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	<title>Selbsthilfegruppe Archive - Trude Kuh TELEVISION</title>
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		<title>Tatjana Belmar und Petra Hildebrandt von Kein Einzelfall zu Gast bei „Trude Kuh“</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Dec 2025 10:34:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn die Studiolichter angehen und die Kamera langsam ins Gesicht zweier Frauen fährt, liegt ein stiller Ernst im Raum, der mehr sagt als jedes Scheinwerferblitzen. Es geht um Gewalt, die nicht laut ist, um Geschichten, die hinter verschlossenen Türen passieren, und um Menschen, deren Leben sich nicht an einem Tag X und einer Akte Y [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/tatjana-belmar-und-petra-hildebrandt-von-kein-einzelfall-zu-gast-bei-trude-kuh/">Tatjana Belmar und Petra Hildebrandt von Kein Einzelfall zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die Studiolichter angehen und die Kamera langsam ins Gesicht zweier Frauen fährt, liegt ein stiller Ernst im Raum, der mehr sagt als jedes Scheinwerferblitzen. Es geht um Gewalt, die nicht laut ist, um Geschichten, die hinter verschlossenen Türen passieren, und um Menschen, deren Leben sich nicht an einem Tag X und einer Akte Y abhandeln lässt. Tatjana Belmar, erste Vorsitzende, und Petra Hildebrandt, Kassenwartin des Hamburger Vereins Kein Einzelfall, sprechen in den TV-Studios von „Trude Kuh“ über das, was oft im Dunkeln bleibt – und über ein Netzwerk, das genau dort anfängt zu helfen. Moderiert wurde das Gespräch von Redaktionsleiter Georg Mahn.</p>
<h2><strong>Warum „Kein Einzelfall“ mehr ist als ein Name</strong></h2>
<p>Die Zahlen sind erschütternd, die Dunkelziffer noch dunkler: Rund 260.000 Menschen wurden im vergangenen Jahr Opfer polizeilich erfasster Gewalttaten. Vor allem Partnerschaftsgewalt nimmt zu, und etwa acht von zehn Opfern sind Frauen. Doch die Statistik ist nur ein Anfang; sie erklärt nicht die Scham, die Schuldgefühle und die psychischen Folgen, die oft erst beginnen, wenn die Tat endet. Genau hier setzt Kein Einzelfall an: Ein bundesweites Netzwerk aus Betroffenen, Fachpersonen und Unterstützern, das zuhört, aufklärt, begleitet und politisch für Rechte kämpft.</p>
<p>Für Tatjana Belmar war der Weg persönlich: Als Betroffene von sexuellem Missbrauch erfuhr sie erst spät von der Möglichkeit einer Opferentschädigung – und stieß schnell an die Grenzen bürokratischer Verfahren. 2016 gründete sie zunächst eine Facebook-Gruppe zum Opferentschädigungsgesetz (OEG), die rasant wuchs. Seit Juli 2024 ist daraus der Verein Kein Einzelfall erwachsen. Die Grundidee klingt einfach, ist aber in ihrer Wirkung gewaltig: Menschen sollen nicht das Gefühl haben, allein zu sein. Der Name ist Programm, und er ist eine Ansage gegen das Narrativ vom „Einzelschicksal“.</p>
<h2><strong>Zwischen Sichtbarkeit und Schutz: der schwierige Spagat</strong></h2>
<p>Aufklärung braucht Stimme und Sichtbarkeit. Gleichzeitig brauchen Betroffene Schutz und Anonymität. Kein Einzelfall balanciert beides bewusst: Sichtbar werden, um Missstände zu benennen und zu verändern. Und zugleich Räume schaffen, in denen Menschen anonym Informationen erhalten und Hilfe suchen können, ohne Klarnamen, ohne Stigma, ohne Risiko für Zeugenschutz oder bei anhaltendem Täterkontakt. Sichtbarkeit ermöglicht Aufklärung; Anonymität ermöglicht Zugang. Es ist der Spagat, den der Verein täglich leistet – und der für die Arbeit unverzichtbar ist.</p>
