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	<title>Tierliebe Archive - Trude Kuh TELEVISION</title>
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		<title>Janine Wolf und Sandra Breitenbücher von der Rettungshundestaffel Rheinland zu Gast bei „Trude Kuh“</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Jun 2026 11:08:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn ein Mensch vermisst wird, bleibt für die Angehörigen die Zeit stehen. Ein Handy, das stumm bleibt, quälend langsame Stunden zwischen Hoffen und Bangen. Jeder Waldweg, jede Wiese und jeder Feldrand könnte die entscheidende Spur bergen. In diesen Momenten der Verzweiflung, wenn technische Hilfsmittel an ihre Grenzen stoßen, treten ganz besondere Spezialisten auf den Plan: [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/janine-wolf-und-sandra-breitenbuecher-von-der-rettungshundestaffel-rheinland-zu-gast-bei-trude-kuh/">Janine Wolf und Sandra Breitenbücher von der Rettungshundestaffel Rheinland zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ein Mensch vermisst wird, bleibt für die Angehörigen die Zeit stehen. Ein Handy, das stumm bleibt, quälend langsame Stunden zwischen Hoffen und Bangen. Jeder Waldweg, jede Wiese und jeder Feldrand könnte die entscheidende Spur bergen. In diesen Momenten der Verzweiflung, wenn technische Hilfsmittel an ihre Grenzen stoßen, treten ganz besondere Spezialisten auf den Plan: Rettungshunde. Mit vier Pfoten auf dem Boden und einer feinen Nase in der Luft nehmen sie eine Fährte auf und schenken Hoffnung, wo kaum noch welche ist. Hinter jedem dieser Einsätze stehen unzählige Stunden ehrenamtlichen Engagements und Menschen, die bereit sind, bei Wind und Wetter alles stehen und liegen zu lassen. Genau diesem besonderen Engagement widmet sich die Rettungshundestaffel Rheinland aus Krefeld. Um über ihre wichtige Arbeit zu sprechen, begrüßte Redaktionsleiter Georg Mahn am 26. Juni 2026 die erste Vorsitzende Janine Wolf und die Ausbildungsleiterin Sandra Breitenbücher in den TV-Studios von „Trude Kuh“.</p>
<h2><strong>Vom persönlichen Antrieb zur Vereinsgründung</strong></h2>
<p>Die Rettungshundestaffel Rheinland wurde erst im Jahr 2021 ins Leben gerufen, doch die Motivation dahinter ist tief verwurzelt. Janine Wolf, die erste Vorsitzende, ist bereits seit einem Jahrzehnt in der Rettungshundearbeit aktiv. In früheren Vereinen sammelte sie wertvolle Erfahrungen und erkannte, wie wichtig die Unterstützung für Angehörige in Ausnahmesituationen ist. Dieser Antrieb, gepaart mit eigenen Visionen und dem Wunsch, etwas Neues zu bewegen, führte schließlich zur Gründung eines eigenen Vereins. Es ging ihr darum, frischen Wind in die ehrenamtliche Arbeit zu bringen und Menschen in Not noch gezielter helfen zu können. Für Sandra Breitenbücher, die seit 2025 als Ausbildungsleiterin dabei ist, liegt die Faszination in der einzigartigen Verbindung von Mensch und Tier. Die Sucharbeit sei für die Hunde ein anspruchsvolles Spiel, das sie mit Begeisterung ausführen. Diese spielerische Auslastung mit dem Wissen zu kombinieren, im Ernstfall Leben retten zu können, macht für sie die besondere Leidenschaft dieser Aufgabe aus.</p>
<h2><strong>Das A und O: Vielseitiges Training für Mensch und Hund</strong></h2>
