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	<title>Dirigentin Archive - Trude Kuh TELEVISION</title>
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		<title>Olivia Meiners-Hagen und Eva-Maria Oeltjenbruns von Musikverein Harkebrügge zu Gast bei „Trude Kuh“</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 14:11:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Manchmal beginnt Heimat nicht mit einem Ortsschild, sondern mit einem Ton. Mit dem warmen Klang eines Tenorhorns, dem hellen Ruf einer Trompete oder dem gemeinsamen Atemzug eines Orchesters, bevor der erste Akkord den Raum füllt. Im Musikverein Harkebrügge ist Musik mehr als ein Hobby zwischen Probe, Schützenfest und Konzertbühne. Sie ist Treffpunkt, Familiengeschichte, Dorfkultur und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal beginnt Heimat nicht mit einem Ortsschild, sondern mit einem Ton. Mit dem warmen Klang eines Tenorhorns, dem hellen Ruf einer Trompete oder dem gemeinsamen Atemzug eines Orchesters, bevor der erste Akkord den Raum füllt. Im Musikverein Harkebrügge ist Musik mehr als ein Hobby zwischen Probe, Schützenfest und Konzertbühne. Sie ist Treffpunkt, Familiengeschichte, Dorfkultur und ein Stück gelebte Identität im Landkreis Cloppenburg. In den Studios von „Trude Kuh“ sprachen die erste Vorsitzende Olivia Meiners-Hagen und Dirigentin Eva-Maria Oeltjenbruns über Nachwuchsarbeit, Vereinsleben, neue Uniformen, musikalische Freundschaften und die besondere Kraft einer Gemeinschaft, die seit Jahrzehnten im Takt zusammenhält. Das Interview führte Redaktionsleiter Georg Mahn.</p>
<h2><strong>Ein Verein mit Geschichte und viel Herzblut</strong></h2>
<p>Der Musikverein Harkebrügge wurde 1990 gegründet und ist für Olivia Meiners-Hagen eng mit der eigenen Familiengeschichte verbunden. Ihr Vater gehörte zu den Gründern, und für sie selbst war als 13-Jährige schnell klar: Wenn im Dorf ein Musikverein entsteht, dann ist sie dabei. Die erste Probe fand damals in der Pausenhalle in Harkebrügge statt. Jeder musste seinen Platz finden, musikalisch wie menschlich, und aus diesen ersten Tönen entwickelte sich eine Gemeinschaft, die bis heute trägt.</p>
<p>Seit 2025 ist Olivia Meiners-Hagen erste Vorsitzende des Vereins. Sie kennt die Entwicklung aus der Perspektive der jungen Musikerin ebenso wie aus der Verantwortung des Vorstands. Besonders deutlich wird im Gespräch, dass der Musikverein Harkebrügge nicht nur durch Noten, Auftritte und Proben zusammengehalten wird, sondern durch ein starkes Wir-Gefühl. Rund 200 Vereinsmitglieder und etwa 40 aktive Musikerinnen und Musiker bilden heute das Fundament des Vereins.</p>
<p>Auch Eva-Maria Oeltjenbruns kam früh zur Musik. Über die musikalische Früherziehung führte ihr Weg zum Musikverein, obwohl sie zu Beginn noch kein Instrument spielen konnte. Ihr Wunschinstrument war die Trompete, und daraus wurde eine mehr als 20-jährige Verbindung zum Verein. Heute steht sie nicht mehr hinten bei ihrer Trompeten-„Gang“, wie es im Gespräch augenzwinkernd heißt, sondern vorne am Dirigentenpult.</p>
<h2><strong>Von der Trompete ans Dirigentenpult</strong></h2>
<p>Für Eva-Maria Oeltjenbruns war der Wechsel von der Musikerin zur Dirigentin ein besonderer Schritt. Plötzlich geht es nicht mehr nur darum, die eigene Stimme sauber zu spielen. Stattdessen liegt der Blick auf dem gesamten Orchester: Wer ist zu laut, wer zu leise, welche Stimme braucht Unterstützung, wo muss der Klang zusammengeführt werden? Ihr erstes Konzert unter eigener Leitung war ein Musical-Konzert bei der I.G.S. und ist ihr als besonders schöner Start in Erinnerung geblieben.</p>
