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	<title>Boßeln Archive - Trude Kuh TELEVISION</title>
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		<title>Hannes Holtz und Levin Hansel vom KBV Westerstederfeld-Ihorst zu Gast bei „Trude Kuh“</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Nov 2025 16:35:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Weite Felder, blühende Rhododendren und das fröhliche Lachen bei Sommerfesten – das ist das Ammerland, wie es im Buche steht. Und was darf in dieser idyllischen Szenerie nicht fehlen? Natürlich das Boßeln, oft begleitet von Bollerwagen und guter Laune. Doch halt, genau hier wird mit einem weitverbreiteten Klischee aufgeräumt. Denn hinter dem, was viele als [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/hannes-holtz-und-levin-hansel-vom-kbv-westerstederfeld-ihorst-zu-gast-bei-trude-kuh/">Hannes Holtz und Levin Hansel vom KBV Westerstederfeld-Ihorst zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Weite Felder, blühende Rhododendren und das fröhliche Lachen bei Sommerfesten – das ist das Ammerland, wie es im Buche steht. Und was darf in dieser idyllischen Szenerie nicht fehlen? Natürlich das Boßeln, oft begleitet von Bollerwagen und guter Laune. Doch halt, genau hier wird mit einem weitverbreiteten Klischee aufgeräumt. Denn hinter dem, was viele als reinen Volkssport abtun, verbirgt sich eine Welt voller Disziplin, Präzision und einer tiefen, echten Leidenschaft. Boßeln ist weit mehr als nur ein geselliges Beiwerk zu Grünkohltouren; es ist ein ernsthafter Sport, bei dem jede geworfene Kugel zählt und der Generationen miteinander verbindet. Der Klootschießer- und Boßelverein, kurz KBV Westerstederfeld-Ihorst, lebt diesen Geist seit seiner Gründung im Jahr 1949. Seit über 75 Jahren pflegt der Verein diese Tradition und beweist, dass hinter jedem Wurf Engagement, sportlicher Ehrgeiz und der Wunsch stecken, Menschen für gemeinsame Werte zu begeistern. Um mehr über diesen faszinierenden Sport und den Verein zu erfahren, begrüßte Redaktionsleiter Georg Mahn den ersten Vorsitzenden Hannes Holtz und das aktive Mitglied Levin Hansel in den TV-Studios von „Trude Kuh“.</p>
<h2><strong>Mehr als nur Bollerwagen und Grünkohl</strong></h2>
<p>Gleich zu Beginn des Gesprächs machte Hannes Holtz mit einem Augenzwinkern klar, dass der Verein aktiv gegen das Vorurteil ankämpft, Boßeln sei lediglich eine Freizeitbeschäftigung mit hohem Alkoholkonsum. Auf der Vereinswebseite heißt es treffend, man wolle den Mythos brechen und lade jeden herzlich ein, sich selbst ein Bild von der Sportart zu machen. Hannes betonte, dass jeder, der sich bei einer Grünkohltour als talentierter Werfer erweist, sein Können doch auch im regulären Sportbetrieb unter Beweis stellen könne. Dafür bietet der Verein in den Sommermonaten spezielle Trainingsabende an, bei denen Interessierte willkommen sind, um zu zeigen, was wirklich in ihnen steckt. Es geht um mehr als nur einen Bollerwagen zu ziehen. Ein bemerkenswerter Einstieg in den Verein gelang Levin Hansel, der 2023 über eine eBay-Kleinanzeige auf den KBV Westerstederfeld-Ihorst aufmerksam wurde. Nachdem er für seine Ausbildung nach Westerstede gezogen war, wollte er seine seit dem siebten Lebensjahr bestehende Leidenschaft für das Boßeln nicht aufgeben. Ein Anruf bei Hannes Holtz, eine Einladung zu einem Wettkampf – und Levin war sofort begeistert und blieb.</p>
<h2><strong>Ein Verein im Wandel: Tradition trifft auf Moderne</strong></h2>