<p>Die Bilder von Gewalt lassen sich nicht immer in Worte fassen. Im Studio gab es deshalb einen Film mit Symbolbildern – professionell inszeniert, von Schauspielern dargestellt, mit klarer Triggerwarnung. Er zeigt, was so oft unsichtbar bleibt: die Härte häuslicher Gewalt, die Ohnmacht, die Manipulation, die Abhängigkeit. „Hinter verschlossenen Türen“, sagt Belmar, „ist das Dunkelfeld immens.“ Die polizeilichen Lagebilder belegen steigende Zahlen. Der Bedarf an Hilfe wächst schneller als die Kapazitäten.</p>
<h2><strong>Trauma hört nicht am Tattag auf</strong></h2>
<p>Viele Menschen glauben, eine Tat sei ein einmaliges Ereignis. Doch für Betroffene beginnt danach erst das eigentliche Thema: das Trauma, das sich chronifizieren kann, Persönlichkeitsanteile verändert, den Alltag erschwert und Behördenkontakte zur Überforderung macht. Scham und Schuld sind die zwei großen Begleiter – und sie sind oft der Grund, warum Anträge erst Jahre später gestellt werden. Je größer die zeitliche Distanz zur Tat, desto schwieriger wird die Kausalität im Verfahren. Das macht nicht nur mürbe, es kann retraumatisierend wirken: wieder zum Gutachter, wieder erzählen, wieder nicht geglaubt werden. Anerkennung ist für viele deshalb wichtiger als Geld – „endlich offiziell: Dir wird geglaubt.“</p>
<p>Dabei sind die Verfahren komplex: Zwischen Grad der Behinderung (GdB) und Grad der Schädigung (GdS) liegen unterschiedliche Wege. Mit dem Wechsel des OEG ins SGB XIV zum 1. Januar 2024 hat sich die Systematik verändert, die Verfahrenswege blieben dennoch schwer verständlich. Entscheidungen dauern oft nicht Tage oder Monate, sondern Jahre. Ohne Unterstützung resignieren viele.</p>
<h2><strong>Wachsende Nachfrage, knappe Mittel: was der Verein braucht</strong></h2>
<p>Die Nachfrage explodiert – das sagen nicht nur die Mails, die täglich eintreffen. Selbst Beratungsstellen verweisen auf den Verein und suchen fachlichen Rat. Das spricht für Qualität, zeigt aber auch das Dilemma: Wer helfen will, braucht Ressourcen. Petra Hildebrandt beschreibt die Realität nüchtern: Software, Laptops, Banner, Flyer, Visitenkarten, eine funktionierende Homepage – alles kostet Geld. Und während die Mitgliederzahl wächst, muss Verwaltung mitwachsen. Keine Luxuswünsche, sondern Grundausstattung, die Sichtbarkeit und Struktur erst möglich macht.</p>
<p>Gleichzeitig arbeitet der Verein an der Zukunft: Eine zentrale, frei zugängliche Internetplattform soll Urteile, Gutachten, Vorlagen, Ansprechpartner und medizinische Informationen bündeln – niedrigschwellig und ohne Mitgliedszwang. Angebote dafür liegen bei rund 15.000 Euro, vor allem wegen Datenbankanbindung und technischer Infrastruktur. Dazu kommen Präsenzstellen: Südbayern ist im Aufbau, weitere Landesstellen in Berlin und Schleswig-Holstein sollen folgen. Die Maxime bleibt: Hilfe und Zugang für alle, ob Mitglied oder nicht. Wer mag, gleicht aus – monetär oder mit Zeit, Expertise, Energie.</p>
<h2><strong>Begleitung mit Haltung: Hilfe, die trägt</strong></h2>
<p>Wie intensiv ist der Kontakt mit Betroffenen? So intensiv, wie er gebraucht wird. Manchmal reicht eine sachliche Bewertung eines Widerspruchs, manchmal braucht es Begleitung aus einer akuten Krise. Belmar spricht nicht von Verantwortung, sondern von Selbstverständlichkeit: „Das ist das, was ich an die Gesellschaft zurückgeben möchte.“ In der Satzung ist verankert, dass Hilfe nur im Rahmen des Leistbaren geschieht, ehrlich kommuniziert und gemeinsam gestaltet. Es gibt kein Schema F – der Plan entsteht im Dialog. Eigenmotivation ist gefragt, Austausch ist Voraussetzung. Kein Rundum-sorglos-Paket, sondern eine verlässliche Hand auf dem Weg durch das Labyrinth.</p>
