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	<title>Organspendeausweis Archive - Trude Kuh TELEVISION</title>
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		<title>Frank Logemann und Sonja Schäfer von Netzwerk der Transplantationsbeauftragten Region NORD zu Gast bei „Trude Kuh“</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Jun 2026 09:57:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der letzte Atemzug ist getan, der Kampf um das Leben verloren. Doch während für den einen Menschen eine Reise endet, könnte sie für einen anderen gerade erst beginnen. Ein Herz, das wieder schlägt, eine Lunge, die sich mit Luft füllt, eine neue Chance auf ein Leben ohne ständige Dialyse. Die Organspende ist ein Thema von [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/frank-logemann-und-sonja-schaefer-von-netzwerk-der-transplantationsbeauftragten-region-nord-zu-gast-bei-trude-kuh/">Frank Logemann und Sonja Schäfer von Netzwerk der Transplantationsbeauftragten Region NORD zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der letzte Atemzug ist getan, der Kampf um das Leben verloren. Doch während für den einen Menschen eine Reise endet, könnte sie für einen anderen gerade erst beginnen. Ein Herz, das wieder schlägt, eine Lunge, die sich mit Luft füllt, eine neue Chance auf ein Leben ohne ständige Dialyse. Die Organspende ist ein Thema von existenzieller Bedeutung, ein Akt der Nächstenliebe, der Leben rettet. Doch dieser hochsensible Prozess ist umgeben von Ängsten, Vorurteilen und organisatorischen Hürden. In den Krankenhäusern stehen speziell geschulte Transplantationsbeauftragte oft als Einzelkämpfer vor der gewaltigen Aufgabe, den Willen eines Verstorbenen umzusetzen, Angehörige in ihrer tiefsten Trauer zu begleiten und komplexe medizinische sowie rechtliche Abläufe zu koordinieren. Um diese Helden des Klinikalltags zu unterstützen, wurde das Netzwerk der Transplantationsbeauftragten Region NORD gegründet. Über diesen wichtigen Verein, die Herausforderungen der Organspende und die Notwendigkeit von Aufklärung und Austausch sprach Redaktionsleiter Georg Mahn in den TV-Studios von „Trude Kuh“ mit Frank Logemann aus dem Vorstand und der Ethikexpertin Sonja Schäfer.</p>
<h2><strong>Die unsichtbaren Helden im Klinikalltag</strong></h2>
<p>Wenn von Transplantation die Rede ist, denken die meisten Menschen an hochkomplexe Operationen und die glücklichen Empfänger eines neuen Organs. Doch was davor geschieht, bleibt oft im Verborgenen. Frank Logemann stellte im Gespräch klar, dass der irreführende Begriff des Transplantationsbeauftragten oft für Verwirrung sorgt. Ihre Aufgabe ist nicht die Transplantation selbst, sondern die Organisation der Organspende. Dies beginnt auf den Intensivstationen, wenn bei einem Patienten der unumkehrbare Hirnfunktionsausfall diagnostiziert wird. Dann beginnt für die Beauftragten ein Wettlauf gegen die Zeit, aber vor allem ein Akt höchster Sensibilität. Ihre vornehmste Pflicht ist es, den Willen des Verstorbenen zu ermitteln und umzusetzen. Doch hier zeigt sich eine große Diskrepanz: Obwohl rund 80 Prozent der Deutschen der Organspende positiv gegenüberstehen, haben nur etwa die Hälfte dies auch dokumentiert. In der Praxis, so Logemann, liegt sogar nur in etwa zehn Prozent der relevanten Fälle ein Organspendeausweis oder ein entsprechender Registereintrag vor. Dies führt zu schwierigen Situationen, in denen die Angehörigen in einer Phase tiefster Trauer eine Entscheidung von enormer Tragweite treffen müssen.</p>
<h2><strong>Zwischen Aufklärung, Ethik und dem Gefühl des Alleinseins</strong></h2>