<p>Der KBV Westerstederfeld-Ihorst blickt auf eine lange und stolze Geschichte zurück. Hannes Holtz hob hervor, dass frühere Vorsitzende den Verein über Jahrzehnte, teilweise bis zu 30 Jahre lang, mit großem Engagement geprägt haben. Doch irgendwann kam der Wunsch nach einer Verjüngung auf. Gemeinsam mit seinem heutigen Stellvertreter Thorsten Hempken entwickelte Hannes ein Konzept, um den Verein zukunftsfähig zu machen und frischen Wind in die Strukturen zu bringen. Dieses Konzept überzeugte, und bei der Jahreshauptversammlung wurde der neue, junge Vorstand einstimmig gewählt. Eine der ersten Maßnahmen war die Anschaffung neuer, personalisierter Vereinskleidung. Jeder Sportler trägt nun seinen Vornamen auf dem Shirt, was die Kommunikation und das Gemeinschaftsgefühl stärkt, da man sich im Boßelsport grundsätzlich duzt. Dieser familiäre Zusammenhalt ist es auch, der Levin Hansel so an der Sportart fasziniert. Er beschreibt die Atmosphäre als offener als in vielen anderen Teamsportarten – eine große Familie, in der man sich einfach wohlfühlt. Der Sport selbst ist dabei hochprofessionell organisiert. Auf einer festgelegten Strecke gewinnt derjenige, der sie mit den wenigsten Würfen bewältigt. In Ligawettkämpfen treten Vierergruppen gegeneinander an, wobei strategisches Werfen und präzise Würfe über Sieg oder Niederlage entscheiden.</p>
<h2><strong>Mit Social Media und Leidenschaft in die Zukunft</strong></h2>
<p>Um den Verein für die Zukunft attraktiv zu halten und insbesondere junge Menschen zu erreichen, setzt der neue Vorstand stark auf Social Media. Hannes Holtz erklärte, dass man dorthin gehen müsse, wo sich die Jugend aufhält. Coole Videos und eine ansprechende Präsentation des Vereinslebens führen zu mehr Klicks und Zulauf. Diese moderne Herangehensweise wird auch von den Sportverbänden positiv wahrgenommen und hebt den KBV Westerstederfeld-Ihorst von anderen Vereinen ab, die digitalen Medien gegenüber oft noch zurückhaltend sind. Hannes investiert viel Zeit, um die Online-Präsenz zu pflegen, doch der Aufwand lohnt sich. Die größte Herausforderung und zugleich der größte Wunsch für die Zukunft ist die Reaktivierung der Jugendarbeit. Es ist ein Traum des Vorstands, wieder Jugendmannschaften aufzubauen, die für den Verein auf die Straße gehen. Levin Hansel pflichtete ihm bei und betonte, wie wichtig es sei, dass die jüngere Generation von den erfahrenen Mitgliedern lernt und die Tradition weiterführt. Denn Boßeln ist ein Sport, der bei jedem Wetter ausgeübt wird – ob bei Regen, Sturm oder Sonnenschein. Diese Hingabe und der Wille, auch unter anspruchsvollen Bedingungen Leistung zu bringen, machen den besonderen Reiz aus und zeigen, dass Boßeln weit mehr ist als nur ein Spiel. Es ist ein Sport, der nicht aussterben darf.</p>
<h2><strong>Werde auch Du Teil unserer Gemeinschaft</strong></h2>
<p>Wir von „Trude Kuh“ waren begeistert von der Leidenschaft und dem Engagement, das Hannes Holtz und Levin Hansel für ihren Verein, den KBV Westerstederfeld-Ihorst, an den Tag legen. Das Gespräch hat eindrucksvoll gezeigt, wie moderne Vereinsarbeit und gelebte Tradition Hand in Hand gehen können, um einen Sport für die Zukunft zu rüsten. Wenn auch Du einen Verein oder eine Organisation führst und diese gerne einmal einem breiten Publikum vorstellen möchtest, dann melde Dich bei uns! In unserem <a href="https://www.trude-kuh.de/tv-studio">TV-Studio von „Trude Kuh“</a> bieten wir die perfekte Bühne, um Eure Geschichte zu erzählen. Nutze die Chance und präsentiere Deinen <a href="https://www.trude-kuh.de/verein-vorstellen">Verein im