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	<title>Bundesverdienstkreuz Archive - Trude Kuh TELEVISION</title>
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		<title>Katrin Lepke und Sina Hankofer von FASD Deutschland e.V. zu Gast bei „Trude Kuh“</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Jun 2026 12:33:08 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/katrin-lepke-und-sina-hankofer-von-fasd-deutschland-e-v-zu-gast-bei-trude-kuh/">Katrin Lepke und Sina Hankofer von FASD Deutschland e.V. zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein flackerndes Schwarz-Weiß, ein kleiner Körper, der sich dreht, das leise Pulsieren eines Bandes, das alles trägt: die Nabelschnur. Der erste sichere Ort eines Menschen, noch bevor die Welt berührt wird. Doch dieses Band des Lebens trägt beides – Schutz und Gefahr. Denn alles, was im Körper der Mutter ist, erreicht auch das Kind. Alkohol passiert diese unsichtbare Grenze mühelos und trifft ein Gehirn, das gerade erst beginnt, sich zu formen. Ein Thema, das selten sofort sichtbar ist, in den ersten Wochen und Monaten nur ein kaum hörbares Flüstern, das sich erst Jahre später zu einem lauten Echo im Alltag entwickelt. Genau darüber sprechen Katrin Lepke, stellvertretende Vorsitzende, und Sina Hankofer, Beisitzerin, von FASD Deutschland e.V. im „Trude Kuh“ TV-Studio. Das Gespräch führte Redaktionsleiter Georg Mahn.</p>
<h2><strong>FASD: Eine vermeidbare Behinderung – und eine unterschätzte Realität</strong></h2>
<p>Jährlich werden in Deutschland rund 10.000 Kinder mit einer fetalen Alkoholspektrumstörung (FASD) geboren. Studien gehen von etwa 1,5 Prozent Betroffenen in der Bevölkerung aus, mit hoher Dunkelziffer durch Fehldiagnosen. Die Botschaft des Vereins FASD Deutschland e.V. aus Lingen im niedersächsischen Landkreis Emsland ist klar und unmissverständlich: FASD ist eine angeborene, nicht heilbare, neuroentwicklungsbedingte Behinderung, die vollständig vermeidbar ist. Der sicherste Weg lautet: Schwanger – dann kein Alkohol. Kein „Gläschen“, kein „nur ein Schluck“, denn niemand kann festlegen, in welcher Phase der Schwangerschaft welche Menge Alkohol welche Schäden verursacht. Das Gehirn ist die gesamte Schwangerschaft über vulnerabel, und jeder Schluck ist ein Schluck zu viel. Genau diese scheinbar kleinen Relativierungen – „ein bisschen“, „nur heute“, „ist doch nicht so schlimm“ – sind es, die den gesellschaftlichen Blick romantisieren und verharmlosen. FASD Deutschland e.V. stellt dem eine klare, evidenzbasierte Aufklärung entgegen.</p>
<h2><strong>Von der Diagnose zur Gemeinschaft: Der Weg, der trägt</strong></h2>
<p>Katrin Lepke beschreibt eindrücklich, wie ihre Familie nach der Diagnose FASD für die Adoptivtochter zunächst allein auf weiter Flur stand. Keine Bücher, keine Materialien, kaum Ansprechpartner. Früh zeigten sich Fütter- und Saugstörungen, Krankenhausaufenthalte wurden Routine, und bereits im dritten Lebensmonat kam die Diagnose. Es ist ein Lebensweg, der begleitet, nicht geheilt wird. Therapien können fördern, Strategien können helfen, doch viele Betroffene bleiben auch als Erwachsene auf Unterstützung angewiesen – ganz oder in Teilbereichen. Das macht die Arbeit des Vereins so elementar: Er schafft Räume, in denen Betroffene und Bezugspersonen sich auf Augenhöhe treffen und austauschen können. Ob Wochenenden für