Fürsorge gehen Hand in Hand – erst dadurch wird das Wünschen angstfrei.</p>
<h2><strong>Zwischen Trost und Freude: Emotionen, Austausch und die Kraft der Gemeinschaft</strong></h2>
<p>Annegret Kettelmann erzählt von einem Mann, der auf der Trage die Beerdigung seiner Ehefrau begleiten konnte. Ein Wunsch voller Schmerz und Sinn, erfüllt mit Respekt, Ruhe und Nähe. Solche Erlebnisse gehen unter die Haut – und sie bleiben. Damit Erlebnisse nicht zur Last werden, pflegt das Team einen engen Austausch: mindestens jährliche Treffen mit allen Beteiligten, bei vielen Gruppen sogar alle vier Wochen. Nach jeder Fahrt wird besprochen, was gut lief, was schwierig war, wie man mit Trauer, Unsicherheit, Stille umgeht. Das schützt, stärkt, bildet Erfahrung und hält die Freude lebendig.</p>
<p>Überraschend ist auch die Resonanz aus dem Umfeld. Kettelmann berichtet, wie Außenstehende zunächst nur die traurige Seite sehen – Krankheit, Abschiede, Einschränkungen. Doch wer die andere Perspektive zulässt, erkennt, dass hier die schöne Seite des Lebens überwiegt: Mitgefühl, Erfüllung, Augenblicke, die wieder strahlen. Beeindruckend ist zudem die Bereitschaft vieler Ehrenamtlicher, Urlaub zu nehmen, um eine Fahrt zu begleiten. Wo Netzwerke wirken, werden Türen geöffnet: Ein VIP-Platz bei „König der Löwen“ in Hamburg, Stühle demontiert für die Fahrtrage, ein sechzehnjähriger, beatmeter Jugendlicher, der trotz Sterbenskrankheit das Musical erleben konnte. Wenn Wünsche Menschen erreichen, erreichen Menschen mehr, als man für möglich hält.</p>
<h2><strong>Niedrige Hürden, offene Ohren: Wer darf sich melden und wie läuft es ab?</strong></h2>
<p>Es braucht keine letzten Wünsche und keine Sterbenskrankheit, um sich bei Malteser Herzenswunsch zu melden. Jeder, der durch schwere Erkrankung oder von Geburt an bestehende Einschränkung einen Wunsch nicht eigenständig erfüllen kann, darf Kontakt aufnehmen – unverbindlich, ohne Scham. Ein Anruf oder eine E-Mail genügt. Häufig kommen Anfragen über Pflegekräfte, die ihre Gäste gut kennen. Manchmal melden sich Angehörige, manchmal die Betroffenen selbst. Das Team hört zu, prüft, plant, erfüllt – mit Augenmaß und Herz.</p>
<p>Finanziell ist der Dienst stabil. Das Spendenaufkommen sei stark, sagt Gelhaus, und habe sogar ermöglicht, den Kreis der Begleitbaren im Jahr 2023 zu erweitern. So wurden Einsätze wie die Fahrt eines eingefleischten Bayern-Fans ins Stadion möglich, liegend transportiert, begleitet von seiner Pflegerin. Die Bilder aus diesem Tag sprechen Bände: Freude, die Funken schlägt. Genau solche Momente sind das beste Argument, die Initiative weiter zu unterstützen – und den eigenen Wunsch auszusprechen, statt ihn zu verschweigen.</p>
<h2><strong>Deine Einladung: Mehr Wünsche, mehr Mitmachen, mehr Reichweite für gute Ideen</strong></h2>
<p>Wir von „Trude Kuh“ freuen uns, Malteser Herzenswunsch vorgestellt zu haben, und laden Dich ein, es uns gleichzutun: Wenn Du einen Verein, eine Initiative oder Dein Unternehmen im TV-Studio von „Trude Kuh“ präsentieren möchtest, melde Dich bei uns. Die wichtigsten Punkte aus dem Gespräch kurz für Dich: Herzenswünsche sind oft normale Dinge, die enorme Wirkung entfalten, die Begleitungen sind professionell und sicher, Barrierefreiheit wird aktiv ermöglicht, das Team tauscht sich eng aus und schafft Platz für Emotionen, und dank starker Spenden ist Vieles machbar. Wenn Du einen Wunsch für jemanden kennst, der ihn allein nicht erreichen kann, oder wenn Du als Verein Deine Arbeit zeigen willst, dann nutze unsere Plattform – wir bieten Dir Sichtbarkeit, Reichweite und ein herzliches Team, das Dich durch die Produktion führt. Du findest mehr über „Trude Kuh“ unter <a href="https://www.trude-kuh.de">„Trude Kuh“</a>, Einblicke in das <a href="https://www.trude-kuh.de/tv-studio">TV-Studio von „Trude Kuh“</a>, die Möglichkeit, Deinen <a href="https://www.trude-kuh.de/verein-vorstellen">Verein im Interview vorstellen</a> zu lassen, und umfassende <a href="https://www.trude-kuh.de/werbung-schalten">Werbemöglichkeiten für Unternehmen</a>, die zu Deiner Marke und Deinen Zielen passen. Wir von „Trude Kuh“ erzielen monatlich über 14,5 Mio. Kontakte – wenn Du Deine Reichweite ausbauen, fundiertes Storytelling nutzen und starke Sichtbarkeit mit sympathischer TV-Präsenz verbinden willst, dann sind wir Dein Weg ins Publikum. Melde Dich, wenn Du einen Verein vorstellen möchtest oder mit Deinem Unternehmen die Chancen intelligenter Werbung im TV-Umfeld und digitalem Publishing nutzen willst; gemeinsam schaffen wir Inhalte, die berühren, Themen, die Menschen mitnehmen, und Kampagnen, die wirken.