<p>Der Verein ist mehr als zwei Gesichter: Ein Netzwerk vieler Menschen, die tragen, koordinieren, organisieren – bis in die Zusammenarbeit mit Behörden hinein. Keine Einzelfallhilfe, sondern ein kollektiver Ansatz, der zeigt, wie praktische Solidarität funktioniert. Wer helfen will, kann helfen. Wer Hilfe braucht, findet sie – auch anonym.</p>
<h2><strong>Einladung, Reichweite und Möglichkeiten: Werde Teil unserer Bühne</strong></h2>
<p>Wir von „Trude Kuh“ laden Dich ein, Deinen Verein, Deine Initiative oder Dein Projekt im <a href="https://www.trude-kuh.de/tv-studio">TV-Studio von „Trude Kuh“</a> vorzustellen – so wie heute Kein Einzelfall mit Tatjana Belmar und Petra Hildebrandt eindrücklich gezeigt hat, warum schnelle Anerkennung, niedrigschwellige Hilfe und kluge Begleitung für Gewaltbetroffene lebenswichtig sind, wie das SGB XIV Verfahren verkompliziert, warum Sichtbarkeit und Anonymität zusammengehören und welche Ressourcen ein wachsender Verein für seine Arbeit braucht. Wenn Du Deinen Verein im Interview vorstellen willst, findest Du alle Infos unter <a href="https://www.trude-kuh.de/verein-vorstellen">Verein im Interview vorstellen</a>, und wenn Du als Unternehmen Werbepartner werden möchtest, nutze unsere über 14,5 Mio. Kontakte im Monat und entdecke die <a href="https://www.trude-kuh.de/werbung-schalten">Werbemöglichkeiten für Unternehmen</a> – die Reichweite von <a href="https://www.trude-kuh.de">„Trude Kuh“</a> bietet Dir starke Sichtbarkeit für Deine Botschaft. Wir von „Trude Kuh“ geben Deiner Geschichte eine professionelle Bühne, begleiten Dich redaktionell und produzieren Inhalte, die berühren und wirken; wenn auch Du Deine Arbeit zeigen, gesellschaftliche Themen stärken oder Deine Marke brillant platzieren willst, dann melde Dich bei uns – wir freuen uns auf Dich.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/tatjana-belmar-und-petra-hildebrandt-von-kein-einzelfall-zu-gast-bei-trude-kuh/">Tatjana Belmar und Petra Hildebrandt von Kein Einzelfall zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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		<title>Stefanie und Tim Beinker von Kohki e.V. zu Gast bei „Trude Kuh“</title>
		<link>https://www.trude-kuh.de/stefanie-und-tim-beinker-von-kohki-e-v-zu-gast-bei-trude-kuh/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[hendrik]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Dec 2025 13:25:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Tobende Kinder auf dem Spielplatz, völlige Ekstase auf dem Fußballplatz, ungebändigtes Toben im Bälleparadies – das sind Bilder, die Eltern glücklich machen. Doch für manche Familien lösen genau diese Bilder reale Ängste aus. Nicht, weil sie zur Kategorie der Helikoptereltern gehören, sondern weil sie die Freude ihrer Kinder mit anderen Augen sehen: mit den Augen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/stefanie-und-tim-beinker-von-kohki-e-v-zu-gast-bei-trude-kuh/">Stefanie und Tim Beinker von Kohki e.V. zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Tobende Kinder auf dem Spielplatz, völlige Ekstase auf dem Fußballplatz, ungebändigtes Toben im Bälleparadies – das sind Bilder, die Eltern glücklich machen. Doch für manche Familien lösen genau diese Bilder reale Ängste aus. Nicht, weil sie zur Kategorie der Helikoptereltern gehören, sondern weil sie die Freude ihrer Kinder mit anderen Augen sehen: mit den Augen des Beschützens. Ein angeborener oder erworbener Herzfehler bedeutet, dass große Risiken vermieden werden müssen. Es ist ein täglicher