Erwachsene mit FASD und einer Begleitperson oder Familienfortbildungsfreizeiten – diese Orte geben Kindern und Erwachsenen die Freiheit zu sagen: Hier kann ich sein, wie ich bin. Ich muss nicht erklären, warum ich anders reagiere, denke, lerne. Denn FASD ist häufig unsichtbar: Gesichtsmerkmale können fehlen, Größen- oder Gewichtsabweichungen sind nicht zwingend, Merkmale wachsen sich teilweise aus. Das unsichtbare Handicap bleibt und verlagert die Last auf ständige Erklärung. Eltern und Bezugspersonen erleben, wie sie immer wieder neu begründen müssen, warum Therapieansätze anders greifen, warum Regeln anders funktionieren, warum Exekutivfunktionen beeinträchtigt sind. FASD ist oft ein doppeltes Tabu – die unsichtbare Behinderung und das Stigma rund um Alkohol in der Schwangerschaft.</p>
<h2><strong>Prävention mit Herz und Haltung: Der Otter Kugy Film und die Sprache der Kinder</strong></h2>
<p>Wie erreicht man Kinder und ihr Umfeld, ohne zu verletzen, ohne zu stigmatisieren? Mit Geschichten, die berühren, ohne zu beschämen. Der kleine Otterkugi – ein Film, den FASD Deutschland e.V. entwickelt hat – erzählt kindgerecht, was passiert, wenn süß schmeckendes, prickelndes Wasser am falschen Ort getrunken wird. Er erklärt, warum Kugi anders ist, ohne Schuldzuweisungen und ohne harte Kanten. Die Sprache ist behutsam, die Bilder sind klug gewählt, die Botschaft ist deutlich. Prävention sollte früh beginnen: Kinder fragen, woher sie kommen, was im Bauch passiert, warum manche Kinder anders sind. Der Film hilft leiblichen Müttern, Pflegeeltern, Großeltern, Lehrkräften und Kindern selbst, Worte zu finden, die tragen. Gleichzeitig fordert der Verein das Umfeld mit ein: Partnerinnen und Partner, Freundeskreise, ganze Gemeinschaften. Wenn eine Person schwanger ist, dann tragen alle mit – keine Aufforderungen, kein „ein Gläschen“, kein „Ausnahmetag“. Unterstützung heißt hier auch Verzicht, und Verzicht heißt Schutz.</p>
<h2><strong>Hilfe ohne Hürde: Offenheit, Schutzräume und Anerkennung</strong></h2>
<p>Viele Betroffene zögern, den ersten Schritt in einen Verein zu tun – aus Scham, Unsicherheit oder Angst vor Zuschreibungen. FASD Deutschland e.V. nimmt diese Hürden, indem der Einstieg niedrigschwellig ist: Man kann Mitglied werden, Informationen und Hilfsangebote erhalten, ohne zunächst Persönliches preisgeben zu müssen. Das betrifft leibliche Mütter, Pflegeeltern, Großeltern, Bezugspersonen und Fachkräfte gleichermaßen. Diese Offenheit ist gelebte Entstigmatisierung. Dass Katrin Lepke das Bundesverdienstkreuz am Bande trägt, ist ein Zeichen für die Sichtbarkeit und Qualität dieser Arbeit. Ehrenamt, sagt sie, macht ihr Freude. Vor allem dann, wenn nach einem Gespräch spürbar wird, wie Steine von Herzen fallen. Dieses Gefühl, nicht allein zu sein, bleibt. Und es bleibt etwas für die Menschen danach.</p>
<h2><strong>Einladung, Überblick und Chancen für Dich und Dein Team</strong></h2>