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/jan-gelhaus-und-annegret-kettelmann-von-malteser-herzenswunsch-zu-gast-bei-trude-kuh/">Jan Gelhaus und Annegret Kettelmann von Malteser Herzenswunsch zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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		<title>Britta Hutzler und Lothar Hutzler vom Behinderten- und Versehrtensportverein Nürnberg zu Gast bei „Trude Kuh“</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jan 2026 16:18:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn die Halle tobt, Pokale glänzen und Beats durch die Lautsprecher jagen, denken viele an Sport als Bühne für Rekorde. Doch jenseits von Höher, schneller, weiter spielt sich eine andere, stillere und oft mutigere Geschichte ab: Menschen, die mit oder ohne Behinderung täglich mit dem eigenen Körper ringen, die Bewegung neu lernen, neu deuten und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/britta-hutzler-und-lothar-hutzler-vom-behinderten-und-versehrtensportverein-nuernberg-zu-gast-bei-trude-kuh/">Britta Hutzler und Lothar Hutzler vom Behinderten- und Versehrtensportverein Nürnberg zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die Halle tobt, Pokale glänzen und Beats durch die Lautsprecher jagen, denken viele an Sport als Bühne für Rekorde. Doch jenseits von Höher, schneller, weiter spielt sich eine andere, stillere und oft mutigere Geschichte ab: Menschen, die mit oder ohne Behinderung täglich mit dem eigenen Körper ringen, die Bewegung neu lernen, neu deuten und dabei Gemeinschaft finden. Genau dieses Wir-Gefühl ist beim Behinderten und Versehrtensportverein Nürnberg mehr als ein Motto – es ist gelebte Praxis. In den Studios von „Trude Kuh“ erzählen Britta Hutzler, stellvertretende Vorsitzende im Fachbereich Sport, und ihr Mann Lothar Hutzler, zuständig für Mitgliederverwaltung und Betreuung, wie ihr Verein Inklusion zur sportlichen Heimat macht, mit Geduld statt Leistungsdruck und mit Angeboten, die Teilhabe ermöglichen und den Körper nicht bewerten, sondern stärken. Moderiert wurde das Gespräch von Redaktionsleiter Georg Mahn.</p>
<h2><strong>Inklusion als gelebter Alltag: Angebote, die verbinden</strong></h2>
<p>Was ist die DNA des Vereins? Britta Hutzler bringt es auf den Punkt: inklusive Bewegung, Miteinander und Freude an der Bewegung. Lothar Hutzler ergänzt, dass die Vermischung aus Menschen mit und ohne Behinderung das Wesen des Vereins prägt. Es geht nicht um Schubladen, sondern um gemeinsames Sporttreiben – vom ersten Hallo bis zum herzhaften Lachen nach der letzten Übung. Die Sportstätten sind über ganz Nürnberg verteilt, von Altenfurt bis Buchenbühl, sodass möglichst viele Menschen wohnortnah Zugang finden. Diese Struktur schafft Nähe und Vielfalt, fordert aber auch organisatorische Energie, gerade wenn Wasserflächen benötigt werden.</p>
<h2><strong>Tradition mit Zukunft: Von Tischtennis bis Wassergymnastik</strong></h2>
<p>Der Verein hat historische Wurzeln: Gegründet im September 1953 von 33 Kriegsgeschädigten, gehören Tischtennis und Schwimmen seit jeher zum Kern. Bis heute hat Tischtennis einen starken Stellenwert, mit etwa 40 aktiven Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Noch größer ist die Nachfrage im Wasser: Schwimmen und Wassergymnastik sind die Renner, doch genau dort ist es besonders schwer, Wasserzeiten zu bekommen. In Nürnberg ist das buchstäblich ein Kampf um jede freie Bahn, in enger Abstimmung mit der Stadt. Britta Hutzler ist seit rund 2015 „richtig dicke dabei“ – und weit darüber hinaus. Ihre Arbeit im Element Wasser wurde vom Behinderten- und Rehabilitationssportverband Bayern mit der Ehrenmedaille für besondere Verdienste um den Sport in Bayern gewürdigt. Für Britta war das ein Gänsehautmoment und eine seltene, umso wichtigere Wertschätzung für Ehrenamt.</p>
<h2><strong>Ein Gelände, das Begegnung schafft: Feste, Spiele und ein echtes Wir</strong></h2>
<p>Sport ist nicht alles – Begegnung macht den Unterschied. Das Vereinsgelände ist zentraler Treffpunkt: Wintergrillen, Weihnachtsfeiern und vor allem das große Kinder- und Spielefest im Mai. Rund 100 Kinder verwandeln dann das Gelände in einen Parcours der Freude: Tischtennis, Entenangeln, Boccia, Stockschießen, Minigolf auf der Stockbahn – was das Wetter zulässt, wird zum Erlebnisspielplatz. Ein schönes Detail aus dem Vereinsalltag: Am Ende des Fests mussten Kinder erst wieder den Eltern zugeordnet werden, so frei und fröhlich waren sie auf dem gesamten Areal unterwegs. „Meine Gruppe sagt: Wir gehören immer zusammen“, erzählt Britta. Ob ein neues Kind eine Behinderung hat oder nicht, spielt keine Rolle – es zählt der gemeinsame Spaß. Tief gelebte Inklusion funktioniert hier ohne großen Auftritt, dafür mit spürbarer Wärme.</p>
<h2><strong>Teilhabe praktisch: Mitmachen ausdrücklich erwünscht</strong></h2>