Spagat zwischen dem Wunsch, so viel unbeschwerte Kindheit wie möglich zu gewähren, und dem unumgänglichen Motto „Safety First“. Für viele Familien wird der Alltag zur größten Herausforderung, ein Leben zwischen Medikamenten, Arztbesuchen und der Sehnsucht nach normalen Kindergeburtstagen. Genau hier setzt der Verein Kohki an, ein sicherer Hafen für Familien mit herzkranken Kindern und Jugendlichen. Ein Netzwerk, das Gemeinschaft, Solidarität und Fürsorge greifbar macht und das Versprechen gibt: Du bist nicht allein. Über diese wichtige Arbeit sprachen Stefanie und Tim Beinker, engagierte Mitglieder des Vereins, mit Redaktionsleiter Georg Mahn in den TV-Studios von „Trude Kuh“.</p>
<h2><strong>Ein Schock in der 25. Schwangerschaftswoche</strong></h2>
<p>Für Stefanie und Tim Beinker begann die Reise im Jahr 2014, als sie Zwillinge erwarteten. In der 25. Schwangerschaftswoche erhielten sie die erschütternde Diagnose: Einer ihrer Söhne, Yannick, hatte einen schweren, komplexen Herzfehler. „Das war natürlich ein Schock“, erinnert sich Stefanie. Die Ärzte konnten anfangs nicht einmal garantieren, ob Yannick nach der Geburt lebensfähig sein würde. Die Frage einer Abtreibung stand im Raum, doch für das Paar kam dies nicht infrage. „Wir haben gleich von vornherein gesagt, nee, wir gehen den Weg“, so Stefanie. Ihr Mann Tim ergänzt, dass in seiner Familie Werte wie Zusammenhalt großgeschrieben werden und es für ihn nie zur Debatte stand, das Kind aufzugeben. Mit der Unterstützung von großartigen Ärzten schöpften sie neue Hoffnung. Nur zwölf Tage nach der Geburt, die vier Wochen zu früh stattfand, stand die erste große Herz-OP für den kleinen Yannick an, der gerade einmal 2400 Gramm wog. Ein halbes Jahr verbrachte die Familie in der Spezialklinik in Sankt Augustin, weit weg von ihrer Heimat bei Bremen.</p>
<h2><strong>Die besondere Verbindung von Zwillingen und der Weg in den Verein</strong></h2>
<p>In dieser schweren Zeit erlebten sie Momente, die fast spirituell anmuteten. Da die Zwillinge nach der Geburt getrennt wurden – Tom auf der Frühchenstation, Yannick auf der Herzstation –, entschieden die Ärzte, sie bis zur Operation wieder zusammenzulegen. Das Ergebnis war verblüffend: Yannicks Herzfrequenz entspannte sich sofort und sank um zehn Schläge. „Sie sich einfach gegenseitig beruhigen“, erklärt Stefanie die besondere Verbindung der beiden. Doch die Zeit im Krankenhaus war auch von einem Gefühl des Alleinseins geprägt. Weit weg von zu Hause fühlten sie sich oft auf sich allein gestellt, Informationen über Unterstützung wie einen Pflegegrad erhielten sie erst spät. Diese Erfahrung machte deutlich, wie wichtig ein Netzwerk für betroffene Familien ist. Stefanie fand schließlich zum Verein Kohki und wurde von der Gründerin Sigrid, deren Sohn eine ähnliche Diagnose hatte, ermutigt, die Regionalleitung für den Großraum Bremen zu übernehmen. Seitdem hat sie eine Gruppe von rund 30 Familien aufgebaut, die sich regelmäßig treffen und austauschen.</p>
<h2><strong>Ein Leben zwischen Normalität und ständiger Achtsamkeit</strong></h2>