<p>Wir von „Trude Kuh“ haben am 2026-06-26 mit Katrin Lepke und Sina Hankofer von FASD Deutschland e.V. über die unsichtbaren und dennoch prägenden Folgen von Alkohol in der Schwangerschaft gesprochen, über frühe Anzeichen wie Saugstörungen, über die Unsichtbarkeit der Behinderung im Alltag, über Fehldiagnosen wie ADHS, die oft den Blick verstellen, und über die klare Präventionsbotschaft: Schwanger – dann kein Alkohol, nie, zu keiner Zeit, in keiner Menge. Wir haben gezeigt, wie der Verein mit dem Otterkugi-Film kindgerecht aufklärt, warum Austauschräume entlasten und weshalb Gemeinschaft und niedrigschwellige Hilfe den Unterschied machen. Wenn Du mit Deinem Verein oder Unternehmen eine starke Geschichte hast, die Du im TV-Studio erzählen möchtest, melde Dich bei uns. Wir von „Trude Kuh“ erreichen monatlich über 14,5 Mio. Kontakte – das eröffnet Dir enorme Werbepotenziale, vom Imageaufbau bis zur konkreten Kampagnenwirkung. Schau auf unsere Seite <a href="https://www.trude-kuh.de">„Trude Kuh“</a>, lerne unser <a href="https://www.trude-kuh.de/tv-studio">TV-Studio von „Trude Kuh“</a> kennen und nutze die Chance, Deinen <a href="https://www.trude-kuh.de/verein-vorstellen">Verein im Interview vorstellen</a> zu lassen. Wenn Du als Unternehmen Reichweite suchst, findest Du hier alle <a href="https://www.trude-kuh.de/werbung-schalten">Werbemöglichkeiten für Unternehmen</a>. Wir von „Trude Kuh“ bieten Dir Bühne, Reichweite und Redaktion – wenn auch Du Deine Initiative, Dein Team oder Deine Marke sichtbar machen willst, dann komm ins TV-Studio, erzähle Deine Geschichte, und wir sorgen dafür, dass sie gehört und gesehen wird.</p>
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		<title>Sabine Neumann und Schura Hosseiny-Grulke von Integrationslotsen im Landkreis Cloppenburg zu Gast bei „Trude Kuh“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[hendrik]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2026 09:48:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn Integration gelingt, fühlt sie sich an wie ein sicherer Hafen nach einer langen Überfahrt: Nebel lichtet sich, Stimmen werden verständlich, Wege werden klar. Genau darum kreist das Gespräch mit den Integrationslotsen im Landkreis Cloppenburg, die tagtäglich Brücken schlagen zwischen Kulturen, Behörden und den vielen kleinen Routinen des Alltags. Mit einem offenen, lebensnahen Blick berichten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Integration gelingt, fühlt sie sich an wie ein sicherer Hafen nach einer langen Überfahrt: Nebel lichtet sich, Stimmen werden verständlich, Wege werden klar. Genau darum kreist das Gespräch mit den Integrationslotsen im Landkreis Cloppenburg, die tagtäglich Brücken schlagen zwischen Kulturen, Behörden und den vielen kleinen Routinen des Alltags. Mit einem offenen, lebensnahen Blick berichten Sabine Neumann, zuständig unter anderem für die Rückkehrberatung, und Schura Hosseiny-Grulke aus dem Projektmanagement über Chancen, Missverständnisse und die Kraft des Miteinanders, das aus Fremden Nachbarn macht. Der Ton ist freundlich, die Beispiele greifbar, die Bilder stark – ein Gespräch, geführt von Redaktionsleiter Georg Mahn in den „Trude Kuh“ TV-Studios.</p>
<h2><strong>Sprache als Schlüssel, Realität als Unterricht</strong></h2>
<p>Schon früh im Interview wird klar: Sprache ist für viele der erste große Berg. Schura Hosseiny-Grulke, die selbst im Kindesalter aus dem Iran nach Deutschland kam, beschreibt die eigenen Anfänge in kurzen Erinnerungssequenzen – das Gefühl des Nicht-Verstehens, das Suchen nach Hilfe, die Orientierung über die Familie. Diese Erfahrung prägt ihre heutige Arbeit. Sie weiß, wie sich Ankunft anfühlt, und sie weiß, warum Deutschkurse oft zur Lebensader werden. Gleichzeitig räumt sie mit gängigen Vorstellungen auf: Einige Menschen reisen mit unrealistischen Erwartungen, etwa dass Wohnung, Geld und Hilfen ohne eigene Initiative bereitstünden. Hier wirkt die Realität als Unterricht – freundlich, aber klar. Social Media befeuert dabei falsche Bilder, die den Alltag der Integrationsarbeit nicht leichter machen.</p>