<p>Wer sich unsicher fühlt, ob er oder sie im Verein richtig ist, soll einfach kommen und ausprobieren. „Bei uns ist jeder sofort Mitglied – ob schon angemeldet oder im Schnuppern“, sagt Britta. Das nimmt Druck und baut Barrieren ab. Der Verein bietet spezifische Angebote, auch für blinde Menschen. Dabei gilt ein Satz, der trocken klingt und doch so treffend ist: „Der Sehende ist im Weg.“ Denn wer nicht sehen kann, kennt seinen Raum nach zwei, drei Runden und bewegt sich sicher – der Sehende steht dann oft dort, wo er gar nicht sein sollte. Es ist dieser humorvolle, respektvolle Umgang, der die Atmosphäre im Verein prägt.</p>
<h2><strong>Investitionen in die Zukunft: Warum Spenden den Sport ermöglichen</strong></h2>
<p>Inklusion braucht Räume – und diese Räume brauchen Pflege. Teile der Außenanlage sind in die Jahre gekommen, der grüne Sportboden ist rissig und muss dringend erneuert werden, damit Gymnastik, Lenkball, Tischtennis, Basketball und mehr weiterhin sicher stattfinden können. Die Beschattung der rund 120 Quadratmeter großen Fläche wird angesichts heißerer Sommer immer wichtiger. Für die flexible Beschattung kalkuliert der Verein mit etwa 20.000 Euro, der spezialisierte Sportboden schlägt mit rund 35.000 Euro zu Buche. Für einen Verein mit knapp 400 Mitgliedern ist das eine Herausforderung. Deshalb sind Spenden essenziell, um attraktiv zu bleiben und Neuzugänge zu gewinnen. Es geht um mehr als Infrastruktur – es geht um Teilhabe und verlässliche Gemeinschaft.</p>
<h2><strong>Einladung an Dich: Mitmachen, vorstellen, werben – im TV-Studio von „Trude Kuh“</strong></h2>
<p>Wir von „Trude Kuh“ lieben solche Geschichten, in denen aus Sport echte Begegnung wird und Inklusion ganz selbstverständlich gelebt wird. Wenn Du einen Verein wie den Behinderten und Versehrtensportverein Nürnberg kennst oder selbst Teil eines engagierten Teams bist, dann melde Dich bei uns – wir stellen Euch gern in unseren TV-Studios vor und schaffen Sichtbarkeit für Eure Arbeit. Du findest alles über „Trude Kuh“ unter <a href="https://www.trude-kuh.de">„Trude Kuh“</a>, erfährst mehr zu unserem Produktionsort im <a href="https://www.trude-kuh.de/tv-studio">TV-Studio von „Trude Kuh“</a> und kannst direkt anfragen, um Deinen <a href="https://www.trude-kuh.de/verein-vorstellen">Verein im Interview vorstellen</a> zu lassen. Für Unternehmen gilt: Mit über 14,5 Mio. Kontakten im Monat bieten wir enorme Reichweiten und maßgeschneiderte Formate, um Eure Marke sichtbar zu machen – informiere Dich jetzt über unsere <a href="https://www.trude-kuh.de/werbung-schalten">Werbemöglichkeiten für Unternehmen</a>. Kurz zusammengefasst: Inklusiver Sport funktioniert, wenn Menschen Räume schaffen, Barrieren abbauen und Angebote mit Herz und Kompetenz gestalten; der Behinderten und Versehrtensportverein Nürnberg zeigt das täglich mit Wasserangeboten, Tischtennis, Festen und einer offenen Haltung gegenüber allen, die mitmachen möchten. Wenn auch Du Deinen Verein im TV-Studio vorstellen willst oder als Unternehmen starke Reichweite suchst, dann schreib uns – wir freuen uns auf Dich.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/britta-hutzler-und-lothar-hutzler-vom-behinderten-und-versehrtensportverein-nuernberg-zu-gast-bei-trude-kuh/">Britta Hutzler und Lothar Hutzler vom Behinderten- und Versehrtensportverein Nürnberg zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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		<title>Silke Bednarz und Pascal Gdakowska von RSC Oldenburg zu Gast bei „Trude Kuh“</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Oct 2025 12:30:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ein quietschender Reifen, ein schneller Pass, ein Wurf, der im Korbnetz landet – Stille ist ein Fremdwort, wenn auf dem Spielfeld alles gegeben wird. Es ist die pure Leidenschaft für den Sport, die Menschen verbindet, ganz gleich, welche persönlichen Herausforderungen sie im Alltag meistern. Dieser Gedanke war bereits die treibende Kraft, als 15 Pioniere im [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/silke-bednarz-und-pascal-gdakowska-von-rsc-oldenburg-zu-gast-bei-trude-kuh/">Silke Bednarz und Pascal Gdakowska von RSC Oldenburg zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein quietschender Reifen, ein schneller Pass, ein Wurf, der im Korbnetz landet – Stille ist ein Fremdwort, wenn auf dem Spielfeld alles gegeben wird. Es ist die pure Leidenschaft für den Sport, die Menschen verbindet, ganz gleich, welche persönlichen Herausforderungen sie im Alltag meistern. Dieser Gedanke war bereits die treibende Kraft, als 15 Pioniere im November 1974 den Rollstuhlsportclub Oldenburg, kurz RSC, gründeten. Sie schufen damit nicht nur den ersten selbstständigen Rollstuhlsportverein in Niedersachsen, sondern auch eine Heimat für gelebte Inklusion und sportlichen Ehrgeiz. Heute, fast 50 Jahre später, ist der Verein mit seinen rund 60 Mitgliedern ein leuchtendes Beispiel dafür, was mit Gemeinschaftssinn und dem unbedingten Willen, Barrieren zu überwinden, möglich ist. Über die einzigartige Arbeit des Vereins, die Faszination des Rollstuhlbasketballs und die Pläne für die Zukunft sprachen Silke Bednarz und Pascal Gdakowska in den TV-Studios von „Trude Kuh“ mit Redaktionsleiter Georg Mahn.</p>