<p>Diese neue Rolle bringt Verantwortung mit sich, aber auch große Freude. Die Dirigentin beschreibt, dass sie inzwischen mit allen Stimmen intensiver in Kontakt kommt. Das Orchester wird dadurch nicht nur musikalisch, sondern auch menschlich anders wahrnehmbar. Wo früher die Trompete im Mittelpunkt stand, geht es heute um das Zusammenspiel von Holzbläsern, Blechbläsern und Schlagwerk.</p>
<p>Zum Musikverein Harkebrügge gehören Klarinetten, Saxofone, Querflöten, Trompeten, Posaunen, Tuba, Tenorhorn sowie Schlagwerk mit großer Trommel, kleiner Trommel und Schlagzeug. Das Repertoire reicht von traditioneller Blas- und Orchestermusik bis hin zu modernen Konzertprogrammen. Dabei zeigt sich: Ein Stück kann schnell sitzen, wenn die Musikerinnen und Musiker Lust darauf haben. Wenn die Begeisterung zunächst etwas verhaltener ausfällt, braucht es auch einmal ein paar Proben mehr. Musik bleibt eben Teamarbeit, mit Notenständer, Humor und gelegentlicher diplomatischer Feinjustierung.</p>
<h2><strong>Dorfkultur, Schützenfeste und musikalische Reisen</strong></h2>
<p>Der Musikverein Harkebrügge ist tief in der dörflichen Gemeinschaft verwurzelt. Feste Termine prägen das Vereinsjahr: kirchliche Auftritte, Laternenumzüge, das eigene Schützenfest, umliegende Schützenfeste und alle zwei Jahre ein größeres Konzert. Dazu kommt eine besondere Verbindung ins Sauerland. Regelmäßig reist der Verein zu einem Schützenfest nach Evingsen. Für Musikerinnen und Musiker aus dem flachen Nordwesten wird dort schon der Weg durch bergauf und bergab zur sportlichen Herausforderung.</p>
<p>Gerade solche Fahrten sind für den Zusammenhalt besonders wichtig. Wenn der Verein gemeinsam unterwegs ist, in einer Turnhalle übernachtet, zusammen frühstückt, den Tag miteinander verbringt und abends das eine oder andere Schnarchkonzert erlebt, entsteht Nähe. Es ist kein Luxusurlaub, aber eine Erfahrung, die zusammenschweißt. Langjährige Freundschaften werden gepflegt, jüngere Mitglieder wachsen hinein, und aus musikalischen Terminen werden Erinnerungen, die über Jahre bleiben.</p>
<p>Auch regionale Kultur spielt eine zentrale Rolle. Schützenfeste, Erntedankfeste und Dorfveranstaltungen leben davon, dass Vereine wie der Musikverein Harkebrügge präsent sind. Die Uniform gehört dabei genauso zum Bild wie der gemeinsame Klang. Für Olivia Meiners-Hagen ist wichtig: In der Uniform sind alle gleich, jede Stimme zählt, jedes Instrument hat seine Aufgabe. Das ist Musik als soziales Modell im Kleinen, aber mit großer Wirkung.</p>
<h2><strong>Nachwuchsarbeit, Ehrenamt und neue Uniformen</strong></h2>
<p>Wie viele Vereine steht auch der Musikverein Harkebrügge vor der Aufgabe, Kinder, Jugendliche und neue Mitglieder für das gemeinsame Musizieren zu begeistern. Früher war es auf dem Dorf fast selbstverständlich, dass viele Kinder ein Instrument lernten. Heute konkurrieren Vereine stärker mit Social Media, Freizeitangeboten und veränderten Gewohnheiten. Trotzdem setzt der Verein auf persönliche Ansprache, musikalische Früherziehung und ein gutes Netzwerk.</p>
<p>Eine Jugendwartin hält Kontakt zu Lehrkräften, zur Kreismusikschule, zu privaten Musiklehrerinnen und Musiklehrern sowie zu anderen Vereinen. Zum neuen Schuljahr beginnen häufig neue Unterrichtseinheiten, sowohl im Einzelunterricht für Instrumente als auch in der musikalischen Früherziehung. Nicht für jedes Instrument ist es leicht, passende Lehrkräfte zu finden, doch durch gewachsene Kontakte gelingt es dem Verein immer wieder, Angebote zu ermöglichen.</p>
<p>Auch das Ehrenamt spielt eine große Rolle. Olivia Meiners-Hagen betont, dass der Musikverein Harkebrügge viele motivierte Mitglieder hat, die Verantwortung übernehmen. Die Aufgaben sind breit verteilt, damit nicht alles an einer Person hängen bleibt. Im geschäftsführenden Vorstand wird gemeinsam organisiert, beantragt, geplant und abgestimmt. Denn ein Verein funktioniert im Hintergrund oft wie eine kleine Firma.</p>
<p>Ein aktuelles Mammutprojekt sind neue Uniformen. Die bisherigen Uniformen stammen in ihrer Grundausstattung aus den frühen 1990er-Jahren und haben viele Auftritte, Feste und Vereinsgeschichten erlebt. Für die Neuanschaffung wurden Förderanträge gestellt, Stiftungen angeschrieben, Spenden eingeworben und Eigenmittel eingesetzt. Unterstützung kam unter anderem über den Bürgerverein und die Bürgerstiftung im Dorf. Inzwischen sind die neuen Uniformen beauftragt, ein sichtbares Zeichen dafür, dass Tradition gepflegt und zugleich weiterentwickelt wird.</p>
<h2><strong>Musikverein Harkebrügge bei „Trude Kuh“: Gemeinschaft, Klang und Einladung</strong></h2>
<p>Wir von „Trude Kuh“ haben in diesem Gespräch erlebt, wie viel Herz, Humor und Verantwortung im Musikverein Harkebrügge stecken: Olivia Meiners-Hagen steht als erste Vorsitzende für eine Vereinsgeschichte, die familiär begann und bis heute dörfliche Gemeinschaft prägt, während Eva-Maria Oeltjenbruns als Dirigentin zeigt, wie aus vielen einzelnen Stimmen ein gemeinsamer, kräftiger Klang entsteht. Wenn Du selbst Musik liebst, einen Verein suchst, ein Instrument lernen möchtest oder nach einer Pause wieder einsteigen willst, dann macht dieses Interview sehr deutlich, warum ein Musikverein so viel mehr sein kann als ein wöchentlicher Termin im Kalender. Bei <a href="https://www.trude-kuh.de">„Trude Kuh“</a> erzählen wir genau solche Geschichten, weil Vereine, Ehrenamtliche und engagierte Menschen sichtbar werden sollen. Wenn Du mit Deinem Verein ebenfalls zeigen möchtest, was Euch ausmacht, welche Traditionen Ihr lebt und warum neue Mitglieder bei Euch herzlich willkommen sind, dann kannst Du Deinen <a href="https://www.trude-kuh.de/verein-vorstellen">Verein im Interview vorstellen</a> und Dich gerne bei uns melden, wenn Du einen Verein in den TV-Studios von „Trude Kuh“ präsentieren möchtest. In unserem <a href="https://www.trude-kuh.de/tv-studio">TV-Studio von „Trude Kuh“</a> entsteht Raum für Gespräche, die nahbar, regional und professionell produziert sind. Gleichzeitig erreichen wir von „Trude Kuh“ über 14,5 Mio. Kontakte im Monat und bieten damit auch Unternehmen starke Chancen, sichtbar zu werden, Zielgruppen zu erreichen und regionale wie überregionale Aufmerksamkeit sinnvoll zu nutzen. Wenn Du als Firma Werbung platzieren möchtest, findest Du hier passende <a href="https://www.trude-kuh.de/werbung-schalten">Werbemöglichkeiten für Unternehmen</a>, denn gute Geschichten, starke Reichweite und glaubwürdige Präsenz passen hervorragend zusammen.</p>
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		<title>Kerstin Kalmer und Anna Thomann vom Niedersächsischen Musikverein Börgermoor zu Gast bei „Trude Kuh“</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Mar 2026 14:31:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Als die Frage in den Raum schwebt, was Titanic, Pearl Harbor, Star Trek oder Jurassic Park gemeinsam haben, ist die Antwort so schlicht wie wirkungsvoll: Ohne Musik wäre all das nur bewegtes Bild. Erst Akkorde und Töne weben Geschichten, lassen erste Tänze, erste Küsse und unvergessliche Lebensmomente im Inneren nachhallen. „Wo Worte enden, da beginnt [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Als die Frage in den Raum schwebt, was Titanic, Pearl Harbor, Star Trek oder Jurassic Park gemeinsam haben, ist die Antwort so schlicht wie wirkungsvoll: Ohne Musik wäre all das nur bewegtes Bild. Erst Akkorde und Töne weben Geschichten, lassen erste Tänze, erste Küsse und unvergessliche Lebensmomente im Inneren nachhallen. „Wo Worte enden, da beginnt Musik.“ Dieses Gefühl zieht sich durch das Gespräch mit der Dirigentin und Ausbilderin Kerstin Kalmer und der Ausbilderin sowie Kassenwartin Anna Thomann vom Niedersächsischen Musikverein Börgermoor aus Surwold im Landkreis Emsland. Im Studio entfaltet sich eine lebendige Erzählung von Gemeinschaft, Nachwuchsarbeit und Gänsehaut-Momenten – moderiert von Redaktionsleiter Georg Mahn.</p>
<h2><strong>Von der Blockflöte zur Dirigentin: Musikalische Biografien mit Herz</strong></h2>
<p>Kerstin Kalmer entdeckte mit sechs Jahren die Musik – klassisch mit der Blockflöte, unklassisch ohne musikalisches Elternhaus. Kreativ veranlagt und neugierig fand sie den Weg in die Blasmusik, zunächst als Ausbilderin an anderer Stelle, bevor sie 2001 zum Musikverein Börgermoor wechselte. Heute prägt sie als Dirigentin und Ausbilderin vor allem die Holzbläser – Klarinette, Saxofon, Querflöte – mit dem Anspruch, Wissen, Freude und Teamgeist zu verbinden. Anna Thomann kam im Alter von zehn, elf Jahren mit einem klaren Wunsch um die Ecke: „Mama, ich will Trompete lernen.“ Verwunderte Blicke inklusive, aber mit einem entscheidenden „Okay, dann ab zum Musikverein“. Aus dem spontanen Wunsch wurde eine Leidenschaft, die sie heute an den Nachwuchs weitergibt – und in der Kassenführung die finanziellen Leitplanken des Vereins im Blick behält.</p>
<p>Beide eint der Gedanke, dass Musik Heimat sein kann – ein Ort zum Abschalten und zum Zusammenkommen mit Freunden. Gerade nach langen Arbeitstagen verwandelt sich die Probe in einen Moment, der trägt. Dieses Gefühl wirkt ansteckend auf Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die im Verein mehr finden als Noten und Takte: nämlich Gemeinschaft.</p>
<h2><strong>Teamwork schlägt Taktstock: Wie Börgermoor Gemeinschaft baut</strong></h2>
<p>Im Musikverein Börgermoor wird Teamwork großgeschrieben. Anna bringt es auf den Punkt: Man kann die besten Musiker haben – wenn das Drumherum nicht passt, fehlt der Spaß. Hier hingegen steht keiner allein. Proben finden regelmäßig im Kommunikationszentrum in Surwold statt, getragen von einem Wir-Gefühl, das auch nach außen leuchtet. Das Hauptorchester vereint Generationen: Die Jüngsten sind um die 14 Jahre, der älteste Musiker spielt mit 76 frisch und mit großer Freude Tenorhorn. Das Nebeneinander der Generationen ist kein Marketing-Slogan, sondern gelebter Alltag, der sich in Auftritten und Proben ebenso widerspiegelt wie in Ausflügen und kleinen Aktionen.</p>
<p>Ein besonderer Baustein ist das Jugendkomitee – eine Gruppe 15- bis 16-Jähriger, die Spielnachmittage organisiert, die Anliegen jüngerer Mitglieder vertritt und den Vorstand unterstützt. So entstehen Verantwortung, Mitbestimmung und Bindung. Dazu kommen Formate wie der Instrumentenkreisel, bei dem Kinder sich quer durch die Orchesterfamilie ausprobieren können – vom Mundstück bis zur Melodie, spielerisch und ohne Druck.</p>
<h2><strong>Nachwuchsarbeit mit Plan: Niederschwellig, begeistert, verbindend</strong></h2>
<p>Ja, die Freizeitkalender sind voll: Tanzen am Dienstag, Schwimmen am Mittwoch, dazu Schule und Social Media. Trotzdem gewinnt der Verein junge Menschen – mit Freude, Gemeinschaft und klaren Strukturen. Kinder können bereits ab etwa fünf Jahren mit Blockflöte beginnen, die musikalische Theorie wird spielerisch vermittelt. Niemand muss vorab wissen, was eine Tonleiter ist: Unterschiedliche Vorkenntnisse sind willkommen, und darauf wird aufgebaut. Interessierte melden sich – ob mit konkretem Instrumentenwunsch oder einfach mit Neugier – und werden dort abgeholt, wo sie stehen.</p>
<p>Die Repertoirefrage ist pragmatisch und partizipativ gelöst. Als Laienorchester wählt Börgermoor Arrangements, die zu Besetzung und Niveau passen. Kerstin kennt ihre Register und sucht Verlagsfassungen mit passender Schwierigkeit. Wünsche aus dem Orchester sind willkommen: Wenn ein Sommerhit wie „Wackelkontakt“ gewünscht wird, tüftelt die Dirigentin an einer machbaren Version – und bringt sie rechtzeitig in die Saison. Klassische Märsche für Schützenfeste – das finanzielle Rückgrat vieler Spielzeiten – stehen ebenso auf dem Pult wie Pop und die Evergreens der Neuen Deutschen Welle, die Stimmung machen und zum Mitsingen einladen.</p>
<h2><strong>Auftritte, Applaus und Inklusion: Musik, die im Ort lebt</strong></h2>
<p>Der Jahreskalender ist verlässlich gefüllt. Los geht es mit der Erstkommunion im Ort – ruhige Töne, getragen und feierlich. In den Monaten Mai bis Juli folgt die Hochsaison mit Schützenfesten, bei denen der Verein regelmäßig spielt. Dazu kommen je nach Jahr weitere Anfragen, besonders in der Adventszeit. Fester Termin ist der Weihnachtsmarkt, den der Musikverein begleitet. Was überall gleich ist: Applaus als Seelenbalsam. Wenn Thronpaare tanzen, Menschen feiern und das Orchester spürbar Teil des Festes wird, entsteht der Moment, für den geübt wird: Gänsehaut, Lächeln, Zusammenhalt.</p>
<p>Dieser Zusammenhalt schließt bewusst niemanden aus. Inklusion ist gelebte Praxis, nicht Protokoll. Ein Rollstuhlfahrer spielt Tenorhorn – mit Herz und Strahlkraft, ein Magnet für Jung und Alt. Gäste und Aushilfen berichten, wie herzlich man begrüßt wird. So wird der Verein zum Ort, an dem Zugehörigkeit keine Frage von Alter, Herkunft oder körperlicher Verfasstheit ist, sondern von Freude an der Musik.</p>
<h2><strong>Finanzen, Westen, Wochenende: Warum Unterstützung zählt</strong></h2>
<p>Vereinsarbeit kostet Geld – von Kinderklarinetten für die jüngsten Lernenden bis zu neuen Westen für die wachsende und diverser werdende Besetzung. Letztere haben sich preislich nahezu verdoppelt, Lagerhaltung in großen Mengen ist keine Option. Hinzu kommen steigende Fahrtkosten und das große Ziel für den Herbst: ein Probenwochenende für alle – vom Nachwuchs bis zum Hauptorchester. Dort soll ein musikalisches Projekt erarbeitet und die Gemeinschaft weiter gestärkt werden. All das braucht Mittel. Einnahmen über Auftritte sind wichtig, aber Spenden und Partnerschaften geben Spielräume, um Nachwuchs zu fördern, Instrumente vorzuhalten und Projekte zu realisieren.</p>
<p>Parallel hat die Öffentlichkeitsarbeit an Bedeutung gewonnen. Websites sind gut, aber Social Media ist schneller: Zusammenschnitte von Auftritten auf Instagram sorgen für Resonanz, Sichtbarkeit und Neuanfragen. Das kostet Zeit – lohnt sich aber, weil es Menschen erreicht, die ohne Scroll-Moment nie erfahren hätten, wie viel Herz in Börgermoor schlägt.</p>
<h2><strong>Ausblick: Wachsen, bleiben, wiederkommen</strong></h2>
<p>Was wünschen sich die beiden? Anna möchte, dass alles so gut weiterläuft wie bisher, dass Menschen das Interview sehen, Lust bekommen, ein Instrument zu lernen, und einfach vorbeikommen – auch ohne Vorkenntnisse. Kerstin wünscht sich ein wachsendes Orchester, vor allem Stärkung im tiefen Register bei Tuben und Posaunen sowie im Blech insgesamt. Gleichzeitig bleibt die Tür offen für Lebenswege: Wer zum Studium fortgeht, soll sagen können, „da hatte ich eine schöne Zeit“ – und vielleicht später im sprichwörtlichen „Mittelalter“ wiederkommen. Der Verein steht dafür, dass Musik Spaß macht, verbindet und über Jahre trägt – von den ersten Tönen bis zum großen gemeinsamen Klang.</p>
<h2><strong>Deine Einladung in das TV-Studio und zur Reichweite</strong></h2>
<p>Wir von „Trude Kuh“ hatten am 2026-03-27 Kerstin Kalmer und Anna Thomann vom Niedersächsischen Musikverein Börgermoor im TV-Studio und laden Dich ein, selbst Teil dieser Bühne zu werden: Wenn Du mit Deinem Verein oder Unternehmen eine starke Geschichte hast, melden Dich bei uns – wir stellen Vereine im TV-Studio von „Trude Kuh“ vor, bringen Euch on air und vor ein monatliches Publikum von über 14,5 Mio. Kontakten, das ideale Reichweitenumfeld für Markenpräsenz, Imageaufbau und Recruiting; in diesem Gespräch ging es um musikalische Nachwuchsarbeit ab fünf Jahren mit Blockflöte, um ein Orchester, das Generationen vereint und Inklusion lebt, um Repertoire von Marsch bis Neue Deutsche Welle, Auftritte von Erstkommunion bis Weihnachtsmarkt, um Social-Media-Reichweite und um die Bedeutung von Unterstützung für Instrumente, Westen und ein Probenwochenende, und genau solche Geschichten möchten wir auch von Dir hören – starte mit einem Blick auf „Trude Kuh“ unter <a href="https://www.trude-kuh.de">„Trude Kuh“</a>, erfahre mehr über unser Setting im <a href="https://www.trude-kuh.de/tv-studio">TV-Studio von „Trude Kuh“</a>, sichere Dir einen Slot, um Deinen <a href="https://www.trude-kuh.de/verein-vorstellen">Verein im Interview vorstellen</a> zu können, und entdecke unsere <a href="https://www.trude-kuh.de/werbung-schalten">Werbemöglichkeiten für Unternehmen</a>, denn wenn Du Deine Community stärken, Nachwuchs gewinnen oder Deine Marke groß herausbringen willst, dann sind wir Dein Partner für authentische Reichweite, starke Bilder und Geschichten, die hängen bleiben.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/kerstin-kalmer-und-anna-thomann-vom-niedersaechsischen-musikverein-boergermoor-zu-gast-bei-trude-kuh/">Kerstin Kalmer und Anna Thomann vom Niedersächsischen Musikverein Börgermoor zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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		<title>Stephanie Schmitz-Oehler von Erstes Frauen Orchester Düsseldorf e.V. zu Gast bei „Trude Kuh“</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Mar 2026 10:33:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Es klingt wie eine verstaubte Quizfrage für Liebhaber der klassischen Musik: Nennen Sie eine berühmte Komponistin aus der Zeit des Barock oder der Wiener Klassik. Stille. Während Namen wie Bach, Mozart oder Beethoven wie selbstverständlich fallen, herrscht bei den weiblichen Pendants gähnende Leere. Eine Männerdomäne, über Jahrhunderte zementiert, in der das musikalische Schaffen von Frauen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/stephanie-schmitz-oehler-vom-erstes-frauen-orchester-duesseldorf-zu-gast-bei-trude-kuh/">Stephanie Schmitz-Oehler von Erstes Frauen Orchester Düsseldorf e.V. zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es klingt wie eine verstaubte Quizfrage für Liebhaber der klassischen Musik: Nennen Sie eine berühmte Komponistin aus der Zeit des Barock oder der Wiener Klassik. Stille. Während Namen wie Bach, Mozart oder Beethoven wie selbstverständlich fallen, herrscht bei den weiblichen Pendants gähnende Leere. Eine Männerdomäne, über Jahrhunderte zementiert, in der das musikalische Schaffen von Frauen systematisch ignoriert oder ins Private verbannt wurde. Aus dieser Beobachtung, einer tief verwurzelten Schieflage in der Musikgeschichte, die bis heute nachwirkt, ist eine kraftvolle Bewegung entstanden. Im August 2021 formierte sich das Erstes Frauen Orchester Düsseldorf e.V., ein Verein mit einer klaren Mission: Ein Orchester mit ausschließlich weiblicher Besetzung zu schaffen und den lange ungehörten Werken von Komponistinnen endlich eine Bühne zu geben. Über diese kulturelle Pionierarbeit und die damit verbundenen Herausforderungen sprach die Dirigentin und Vereinsvorsitzende Stephanie Schmitz-Oehler mit Redaktionsleiter Georg Mahn in den TV-Studios von „Trude Kuh“.</p>
<h2><strong>Die unsichtbaren Frauen der Musikgeschichte</strong></h2>
<p>Stephanie Schmitz-Oehler kennt das Gefühl nur zu gut. Selbst bei Konzertbesuchen ertappte sie sich immer wieder bei dem Gedanken, dass die Programme zwar gefüllt sind mit großartigen Werken, die Namen der Schöpfer aber ausschließlich männlich sind. „Wo sind eigentlich die Frauen auf diesem Konzertprogramm und warum werden sie eigentlich nicht gespielt?“, diese Frage wurde für sie zum Antrieb. Die Antwort darauf ist komplex und strukturell bedingt. Frauen wurde es schlichtweg nicht zugetraut oder gesellschaftlich verwehrt, eine professionelle musikalische Karriere in der Öffentlichkeit zu verfolgen. Während Männer wie Haydn, Vivaldi oder Schubert staatliche Förderung und Anerkennung erhielten, blieben Komponistinnen wie Fanny Hensel-Mendelssohn auf Aufführungen im privaten Rahmen beschränkt. Es fehlte an Support, an Professuren und letztlich an der Möglichkeit, von der eigenen Kunst zu leben. Diese strukturelle Ungerechtigkeit führte dazu, dass unzählige talentierte Frauen und ihre Werke von der Weltbühne verschwanden und in Vergessenheit gerieten.</p>
<h2><strong>Ein Orchester als kulturelles Statement</strong></h2>
<p>Die reine Beobachtung der musikhistorischen Ungerechtigkeit war jedoch nicht der einzige Auslöser für die Gründung des Orchesters. Auch persönliche Erfahrungen als Frau in der noch immer von Männern geprägten Welt des Dirigierens spielten eine Rolle. Unschöne Kommentare, man solle doch lieber kochen statt zu dirigieren, bestärkten Schmitz-Oehler in ihrem Entschluss. Sie wollte mehr Dirigentinnen, mehr Werke von Komponistinnen und ein neues, einzigartiges Kulturangebot für eine Großstadt wie Düsseldorf schaffen, die bereits über zahlreiche Orchester verfügt. Der Aufruf, ein reines Frauen Orchester zu gründen, stieß auf enorme Resonanz. Viele Musikerinnen waren begeistert von der Idee, gemeinsam etwas Neues auf die Beine zu stellen, unter Frauen zu proben und Werke zu entdecken, die für alle neu sind. Diese besondere Atmosphäre, frei von Rangkämpfen um Solostellen, beschreiben die Mitglieder als wundervoll und freundschaftlich. Die Premiere am 29. Januar 2023 in ausverkauftem Haus war für die Dirigentin ein emotionaler Höhepunkt – der Moment, in dem ein persönlicher Traum Wirklichkeit wurde und die Mission des Orchesters einschlug „wie eine Bombe“.</p>
<h2><strong>Von der mühsamen Recherche zum magischen Konzertmoment</strong></h2>
<p>Die Arbeit des Erstes Frauen Orchesters Düsseldorf e.V. ist untrennbar mit intensiver Recherche verbunden. Während die Noten männlicher Komponisten oft kostenlos online verfügbar sind, gestaltet sich die Suche nach den Werken von Frauen als äußerst mühsam und kostspielig. Oft existieren die Noten nur handschriftlich oder bei einem einzigen spezialisierten Verlag weltweit. Eine Symphonie für eine einzige Aufführung zu leihen, kann schnell 500 Euro kosten, ohne das Werk danach zu besitzen. Diese finanziellen Hürden verdeutlichen, warum die Unterstützung durch Spenden für den Verein überlebenswichtig ist. Doch der Aufwand lohnt sich. Die Konzerte, wie das Filmmusik-Special „Ladies of the Sound“, bei dem das Orchester exklusiv Noten von der berühmten Komponistin Rachel Portman erhielt, oder das Neujahrskonzert in Kooperation mit der Düsseldorfer Volksbühne, sind kulturelle Highlights. Dabei wird deutlich: Die Musik von Komponistinnen klingt nicht per se anders. Sie spiegelt ihre jeweilige Epoche wider, sei es die Klassik oder die Romantik, denn die Künstlerinnen waren Teil ihrer Zeit und standen im Austausch mit ihren männlichen Kollegen. Das nächste große Projekt steht bereits an: Am 4. Juli 2026 findet unter dem Titel „Saitenzauber im Klang der Harfe“ ein Konzert statt, bei dem das sonst oft im Hintergrund stehende Instrument in den Fokus rückt und ein selten gespieltes Harfenkonzert von Henriette Renié aufgeführt wird.</p>
<h2><strong>Werde auch Du Teil unserer Mission</strong></h2>
<p>Wir von „Trude Kuh“ waren tief beeindruckt von der Leidenschaft und dem Engagement, mit dem Stephanie Schmitz-Oehler und dem Erstes Frauen Orchester Düsseldorf e.V. die Musikwelt bereichern und für mehr Sichtbarkeit von Frauen kämpfen. Das Interview hat gezeigt, wie wichtig es ist, alte Strukturen aufzubrechen und vergessenen Stimmen Gehör zu verschaffen. Wenn auch Du einen Verein führst, der mit Herzblut für eine besondere Sache brennt, dann zögere nicht, Dich bei uns zu melden. Wir bieten Dir die Möglichkeit, Deinen <a href="https://www.trude-kuh.de/verein-vorstellen">Verein im Interview vorstellen</a> zu können. Unser modernes <a href="https://www.trude-kuh.de/tv-studio">TV-Studio von „Trude Kuh“</a> bietet den perfekten Rahmen, um Deine Geschichte und Deine Mission einem breiten Publikum zu präsentieren. Unser gesamtes Angebot, von spannenden Interviews bis hin zu unterhaltsamen Formaten, findest Du auf unserer Webseite <a href="https://www.trude-kuh.de">„Trude Kuh“</a>. Aber nicht nur Vereine sind bei uns an der richtigen Adresse. Mit einer Reichweite von über 14,5 Millionen Kontakten pro Monat sind wir auch ein starker Partner für die Wirtschaft. Wenn Du das enorme Potenzial für Deine Firma nutzen möchtest, informiere Dich über unsere vielfältigen <a href="https://www.trude-kuh.de/werbung-schalten">Werbemöglichkeiten für Unternehmen</a>. Wir bieten maßgeschneiderte Lösungen, um Deine Botschaft effektiv zu platzieren und Deine Zielgruppe zu erreichen. Melde Dich bei uns und lass uns gemeinsam Großes bewirken!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/stephanie-schmitz-oehler-vom-erstes-frauen-orchester-duesseldorf-zu-gast-bei-trude-kuh/">Stephanie Schmitz-Oehler von Erstes Frauen Orchester Düsseldorf e.V. zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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