<p>Sabine Neumann beschreibt Integration praxisnah als Ankommen: Deutsch lernen, Kontakte knüpfen, den Einstieg in soziale und berufliche Netzwerke finden. Das Spektrum der Anfragen an den Verein reicht von Hilfe bei Behördenpost bis zur Freizeitgestaltung, vom Zugang zu Vereinen bis zu Sprachmittlungen. Genau hier setzen die Integrationslotsen an, mit einem Team, das in 47 Sprachen unterstützt und von 55 Sprachmittlern getragen wird. Integration ist kein Sprint; sie ist ein Prozess, der Geduld, Offenheit und Orientierung braucht.</p>
<h2><strong>Freiwillige Rückkehr: Re-Integration mit Perspektive</strong></h2>
<p>Ein überraschender, aber zentraler Teil der Arbeit ist die Beratung zur freiwilligen Rückkehr. Integrationslotsen klingt nach Ankommen in Deutschland, doch die Realität ist vielfältiger. Sabine Neumann erklärt, dass Rückkehrberatung nicht als Abbruch, sondern als Integrationshilfe im Heimatland verstanden wird – Reintegrationsunterstützung, je nach Zielstaat mit unterschiedlichen Fördermöglichkeiten. Für einige Länder gibt es neben finanzierten Reisewegen auch Sachleistungen nach der Rückkehr, etwa für Existenzgründungen, die Integration in den Arbeitsmarkt oder anfängliche Mietzahlungen. Deutschland übernimmt Verantwortung, indem der Prozess planbar und mit Perspektiven verbunden wird.</p>
<p>Die Motive für eine Rückkehr sind vielschichtig: fehlende Bleibeperspektive nach abgelehntem Asyl, der Wunsch nach einem Neuanfang, eine gebesserte Lage im Herkunftsland, aber auch das ehrliche Eingeständnis, dass Sprache und Wertevermittlung nicht wie erwartet gelingen. Das Beispiel Syrien zeigt: Es ist besser geworden, doch bleibt die Entscheidung komplex. Die Rückkehrberatung schafft Klarheit, Termine und Übergänge – und hilft, das Leben nach der Rückkehr nachhaltiger zu gestalten.</p>
<h2><strong>Werte, Grenzen und das Lernen im Miteinander</strong></h2>
<p>Integration ist keine Einbahnstraße – ein Leitsatz des Vereins, der Offenheit von der deutschen Bevölkerung und Zugehörigkeitswillen von Zugewanderten fordert. In Workshops und Schulungen vermitteln die Integrationslotsen die freiheitlich-demokratische Grundordnung, inklusive der Rechte von Frauen und des Schutzes von Kindern. Multikulti hat Grenzen dort, wo Grundrechte verletzt werden. Das wird nicht als „Kampf der Kulturen“ gedeutet, sondern als sorgfältiges Lernen im Miteinander: Neues kennenlernen, Unterschiede respektvoll verarbeiten und verbindliche Regeln verstehen. Die Teilnehmenden reagieren darauf überwiegend dankbar, weil die Programme Systeme erklären, die ihnen sonst verschlossen blieben.</p>
<p>Gleichzeitig hebt das Gespräch die Integrationskraft von Vereinen hervor. Im Landkreis Cloppenburg sind Vereinsdichte und Willkommenskultur spürbar. Was sich in Nachrichten manchmal wie Fronten anfühlt, wird lokal oft durch Netzwerke, Begegnungen und konkrete Angebote entschärft. Der Verein lebt dieses Prinzip – sichtbar auch im Aufruf, selbst Integrationslotse zu werden. Vielfalt zeigt sich im Klang der Sprachen, aber die gemeinsame Übung findet in Werten, Regeln und Gesten statt, die Zugehörigkeit ermöglichen.</p>
