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	<title>Supervision Archive - Trude Kuh TELEVISION</title>
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		<title>Julia Siebert und Christel Honnigfort vom Ortsverband Emsland-Mitte des Deutschen Kinderschutzbundes zu Gast bei „Trude Kuh“</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jan 2026 15:23:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn von Kindheit die Rede ist, malen sich viele ein helles Panorama aus: der Duft frisch gemähter Gärten, bunte Ranzen vor der Schule, Fahrräder, die gegen Zäune lehnen, und Kerzen, die ein Geburtstagskind anstrahlen. Doch die Wirklichkeit hat Schatten. Manchmal sind es Lasten, die kaum einer sieht – Gewalt, Kontrolle, Angst und die stille Not, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/julia-siebert-und-christel-honnigfort-vom-ortsverband-emsland-mitte-des-deutschen-kinderschutzbundes-zu-gast-bei-trude-kuh/">Julia Siebert und Christel Honnigfort vom Ortsverband Emsland-Mitte des Deutschen Kinderschutzbundes zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn von Kindheit die Rede ist, malen sich viele ein helles Panorama aus: der Duft frisch gemähter Gärten, bunte Ranzen vor der Schule, Fahrräder, die gegen Zäune lehnen, und Kerzen, die ein Geburtstagskind anstrahlen. Doch die Wirklichkeit hat Schatten. Manchmal sind es Lasten, die kaum einer sieht – Gewalt, Kontrolle, Angst und die stille Not, die hinter Türen und in sozialen Räumen entsteht. Genau hier setzt der Ortsverband Emsland-Mitte des Deutschen Kinderschutzbundes an. In den „Trude Kuh“ TV-Studios sprachen Julia Siebert, Leiterin der Beratungsstelle für Gewalt gegen Kinder und Jugendliche, und Schatzmeisterin Christel Honnigfort über die wachsende Verantwortung, knappe Ressourcen und konkrete Hilfe, die vom ersten Anruf bis zur langfristigen Begleitung reicht. Moderation: Redaktionsleiter Georg Mahn.</p>
<h2><strong>Gewalt ist nicht nur ein Großstadtthema: Sichtbar machen, wo andere wegsehen</strong></h2>
<p>Die beiden Gäste räumen mit einem hartnäckigen Mythos auf: Gewalt gegen Kinder sei ein urbanes Phänomen. Der Kinderschutzbund zählt über 350 Orts- und Kreisverbände – und der Ortsverband Emsland-Mitte zeigt seit 1993, dass die Probleme auch auf dem Land präsent sind. Fachkräfte aus Kitas, Schulen und Medizin melden sich ebenso wie Eltern und Betroffene; die Beratungsstelle ist vertraulich, niederschwellig und kostenlos. Viele Fälle beginnen mit einem Verdacht, selten mit einem klaren Geständnis. Gerade deshalb braucht es eine professionelle, ruhige und systematische Herangehensweise, die Belastungen erkennt, Ressourcen stärkt und Orientierung gibt. Der gesellschaftliche Wandel ist spürbar: Das Schweigen wird leiser, die Bereitschaft, Hilfe zu holen, wächst. „Hilfe holen heißt Mut zeigen“ – ein Leitgedanke, den das Team in jede Begegnung trägt.</p>
<h2><strong>Beratungsstelle mit Herz und System: 1:1-Hilfe, Prävention und Netzwerke</strong></h2>