<h2><strong>Zwei persönliche Wege, eine gemeinsame Leidenschaft</strong></h2>
<p>Die Geschichten von Silke Bednarz und Pascal Gdakowska könnten unterschiedlicher nicht sein, und doch eint sie die Liebe zum Rollstuhlbasketball beim RSC Oldenburg. Silke Bednarz, die als Ärztin tätig ist, erhielt 2013 die Diagnose einer chronischen, unheilbaren Erkrankung. Der Rollstuhl wurde für sie zu einem notwendigen Hilfsmittel, um weiterhin aktiv am Leben teilzunehmen. Anstatt auf dem Sofa zu verharren, entschied sie sich bewusst dafür, den Rollstuhl anzunehmen, um im Kopf wieder frei für Neues zu sein. Seit 2020 ist sie Teil des Vereins und erlebt durchweg positive und interessierte Reaktionen, wenn sie von ihrem sportlichen Engagement erzählt. Pascal Gdakowska hingegen ist seit seiner Geburt querschnittsgelähmt. Für ihn ist die oft gut gemeinte Floskel, er kenne es ja nicht anders, eine der unglücklichsten Aussagen. Nach einer längeren sportlichen Pause fand er über ein Bundesligaspiel der EWE Baskets den Weg zurück zum Basketball und schloss sich vor eineinhalb Jahren dem RSC an. Für ihn ist der Gemeinschaftssinn im Team von unschätzbarem Wert, ebenso wie der Austausch mit anderen Rollstuhlfahrern, der ihm zuvor gefehlt hatte.</p>
<h2><strong>Gelebte Inklusion und die Hürden des Alltags</strong></h2>
<p>Der RSC Oldenburg ist weit mehr als nur ein Sportverein. Mit einem Einzugsgebiet, das von Emden bis Delmenhorst reicht, füllt er eine wichtige Lücke im Nordwesten. Neben dem Aushängeschild Rollstuhlbasketball für Erwachsene bietet der Verein auch gezielten Rehasport und eine vielseitige Kinder- und Jugendgruppe an. Dort stehen nicht nur Sportarten wie Tischtennis oder Tanzen auf dem Programm, sondern auch essenzielles Mobilitätstraining. Die Kinder lernen, mit alltäglichen Hindernissen wie Kopfsteinpflaster oder Bordsteinen umzugehen und sogar eine Rolltreppe zu nutzen, wenn der Aufzug mal wieder streikt. Diese Inklusion zeigt sich auch in der Zusammensetzung der Teams: Fußgänger, die beispielsweise nach einer Knieverletzung ihren bisherigen Ballsport nicht mehr ausüben können, spielen Seite an Seite mit Menschen mit Behinderung. Doch der Weg ist nicht frei von Hindernissen. Eine der größten Herausforderungen ist die Finanzierung der speziellen Sportrollstühle. Ein solches hochtechnisiertes und stabiles Gerät kostet schnell 7.000 Euro oder mehr. Krankenkassen übernehmen diese Kosten für Erwachsene in der Regel nicht, was es für den Verein unerlässlich macht, auf Spenden und Förderungen, wie etwa von der LzO-Stiftung oder der Aktion Mensch, angewiesen zu sein. Nur so kann sichergestellt werden, dass auch Neulinge die Möglichkeit haben, den Sport auszuprobieren, ohne sofort eine riesige Investition tätigen zu müssen.</p>
<h2><strong>Mit Teamgeist und Visionen in die Zukunft</strong></h2>
<p>Der sportliche Ehrgeiz kommt beim RSC Oldenburg keinesfalls zu kurz. Die Basketballmannschaft spielt ihre dritte Saison in der Regionalliga und misst sich an mehreren Spieltagen pro Saison mit anderen Teams. Die Regeln sind dabei fast identisch mit denen des Fußgänger-Basketballs. Pascal Gdakowska, der im Verein auch für Social Media zuständig ist, betont die Wichtigkeit der Öffentlichkeitsarbeit. Die Präsenz in den sozialen Medien hilft, den Sport bekannter zu machen, Vorurteile abzubauen und neue Mitglieder zu gewinnen. Der Erfolg gibt ihm recht: Der Verein verzeichnet einen massiven Zuwachs an Spielern, sodass beim Training die Rollstühle langsam knapp werden. Für die Zukunft wünscht sich Silke Bednarz, dass die öffentliche Aufmerksamkeit weiter wächst, mehr Publikum zu den Spieltagen kommt und die Unterstützung durch Freunde und Sponsoren anhält. Es geht darum, Kindern und Erwachsenen zu zeigen, dass das Leben auch mit einer Behinderung Spaß macht und man durch Sport Selbstvertrauen in den eigenen Körper zurückgewinnen kann. Pascal blickt ebenfalls optimistisch nach vorn und hat ein klares persönliches Ziel: eines Tages mit dem Team in der zweiten oder sogar ersten Bundesliga zu spielen und den RSC als festen Bestandteil der Oldenburger Sportlandschaft zu etablieren.</p>
<h2><strong>Werde auch Du Teil der „Trude Kuh“ Gemeinschaft</strong></h2>