<h2><strong>Erfolgsgeschichten: Vom ersten Dolmetschmoment zur eigenen Stimme</strong></h2>
<p>Am schönsten wird Integration, wenn sie hörbar wird. Das Team erlebt, wie Menschen ankommen, erst mit Sprachmittlern sprechen und nach Monaten ihre eigenen Gespräche führen. Und wie Kinder Tag für Tag wachsen, neue Wörter entdecken, Freundschaften schließen. Einige engagieren sich später selbst im Verein, besuchen Lotsenkurse, knüpfen Kontakte, bringen sich ein. Diese Geschichten sind Motor der Arbeit – und sie zeigen, warum Bildung und Sprache so entscheidend sind. Fehler entstehen vor allem dort, wo Sprachlernen und Bildungswege nicht konsequent verfolgt werden. Gleichzeitig betonen beide Gäste: Die Mehrzahl bemüht sich, gibt Gas, will ankommen und sieht Deutschland als zweite Heimat. Hier entstehen die echten Erfolgsgeschichten.</p>
<p>Ein Blick auf die erste Vorsitzende des Vereins krönt das Bild: Die Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz steht sinnbildlich für Engagement, Mut und die öffentliche Anerkennung, dass Rückgabe möglich ist. Wer Schutz und Chancen erfährt, kann und will etwas zurückgeben – ein Leitmotiv, das die Arbeit der Integrationslotsen über die Jahre von ersten Initiativen bis zur Vereinsgründung trägt.</p>
<h2><strong>Einladung: Mitmachen, mitreden, werben – direkt aus den „Trude Kuh“ TV-Studios</strong></h2>
<p>Wir von „Trude Kuh“ freuen uns, dass Du Dich für dieses Gespräch interessierst, denn hier ging es um die wichtigsten Eckpfeiler gelingender Integration: klare Sprache, realistische Erwartungen, respektvolle Wertevermittlung und die starke Rolle von Vereinen, die Menschen ins Miteinander holen. Wenn Du mit Deinem Verein eine ähnliche Geschichte erzählen möchtest, melde Dich bei uns – wir stellen Deinen Verein gern im TV-Studio von „Trude Kuh“ vor und bieten Dir die Reichweite, die Deine Botschaft verdient. Mit über 14,5 Mio. Kontakten im Monat schaffen wir Sichtbarkeit für Engagement, Projekte und professionelle Partnerschaften, die sich lohnen. Erfahre mehr über „Trude Kuh“ unter <a href="https://www.trude-kuh.de">„Trude Kuh“</a>, sieh Dir unser Set an und plane Deinen Dreh im <a href="https://www.trude-kuh.de/tv-studio">TV-Studio von „Trude Kuh“</a>, vereinbare direkt Deinen Slot, um Deinen <a href="https://www.trude-kuh.de/verein-vorstellen">Verein im Interview vorzustellen</a>, und wenn Du ein Unternehmen führst, entdecke jetzt unsere <a href="https://www.trude-kuh.de/werbung-schalten">Werbemöglichkeiten für Unternehmen</a>. Wir von „Trude Kuh“ geben Deiner Geschichte die Bühne und Deinem Unternehmen die Reichweite – wenn auch Du Menschen begeistern, Dein Projekt präsentieren oder clever werben willst, dann lass uns sprechen und mach den nächsten Schritt mit uns.</p>
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		<title>Marco Pompe vom Rehasportverein Mühlhausen e.V. Abt ILOH zu Gast bei „Trude Kuh“</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Oct 2025 13:04:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn ein Satz ein Leben verändern kann, dann vielleicht dieser: „Ich mache mit, egal wobei, egal was.