Interview vorstellen</a> bei uns. Aber nicht nur Vereine finden bei uns eine Heimat. Mit einer Reichweite von über 14,5 Millionen Kontakten pro Monat ist <a href="https://www.trude-kuh.de">„Trude Kuh“</a> auch die ideale Plattform für Dein Unternehmen. Wenn Du nach effektiven Wegen suchst, Deine Marke, Deine Produkte oder Dienstleistungen einem großen und interessierten Publikum zu präsentieren, dann solltest Du Dir unsere vielfältigen <a href="https://www.trude-kuh.de/werbung-schalten">Werbemöglichkeiten für Unternehmen</a> genauer ansehen. Wir bieten maßgeschneiderte Lösungen, um Deine Werbebotschaft optimal zu platzieren und Deine Zielgruppe zu erreichen. Kontaktiere uns und lass uns gemeinsam herausfinden, wie wir Deine Ziele unterstützen können.</p>
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		<title>Gisela Lübben und Johann Börgmann vom &#8222;BV Ihlow&#8220; zu Gast bei „Trude Kuh“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[hendrik]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Oct 2025 12:48:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Kugel rollt, die Luft riecht nach Asphalt, und irgendwo in der Ferne hallt ein kräftiges „Skött!“ durch die ostfriesische Landschaft. Was für Außenstehende nach einem gemütlichen Sonntagsspaziergang mit Sporteinlage klingt, entpuppt sich in Wahrheit als präziser Wettkampf mit Taktik, Technik und jeder Menge Tradition. Boßeln ist hier kein Zeitvertreib – es ist gelebte Identität. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kugel rollt, die Luft riecht nach Asphalt, und irgendwo in der Ferne hallt ein kräftiges „Skött!“ durch die ostfriesische Landschaft. Was für Außenstehende nach einem gemütlichen Sonntagsspaziergang mit Sporteinlage klingt, entpuppt sich in Wahrheit als präziser Wettkampf mit Taktik, Technik und jeder Menge Tradition. Boßeln ist hier kein Zeitvertreib – es ist gelebte Identität. Generationen gehen gemeinsam raus, bei Wind und Wetter, um zu zeigen: Kultur bleibt lebendig, wenn man sie bewegt. Genau dafür steht der BV &#8222;Ihlow&#8220; aus Ihlowerfehn – und das seit 1929. Im Studio erzählen Gisela Lübben, erste Vorsitzende und leidenschaftliche Werferin, und Johann Börgmann, aktiver Boßler mit internationalem Blick, wie aus Kugeln, Kurvenlesen und Gemeinschaft ein Sport mit Seele wird. Moderiert wurde das Gespräch von Redaktionsleiter Georg Mahn.</p>
<h2><strong>Boßeln: Präzision, Physik und plattdeutsche Passion</strong></h2>
<p>Boßeln ist eine Straßensportart – und zwar buchstäblich. Geworfen wird auf öffentlichen Straßen, organisiert in Mannschaften, typischerweise vier gegen vier, mit dem Ziel, eine festgelegte Strecke in möglichst wenigen Würfen zu absolvieren. Wer einen Wurf weniger braucht als der Gegner, gewinnt einen Skött – ein Wort, das in Ostfriesland nicht nur sportlich, sondern auch kulturell vibriert. Dabei ist Boßeln vielseitiger, als viele glauben: In Ihlow kommen Gummi- und Holzkugeln zum Einsatz, wobei die „Holzkugel“ inzwischen aus robustem Kunststoff besteht. Die Gummikugel wird in der Hinrunde genutzt, die Holzkugel auf dem Rückweg – früher war sie aus Pokholz, heute hält die Kunststoffvariante den harten Kontakt mit Asphalt besser aus.</p>
<p>International ist der BV &#8222;Ihlow&#8220; über den Friesischen Klootschießer-Verband (FKV) eingebunden und blickt über den Tellerrand: In Irland etwa wird mit einer schweren Eisenkugel (ca. 800 Gramm) geworfen, die in Ostfriesland inzwischen bei Einzelmeisterschaften und EM-Formaten mit Partnerverbänden aus den Niederlanden, Schleswig-Holstein und sogar Italien zum Einsatz kommt. Wer mit der irischen Kugel wirft, muss wissen, was er tut – auf öffentlichen Straßen ist Sicherheit oberstes Gebot.</p>