<p>Was geschieht, wenn jemand die Nummer der Beratungsstelle wählt? Zunächst zuhören, sortieren, entlasten. Die 1:1-Beratung richtet sich an Kinder, Jugendliche, Eltern und Fachkräfte, telefonisch, per E-Mail oder vor Ort. Bei Kindern arbeitet das Team spieltherapeutisch, mit themenspezifischen Übungen, um ohne Druck über schweres Erlebtes sprechen zu können. Gleichzeitig bleibt die Beratungsstelle bewusst frei von Bewertung: Richten ist Aufgabe der Gerichte, hier zählt, was das Kind belastet und was es stärkt. Viele Fälle wachsen über Wochen und Monate, oft mit festen Terminrhythmen, weil Beziehung die Grundlage erfolgreicher Arbeit ist. Die Präventionsarbeit bildet das zweite Standbein: Workshops in Schulklassen, Wissensvermittlung für Erwachsene, Stärkung von Kinderrechten und Sozialkompetenzen sowie die Entwicklung von Gewaltschutzkonzepten für Institutionen. Denn Gewalt kann überall passieren – in Schule, Kita, Vereinen, im Freundeskreis und online –, entsprechend breit muss die Antwort sein.</p>
<h2><strong>Zwischen Supervision und Psychohygiene: Professionell helfen, selbst stabil bleiben</strong></h2>
<p>Wer täglich mit schweren Geschichten konfrontiert ist, braucht eigene Schutzräume. Das Team setzt auf regelmäßige Supervision und Intervision, stellt Fälle anonymisiert vor, prüft Perspektiven und entlastet sich im Kollegenkreis. Psychohygiene ist kein Schlagwort, sondern gelebte Praxis: Für Kinder den Weg zu Stabilität zeigen – und auch selbst konsequent darauf achten. Die digitale Beschleunigung verschärft die Lage: Cybermobbing, Verbreitung problematischer Inhalte, manipulative Kontaktaufnahmen – diese Themen erreichen längst Grundschulen im Emsland. Die Antwort bleibt bewusst menschlich: persönliche Gespräche, Präsenz vor Ort, Sensibilisierung. Social Media hilft, Menschen zu informieren, doch echte Prävention entsteht im direkten Dialog, in Klassen, Kita-Gruppen und Teams, die hinschauen und handeln.</p>
<h2><strong>Finanzen und Ehrenamt: Damit Hilfe nicht am Budget scheitert</strong></h2>
<p>Hilfe kostet Geld – Räume, Fachpersonal, Materialien, Fortbildungen. Der Ortsverband erhält Unterstützung vom Landkreis Emsland sowie von den Städten Meppen, Haselünne, Haren, Herzlake, Geeste und Twist. Dennoch klafft eine Finanzierungslücke: Rund 150.000 Euro Fördergelder stehen jährlichen Ausgaben von etwa 400.000 Euro gegenüber. Das Delta muss jedes Jahr neu geschlossen werden, über Mitgliedsbeiträge, Bußgelder, Spenden und Veranstaltungen. Die Ehrenamtlichen sind dabei unverzichtbar – sie backen, organisieren, sammeln, tragen die Arbeit nach außen. Sie sind bewusst nicht in Fallarbeit eingebunden, damit Datenschutz und Professionalität gewahrt bleiben. Events wie der Weltkindertag in Meppen, Weihnachtsmärkte in Haren oder Benefizauftritte stärken die Lobby und die öffentliche Sichtbarkeit. Selbst kreative Projekte, etwa ein Kochbuch zugunsten des Kinderschutzbundes, zeigen: Der Verein ist erfinderisch und tatkräftig – und er braucht stabile öffentliche Unterstützung.</p>
<h2><strong>Was Betroffenen hilft: Sichtbarkeit, Mut und ein klarer Weg</strong></h2>
<p>Das Ziel ist nicht nur, akute Not zu lindern, sondern langfristig Sicherheit und Entwicklung zu ermöglichen. Kinder und Jugendliche sollen wieder stark durch ihren Alltag gehen können, Eltern und Umfeld lernen, wie gute Beziehungen und Gespräche gelingen, Institutionen erhalten passgenaue Gewaltschutzkonzepte. Die Beratungsstelle arbeitet dabei mit klarer Haltung: nicht bohren, nicht drängen, aber genau hinsehen und die Themen annehmen, die Kinder und Jugendliche selbst einbringen. Viele beginnen mit kleinen Schritten, doch Kontinuität schafft Vertrauen, und Vertrauen ebnet den Weg für Veränderung. Prävention und Beratung sind zwei Seiten derselben Medaille – sie sorgen dafür, dass aus stiller Not hörbare Hilfe wird und aus Angst wieder Perspektive.</p>