“ In Mühlhausen hat sich eine Gruppe genau das vorgenommen und aus einer Idee eine Bewegung geformt, die Alltagshürden elegant umkurvt und den Blick auf das Mögliche lenkt. Unter dem Namen ILOH – Ich lebe ohne Hindernisse – werden [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/marco-pompe-vom-rehasportverein-muehlhausen-e-v-abt-iloh-zu-gast-bei-trude-kuh/">Marco Pompe vom Rehasportverein Mühlhausen e.V. Abt ILOH zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ein Satz ein Leben verändern kann, dann vielleicht dieser: „Ich mache mit, egal wobei, egal was.“ In Mühlhausen hat sich eine Gruppe genau das vorgenommen und aus einer Idee eine Bewegung geformt, die Alltagshürden elegant umkurvt und den Blick auf das Mögliche lenkt. Unter dem Namen ILOH – Ich lebe ohne Hindernisse – werden Bordsteinkanten, Kopfsteinpflaster und unsichtbare Barrieren zu Trainingsinhalten, zu Lernerfahrungen und schließlich zu Momenten, in denen das Miteinander stärker ist als jedes Hindernis. Der Verein setzt auf Mut, Begegnung und gemeinsames Erleben: vom Rollstuhlbasketball über Handbike-Touren bis zu Ausflügen mit dem Wanderrollstuhl. Eine treibende Kraft dahinter ist Marco Pompe, Inklusionsbotschafter und Übungsleiter C im Breitensport, der seit Jahren dafür sorgt, dass Inklusion sichtbar, fühlbar und lebbar wird. Das Gespräch führte Redaktionsleiter Georg Mahn in den Studios von „Trude Kuh“.</p>
<h2><strong>ILOH macht mobil: Alltag trainieren, Freiheit erleben</strong></h2>
<p>Mobilität beginnt dort, wo sie am meisten herausfordert: im Alltag. ILOH hat das Mobilitätstraining strukturiert und praxisnah in fünf Elemente gegossen. Auf dem großen Rollstuhlparcours werden typische Alltagssituationen simuliert – eine Wippe, eine Wendeplatte, eine Stufenplatte und eine Rüttelplatte bilden den Kern. Wer hier übt, spürt direkt, wie sich Unebenheiten, Engstellen und wechselnde Untergründe anfühlen und lernt die Bewegungsmuster, die das sichere Rollstuhlfahren ermöglichen. Der Transfer in die Stadt ist Teil des Konzepts: Was in der Halle geprobt wurde, spiegelt sich draußen wider. Dort wird getestet, wie barrierefrei Wege, Plätze und Einrichtungen wirklich sind. Aus dem Üben wächst Selbstvertrauen, und aus Selbstvertrauen wird Teilhabe – sei es beim Rollstuhlbasketball, Rollstuhlhandball, Boccia oder auf Handbike-Touren in der Natur. Ein Highlight für inklusive Klassen ist der Wanderrollstuhl, mit dem Waldwege und Naturerlebnisse für alle zugänglich werden.</p>
<h2><strong>Technik, Training, Triumph: persönliche Meilensteine</strong></h2>
<p>Marco Pompe weiß aus eigener Erfahrung, wie viel Bewegung in kleinen Fortschritten steckt. Mit einem offenen Rücken geboren, hat er sein Leben im Rollstuhl begonnen – und mit moderner Orthesetechnik neue Wege erschlossen. Mit beidseitigen Ganzbeinorthesen kann er auf dem Laufband gehen, gesteuert über Gehirn und Rückenmark, unterstützt von der Restmuskulatur. Die ersten zwei Schritte waren Marathongefühle im Minutentakt, inzwischen sind zehn Minuten Gehzeit machbar – ein Gewinn für Kreislauf und Körpergefühl. Was früher undenkbar war, zeigt heute die Kraft der Innovation: Sportrollstühle sind wendiger, leichter, präziser, die Möglichkeiten vielfältiger. Kinder ohne Handicap erleben im Sportrollstuhl „Autoscooter-Feeling“, legen bei ILOH einen Rollstuhlführerschein ab und nehmen diese Erfahrung mit in spätere medizinische Berufe. Solche Erlebnisse schaffen Sichtbarkeit und Kompetenz – und sie stiften Bindung, denn wenn ein ehemaliger Teilnehmer später als Physiotherapeut grüßt, geht ein Herz auf.</p>