<h2><strong>Vereinskultur seit 1929: Geschichte, Gemeinschaft und Generationen</strong></h2>
<p>Der BV &#8222;Ihlow&#8220; steht beispielhaft für die Kontinuität eines Sports, der Menschen über Jahrzehnte verbindet. Historische Ehrenurkunden aus den frühen Vereinsjahren erzählen von Kreismeistertiteln, handgezeichneten Motiven und Werfern mit Schlips und Kragen – liebevoll gestaltete Zeugnisse einer Zeit, als Boßeln von „Hof gegen Hof“ oder „Dorf gegen Dorf“ in organisierte Vereinsstrukturen überging. Diese Tradition trägt der Verein bis heute in die Gegenwart und verbindet sportliche Leistung mit der Bewahrung der friesischen Sprache. Auf der Straße wird Platt gesprochen – ganz bewusst, als Teil der Identität, die der Verein lebendig hält.</p>
<p>Gisela Lübben ist seit März erste Vorsitzende und spricht mit einer Leidenschaft, die ansteckend ist: Draußen sein, Technik verfeinern, Strecke für Strecke gemeinsam erleben – das ist für sie die Essenz des Boßelns. Seit 1970 gehört sie dazu, hat die Entwicklung begleitet und weiß, wie viel Training hinter dieser scheinbar simplen Bewegung steckt. Der BV &#8222;Ihlow&#8220; ist breit aufgestellt: drei Kindermannschaften, drei Frauenteams, vier Herrenmannschaften – und damit ein Beleg dafür, dass Boßeln als Sport ernst genommen werden muss. Training ist Pflicht, nicht Kür.</p>
<h2><strong>Technik auf Asphalt: Straße lesen, Hebel nutzen, Winkel fühlen</strong></h2>
<p>Wer denkt, Boßeln sei nur „werfen und laufen“, unterschätzt die Physik im Kopf. Bevor der Arm arbeitet, denkt der Boßler: Wie liegt die Straße? Welche Neigung hat sie? Muss die Kugel über die Finger- oder die Daumenseite abrollen, um den minimalen Versatz perfekt mitzunehmen? Der Anlauf bringt Tempo, die Armhebel sorgen für Kraft – und die Richtung entscheidet das Ergebnis. Schon junge Werferinnen und Werfer lernen, die Straße wie ein Buch zu lesen. Auf Bildern aus dem Training der weiblichen Jugend ist zu sehen, wie sehr der ganze Körper im Wurf arbeitet: Der Schwung kommt von hinten, der Oberkörper führt, der Arm löst im richtigen Moment aus. Sicherheit bleibt elementar: Gelbe Schutzwesten, kenntlich gemachte Strecken und klare Regeln sind selbstverständlich, bei Glätte und dichtem Nebel bleibt die Kugel im Kasten.</p>
<h2><strong>Jugend, Saisonbetrieb und das Ringen um Nachwuchs</strong></h2>
<p>Im laufenden Spielbetrieb wirft der BV &#8222;Ihlow&#8220; wöchentlich – in der Saison, wenn nötig, abends unter Straßenlaternen in verkehrsberuhigten Zonen. Am Ende warten Kreismeisterschaften, danach Landes- und FKV-Meisterschaften; dazu kommt die Champions Tour für ausgewählte Werferinnen und Werfer. Sogar Europameisterschaften stehen auf der Landkarte der Boßler. Doch wie bekommt man Kinder und Jugendliche dauerhaft dazu, den Bildschirm gegen Asphalt zu tauschen? Gisela bringt es auf den Punkt: Es braucht Erlebnisse, Erfolge und das Gefühl, gemeinsam etwas zu schaffen. Wer einmal die Technik spürt, die Kugel fliegen sieht und ein Skött feiert, bleibt. Der Verein setzt auf sichtbare Anerkennung, Kameradschaft und kleine Belohnungen nach Wettkämpfen – vom Eis bis zur Pizza. Spenden fließen beim BV &#8222;Ihlow&#8220; gezielt in die Jugendarbeit, damit genau diese Momente möglich bleiben.</p>