<p>Wir von „Trude Kuh“ sind immer wieder tief beeindruckt von dem Engagement und der Leidenschaft, die Menschen in ihren Vereinen an den Tag legen. Das Gespräch mit Silke Bednarz und Pascal Gdakowska vom RSC Oldenburg hat eindrucksvoll gezeigt, wie Sport nicht nur körperlich fit hält, sondern auch Gemeinschaft stiftet, Selbstvertrauen schenkt und Barrieren im Kopf und in der Gesellschaft einreißt. Solche Geschichten verdienen eine große Bühne, und genau diese Bühne bieten wir hier bei <a href="https://www.trude-kuh.de">„Trude Kuh“</a>. Das Interview wurde, wie alle unsere Gespräche, in unserem professionell ausgestatteten <a href="https://www.trude-kuh.de/tv-studio">TV-Studio von „Trude Kuh“</a> aufgezeichnet, das den perfekten Rahmen für inspirierende Erzählungen bietet. Wenn auch Du in einem Verein aktiv bist und eine ebenso spannende Geschichte zu erzählen hast, dann zögere nicht, Dich bei uns zu melden. Wir geben Euch die Möglichkeit, Euren <a href="https://www.trude-kuh.de/verein-vorstellen">Verein im Interview vorstellen</a> zu können und so eine breite Öffentlichkeit zu erreichen. Und für alle Unternehmen, die nach einer wirksamen Plattform suchen, um ihre Botschaft zu platzieren: Mit einer Reichweite von über 14,5 Millionen Kontakten im Monat bieten wir ein enormes Potenzial. Nutze unsere <a href="https://www.trude-kuh.de/werbung-schalten">Werbemöglichkeiten für Unternehmen</a> und präsentiere Deine Firma einem großen und interessierten Publikum. Werde Teil unserer wachsenden Gemeinschaft und lass uns gemeinsam großartige Geschichten erzählen und Erfolge feiern.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/silke-bednarz-und-pascal-gdakowska-von-rsc-oldenburg-zu-gast-bei-trude-kuh/">Silke Bednarz und Pascal Gdakowska von RSC Oldenburg zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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		<title>Marco Pompe vom Rehasportverein Mühlhausen e.V. Abt ILOH zu Gast bei „Trude Kuh“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[hendrik]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Oct 2025 13:04:37 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/marco-pompe-vom-rehasportverein-muehlhausen-e-v-abt-iloh-zu-gast-bei-trude-kuh/">Marco Pompe vom Rehasportverein Mühlhausen e.V. Abt ILOH zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ein Satz ein Leben verändern kann, dann vielleicht dieser: „Ich mache mit, egal wobei, egal was.“ In Mühlhausen hat sich eine Gruppe genau das vorgenommen und aus einer Idee eine Bewegung geformt, die Alltagshürden elegant umkurvt und den Blick auf das Mögliche lenkt. Unter dem Namen ILOH – Ich lebe ohne Hindernisse – werden Bordsteinkanten, Kopfsteinpflaster und unsichtbare Barrieren zu Trainingsinhalten, zu Lernerfahrungen und schließlich zu Momenten, in denen das Miteinander stärker ist als jedes Hindernis. Der Verein setzt auf Mut, Begegnung und gemeinsames Erleben: vom Rollstuhlbasketball über Handbike-Touren bis zu Ausflügen mit dem Wanderrollstuhl. Eine treibende Kraft dahinter ist Marco Pompe, Inklusionsbotschafter und Übungsleiter C im Breitensport, der seit Jahren dafür sorgt, dass Inklusion sichtbar, fühlbar und lebbar wird. Das Gespräch führte Redaktionsleiter Georg Mahn in den Studios von „Trude Kuh“.</p>
<h2><strong>ILOH macht mobil: Alltag trainieren, Freiheit erleben</strong></h2>
<p>Mobilität beginnt dort, wo sie am meisten herausfordert: im Alltag. ILOH hat das Mobilitätstraining strukturiert und praxisnah in fünf Elemente gegossen. Auf dem großen Rollstuhlparcours werden typische Alltagssituationen simuliert – eine Wippe, eine Wendeplatte, eine Stufenplatte und eine Rüttelplatte bilden den Kern. Wer hier übt, spürt direkt, wie sich Unebenheiten, Engstellen und wechselnde Untergründe anfühlen und lernt die Bewegungsmuster, die das sichere Rollstuhlfahren ermöglichen. Der Transfer in die Stadt ist Teil des Konzepts: Was in der Halle geprobt wurde, spiegelt sich draußen wider. Dort wird getestet, wie barrierefrei Wege, Plätze und Einrichtungen wirklich sind. Aus dem Üben wächst Selbstvertrauen, und aus Selbstvertrauen wird Teilhabe – sei es beim Rollstuhlbasketball, Rollstuhlhandball, Boccia oder auf Handbike-Touren in der Natur. Ein Highlight für inklusive Klassen ist der Wanderrollstuhl, mit dem Waldwege und Naturerlebnisse für alle zugänglich werden.</p>
<h2><strong>Technik, Training, Triumph: persönliche Meilensteine</strong></h2>
<p>Marco Pompe weiß aus eigener Erfahrung, wie viel Bewegung in kleinen Fortschritten steckt. Mit einem offenen Rücken geboren, hat er sein Leben im Rollstuhl begonnen – und mit moderner Orthesetechnik neue Wege erschlossen. Mit beidseitigen Ganzbeinorthesen kann er auf dem Laufband gehen, gesteuert über Gehirn und Rückenmark, unterstützt von der Restmuskulatur. Die ersten zwei Schritte waren Marathongefühle im Minutentakt, inzwischen sind zehn Minuten Gehzeit machbar – ein Gewinn für Kreislauf und Körpergefühl. Was früher undenkbar war, zeigt heute die Kraft der Innovation: Sportrollstühle sind wendiger, leichter, präziser, die Möglichkeiten vielfältiger. Kinder ohne Handicap erleben im Sportrollstuhl „Autoscooter-Feeling“, legen bei ILOH einen Rollstuhlführerschein ab und nehmen diese Erfahrung mit in spätere medizinische Berufe. Solche Erlebnisse schaffen Sichtbarkeit und Kompetenz – und sie stiften Bindung, denn wenn ein ehemaliger Teilnehmer später als Physiotherapeut grüßt, geht ein Herz auf.</p>