<h2><strong>Sport als Brücke: Vielfalt auf dem Feld, Respekt am Rand</strong></h2>
<p>Vom Sprint der Leichtathletik bis zum ruhigen Fokus im Boccia, vom Dunkin-Träumen im Rollstuhlbasketball bis zum Dreierregen – Marco Pompe hat vieles ausprobiert und vieles erreicht, sogar Bundesliga gespielt und gecoacht. Regeln und Spielfreude sind beim Rollstuhlbasketball nah am „Läuferbasketball“, der Unterschied liegt im Material und in der Wendigkeit. Die Sportart vermittelt Geschwindigkeit, Teamgeist und Selbstwirksamkeit. Gleichzeitig bleibt der Alltag herausfordernd: Hallenzeiten sind knapp, Wege zum Training oft lang, Kosten für Taxifahrten hoch, Unterstützung durch Eltern oder Betreuer nicht selbstverständlich. Barrierefreie Hallen mit geeigneten Toiletten, verlässlichen Zugängen und flexiblen Strukturen sind keine Kür, sondern Voraussetzung. Genau hier setzt ILOH an: Hindernisse erklären, Alternativen schaffen, Lösungen suchen. Mit Streetracket hat die Abteilung zudem eine junge Sportart im Portfolio, die auf dem Schulhof oder in der Halle funktioniert, keine Schmetterbälle zulässt und sich wunderbar mit Lernaufgaben verknüpfen lässt – perfekt für inklusiven Sportunterricht.</p>
<h2><strong>Aus einer Idee wird Bewegung: Mühlhausen, Untermarkt, Schulzentrum</strong></h2>
<p>Die Geschichte von ILOH begann 2012 auf dem Untermarkt in Mühlhausen. Mit Ausrüstung, Sportrollstühlen und Spielen machte die Gruppe auf inklusive Sportarten aufmerksam – und traf auf die Schulfahrerin des Evangelischen Schulzentrums. Aus der zufälligen Begegnung wurde eine Partnerschaft, aus der Partnerschaft eine Struktur. Die Schulfahrerin organisierte, öffnete Türen und schuf Rahmenbedingungen, die ILOH nachhaltig geprägt haben. Auch wenn sie im letzten Jahr verstorben ist, wirkt ihr Engagement bis heute nach. Der Verein widmet sich seither konsequent der Breite: Kinder, Jugendliche, Erwachsene, mit und ohne Handicap – alle sind eingeladen. Mit Projekten, Turnieren und Trainingsangeboten wächst die Vielfalt weiter. Der Leuchtturm auf dieser Strecke ist nicht nur persönlich: Die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes durch den Bundespräsidenten würdigt das Engagement von Marco Pompe und ist Rückenwind für das gesamte Team.</p>
<h2><strong>Zwei barrierefreie Fahnder: Mühlhausen unter der Lupe</strong></h2>
<p>Ein aktuelles Leuchtturmprojekt heißt „2 barrierefreie Fahnder“. Ein Blinder und ein Rollstuhlfahrer erkunden den Unstrut-Hainich-Kreis und die mittelalterliche Reichsstadt Mühlhausen. Thema: Wie barrierefrei ist Mühlhausen wirklich? Der Rundgang führt ins Kulturhistorische Museum, ins Freibad, die Therme, die Tourist-Info, durch Altstadtgassen und über Kopfsteinpflaster. Die Erkenntnis: Eine historische Altstadt lässt nicht jede bauliche Anpassung zu, dennoch gibt es sichtbare Fortschritte. Das Museum ist mit einem Fahrstuhl über alle Etagen erreichbar, eine großzügige Rollstuhltoilette sorgt für echte Nutzbarkeit. Im Freibad erleichtert ein neuer Lift den Einstieg ins Wasser direkt aus dem Rollstuhl. In der Therme besteht Nachholbedarf, der für 2027 mit konkreten Maßnahmen eingeplant ist. Unterkünfte wie das Brauhaus zeigen, wie engagierte Betreiber mit praktischen Lösungen unterstützen. Parallel prüft ILOH Radwege und Beschilderung – mit dem Ziel, Routen barrierebewusst nutzbar zu machen und mit Thüringen passende Umsetzungen anzuschieben.</p>