<p>Heute sind Yannick und Tom elf Jahre alt. Yannick führt ein erstaunlich normales Leben, spielt Fußball im Verein und hat gelernt, auf die Signale seines Körpers zu achten. „Er nimmt sich Auszeiten, wenn er sie braucht“, berichtet Tim, der als Trainer die Mannschaft begleitete, um auch anderen Eltern und Trainern die Angst zu nehmen. Die Familie hat gelernt, im Hier und Jetzt zu leben und das Schöne aus dem Leben herauszuziehen. „Wir verschieben weniger Dinge und sagen, das machen wir noch mal irgendwann, sondern wir machen es jetzt“, erklärt Tim. Dennoch bleibt die Sorge ein ständiger Begleiter. Stefanie lebt von Untersuchung zu Untersuchung und weiß, dass weitere Operationen folgen werden. In diesen Momenten ist der Austausch mit anderen betroffenen Eltern im Verein Kohki von unschätzbarem Wert. Man muss sich nicht erklären, man wird sofort verstanden und findet Halt in der Gemeinschaft. Der Verein organisiert nicht nur Treffen und Ausflüge, sondern auch wichtige Seminare wie Erste-Hilfe-Kurse speziell für Herzkinder, um den Eltern Sicherheit zu geben.</p>
<h2><strong>Wir von „Trude Kuh“ laden Dich ein</strong></h2>
<p>Das Gespräch mit Stefanie und Tim Beinker hat uns von „Trude Kuh“ tief bewegt und einmal mehr gezeigt, wie wertvoll ehrenamtliches Engagement und der Zusammenhalt in schwierigen Lebenslagen sind. Der Verein Kohki e.V. leistet eine unverzichtbare Arbeit, indem er Familien mit herzkranken Kindern einen Raum für Austausch, Unterstützung und gemeinsame Erlebnisse bietet. Wenn auch Du einen Verein oder eine Organisation hast, die Du gerne einem breiten Publikum vorstellen möchtest, dann melde Dich bei uns. Wir bieten Dir die Möglichkeit, Deinen <a href="https://www.trude-kuh.de/verein-vorstellen">Verein im Interview vorstellen</a> zu können, direkt in unserem professionellen <a href="https://www.trude-kuh.de/tv-studio">TV-Studio von „Trude Kuh“</a>. Nutze unsere Reichweite, um auf Deine wichtige Arbeit aufmerksam zu machen und neue Unterstützer zu gewinnen. Wir von <a href="https://www.trude-kuh.de">„Trude Kuh“</a> sind mehr als nur ein TV-Studio; wir sind eine Plattform, die Menschen und ihre Geschichten in den Mittelpunkt stellt. Mit über 14,5 Millionen Kontakten pro Monat bieten wir zudem exzellente <a href="https://www.trude-kuh.de/werbung-schalten">Werbemöglichkeiten für Unternehmen</a>, die ihre Botschaft zielgerichtet und wirkungsvoll platzieren möchten. Erreiche eine große und engagierte Zuschauerschaft und verbinde Deine Marke mit positiven und emotionalen Inhalten. Ob als Verein, der Gehör finden will, oder als Unternehmen, das nach effektiver Werbung sucht – bei uns bist Du genau richtig. Wir freuen uns darauf, von Dir zu hören und gemeinsam Großes zu bewirken.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/stefanie-und-tim-beinker-von-kohki-e-v-zu-gast-bei-trude-kuh/">Stefanie und Tim Beinker von Kohki e.V. zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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		<title>Frank Denecke vom Selbsthilfe-Kompetenz Zentrum für Kopf-Hals-Tumore zu Gast bei „Trude Kuh“</title>
		<link>https://www.trude-kuh.de/frank-denecke-vom-selbsthilfe-kompetenz-zentrum-fuer-kopf-hals-tumore-zu-gast-bei-trude-kuh/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[hendrik]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Oct 2025 12:47:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ein einziger Satz kann ein ganzes Leben auf den Kopf stellen. „Sie haben einen Tumor.“ Für unzählige Menschen beginnt mit diesen Worten eine Reise ins Ungewisse, geprägt von Angst, Ohnmacht und unzähligen Fragen. Besonders einschneidend ist diese Diagnose, wenn der Krebs eine Region betrifft, die für unsere grundlegendsten menschlichen Fähigkeiten verantwortlich ist: das Atmen, Sprechen, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/frank-denecke-vom-selbsthilfe-kompetenz-zentrum-fuer-kopf-hals-tumore-zu-gast-bei-trude-kuh/">Frank Denecke vom Selbsthilfe-Kompetenz Zentrum für Kopf-Hals-Tumore zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein einziger Satz kann ein ganzes Leben auf den Kopf stellen. „Sie haben einen Tumor.