<h2><strong>Sport als Brücke: Vielfalt auf dem Feld, Respekt am Rand</strong></h2>
<p>Vom Sprint der Leichtathletik bis zum ruhigen Fokus im Boccia, vom Dunkin-Träumen im Rollstuhlbasketball bis zum Dreierregen – Marco Pompe hat vieles ausprobiert und vieles erreicht, sogar Bundesliga gespielt und gecoacht. Regeln und Spielfreude sind beim Rollstuhlbasketball nah am „Läuferbasketball“, der Unterschied liegt im Material und in der Wendigkeit. Die Sportart vermittelt Geschwindigkeit, Teamgeist und Selbstwirksamkeit. Gleichzeitig bleibt der Alltag herausfordernd: Hallenzeiten sind knapp, Wege zum Training oft lang, Kosten für Taxifahrten hoch, Unterstützung durch Eltern oder Betreuer nicht selbstverständlich. Barrierefreie Hallen mit geeigneten Toiletten, verlässlichen Zugängen und flexiblen Strukturen sind keine Kür, sondern Voraussetzung. Genau hier setzt ILOH an: Hindernisse erklären, Alternativen schaffen, Lösungen suchen. Mit Streetracket hat die Abteilung zudem eine junge Sportart im Portfolio, die auf dem Schulhof oder in der Halle funktioniert, keine Schmetterbälle zulässt und sich wunderbar mit Lernaufgaben verknüpfen lässt – perfekt für inklusiven Sportunterricht.</p>
<h2><strong>Aus einer Idee wird Bewegung: Mühlhausen, Untermarkt, Schulzentrum</strong></h2>
<p>Die Geschichte von ILOH begann 2012 auf dem Untermarkt in Mühlhausen. Mit Ausrüstung, Sportrollstühlen und Spielen machte die Gruppe auf inklusive Sportarten aufmerksam – und traf auf die Schulfahrerin des Evangelischen Schulzentrums. Aus der zufälligen Begegnung wurde eine Partnerschaft, aus der Partnerschaft eine Struktur. Die Schulfahrerin organisierte, öffnete Türen und schuf Rahmenbedingungen, die ILOH nachhaltig geprägt haben. Auch wenn sie im letzten Jahr verstorben ist, wirkt ihr Engagement bis heute nach. Der Verein widmet sich seither konsequent der Breite: Kinder, Jugendliche, Erwachsene, mit und ohne Handicap – alle sind eingeladen. Mit Projekten, Turnieren und Trainingsangeboten wächst die Vielfalt weiter. Der Leuchtturm auf dieser Strecke ist nicht nur persönlich: Die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes durch den Bundespräsidenten würdigt das Engagement von Marco Pompe und ist Rückenwind für das gesamte Team.</p>
<h2><strong>Zwei barrierefreie Fahnder: Mühlhausen unter der Lupe</strong></h2>
<p>Ein aktuelles Leuchtturmprojekt heißt „2 barrierefreie Fahnder“. Ein Blinder und ein Rollstuhlfahrer erkunden den Unstrut-Hainich-Kreis und die mittelalterliche Reichsstadt Mühlhausen. Thema: Wie barrierefrei ist Mühlhausen wirklich? Der Rundgang führt ins Kulturhistorische Museum, ins Freibad, die Therme, die Tourist-Info, durch Altstadtgassen und über Kopfsteinpflaster. Die Erkenntnis: Eine historische Altstadt lässt nicht jede bauliche Anpassung zu, dennoch gibt es sichtbare Fortschritte. Das Museum ist mit einem Fahrstuhl über alle Etagen erreichbar, eine großzügige Rollstuhltoilette sorgt für echte Nutzbarkeit. Im Freibad erleichtert ein neuer Lift den Einstieg ins Wasser direkt aus dem Rollstuhl. In der Therme besteht Nachholbedarf, der für 2027 mit konkreten Maßnahmen eingeplant ist. Unterkünfte wie das Brauhaus zeigen, wie engagierte Betreiber mit praktischen Lösungen unterstützen. Parallel prüft ILOH Radwege und Beschilderung – mit dem Ziel, Routen barrierebewusst nutzbar zu machen und mit Thüringen passende Umsetzungen anzuschieben.</p>
<h2><strong>Ressourcen, Spenden, Anhänger: Infrastruktur für Inklusion</strong></h2>
<p>Inklusion braucht Helfer, Hardware und Herz – und sie kostet Geld. Spenden und Projektanträge sind deshalb unverzichtbar, direkte Sponsoren bei einzelnen Vorhaben helfen zusätzlich. Ein wichtiger Schritt ist der neue Inklusionsanhänger: ein rollendes Lager für den inklusiven Sportunterricht. Darin liegen Augenbinden und Blindenstöcke, Sport- und Alltagsrollstühle, Streetracket-Felder und Schläger, eine Laserschießanlage mit zwei Lasergewehren zur Biathlon-Simulation, dazu Material für Staffelwettbewerbe im Rollstuhl. Mit dem Anhänger fährt ILOH zu Schulen und gestaltet Sportunterricht anders – anschaulich, praxisnah, begeisternd. Partner, die den Anhänger unterstützt haben, sind sichtbar darauf vertreten, und es ist noch Platz für weitere Förderer. Langfristig ist ein Modell mit Rampe geplant, damit auch Rollstuhlnutzer den Anhänger selbstständig bestücken können. Denn was im Einsatz stark beansprucht wird, muss ersetzt werden: Ein Sportrollstuhl kostet schnell 2.300 bis 2.500 Euro. Dabei ist der Unterschied entscheidend: Der Aktivrollstuhl in der Halle ist wendig durch schräg gestellte Räder, der Alltagsrollstuhl ist draußen robust. Beides gehört zur Erfahrung, beides vermittelt ILOH – und beides verlangt verlässliche Finanzierung.</p>