<p>Die Gründe für die fehlende Dokumentation sind vielfältig. Ethikexpertin Sonja Schäfer erklärte, dass viele Menschen Ängste umtreiben. Die Sorge, man könnte medizinisch zu früh „aufgegeben“ oder respektlos behandelt werden, sei präsent. Diese Angst, so betonte sie, sei jedoch unbegründet. Die oberste Priorität der Ärzte ist immer die Rettung des Lebens des Patienten. Erst wenn alle medizinischen Möglichkeiten ausgeschöpft sind und der Hirntod zweifelsfrei festgestellt wurde, wird der Prozess der Organspende überhaupt in Erwägung gezogen. Genau hier setzt die Arbeit des Netzwerks an. Viele Transplantationsbeauftragte fühlen sich in ihrer verantwortungsvollen Rolle als Einzelkämpfer, wie Umfragen unter den über 140 Mitgliedern des Vereins belegen. Der Austausch im Netzwerk schafft hier Abhilfe. Es werden „Best Practice“-Beispiele geteilt, man unterstützt sich bei der Argumentation für notwendige Freistellungen gegenüber der Klinikleitung und hilft sich bei konkreten Notfällen. Frank Logemann nannte das Beispiel der Hirntoddiagnostik, für die spezialisierte Experten benötigt werden, die nicht in jedem Krankenhaus rund um die Uhr verfügbar sind. Über das Netzwerk kann schnell und unbürokratisch Hilfe vermittelt werden, um Verzögerungen zu vermeiden, die vor allem für die wartenden Angehörigen eine immense Belastung darstellen.</p>
<h2><strong>Ein würdevoller Abschied und die Kraft der Gemeinschaft</strong></h2>
<p>Ein zentraler Aspekt, der im Interview besonders hervorgehoben wurde, ist die Würde des Spenders. Sonja Schäfer widerlegte eindrücklich das Schreckensbild des „Ausschlachtens“. Sie schilderte bewegend, wie im Operationssaal vor der Organentnahme eine Schweigeminute für den Spender eingelegt wird – ein Moment, der allen Beteiligten Gänsehaut beschert. Nach dem Eingriff wird der Verstorbene mit größter Sorgfalt und Respekt versorgt. Dazu gehört beispielsweise das Einsetzen von Prothesen nach einer Hornhautspende oder sogar das Ankleiden in private Kleidung, um den Angehörigen einen friedvollen und würdevollen Abschied zu ermöglichen. Diese Achtsamkeit zeigt, dass der Akt der Spende als etwas ganz Besonderes gewürdigt wird. Um das Bewusstsein in der Gesellschaft zu schärfen, betreibt der Verein intensive Öffentlichkeitsarbeit, etwa mit einer jährlichen Campertour durch Norddeutschland. Ziel ist es, die Menschen zu ermutigen, ergebnisoffen über das Thema zu sprechen und eine Entscheidung zu treffen – egal ob Ja oder Nein. Wichtig sei, so die Experten, die Familie über den eigenen Willen zu informieren und sie von dieser schweren Entscheidung zu entlasten. Frank Logemann betonte abschließend die Wichtigkeit der finanziellen Unterstützung für den gemeinnützigen Verein, um diese so wichtige Aufklärungsarbeit auch in Zukunft leisten zu können.</p>
<h2><strong>Werden Sie Teil unserer Gemeinschaft und machen Sie auf sich aufmerksam</strong></h2>
<p>Wir von „Trude Kuh“ waren tief beeindruckt von der wichtigen und sensiblen Arbeit, die Frank Logemann, Sonja Schäfer und das gesamte Netzwerk der Transplantationsbeauftragten Region NORD leisten. Das Gespräch hat gezeigt, wie wichtig Austausch, Unterstützung und Aufklärung in einem so lebensentscheidenden Bereich sind. Vielleicht gehörst auch Du einem Verein an oder engagierst Dich in einer Organisation, die eine ebenso spannende Geschichte zu erzählen hat? Dann möchten wir Dich herzlich einladen, Deinen <a href="https://www.trude-kuh.de/verein-vorstellen">Verein im Interview vorstellen</a> und Deine Botschaft mit einem großen Publikum zu teilen. In unserem professionell ausgestatteten <a href="https://www.trude-kuh.de/tv-studio">TV-Studio von „Trude Kuh“</a> bieten wir Dir die perfekte Bühne, um Deine Arbeit und Deine Leidenschaft zu präsentieren. Unser breites Netzwerk ermöglicht es uns, Geschichten wie die des heutigen Gastes einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und so für mehr Verständnis und Unterstützung zu werben. Aber nicht nur Vereine finden bei uns ein Zuhause. Mit einer Reichweite von über 14,5 Millionen Kontakten pro Monat ist „Trude Kuh“ auch für Unternehmen eine äußerst attraktive Plattform. Wenn Du nach effektiven <a href="https://www.trude-kuh.de/werbung-schalten">Werbemöglichkeiten für Unternehmen</a> suchst, um Deine Marke, Deine Produkte oder Dienstleistungen gezielt zu bewerben, dann bist Du bei uns genau richtig. Wir bieten vielfältige Optionen, um Deine Werbebotschaft authentisch und wirkungsvoll zu platzieren und Deine Zielgruppe direkt zu erreichen. Besuche unsere Webseite und entdecke die Welt von <a href="https://www.trude-kuh.de">„Trude Kuh“</a>, um mehr über unsere Angebote zu erfahren. Wir freuen uns darauf, von Dir zu hören und vielleicht schon bald gemeinsam ein spannendes Projekt umzusetzen.</p>
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		<title>Sandra Linnert und Torsten Wittmann von Transplant Kids zu Gast im TV-Studio bei „Trude Kuh“</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Aug 2025 14:19:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Im TV-Studio von „Trude Kuh“ wird heute über Leben und Hoffnung gesprochen – und über die ganz besonderen Herausforderungen, die Kinder und ihre Familien durchleben, wenn ein Organ dringend gebraucht wird. Redaktionsleiter Georg Mahn begrüßt Sandra Linnert und Torsten Wittmann vom Verein Transplant Kids aus Wiesmoor, die mit bewegenden Geschichten und viel Herzblut Einblicke in [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/sandra-lindert-und-thorsten-wittmann-von-transplant-kids-zu-gast-im-tv-studio-bei-trude-kuh/">Sandra Linnert und Torsten Wittmann von Transplant Kids zu Gast im TV-Studio bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im <a href="https://www.trude-kuh.de/tv-studio/">TV-Studio von „Trude Kuh“</a> wird heute über Leben und Hoffnung gesprochen – und über die ganz besonderen Herausforderungen, die Kinder und ihre Familien durchleben, wenn ein Organ dringend gebraucht wird. Redaktionsleiter Georg Mahn begrüßt Sandra Linnert und Torsten Wittmann vom Verein Transplant Kids aus Wiesmoor, die mit bewegenden Geschichten und viel Herzblut Einblicke in ihre Arbeit und ihr Leben geben.</p>
<h2>Wenn das Warten auf ein Organ das Leben bestimmt</h2>
<p>Für Erwachsene ist eine Organspende oft ein Einschnitt, für Kinder bedeutet sie meist die Chance auf das erste richtige Leben. Rund 220 Kinder und Jugendliche warten bundesweit auf ein Spenderorgan – eine Zahl, die nicht nur betroffen macht, sondern auch zeigt, wie dringend aktive Hilfe gebraucht wird. Sandra Linnert berichtet, wie das Thema Transplantation ihr Leben geprägt hat: Ihre Tochter Wiebke, ein Extremfrühchen, wurde 2013 doppelt an der Lunge transplantiert. Die Diagnose kam früh, die Hoffnung auf ein passendes Organ war lange Zeit ein ständiger Begleiter. Die Familie lebte im Ausnahmezustand, immer bereit für den erlösenden Anruf.<br />
Auch Torsten Wittmann kennt diese Situation nur zu gut. Sein Sohn Arne war gerade zwei Jahre alt, als klar wurde, dass ein neues Herz gebraucht wird. Die Familie pendelte zwischen Krankenhaus und Alltag, immer mit der Unsicherheit im Gepäck. Die psychische Belastung ist enorm – das Warten, die Angst, die Hoffnung. „Man funktioniert einfach, bis der Anruf kommt“, beschreibt Sandra die Zeit auf der Warteliste. Ein spezielles Handy lag immer griffbereit, die Tasche war gepackt, und als es endlich losging, war die Freude groß – auch wenn die Realität oft anders aussieht, als man es sich vorstellt.</p>
<h2>Der Alltag nach der Transplantation: Anders krank, aber voller Hoffnung</h2>