<p>Ein Rettungshundeteam besteht immer aus zwei Partnern, die voneinander lernen müssen. Doch wer hat den größeren Lernbedarf? Sandra Breitenbücher gibt eine überraschende Antwort: Während die Hunde das Suchen relativ schnell erlernen, liegt der anspruchsvollere Teil oft beim Menschen. Der Hundeführer muss lernen, die Körpersprache seines Tieres zu deuten, Witterungsbedingungen einzuschätzen, GPS-Koordinaten zu lesen und den Hund strategisch durch ein Suchgebiet zu lenken. Um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein, ist ein vielseitiges Training essenziell. Die Hunde müssen unterschiedlichste Untergründe, Umgebungen und Geräuschkulissen kennenlernen. Ob in verlassenen Gebäuden, dichten Wäldern oder, wie auf Trainingsbildern zu sehen, sogar in einem stillgelegten Bergwerk in Recklinghausen – die Vielfalt der Trainingsorte ist entscheidend für den späteren Einsatzerfolg. Grundsätzlich gibt es zwei Hauptdisziplinen: das Mantrailing, bei dem der Hund einer spezifischen Geruchsspur einer Person folgt, und die Flächensuche, bei der Hunde frei nach menschlichem Geruch allgemein suchen, etwa nach verirrten Spaziergängern oder bei Unglücksfällen. Dabei ist die Rasse des Hundes zweitrangig. Wichtig ist, dass der Hund motivierbar, sozialverträglich und spielfreudig ist, denn die gesamte Ausbildung basiert auf positiver Bestärkung.</p>
<h2><strong>Ehrenamt mit Herz und die Herausforderung der Realität</strong></h2>
<p>Die Arbeit der Rettungshundestaffel Rheinland ist rein ehrenamtlich. Das bedeutet, dass alle Kosten für Ausrüstung, Einsatzkleidung, Funkgeräte und die Ausbildung selbst von den Mitgliedern und durch Spenden getragen werden. Dies ist eine große Herausforderung, da spezialisierte Ausrüstung oft sehr teuer ist. Janine Wolf betont, wie oft ihre Arbeit mit der von staatlichen Organisationen verwechselt wird. Doch die Staffel ist ein gemeinnütziger Verein, der auf die Unterstützung aus der Bevölkerung angewiesen ist. Ein weiterer, sehr ernster Aspekt der Arbeit ist die psychische Belastung. Nicht jeder Einsatz endet glücklich. Die Konfrontation mit Leichenfunden ist eine Realität, auf die die Teams vorbereitet sein müssen. Einsatznachbesprechungen, der Austausch im Team und die Möglichkeit, professionelle Hilfe wie die Notfallseelsorge in Anspruch zu nehmen, sind unerlässlich, um diese Erlebnisse zu verarbeiten und langfristig einsatzfähig zu bleiben. Für die Zukunft wünscht sich Janine Wolf eine stärkere Wahrnehmung in der Öffentlichkeit und eine noch engere, unkompliziertere Zusammenarbeit mit Polizei und Feuerwehr.</p>
<h2><strong>Werde Teil unserer Community oder präsentiere Deinen Verein!</strong></h2>
<p>Wir von „Trude Kuh“ waren tief beeindruckt vom Engagement der Rettungshundestaffel Rheinland und der faszinierenden Arbeit, die Mensch und Hund hier gemeinsam leisten. Wenn auch Du Teil eines Vereins bist oder ein Projekt hast, das Du gerne einem breiten Publikum vorstellen möchtest, dann zögere nicht, uns zu kontaktieren. Gerne kannst Du Deinen <a href="https://www.trude-kuh.de/verein-vorstellen">Verein im Interview vorstellen</a> und Deine Geschichte bei uns im <a href="https://www.trude-kuh.de/tv-studio">TV-Studio von „Trude Kuh“</a> erzählen. Wir bieten Dir die Plattform, um Deine Botschaft zu verbreiten und neue Unterstützer zu gewinnen. Das Gespräch mit Janine Wolf und Sandra Breitenbücher hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig ehrenamtliches Engagement für unsere Gesellschaft ist. Falls Du mehr über uns und unsere vielfältigen Formate erfahren möchtest, besuche doch einfach unsere Webseite <a href="https://www.trude-kuh.de">„Trude Kuh“</a>. Dort findest Du alle Informationen zu unseren Sendungen und wie Du selbst Teil davon werden kannst. Für Unternehmen bietet unsere Plattform ebenfalls spannende Möglichkeiten. Mit über 14,5 Millionen Kontakten im Monat sind wir ein starker Partner für Deine Markenbotschaft. Entdecke die vielfältigen <a href="https://www.trude-kuh.de/werbung-schalten">Werbemöglichkeiten für Unternehmen</a> und erreiche eine große und interessierte Zielgruppe. Wir freuen uns darauf, von Dir zu hören und vielleicht schon bald Deine Geschichte zu erzählen oder Deine Marke ins Rampenlicht zu rücken.