<h2><strong>Einladung: Werde Teil der Bewegung, sichtbar im TV-Studio von „Trude Kuh“</strong></h2>
<p>Wir von „Trude Kuh“ laden Dich ein, die inspirierende Arbeit von ILOH – Ich lebe ohne Hindernisse kennenzulernen, die Kraft des inklusiven Sports zu erleben und mit uns gemeinsam Sichtbarkeit zu schaffen: vom Mobilitätstraining mit Parcours bis zu Projekten wie den „2 barrierefreien Fahndern“, von Bundesliga-Erfahrungen im Rollstuhlbasketball bis zu Streetracket im Sportunterricht. Wenn Du Deinen Verein im TV-Studio von „Trude Kuh“ vorstellen möchtest, erreichst Du mit uns potenziell über 14,5 Mio. Kontakte im Monat – ideale Voraussetzungen für Reichweite, Resonanz und starke Partnerschaften; besuche dazu „Trude Kuh“ unter <a href="https://www.trude-kuh.de">„Trude Kuh“</a>, erfahre mehr über unser <a href="https://www.trude-kuh.de/tv-studio">TV-Studio von „Trude Kuh“</a>, nutze die Möglichkeit, direkt Deinen <a href="https://www.trude-kuh.de/verein-vorstellen">Verein im Interview vorstellen</a> zu lassen und informiere Dich über unser Angebot an <a href="https://www.trude-kuh.de/werbung-schalten">Werbemöglichkeiten für Unternehmen</a>. Wenn Du Inklusion vorantreiben willst, wenn Du die Geschichten Deiner Organisation erzählen und Sponsorinnen sowie Sponsoren erreichen möchtest, dann melde Dich – wir von „Trude Kuh“ geben Deiner Initiative Bühne und Stimme, fassen die wichtigsten Inhalte klar zusammen und vernetzen Dich mit einem Publikum, das zuhört, nachfragt und unterstützt; gemeinsam zeigen wir, wie aus Ideen Bewegungen werden und wie Werbung für Firmen im richtigen Umfeld echte Wirkung entfaltet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/marco-pompe-vom-rehasportverein-muehlhausen-e-v-abt-iloh-zu-gast-bei-trude-kuh/">Marco Pompe vom Rehasportverein Mühlhausen e.V. Abt ILOH zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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		<title>Björn und Samantha Saremba vom Verein „Saremba Motorsport“ bei „Trude Kuh“</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Sep 2025 14:59:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ein zischendes Geräusch, der Geruch von Gummi auf heißem Asphalt und das Gefühl purer Geschwindigkeit, wenn die Welt an einem vorbeifliegt – das ist die Faszination des Motorsports. Für die meisten ist dieses Erlebnis untrennbar mit dem kraftvollen Einsatz von Händen am Lenkrad und Füßen auf den Pedalen verbunden. Doch was, wenn genau diese körperlichen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/bjoern-und-samantha-saremba-vom-verein-saremba-motorsport-bei-trude-kuh/">Björn und Samantha Saremba vom Verein „Saremba Motorsport“ bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein zischendes Geräusch, der Geruch von Gummi auf heißem Asphalt und das Gefühl purer Geschwindigkeit, wenn die Welt an einem vorbeifliegt – das ist die Faszination des Motorsports. Für die meisten ist dieses Erlebnis untrennbar mit dem kraftvollen Einsatz von Händen am Lenkrad und Füßen auf den Pedalen verbunden. Doch was, wenn genau diese körperlichen Voraussetzungen nicht gegeben sind? Was, wenn eine Beeinträchtigung den Traum vom Rennfahren unerreichbar scheinen lässt? Genau an diesem Punkt setzen Björn und Samantha Saremba mit ihrem Verein Saremba Motorsport an und beweisen, dass Adrenalin und Leidenschaft keine Barrieren kennen. Mit einer ebenso simplen wie genialen Idee ermöglichen sie Kindern und Jugendlichen mit körperlichen Einschränkungen den Einstieg in den Kartsport und schreiben dabei emotionale Erfolgsgeschichten. Im Gespräch mit Redaktionsleiter Georg Mahn in dem <a href="https://www.trude-kuh.de/tv-studio/">Studio von „Trude Kuh“</a> gaben die beiden faszinierende Einblicke in ihre Arbeit.</p>
<h2>Vom Problem zur Lösung: Wie Joystick-Karts Barrieren durchbrechen</h2>
<p>Die Gründung von Saremba Motorsport im Jahr 2023 war die direkte Antwort auf eine wiederkehrende Enttäuschung. Björn, der jahrelang als Trainer und Jugendleiter in einem Motorsport-Ortsclub tätig war, erlebte immer wieder, wie Eltern mit beeinträchtigten Kindern abgewiesen wurden, da Vereine sie ablehnten und Versicherungen sowie motorsportliche Gegebenheiten eine Teilnahme unmöglich machten. Die Wende kam durch die Bekanntschaft mit einem Projekt, das spezielle Inklusions-Karts entwickelt hatte. Diese Fahrzeuge, gebaut von einem Verein mit Studenten und Paragan, kommen gänzlich ohne Lenkrad und Pedale aus und werden stattdessen ausschließlich über Joysticks gesteuert. „Dadurch, dass das komplett elektronisch ist, können wir quasi den Kindern das ermöglichen, dass sie tatsächlich fahren können und an sportlichen Wettkämpfen teilnehmen können“, erklärt Björn. Die Sorge vieler Eltern vor unkontrollierbaren Risiken wird dabei ernst genommen. Die Karts sind gedrosselt und stehen unter ständiger Aufsicht. Über eine Fernbedienung können die Betreuer jederzeit eingreifen, die Karts ausschalten oder das Fahrzeug sofort stoppen – ein entscheidender Sicherheitsvorteil der Elektromotoren. Mit dem Segen der Deutschen Motorsport Jugend (DMSJ), die sich um die Jugendarbeit im Motorsport kümmert, konnte so eine eigene, sichere Rennserie ins Leben gerufen werden.</p>