<h2><strong>Ressourcen, Spenden, Anhänger: Infrastruktur für Inklusion</strong></h2>
<p>Inklusion braucht Helfer, Hardware und Herz – und sie kostet Geld. Spenden und Projektanträge sind deshalb unverzichtbar, direkte Sponsoren bei einzelnen Vorhaben helfen zusätzlich. Ein wichtiger Schritt ist der neue Inklusionsanhänger: ein rollendes Lager für den inklusiven Sportunterricht. Darin liegen Augenbinden und Blindenstöcke, Sport- und Alltagsrollstühle, Streetracket-Felder und Schläger, eine Laserschießanlage mit zwei Lasergewehren zur Biathlon-Simulation, dazu Material für Staffelwettbewerbe im Rollstuhl. Mit dem Anhänger fährt ILOH zu Schulen und gestaltet Sportunterricht anders – anschaulich, praxisnah, begeisternd. Partner, die den Anhänger unterstützt haben, sind sichtbar darauf vertreten, und es ist noch Platz für weitere Förderer. Langfristig ist ein Modell mit Rampe geplant, damit auch Rollstuhlnutzer den Anhänger selbstständig bestücken können. Denn was im Einsatz stark beansprucht wird, muss ersetzt werden: Ein Sportrollstuhl kostet schnell 2.300 bis 2.500 Euro. Dabei ist der Unterschied entscheidend: Der Aktivrollstuhl in der Halle ist wendig durch schräg gestellte Räder, der Alltagsrollstuhl ist draußen robust. Beides gehört zur Erfahrung, beides vermittelt ILOH – und beides verlangt verlässliche Finanzierung.</p>
<h2><strong>Einladung: Werde Teil der Bewegung, sichtbar im TV-Studio von „Trude Kuh“</strong></h2>
<p>Wir von „Trude Kuh“ laden Dich ein, die inspirierende Arbeit von ILOH – Ich lebe ohne Hindernisse kennenzulernen, die Kraft des inklusiven Sports zu erleben und mit uns gemeinsam Sichtbarkeit zu schaffen: vom Mobilitätstraining mit Parcours bis zu Projekten wie den „2 barrierefreien Fahndern“, von Bundesliga-Erfahrungen im Rollstuhlbasketball bis zu Streetracket im Sportunterricht. Wenn Du Deinen Verein im TV-Studio von „Trude Kuh“ vorstellen möchtest, erreichst Du mit uns potenziell über 14,5 Mio. Kontakte im Monat – ideale Voraussetzungen für Reichweite, Resonanz und starke Partnerschaften; besuche dazu „Trude Kuh“ unter <a href="https://www.trude-kuh.de">„Trude Kuh“</a>, erfahre mehr über unser <a href="https://www.trude-kuh.de/tv-studio">TV-Studio von „Trude Kuh“</a>, nutze die Möglichkeit, direkt Deinen <a href="https://www.trude-kuh.de/verein-vorstellen">Verein im Interview vorstellen</a> zu lassen und informiere Dich über unser Angebot an <a href="https://www.trude-kuh.de/werbung-schalten">Werbemöglichkeiten für Unternehmen</a>. Wenn Du Inklusion vorantreiben willst, wenn Du die Geschichten Deiner Organisation erzählen und Sponsorinnen sowie Sponsoren erreichen möchtest, dann melde Dich – wir von „Trude Kuh“ geben Deiner Initiative Bühne und Stimme, fassen die wichtigsten Inhalte klar zusammen und vernetzen Dich mit einem Publikum, das zuhört, nachfragt und unterstützt; gemeinsam zeigen wir, wie aus Ideen Bewegungen werden und wie Werbung für Firmen im richtigen Umfeld echte Wirkung entfaltet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/marco-pompe-vom-rehasportverein-muehlhausen-e-v-abt-iloh-zu-gast-bei-trude-kuh/">Marco Pompe vom Rehasportverein Mühlhausen e.V. Abt ILOH zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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