<p>Johann Börgmann blickt nach vorn – mit einem klaren Wunsch: Unterstützung durch Behörden, damit der Sport auf Straßen auch künftig sicher und genehmigt stattfinden kann, und genug junge Menschen, die mitmachen. Gisela formuliert ihr Ziel als Vorsitzende für die nächsten Jahre so bodenständig wie ambitioniert: den Verein in der Jugend stärken, plattdeutsche Sprache selbstverständlich mitleben, Zusammenhalt fördern und die Kultur des Boßelns in die Zukunft tragen.</p>
<h2><strong>Einladung, Reichweite und Mitmach-Optionen</strong></h2>
<p>Wir von „Trude Kuh“ haben mit Gisela Lübben und Johann Börgmann vom BV &#8222;Ihlow&#8220; einen Verein erlebt, der zeigt, wie Tradition, Technik und Teamgeist auf Asphalt zu einem bewegenden Sport werden; wenn Du Lust hast, mehr über uns zu erfahren, dann schau auf <a href="https://www.trude-kuh.de">„Trude Kuh“</a> vorbei, besuche unser <a href="https://www.trude-kuh.de/tv-studio">TV-Studio von „Trude Kuh“</a> und melde Dich, wenn Du Deinen Verein im Fernsehen vorstellen willst – über unser Format <a href="https://www.trude-kuh.de/verein-vorstellen">Verein im Interview vorstellen</a> machen wir das unkompliziert, sichtbar und professionell; wir erreichen über 14,5 Mio. Kontakte im Monat und schaffen damit enorme Reichweiten und Aufmerksamkeit, die wir auch gezielt für Unternehmen einsetzen – wenn Du als Firma Deine Marke, Produkte oder Dienstleistungen aufmerksamkeitsstark präsentieren möchtest, dann informiere Dich über unsere <a href="https://www.trude-kuh.de/werbung-schalten">Werbemöglichkeiten für Unternehmen</a>; kurz zusammengefasst: Boßeln ist Präzision, Leidenschaft und Kultur, der BV &#8222;Ihlow&#8220; lebt das seit 1929, trainiert von der Jugend bis zu den Erwachsenen, wirft mit Gummi- und Holzkugeln, nimmt an Meisterschaften bis zur EM teil, pflegt Plattdeutsch, braucht für die Jugendarbeit Unterstützung und lädt Neugierige zum Mitmachen ein – wenn auch Du Deinen Verein vorstellen willst oder als Unternehmen unsere Reichweite nutzen möchtest, dann melde Dich bei uns, wir von „Trude Kuh“ freuen uns auf Dich.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/gisela-luebben-und-johann-boergmann-vom-bv-ihlow-zu-gast-bei-trude-kuh/">Gisela Lübben und Johann Börgmann vom &#8222;BV Ihlow&#8220; zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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		<title>Ingo de Jonge vom KBV Ant Moor Lang Eversmeer zu Gast bei „Trude Kuh“</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Oct 2025 13:22:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Wind pfeift über die endlosen Wege Ostfrieslands, die Wolken ziehen wie langsame Segel über den weiten Himmel, und irgendwo zwischen Feld, Dorfstraße und Treffpunkt am Vereinsheim rollt eine kleine Kugel – begleitet von Jubel, Gelächter und kurzen Kommandos auf Plattdeutsch. Genau hier, in dieser Mischung aus Natur, Gemeinschaft und uralter Tradition, lebt ein Sport, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/ingo-de-jonge-vom-kbv-ant-moor-lang-eversmeer-zu-gast-bei-trude-kuh/">Ingo de Jonge vom KBV Ant Moor Lang Eversmeer zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Wind pfeift über die endlosen Wege Ostfrieslands, die Wolken ziehen wie langsame Segel über den weiten Himmel, und irgendwo zwischen Feld, Dorfstraße und Treffpunkt am Vereinsheim rollt eine kleine Kugel – begleitet von Jubel, Gelächter und kurzen Kommandos auf Plattdeutsch. Genau hier, in dieser Mischung aus Natur, Gemeinschaft und uralter Tradition, lebt ein Sport, der Generationen zusammenbringt: Boßeln und Klootschießen. In den „Trude Kuh“ TV-Studios sprach Redaktionsleiter Georg Mahn mit Ingo de Jonge, dem zweiten Vorsitzenden des KBV Ant Moor Lang Eversmeer, über Leidenschaft, Nachwuchs, Strukturen und die Zukunft eines Sports, der in Ostfriesland mehr ist als Wettbewerb – er ist Identität.</p>