<h2>Mehr als nur Adrenalin: Persönliche Schicksale und große Träume</h2>
<p>Dass Motorsport eine tief verwurzelte Leidenschaft sein kann, beweist Samantha eindrucksvoll. Nach kurzen Ausflügen zum Ballett und zum Reitsport wusste sie im Alter von acht Jahren, als sie das erste Mal in einem Kart saß: Das ist es. „Ich saß im Kart, ich habe meinen Helm aufgesetzt, ich bin gefahren und die Welt verschwand, ich habe mich wohlgefühlt, es war unglaublich das Gefühl“, beschreibt sie den magischen Moment. Dieses Feuer, das durch ihren Großvater, einen ehemaligen Rallyefahrer, in der Familie entfacht wurde, gibt sie heute an die Teilnehmer des Vereins weiter. Bei den Veranstaltungen von Saremba Motorsport, an denen oft um die 40 Kinder teilnehmen, ist sie eine wichtige Bezugsperson. Sie hilft auf der Strecke, gibt Tipps und lässt die Kinder in ihrem eigenen Rennwagen, einem Suzuki Swift, probesitzen. Die Begeisterung ist ansteckend und führt oft dazu, dass aus einem einmaligen Schnuppertag eine regelmäßige Teilnahme wird, wie das Beispiel von Lorenz zeigt, der bei jeder Veranstaltung dabei ist und den Verein unterstützt. Die Erfolge sind greifbar: Ein gehörloser Teilnehmer, Patrick Pick, wurde im vergangenen Jahr sogar Meister beim Endlauf in Garmisch-Partenkirchen. Ein anderes Beispiel zeigt die Kreativität des Vereins: Ein Junge mit nur zehn Prozent Sehfähigkeit lernte die Strecke, indem er sie mehrfach zu Fuß abging und während der Fahrt durch Zurufe der Streckenposten geleitet wurde. Der Verein lebt nach dem Motto: Ein „Nein“ gibt es nicht, es gibt immer eine Lösung. Dies zeigt sich auch im Fall eines Jungen mit Glasknochenkrankheit aus Vlotho, dem ermöglicht wurde, mit seinem Elektrorollstuhl an der Startlinie zu fahren, da er Angst vor Verletzungen beim Heben hatte. Selbst bei einem Kind mit starker geistiger Beeinträchtigung, bei dem das Fahren im Kart schwierig war, haben Helfer das Kart mit Fernbedienung gelenkt und durch den Parcours geschoben, um ein positives Erlebnis zu ermöglichen.</p>
<h2>Gemeinschaft auf und neben der Rennstrecke: Die Zukunft der Inklusion</h2>
<p>Die Arbeit von Saremba Motorsport geht weit über die Rennstrecke hinaus. Aus Teilnehmern sind Freunde geworden, und die Gemeinschaft wächst auch bei Aktivitäten wie dem gemeinsamen Inklusions-Eisstockschießen, bei dem das Team sogar gegen Blinde antrat. Diese positive Dynamik strahlt auch auf andere Motorsport-Teams aus, die ihre anfängliche Skepsis ablegen und ihre Hilfe anbieten, beispielsweise indem sie bei &#8222;Taxifahrten&#8220; mit den Kindern zweite Sitze in ihre eigenen Rennwagen einbauen, um mehr Kindern die Teilnahme zu ermöglichen. Doch der wachsende Zuspruch stellt den Verein auch vor Herausforderungen. Die Nachfrage ist so groß, dass Björn und Samantha bereits andere Vereine ermutigen, ähnliche Angebote zu schaffen, da sie die steigende Nachfrage allein kaum noch bewältigen können. Ein zentraler Aspekt ist dabei die Finanzierung. Ein Satz Reifen kann bis zu 1.000 Euro kosten, und da der Verein alle Veranstaltungen für <em>alle</em> Kinder komplett kostenlos anbietet, ist er auf Unterstützung angewiesen. Eine große Hilfe ist dabei der ADAC Weser-Ems, der das Projekt von Anfang an in allen Belangen unterstützt hat, unter anderem mit Equipment und der Möglichkeit für Werbeaufnahmen auf Rennstrecken. Das große Ziel für die Zukunft ist es, die Inklusionsrennen direkt in die regulären Veranstaltungen der Ortsclubs zu integrieren. „Unser Traum ist es, dass wir das so ein bisschen mit in die Jugendvereine mit reinkriegen“, so Björn. Das Sportgerät ist für alle gleich, und das Motto lautet „Kartfahren für jedermann“, da Kinder mit und ohne Handicap das Kart fahren können. Samantha fasst die Vision des Vereins in einem wunderschönen Satz zusammen: „Unser Ziel ist es generell, Ausnahmen zu Regeln zu machen.“ Wer sich für die Arbeit des Vereins interessiert, andere Vereine unterstützen möchte oder selbst eine inklusive Idee hat, kann sich über die „Trude Kuh“ Vereinsförderung informieren oder direkt im TV-Studio von „Trude Kuh“ seine Geschichte erzählen. Interessierte können ganz einfach einen <a href="https://www.trude-kuh.de/verein-vorstellen">Jetzt Interview-Termin für Vereinsvorstellung anfragen</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/bjoern-und-samantha-saremba-vom-verein-saremba-motorsport-bei-trude-kuh/">Björn und Samantha Saremba vom Verein „Saremba Motorsport“ bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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