“ Für unzählige Menschen beginnt mit diesen Worten eine Reise ins Ungewisse, geprägt von Angst, Ohnmacht und unzähligen Fragen. Besonders einschneidend ist diese Diagnose, wenn der Krebs eine Region betrifft, die für unsere grundlegendsten menschlichen Fähigkeiten verantwortlich ist: das Atmen, Sprechen, Essen und Lächeln. Tumore im Kopf-Hals-Bereich sind nicht nur eine medizinische, sondern auch eine zutiefst soziale und psychische Herausforderung. Inmitten dieser turbulenten Zeit bietet das Selbsthilfe-Kompetenz Zentrum für Kopf-Hals-Tumore in Bremen einen Anker. Gegründet aus eigener Betroffenheit, schenkt der Verein den Erkrankten und ihren Angehörigen genau das, was im klinischen Alltag oft zu kurz kommt: ein offenes Ohr, gelebte Erfahrung und das Gefühl, nicht allein zu sein. In den TV-Studios von „Trude Kuh“ sprach Redaktionsleiter Georg Mahn mit dem ersten Vorsitzenden und der treibenden Kraft des Vereins, dem Psychoonkologen Frank Denecke, über seinen persönlichen Weg, die Tücken der Krankheit und die unschätzbare Kraft der Gemeinschaft.</p>
<h2><strong>Vom Schock der Diagnose zur treibenden Kraft</strong></h2>
<p>Für Frank Denecke selbst war das Jahr 2013 ein Wendepunkt. Die Diagnose Kehlkopfkrebs traf ihn, wie so viele andere, völlig unvorbereitet. Das Gefühl, dass einem der Boden unter den Füßen weggezogen wird, kennt jeder, der eine solche Nachricht erhält. Man fühlt sich unbesiegbar, bis die Realität einen einholt. Doch anstatt sich zurückzuziehen, entschied sich Denecke, offen mit seiner Erkrankung umzugehen und seine Erfahrungen zu nutzen, um anderen zu helfen. Nach der operativen Entfernung des Kehlkopfes lernte er, mithilfe eines Shunt-Ventils wieder zu sprechen – ein Vorgang, der für Außenstehende faszinierend und für Betroffene ein Stück zurückgewonnene Normalität ist. Diese persönliche Erfahrung war der Zündfunke für sein Engagement. Er erlebte die damalige Selbsthilfelandschaft als unzureichend, oft beschränkt auf monatliche Kaffeerunden. Er wollte mehr. Gemeinsam mit einem Freund gründete er das Selbsthilfe-Kompetenz Zentrum, um eine echte Schnittstelle zwischen Patienten, Ärzten und Kliniken zu schaffen – eine Begleitung auf Augenhöhe, die weit über einen Flyer und gute Wünsche hinausgeht.</p>
<h2><strong>Mehr als nur Reden: Ein Netzwerk gegen Stigma und Unsichtbarkeit</strong></h2>
<p>Kopf-Hals-Tumore sind in der öffentlichen Wahrnehmung kaum präsent. Während Brust- oder Darmkrebs durch große Kampagnen eine hohe Sichtbarkeit genießen, bleiben Erkrankungen im Gesicht, Mund und Rachen oft ein Tabuthema. Frank Denecke erklärt dies zum einen mit den vergleichsweise geringeren Fallzahlen, zum anderen aber auch mit einer tiefsitzenden Stigmatisierung. Die Erkrankung wird fälschlicherweise oft ausschließlich mit starkem Rauchen oder Alkoholkonsum in Verbindung gebracht, obwohl auch Viren oder genetische Faktoren eine Rolle spielen können. Diese Vorurteile führen dazu, dass sich viele Betroffene aus der Öffentlichkeit zurückziehen. Die Krankheit ist, anders als bei inneren Organen, oft sichtbar oder hörbar, was die soziale Teilhabe erschwert. Ein gemeinsames Essen im Restaurant oder eine Familienfeier werden zur emotionalen Belastung, wenn man selbst auf Sondenkost angewiesen ist. Der Verein setzt genau hier an: Er schafft einen geschützten Raum, fördert den Austausch und kämpft für mehr Akzeptanz. Die enge Zusammenarbeit mit dem Diako Bremen, wo der Verein sogar im Ärztehaus angesiedelt ist, ist dabei ein entscheidender Baustein. Professor Dr. Ercole Di Martino, Chefarzt der HNO-Klinik, bezeichnet die Kooperation als große Bereicherung, da eine authentischere Beratung kaum möglich sei.</p>