<h2><strong>Boßeln und Klootschießen: Zwei Disziplinen, ein Herz für Heimat</strong></h2>
<p>Boßeln ist die Straßendisziplin, bei der Teams oder Einzelstarter eine vordefinierte Strecke auf Neben- und Landstraßen mit möglichst wenigen Würfen bewältigen. Gewonnen hat, wer mit den wenigsten Würfen ins Ziel kommt; die Unterschiede werden in Stirt und Metern festgehalten. Es ist sportlich, gesellig, und eng verbunden mit der Heimatsprache Plattdeutsch. Beim Klootschießen, dem noch traditionelleren Feld-Wettbewerb, geht es um Weite: Über ein Brett als kleine Sprungrampe wird eine mit Blei durchgossene Holzkugel – im Erwachsenenbereich 475 Gramm schwer – möglichst weit “geflüchtet”. Beide Disziplinen sind Festpunkte im Vereinsleben, verbinden Technik mit Gefühl, und fordern sowohl Präzision als auch Teamgeist.</p>
<p>Der KBV Ant Moor Lang Eversmeer hält diese Tradition seit mehr als 30 Jahren lebendig, organisiert Wettkämpfe und bietet über 350 Mitgliedern ein Zuhause. Im Gespräch wird klar: Der Verein trägt Werte, die weit über Sport hinausgehen – Verlässlichkeit, Gemeinschaft und das Bewusstsein, Teil einer gewachsenen Kultur zu sein.</p>
<h2><strong>Nachwuchsarbeit: Zwischen Treckerfahrt und Teamgeist</strong></h2>
<p>Bilder aus dem Vereinsleben zeigen Kinder, Jugendliche und Familien: eine Nachwuchsmannschaft, die an der Klootliga des FKV teilnimmt, Vereinsfeste mit den Kleinsten im Park, Treckerfahrten durchs Dorf – Impressionen, die belegen, wie selbstverständlich Geselligkeit und Mitmachen zusammengehören. Ingo de Jonge betont, dass der Nachwuchs zentrale Bedeutung hat. Kinder sollen an den Heimatsport herangeführt werden, mit Freude und Verbindlichkeit. Er trainiert eine erfolgreiche Jugendtruppe, in der sein eigener Sohn spielt; die Jugendlichen halten Ansprachen auf Plattdeutsch und übernehmen Bräuche, etwa den traditionellen Boßelgruß am Ende eines Durchgangs. Wer den Sport als cool und nahbar vermittelt, erreicht junge Leute – Voraussetzung ist Engagement der Erwachsenen, Trainerinnen und Betreuer, die Spaß, Struktur und Werte gleichermaßen transportieren.</p>
<h2><strong>Strukturen, Gleichberechtigung und Ligaalltag</strong></h2>
<p>Organisatorisch ist der Verein im Kreisverband 8 Esens eingebunden. Ostfriesland zählt rund 20.000 Mitglieder im Landesverband; die Vereine sind in Kreisverbänden organisiert, die den Spielbetrieb sichern. Auf der ersten Ebene spielen die Teams im Kreis gegeneinander, darüber hinaus folgt der Landesspielbetrieb – mit Auf- und Abstiegen vergleichbar einer Liga. Auf der höchsten Ebene werden im FKV, dem Dachverband der oldenburgischen und ostfriesischen Boßlerinnen und Boßler, die Meister gekürt. Historisch wurde der Verein am 6. Februar 1960 in der Gastwirtschaft Eversmeer gegründet, am 13. Februar 1971 kam die Frauenabteilung dazu. Heute ist das Geschlechterverhältnis ausgeglichen. Jugend- und Damenmannschaften spielen im Regelfall am Samstagnachmittag, die Herren am Sonntag; sportlich gebe es keine Unterschiede, die Leistungsdichte sei bei allen hoch – gelebte Gleichberechtigung, getragen durch gemeinsames Training und Wettkampf.</p>
<h2><strong>Winter, Wetter, Wirklichkeit: Boßeln findet draußen statt</strong></h2>
<p>Boßeln ist ein Wintersport. Der erste Spieltag kann regnerisch und windig sein – und dennoch wird geworfen. Regen oder Wind sind kein Absagegrund. Nur bei Glätte oder Schnee pausiert der Wettbewerb. Nach dem Klischee von Bollerwagen und Grünkohl gefragt, räumt Ingo de Jonge mit Vorurteilen auf: Ja, Geselligkeit gehört dazu und wird gerne gelebt, aber der aktive Vereinssport steht im Vordergrund. Grünkohl-Essen und Bollerwagen-Touren sind nicht Bestandteil des regulären sportlichen Programms; wichtig sind Training, Wettkampf und das Miteinander, das sich auch abseits der Strecke zeigt.</p>
<h2><strong>Feste, Dorf, Zusammenhalt: Mehr als nur Wettkampf</strong></h2>
<p>Der Verein richtet regelmäßig Feste und Veranstaltungen aus. Im Sommer steht das große Dörpfest im Mittelpunkt, zu dem Gäste aus allen Himmelsrichtungen kommen. Es ist eine Gelegenheit, die Gemeinschaft zu stärken und gleichzeitig Einnahmen für Jugend- und Vereinsarbeit zu generieren. Hinzu kommen interne Veranstaltungen, Vereinsmeisterschaften und Ausflüge: mit der “Bimmelbahn” hinter dem Traktor, in Freizeitparks, zum Schwimmen – Angebote, die Kinder und Jugendliche über den Sport hinaus binden. So entsteht ein starkes Miteinander, das den Verein auch in herausfordernden Zeiten trägt.</p>
<h2><strong>Blick nach vorn: Tradition in die nächste Generation tragen</strong></h2>
<p>Für die Zukunft sieht der zweite Vorsitzende die zentrale Aufgabe darin, Tradition und Sport in die nächste Generation zu tragen. Das gelingt nur gemeinsam. Ein einzelner Verein kann das nicht allein leisten; Konkurrenz und Gegnerinnen braucht es für einen lebendigen Spielbetrieb. Deshalb braucht es mehr Kinder, mehr Erwachsene, die bereit sind, zu betreuen und zu begeistern. Viele Initiativen seien bereits gestartet, nicht nur in Eversmeer. Die Szene sei wach und auf einem guten Weg. Wesentlich bleibt: den Sport modern erzählen, Social Media als Hilfsmittel nutzen und gleichzeitig die Authentizität der Heimatkultur bewahren.</p>
<h2><strong>Deine Einladung: Komm ins TV-Studio und erzähl Deine Vereinsgeschichte</strong></h2>
<p>Wir von „Trude Kuh“ laden Dich ein: Wenn Du mit Deinem Verein, Deinem Unternehmen oder Deiner Gemeinschaft etwas zu sagen hast, dann komm ins <a href="https://www.trude-kuh.de/tv-studio">TV-Studio von „Trude Kuh“</a> und stell Dich vor – so wie der KBV Ant Moor Lang Eversmeer in diesem Gespräch seine Tradition, seine Nachwuchsarbeit, seine Liga-Strukturen und die Leidenschaft für Boßeln und Klootschießen gezeigt hat. Wir erzielen über 14,5 Mio. Kontakte im Monat, das heißt für Dich: enorme Reichweite, starke Sichtbarkeit und vielfältige <a href="https://www.trude-kuh.de/werbung-schalten">Werbemöglichkeiten für Unternehmen</a>, die Deine Botschaft genau zu den Menschen bringt, die Du erreichen willst. Wenn Du Deinen Verein im Interview vorstellen möchtest, findest Du alle Infos hier: <a href="https://www.trude-kuh.de/verein-vorstellen">Verein im Interview vorstellen</a>. Und wenn Du einfach neugierig bist, was wir sonst noch alles machen, klick Dich durch unsere Welt und lerne uns besser kennen: <a href="https://www.trude-kuh.de">„Trude Kuh“</a>. Wir von „Trude Kuh“ freuen uns auf Dich – wenn Du Tradition, Teamgeist und echte Geschichten liebst, dann lass uns gemeinsam Deine Story erzählen und Deine Ziele sichtbar machen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/ingo-de-jonge-vom-kbv-ant-moor-lang-eversmeer-zu-gast-bei-trude-kuh/">Ingo de Jonge vom KBV Ant Moor Lang Eversmeer zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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