<h2><strong>Einladung an Dich: Mit „Trude Kuh“ vernetzen, informieren und werben</strong></h2>
<p>Wir von „Trude Kuh“ haben mit diesem Gespräch die wichtigsten Themen auf den Punkt gebracht: Gewalt gegen Kinder ist auch im ländlichen Raum Realität, der Ortsverband Emsland-Mitte des Deutschen Kinderschutzbundes bietet vertrauliche 1:1-Beratungen, nachhaltige Präventionsarbeit und Gewaltschutzkonzepte für Institutionen, finanziert durch Fördermittel, Spenden und viel Ehrenamt, und setzt bei allen Fällen auf Beziehung, Ressourcenstärkung und Mut. Wenn Du einen Verein vorstellen möchtest, melde Dich bei uns – in unserem TV-Studio von „Trude Kuh“ entsteht genau der Raum, den gute Arbeit verdient, sichtbar und mit Herz; besuche uns auf <a href="https://www.trude-kuh.de">„Trude Kuh“</a> und lerne das <a href="https://www.trude-kuh.de/tv-studio">TV-Studio von „Trude Kuh“</a> kennen, in dem wir auch Deinen Verein ins Rampenlicht holen; wenn Du einen <a href="https://www.trude-kuh.de/verein-vorstellen">Verein im Interview vorstellen</a> willst, sind wir für Dich da, von Redaktion bis Produktion; und falls Du als Unternehmen Reichweite brauchst: „Trude Kuh“ erzielt über 14,5 Mio. Kontakte im Monat – starke Bühne, starke Community, starke Wirkung, alle Infos findest Du zu den <a href="https://www.trude-kuh.de/werbung-schalten">Werbemöglichkeiten für Unternehmen</a>; wir laden Dich ein, Teil dieser Sichtbarkeit zu werden, denn gute Projekte brauchen Öffentlichkeit und starke Marken verdienen Aufmerksamkeit – lass uns reden, wir freuen uns auf Dich.</p>
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		<title>Trudes Weihnachten – Geschenke für Hospize: Übergabe beim ambulanten Hospizdienst im Ammerland</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Dec 2025 15:02:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mit der Herzensaktion „Trudes Weihnachten – Geschenke für Hospize“ werden Wünsche wahr und Zeichen der Mitmenschlichkeit gesetzt. Im Rahmen der Aktion durfte Trude Kuh die liebevoll zusammengestellten Geschenkeboxen an den ambulanten Hospizdienst im Ammerland übergeben – eine Einrichtung, die tagtäglich Menschen in schweren Lebensphasen begleitet. Vor Ort berichtete Frank Lukoschus, Vorsitzender des Vereins, von der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p data-start="315" data-end="672">Mit der Herzensaktion „Trudes Weihnachten – Geschenke für Hospize“ werden Wünsche wahr und Zeichen der Mitmenschlichkeit gesetzt. Im Rahmen der Aktion durfte Trude Kuh die liebevoll zusammengestellten Geschenkeboxen an den ambulanten Hospizdienst im Ammerland übergeben – eine Einrichtung, die tagtäglich Menschen in schweren Lebensphasen begleitet.</p>
<p data-start="674" data-end="1188">Vor Ort berichtete Frank Lukoschus, Vorsitzender des Vereins, von der besonderen Struktur und Stärke des ambulanten Hospizdienstes. Möglich wird die umfangreiche Begleitung vor allem durch das Engagement von mindestens 90 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die von drei hauptamtlichen Mitarbeiterinnen koordiniert werden. Die Ehrenamtlichen werden umfassend qualifiziert und regelmäßig fortgebildet, unter anderem in den Bereichen Trauerarbeit, Familienbegleitung und psychosoziale Unterstützung.</p>
<p data-start="1190" data-end="1686">Begleitet werden Menschen jeden Alters – von Kindern über Familien bis hin zu hochbetagten Menschen. Die ehrenamtlichen Begleiterinnen und Begleiter stehen den Sterbenden und ihren Angehörigen direkt in den Familien zur Seite. Diese Aufgabe ist emotional herausfordernd, weshalb der Verein großen Wert auf eine gute Begleitung der Ehrenamtlichen legt. Regelmäßige Supervisionen und die enge Betreuung durch die Koordinatorinnen sorgen dafür, dass alle Beteiligten gestärkt und unterstützt werden.</p>
<p data-start="1688" data-end="2042">Mit der Übergabe der Geschenke aus „Trudes Weihnachten – Geschenke für Hospize“ möchte Trude Kuh die wertvolle Arbeit des ambulanten Hospizdienstes im Ammerland würdigen und Danke sagen – für Zeit, Aufmerksamkeit, Mitgefühl und unermüdlichen Einsatz. Die Aktion steht für Solidarität, Menschlichkeit und Zusammenhalt, besonders in der Weihnachtszeit.</p>
<p data-start="2044" data-end="2258">Ein herzliches Dankeschön gilt allen Unterstützerinnen und Unterstützern der Aktion sowie dem gesamten Team des ambulanten Hospizdienstes im Ammerland. Wir wünschen allen ein friedliches, gesegnetes Weihnachtsfest.</p>
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		<title>Trudes Weihnachten – Geschenke für Hospize: Übergabe im Ammerland Hospiz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[hendrik]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Dec 2025 09:54:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mit der Herzensaktion „Trudes Weihnachten – Geschenke für Hospize“ möchte Trude Kuh dort Freude schenken, wo sie besonders wertvoll ist: bei Menschen, die in Hospizen begleitet werden, sowie bei den Teams, die ihnen täglich mit großer Hingabe zur Seite stehen. Eine weitere Station der Aktion ist das Ammerland Hospiz. Vor Ort wurde Trude herzlich von [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/trudes-weihnachten-geschenke-fuer-hospize-uebergabe-im-ammerland-hospiz/">Trudes Weihnachten – Geschenke für Hospize: Übergabe im Ammerland Hospiz</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p data-start="193" data-end="457">Mit der Herzensaktion „Trudes Weihnachten – Geschenke für Hospize“ möchte Trude Kuh dort Freude schenken, wo sie besonders wertvoll ist: bei Menschen, die in Hospizen begleitet werden, sowie bei den Teams, die ihnen täglich mit großer Hingabe zur Seite stehen.</p>
<p data-start="459" data-end="816">Eine weitere Station der Aktion ist das Ammerland Hospiz. Vor Ort wurde Trude herzlich von Kea Bünnemeyer, der Leiterin des Hospizes, empfangen. Sie berichtet, dass die Arbeit im Hospiz zwar herausfordernd ist, gleichzeitig aber auch viel Kraft schenkt – vor allem durch die Wertschätzung, die von den Gästen, Angehörigen und dem Umfeld zurückkommt.</p>
<p data-start="818" data-end="1160">Das Ammerland Hospiz wird von einem starken Team getragen: Rund 34 hauptamtliche Mitarbeitende, darunter Pflegefachkräfte, Koordination, Verwaltung und Leitung, sowie über 50 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die als tragende Säule des Hauses gelten. Ohne dieses außergewöhnliche Engagement wäre die tägliche Arbeit nicht möglich.</p>
<p data-start="1162" data-end="1500">Begleitet werden im Ammerland Hospiz Menschen jeden Alters – sowohl ältere Gäste als auch jüngere Menschen, teilweise mit kleinen Kindern. Diese Begegnungen gehen auch dem Team nahe. Umso wichtiger sind gegenseitige Unterstützung, Supervision und ein wertschätzendes Miteinander, das den Mitarbeitenden Halt gibt und neue Energie schenkt.</p>
<p data-start="1502" data-end="1876">Mit den Geschenken aus „Trudes Weihnachten – Geschenke für Hospize“ möchte Trude Kuh ein Zeichen der Anerkennung setzen: für die wertvolle Arbeit der Haupt- und Ehrenamtlichen und für die Menschen, die im Hospiz auf ihrem letzten Lebensweg begleitet werden. Die Aktion zeigt, wie wichtig Menschlichkeit, Mitgefühl und Zusammenhalt sind – besonders in der Weihnachtszeit.</p>
<p data-start="1878" data-end="2094">Ein herzliches Dankeschön gilt allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die diese Aktion möglich machen, sowie dem gesamten Team des Ammerland Hospizes. Wir wünschen allen eine friedliche, gesegnete Weihnachtszeit.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/trudes-weihnachten-geschenke-fuer-hospize-uebergabe-im-ammerland-hospiz/">Trudes Weihnachten – Geschenke für Hospize: Übergabe im Ammerland Hospiz</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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		<title>Petra Geerds und Daniela Meinders von Die Brückenbauer:innen zu Gast bei „Trude Kuh“</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Dec 2025 12:28:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Studiolicht taucht die Kulisse in sanftes Gold, als zwei Frauen mit ruhigen Stimmen über einen der schwersten Wege sprechen, den Familien gehen können: den Weg durch die Trauer. Es geht um Momente, in denen der Alltag bricht wie dünnes Eis, in denen Routinen verschwinden und die Welt sich anfühlt wie ein Haus ohne Fundament. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/petra-geerds-und-daniela-meinders-von-die-brueckenbauerinnen-zu-gast-bei-trude-kuh/">Petra Geerds und Daniela Meinders von Die Brückenbauer:innen zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Studiolicht taucht die Kulisse in sanftes Gold, als zwei Frauen mit ruhigen Stimmen über einen der schwersten Wege sprechen, den Familien gehen können: den Weg durch die Trauer. Es geht um Momente, in denen der Alltag bricht wie dünnes Eis, in denen Routinen verschwinden und die Welt sich anfühlt wie ein Haus ohne Fundament. Petra Geerds, Trauerbegleiterin und langjährige Pflegemutter, und Daniela Meinders, systemische Therapeutin und Heilpädagogin, sind zu Gast, um das Unsagbare in Worte zu fassen: Trauer ist lebensnah, normal und braucht Raum. Sie stehen für Die Brückenbauer:innen, ein stetig wachsendes Netzwerk in Norddeutschland, das Familien mit schwerkranken, sterbenden oder verstorbenen Kindern begleitet – mit Ritualen, Musik, Naturerfahrungen und tiergestützten Angeboten. Moderiert wird das Gespräch von Redaktionsleiter Georg Mahn.</p>
<h2><strong>Warum Trauer Raum braucht und Brücken ins Leben baut</strong></h2>
<p>In einer Gesellschaft, die Leistung belohnt und Tränen oft verbergen will, bleibt Trauer ein Tabuthema. Daniela Meinders betont, dass es genau daran scheitert: Es fehlt die Zeit, der Ort, die Erlaubnis, Trauer zu leben. Die Brückenbauer:innen schaffen diesen Raum. Sie bauen Brücken zurück in den Alltag, behutsam und im Tempo der Betroffenen. Denn Kinder und Erwachsene reagieren unterschiedlich – manchmal folgen Muster, oft aber entstehen individuelle Wege. Familien kommen zu den Brückenbauer:innen direkt über die Medien oder die Website. In Hannover, der Zentrale, koordiniert eine Ansprechpartnerin die Anfragen, ordnet die Fälle zu und kontaktiert Trauerbegleiterinnen mit passenden Kapazitäten. Ein Netzwerk von rund 60 Begleiterinnen ist in Norddeutschland aktiv, spezialisiert auf verschiedene Schwerpunkte und in stetiger Entwicklung.</p>
<h2><strong>Kindertrauer im geschützten Raum: Offenheit, Rituale und magische Momente</strong></h2>
<p>Ein Herzstück der Arbeit sind die Kindertrauergruppen. Geschwisterkinder und Kinder, deren Elternteil verstorben ist, treffen sich einmal im Monat. Es gibt vorbereitete Impulse und zugleich viel Platz für das, was die Kinder in die Gruppe bringen. Es wird gespielt, gebastelt, gelacht, geweint – und es entsteht etwas, das Petra Geerds schlicht „magisch“ nennt: Kinder, die schon länger dabei sind, zeigen neuen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, dass man überleben kann, dass Freude wieder möglich ist, ohne die Tiefe der Trauer zu verlieren. Der geschützte Raum lässt zu, dass Weinen und Glück nebeneinander existieren. Oben die Kinder, unten die Eltern in einer Gesprächsrunde – eine wachsende Gemeinschaft, die sich gegenseitig stützt. Alle wissen: Die Brücke führt nicht weg von der Trauer, sondern zurück ins Leben mit der Trauer.</p>
<h2><strong>Prävention durch Trauerkultur: Hilfe annehmen, bevor es krank macht</strong></h2>
<p>„Eine gesunde Trauerkultur bedeutet aktive Gesundheitsvorsorge“, heißt es bei den Brückenbauer:innen. Dahinter steht die Erfahrung, dass nicht gelebte Trauer später krank machen kann. Wer Gefühle beiseiteschiebt, entwickelt häufig psychische Belastungen – hier setzt die Begleitung an, präventiv und individuell. Vertrauensbeziehungen zu Begleiterinnen entstehen nicht sofort, sie wachsen. Doch wenn sie da sind, tragen sie weit über die eigentliche Begleitung hinaus. Das zeigt auch die filmische Begleitung von Eltern, die ihr Kind verloren haben: Die Offenheit der Betroffenen, die Sensibilität der Begleitenden und die Tiefe der Prozesse lassen erkennen, wie viel Halt dieses Netzwerk geben kann. Zugleich ist Selbstfürsorge im Team zentral. Supervision in festen Gruppen, Austausch unter Kolleginnen und das Wissen, nicht allein zu sein, stabilisieren die Arbeit.</p>
<h2><strong>Mut-Gruppe: Miteinander unser Trauern</strong></h2>
<p>Besonders eindrücklich ist die Mut-Gruppe, Petras Herzensprojekt. Mut steht für „Miteinander unser Trauern“ und verbindet Stärke mit Zugehörigkeit. Schon die kleinen Rituale am Eingang – Schuhe aus, Socken an, Begrüßung, erste Fragen – markieren die Schwelle in den geschützten Raum. Dann folgt der Kreis: Wie geht es euch heute, mit welchem Gefühl seid ihr da? Was die Kinder sagen, wird situativ aufgegriffen. Es gibt Freispiel, kreative Angebote, Gäste, die besondere Aktivitäten ermöglichen. Danach geht es zurück in den Kreis, und zum Abschluss treffen sich alle mit den Eltern zum Snack. Dieses Miteinander ist lebendig, fröhlich, ernst, zart – und vor allem entwicklungsstark. Über anderthalb Jahre wachsen Kinder hinein in ein Leben mit der Trauer, nicht dagegen. Sie helfen sich gegenseitig, geben Optionen, werden zu Vorbildern für andere, die erst am Anfang stehen. Die Räume der Mut-Gruppe sind verbunden mit einer besonderen Geschichte der Familie Feenkerzen, die ihre Tochter „Hummelchen“ verloren hat; das Maskottchen der Gruppe heißt „Plüschmoors“ – ein Symbol für Nähe, Wärme und Humor, der Trost spenden kann.</p>
<h2><strong>Qualifikation, Notfallkoffer und Wege zum Mitmachen</strong></h2>
<p>Die Arbeit mit Trauer braucht Haltung, Herz und Handwerk. Deshalb legen die Brückenbauer:innen großen Wert auf Qualifikation. Seminare, Fortbildungen und Weiterbildungen werden regelmäßig angeboten – oft vergünstigt, finanziert durch Spenden. Inhalte reichen von Selbstfürsorge über Begleitung in unterschiedlichen Trauersituationen bis hin zu Spezialisierungen für Unfälle oder Suizidfälle. Wer Trauerbegleiterin werden möchte, erhält fundierte Ausbildung, wie Petra Geerds berichtet: Ihre Qualifizierung in Bremen bei „Trauerland“ dauerte anderthalb Jahre mit Wochenendblöcken alle vier bis sechs Wochen, intensiv und lohnend. Praktische Tools gehören ebenfalls dazu: Ein Notfallkoffer enthält Materialien, die vor Ort helfen können – Stressbälle, Kinderliteratur, Stifte, Handpuppen, Sandsäckchen, Musik. All das ist flexibel einsetzbar, weil jede Situation anders ist. Und weil das gesamte Angebot spendenfinanziert ist, braucht der Verein kontinuierliche Unterstützung, von Geld- bis Sachspenden, von Öffentlichkeitsarbeit bis hin zur aktiven Mitwirkung. Wichtig ist vor allem, dass viele Menschen überhaupt erfahren, dass es die Brückenbauer:innen gibt.</p>
<h2><strong>Einladung, Infos und Werbung mit Reichweite: Das kannst Du jetzt tun</strong></h2>
<p>Wir von „Trude Kuh“ haben Petra Geerds und Daniela Meinders von Die Brückenbauer:innen in den „Trude Kuh“ TV-Studios getroffen, um über die Kraft von Trauergruppen, die Bedeutung von Ritualen, die präventive Wirkung gelebter Gefühle und die Möglichkeiten zur Unterstützung zu sprechen; wenn Du einen Verein vorstellen möchtest oder als Unternehmen Werbemöglichkeiten suchst, dann laden wir Dich herzlich ein, mit uns Kontakt aufzunehmen, denn mit über 14,5 Mio. Kontakten im Monat bieten wir starke Reichweiten und vielfältige Präsentationsflächen. Du findest alle Infos über „Trude Kuh“, unser Angebot und die Studioproduktionen direkt auf <a href="https://www.trude-kuh.de">„Trude Kuh“</a>, Einblicke hinter die Kulissen und Buchungsdetails zum <a href="https://www.trude-kuh.de/tv-studio">TV-Studio von „Trude Kuh“</a>, den direkten Weg, um Deinen <a href="https://www.trude-kuh.de/verein-vorstellen">Verein im Interview vorstellen</a> zu lassen, sowie alle <a href="https://www.trude-kuh.de/werbung-schalten">Werbemöglichkeiten für Unternehmen</a>. Du hast heute erfahren, wie Die Brückenbauer:innen Familien mit schwerkranken, sterbenden oder verstorbenen Kindern begleiten, wie Kinder im geschützten Raum der Mut-Gruppe Trauer leben und Kraft finden, warum Supervision und Fortbildung für das Team unverzichtbar sind und weshalb Spenden und Öffentlichkeit diese Arbeit tragen. Wenn Du mit Deinem Verein ein wichtiges Thema hast, das Sichtbarkeit verdient, meld Dich – wir setzen Dich professionell ins Bild, journalistisch, warmherzig und mit Reichweite. Und wenn Du als Unternehmen den passenden Platz für Dein Markenbild suchst, bieten wir Dir Formate mit messbarer Wirkung. Wir freuen uns auf Dich, Deine Geschichte und Deine Ideen für starke Partnerschaften im Studio von „Trude Kuh“.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/petra-geerds-und-daniela-meinders-von-die-brueckenbauerinnen-zu-gast-bei-trude-kuh/">Petra Geerds und Daniela Meinders von Die Brückenbauer:innen zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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