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/janine-wolf-und-sandra-breitenbuecher-von-der-rettungshundestaffel-rheinland-zu-gast-bei-trude-kuh/">Janine Wolf und Sandra Breitenbücher von der Rettungshundestaffel Rheinland zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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		<title>Catharina Lichtmannegger von Equiluna e.V. zu Gast bei „Trude Kuh“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[hendrik]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2026 11:17:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Sie galoppieren mit wehender Mähne über saftige Wiesen, tragen Kinder bei ihren ersten Reitversuchen geduldig auf dem Rücken und werden für viele Menschen zu treuen Begleitern fürs Leben. Dieses idyllische Bild von Pferden tragen die meisten von uns im Kopf. Doch die Realität sieht für unzählige dieser majestätischen Tiere anders aus. Vernachlässigung, Krankheit oder schlicht [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/catharina-lichtmannegger-von-equiluna-e-v-zu-gast-bei-trude-kuh/">Catharina Lichtmannegger von Equiluna e.V. zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Sie galoppieren mit wehender Mähne über saftige Wiesen, tragen Kinder bei ihren ersten Reitversuchen geduldig auf dem Rücken und werden für viele Menschen zu treuen Begleitern fürs Leben. Dieses idyllische Bild von Pferden tragen die meisten von uns im Kopf. Doch die Realität sieht für unzählige dieser majestätischen Tiere anders aus. Vernachlässigung, Krankheit oder schlicht die Überforderung ihrer Besitzer hinterlassen tiefe Spuren, die weit über sichtbare Wunden hinausgehen. Manche Pferde verlieren nicht nur ihre Gesundheit, sondern auch das Vertrauen in den Menschen. An diesem Punkt beginnt die unschätzbar wertvolle Arbeit von Menschen, die nicht wegsehen, sondern handeln. Sie investieren Zeit, Geduld und unendlich viel Herzblut, um Pferden, Ponys und Eseln eine zweite Chance zu geben – die Chance, körperlich und seelisch zu heilen und vielleicht sogar einen neuen Herzensmenschen zu finden. Genau dieser Mission hat sich der Verein Equiluna aus Marktschellenberg im Berchtesgadener Land verschrieben. Über diese wichtige Tierschutzarbeit sprach Redaktionsleiter Georg Mahn in den TV-Studios von „Trude Kuh“ mit Catharina Lichtmannegger, der engagierten Vereinsvorständin von Equiluna.</p>
<h2><strong>Vom Herzensprojekt zur Lebensaufgabe</strong></h2>
<p>Die Liebe zu Tieren, insbesondere zu Pferden, wurde Catharina Lichtmannegger quasi in die Wiege gelegt. Schon als Kind sammelte sie alles ein, was verletzt oder hilflos schien. Diese Leidenschaft mündete konsequent in ihre Berufswahl. Als ausgebildete Tierarzthelferin sowie Pferde-Physiotherapeutin und -Osteopathin verfügt sie über ein enormes Fachwissen, das sie selbst als Grundvoraussetzung für ihre Arbeit im Verein bezeichnet. Dieser berufliche Hintergrund ermöglicht es ihr, sich um rund 90 Prozent der gesundheitlichen Probleme der geretteten Tiere selbst zu kümmern, was immense Tierarztkosten spart. Vor etwa 20 Jahren nahm sie ihr erstes privates Pferd auf und legte damit den Grundstein für das, was heute Equiluna ist. