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	<title>Hildegard Meyer Archive - Trude Kuh TELEVISION</title>
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		<title>Barbara Krüßel und Hildegard Meyer vom Ambulanten Hospizdienst für den Landkreis Cloppenburg zu Gast bei „Trude Kuh“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[hendrik]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Aug 2026 13:52:46 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/barbara-kruessel-und-hildegard-meyer-vom-ambulanten-hospizdienst-fuer-den-landkreis-cloppenburg-zu-gast-bei-trude-kuh/">Barbara Krüßel und Hildegard Meyer vom Ambulanten Hospizdienst für den Landkreis Cloppenburg zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Studiolichter tauchen die Kulissen in warmes Gold, doch das Thema, über das gesprochen wird, trägt eine andere, stille Farbe: die des Lebens in seinen sensibelsten Momenten. Wenn Kinder einen kleinen Sarg bemalen, um still geborenen Babys einen würdevollen Abschied zu schenken, dann ist das kein Schockbild, sondern ein zutiefst menschlicher Akt, der Gefühle sichtbar macht und Verständnis wachsen lässt. Genau hier setzt das Projekt „Hospiz macht Schule“ an, getragen vom Ambulanten Hospizdienst für den Landkreis Cloppenburg. In den „Trude Kuh“ TV-Studios erzählen Barbara Krüßel und Hildegard Meyer, beide Hospizbegleiterinnen, von ihrer Arbeit mit Kindern, Familien und Sterbenden, von Berührungsängsten, von neuen Offenheiten – und von Momenten, die schwer sind und dennoch Hoffnung schenken. Das Interview führte Redaktionsleiter Georg Mahn.</p>
<h2><strong>Warum „Hospiz macht Schule“ das Leben in den Mittelpunkt rückt</strong></h2>
<p>Ausgangspunkt ist ein Satz, der zur Haltung geworden ist: Du zählst, weil du bist, und du wirst bis zum letzten Augenblick deines Lebens eine Bedeutung haben. Diese Botschaft, die auf der Website des niedersächsischen Vereins prominent steht, prägt jede Begegnung des Ambulanten Hospizdienstes für den Landkreis Cloppenburg – zu Hause, im Krankenhaus, im Pflegeheim und in den Klassenzimmern. Denn wenn Heilung nicht mehr das Ziel ist, rücken Zeit, Zuhören, Nähe und Würde ins Zentrum. Das Projekt „Hospiz macht Schule“ öffnet Räume für Fragen, die Kinder tatsächlich haben, und gibt ihnen Worte für Gefühle, die Erwachsene oft scheuen. Die Woche ist klar strukturiert: Werden und Vergehen mit der Schmetterlingsgeschichte von Zairas Himmelsreise, Krankheit und Leid mit einem echten Arzt als Gesprächspartner, Tod und Sterben mit anschaulichem Material und Film, Traurigsein mit kreativem Ausdruck – bis hin zum Bemalen eines kleinen Sargs für still geborene Kinder – und Trost und Trösten mit einer Abschiedsfeier, zu der die Eltern kommen. So entsteht ein geschützter, würdevoller Rahmen, der Angst nimmt und Verständnis fördert.</p>
<h2><strong>Eltern, Lehrer, Kinder: Ein behutsam gebautes Vertrauensdreieck</strong></h2>
<p>Bevor die Projektwoche beginnt, gibt es Gespräche mit der Schulleitung und den Klassenleitungen: Wie viele Klassen sind beteiligt, wie ist die Lerngruppe aufgestellt, gibt es besondere Situationen im Hintergrund? Ein Elternabend erklärt Ablauf, Inhalte, Datenschutz, Einverständnisse und Raum für Rückfragen. Anfangs reagieren manche Eltern zurückhaltend, wollen das Kind schützen – nachvollziehbar. Doch die Erfahrung zeigt: Ist der Rahmen transparent, die Begleitung empathisch und professionell, kippt die Skepsis in Zustimmung. Nach der Woche sind es oft gerade die Eltern, die begeistert berichten, wie offen und reif ihre Kinder mit dem Thema umgegangen sind. Und wenn im Klassenraum Gefühle hochkommen, sind die Hospizbegleiterinnen nicht allein: Sie arbeiten im Team, haben für jeden Tag eine verantwortliche Ehrenamtliche und die organisatorische „lila Dame“ an Bord. Spontan wird dann auch mal der Lastentanz vorgezogen, in dem das sprichwörtliche Gewicht schwerer Rucksäcke leichter wird – eine wunderbar anschauliche Metapher für Erleichterung.</p>
<h2><strong>Vom Schweigen zum Sprechen: Wie sich die Haltung zur Hospizarbeit verändert hat</strong></h2>
<p>Hildegard Meyer begleitet seit 2006 den Hospizdienst, der bereits seit 1997 besteht. Ihr Rückblick zeigt einen gesellschaftlichen Wandel: Früher gingen Menschen buchstäblich „an der Haustür vorbei“, aus Angst, über Tod zu sprechen. Heute melden sich Angehörige oft schon am ersten Tag einer schweren Situation – nicht, weil es einfacher geworden ist, sondern weil die Gewissheit hilft, dass jemand Zeit hat, zuhört und da ist. Diese Entwicklung ist Ergebnis vieler öffentlicher Impulse und enger Netzwerke, in denen der Hospizverein Cloppenburg gut vernetzt ist. Barbara Krüßel hat das Projekt inzwischen 16 Mal begleitet und beschreibt, wie Kinder – egal ob vorerfahren oder unerfahren mit Verlust – unterschiedlich reagieren und dennoch einen gemeinsamen Lernraum finden. Sie nimmt jedes Mal Erkenntnisse für Familie und Gesellschaft mit: Kinder brauchen Platz für Fragen, Erwachsene Mut zum Dialog. Über Trauer sprechen dürfen ist kein Tabu, sondern ein Schlüssel zu Resilienz.</p>
<h2><strong>Würde in kleinen Dingen: Warum ein Mini-Sarg Teil des Unterrichts ist</strong></h2>
<p>Das Bemalen eines kleinen Sargs für still geborene Kinder ist ein bewusster, erklärter Schritt am Tag des Traurigseins. Kinder bekommen eine klare Einordnung: wofür der Sarg ist, wie Beisetzungen ablaufen, warum Würde auch für die Kleinsten unantastbar ist. Mit Fingerfarben drücken sie Gefühle aus, ertasten Texturen, gestalten in Gruppen – respektvoll, konzentriert, erstaunlich reif. Ehrenamtliche Handwerker nähen kleine Stoffsäcken für die Einbettung. Es geht nie um Schock, sondern um Sprache für das Unsichtbare. Lehrkräfte staunen oft: Kinder wollen wissen, was danach passiert, wie groß so ein Sarg ist, wie viele Kinder darin liegen können. Diese Fragen sind real und wichtig. „Hospiz macht Schule“ beantwortet sie ehrlich, altersgerecht und ohne Pathos. So lernen Kinder, dass Trost und Trösten Teil eines gelungenen Abschieds sind – und dass Lachen, Reden und ganz normale Menschensmomente in der Hospizarbeit Platz haben.</p>
<h2><strong>Ehrenamt mit Haltung: Ausbildung, Supervision und gelebte Gemeinschaft</strong></h2>
<p>Die Arbeit des Ambulanten Hospizdienstes für den Landkreis Cloppenburg lebt von rund 60 Menschen, die ihr Herz und ihre Zeit schenken. Wer sich engagieren möchte, kann jährlich einen Hospizbegleiterkurs mit etwa 110 Stunden absolvieren, der Themen rund um Leben, Sterben und Trauer vermittelt. Es geht um Haltung, Reflexion, Erfahrungsaustausch und um das eigene Umgehen mit Friedhof, Beerdigung und Abschied. Supervision sorgt dafür, dass niemand allein bleibt – ganz besonders in intensiven Fällen. Die Begleitung ist freiwillig und immer eine Option: Man darf ja sagen, man darf nein sagen, man darf später ja sagen. Es zählt, dass Menschen sich gesehen und ernst genommen fühlen. Die Stärke des Vereins liegt im Netzwerk: gute Verbindungen, kurze Wege, verlässliche Partner. So wird aus Ehrenamt gelebte Professionalität mit Herz.</p>
<h2><strong>Einladung: Wenn Du Deinen Verein vorstellen oder als Unternehmen werben willst</strong></h2>
<p>Wir von „Trude Kuh“ möchten Dich einladen, Dir das Wichtigste aus diesem Gespräch kurz mitzunehmen: Der Ambulante Hospizdienst für den Landkreis Cloppenburg zeigt mit „Hospiz macht Schule“, wie Kinder behutsam und mutig über Werden und Vergehen sprechen, wie Eltern und Lehrkräfte Vertrauen fassen und wie Ehrenamt mit Haltung Würde ermöglicht – vom Zuhören bis zur Trauerbegleitung. Wenn Du mit Deinem Verein eine ähnliche Geschichte erzählen willst, dann melde Dich bei uns und stelle Deinen Verein im <a href="https://www.trude-kuh.de">„Trude Kuh“</a> Umfeld vor; am besten direkt im <a href="https://www.trude-kuh.de/tv-studio">TV-Studio von „Trude Kuh“</a>, wo wir gemeinsam Deine Themen sichtbar machen und neue Unterstützer gewinnen. Und wenn Du als Unternehmen Reichweite suchst: „Trude Kuh“ erzielt monatlich über 14,5 Mio. Kontakte – ideale Voraussetzungen, um Markenbotschaften aufmerksamkeitsstark zu platzieren; informiere Dich zu unseren <a href="https://www.trude-kuh.de/werbung-schalten">Werbemöglichkeiten für Unternehmen</a> und nutze die Kraft emotionaler Inhalte, die Menschen berühren und verbinden. Wenn Du einen Verein im Interview vorstellen möchtest, findest Du alle Infos und einfache Schritte hier: <a href="https://www.trude-kuh.de/verein-vorstellen">Verein im Interview vorstellen</a>. Wir von „Trude Kuh“ freuen uns auf Deine Nachricht, denn gute Geschichten verdienen ein großes Publikum und starke Partner, die mit Herz und Verantwortung wirken.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/barbara-kruessel-und-hildegard-meyer-vom-ambulanten-hospizdienst-fuer-den-landkreis-cloppenburg-zu-gast-bei-trude-kuh/">Barbara Krüßel und Hildegard Meyer vom Ambulanten Hospizdienst für den Landkreis Cloppenburg zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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