<p>Eine Transplantation ist kein Schlussstrich, sondern der Beginn eines neuen, oft herausfordernden Lebensabschnitts. Die Kinder müssen regelmäßig Medikamente nehmen, damit das neue Organ nicht abgestoßen wird, und Vorsorgeuntersuchungen gehören zum Alltag. Sandra bringt es auf den Punkt: „Man ist nicht gesund, sondern einfach nur anders krank.“ Viele Dinge, die für Gleichaltrige selbstverständlich sind, bleiben für die kleinen Patienten schwierig – Klassenfahrten etwa, weil Lehrkräfte die Medikamentengabe oft nicht übernehmen dürfen. Die Belastung bleibt, auch wenn die Freude über das neue Organ groß ist.<br />
Trotz aller Herausforderungen gibt es auch viele Lichtblicke. Der Verein Transplant Kids bietet mit seinen Camps – wie dem Segelcamp und dem Familiencamp – nicht nur Abwechslung, sondern auch einen Ort des Austauschs und der Normalität. Hier müssen sich die Familien nicht erklären, jeder weiß Bescheid. Es wird gemeinsam gelacht, gegrillt und über ganz normale Dinge gesprochen. Die Vereinsförderung von „Trude Kuh“ unterstützt solche Projekte, doch der Großteil der Finanzierung kommt aus Spenden. Die Camps sind teuer, die Krankenkassenförderung reicht oft nicht aus – und so ist der Verein auf die Unterstützung der Öffentlichkeit angewiesen.</p>
<h2>Öffentlichkeitsarbeit und Aufklärung: Für mehr Organspenden und Verständnis</h2>
<p>Transplant Kids ist nicht nur für die betroffenen Familien da, sondern geht auch aktiv in die Öffentlichkeit. Mit Infoständen, Glücksrad, Popcorn und Zuckerwatte – und ganz viel Herz – klären Sandra und Torsten über Organspende auf. Sie begegnen dabei vielen Fragen und auch Vorurteilen: Manche glauben, sie seien zu alt für eine Spende, andere sind grundsätzlich dagegen. Für den Verein ist wichtig, dass sich jeder mit dem Thema auseinandersetzt – ob dafür oder dagegen. Überzeugen wollen sie nicht, sondern aufklären und informieren.<br />
Die rechtlichen Rahmenbedingungen sind dabei nicht immer einfach. In Deutschland gilt die Zustimmungsregelung, während in vielen europäischen Ländern die Widerspruchslösung greift. Wer im Ausland ohne Organspendeausweis verstirbt, ist oft automatisch Spender. Das sorgt für Unsicherheit und zeigt, wie wichtig Aufklärung ist. Die Arbeit von Transplant Kids ist daher nicht nur medizinisch und sozial, sondern auch politisch und gesellschaftlich relevant.<br />
Die Vereinsförderung von „Trude Kuh“ bietet Möglichkeiten, Projekte wie das Segelcamp zu unterstützen.</p>
<h2>Zukunftspläne und der Blick nach vorn</h2>
<p>Die Arbeit von Transplant Kids geht weiter – mit neuen Camps, Projekten und viel Engagement. Besonders das maritime Segelcamp liegt Sandra am Herzen, und auch für junge Erwachsene, die aus der Kinderklinik herauswachsen, soll es künftig eigene Angebote geben. Die Betreuung der ganzen Familie, inklusive der oft vergessenen Geschwister, bleibt ein zentraler Bestandteil. Torsten bringt es auf den Punkt: „Der Verein hat uns so viel gegeben, das möchten wir jetzt auch anderen ermöglichen.“<br />
Am Ende bleibt die Botschaft: Organspende rettet Leben, und die Arbeit von Transplant Kids schenkt Hoffnung, Gemeinschaft und ein Stück Normalität. Wer helfen möchte, kann sich informieren, spenden oder einfach das Gespräch suchen – denn jedes Engagement zählt.<br />
Weitere Informationen zur <a href="https://trudekuh.de/vereinsfoerderung/">„Trude Kuh“ Vereinsförderung</a> und zu Transplant Kids gibt es online.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/sandra-lindert-und-thorsten-wittmann-von-transplant-kids-zu-gast-im-tv-studio-bei-trude-kuh/">Sandra Linnert und Torsten Wittmann von Transplant Kids zu Gast im TV-Studio bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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