<h2><strong>Zwischen Klinikalltag und Wohnwagen-Traum: Konkrete Hilfe, die ankommt</strong></h2>
<p>Die Arbeit von Frank Denecke als Psychoonkologe ist die eines Patientenbegleiters. Er stellt keine Diagnosen, sondern bietet Orientierung und teilt seine Erfahrungen. Er hilft Patienten, eine für sie passende Entscheidung zu treffen, ohne ihnen die Last abzunehmen. Dieser Balanceakt zwischen medizinischer Information und persönlicher Erfahrung ist der Kern seiner Tätigkeit. Doch die Vereinsarbeit geht über die seelische Unterstützung hinaus. Ein aktuelles Projekt zeigt, wie praxisnah und lebensbejahend die Hilfe ist: der Traum von einem eigenen Vereins-Wohnwagen. Für viele Patienten ist ein normaler Urlaub undenkbar. Die Mitnahme von medizinischen Geräten wie Absaug- und Inhalationsgeräten, Bergen von Sondenkost und Dialyseutensilien macht eine Flug- oder Bahnreise unmöglich. Ein Wohnwagen würde den Mitgliedern die Freiheit geben, eine Auszeit zu nehmen, selbst zu entscheiden, wie viel Kontakt sie zur Außenwelt möchten, und dabei alle notwendigen medizinischen Hilfsmittel dabeizuhaben. Um dieses Ziel zu erreichen, ist der Verein auf Spenden angewiesen. Es ist ein Projekt, das zeigt, dass es oft die vermeintlich kleinen Dinge sind, die ein großes Stück Lebensqualität zurückgeben und beweisen, dass eine Krebsdiagnose heute kein Todesurteil mehr sein muss.</p>
<h2><strong>Werde auch Du Teil der „Trude Kuh“ Community</strong></h2>
<p>Wir von „Trude Kuh“ finden, dass Geschichten wie die von Frank Denecke und dem Selbsthilfe-Kompetenz Zentrum für Kopf-Hals-Tumore gehört werden müssen. Sie machen Mut, klären auf und zeigen, wie wichtig Zusammenhalt und Engagement sind. Das Gespräch mit Frank Denecke hat uns tief beeindruckt und einmal mehr verdeutlicht, welche Kraft in der Selbsthilfe steckt und wie wichtig es ist, Tabuthemen in die Öffentlichkeit zu tragen. Wenn auch Du einen Verein oder eine Organisation vertrittst, die eine wichtige Botschaft hat und Menschen hilft, dann möchten wir Dich herzlich einladen, Dich bei uns zu melden. Nutze die Chance, Deinen <a href="https://www.trude-kuh.de/verein-vorstellen">Verein im Interview vorstellen</a> zu können und Deine Arbeit einem großen Publikum zu präsentieren. Unser modernes <a href="https://www.trude-kuh.de/tv-studio">TV-Studio von „Trude Kuh“</a> bietet den perfekten Rahmen dafür. Wir möchten engagierten Menschen und ihren Projekten eine Bühne geben und ihre Geschichten erzählen. Mit einer Reichweite von über 14,5 Millionen Kontakten im Monat sorgen wir dafür, dass Deine Botschaft ankommt. Diese enorme Reichweite macht <a href="https://www.trude-kuh.de">„Trude Kuh“</a> auch für Geschäftskunden zu einem hochinteressanten Partner. Wenn Du Dein Unternehmen einer breiten und aufgeschlossenen Zielgruppe präsentieren möchtest, dann entdecke unsere vielfältigen <a href="https://www.trude-kuh.de/werbung-schalten">Werbemöglichkeiten für Unternehmen</a>. Sprich uns an und werde Teil unserer wachsenden Gemeinschaft. Wir freuen uns darauf, von Dir zu hören und vielleicht schon bald Deine Geschichte zu erzählen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/frank-denecke-vom-selbsthilfe-kompetenz-zentrum-fuer-kopf-hals-tumore-zu-gast-bei-trude-kuh/">Frank Denecke vom Selbsthilfe-Kompetenz Zentrum für Kopf-Hals-Tumore zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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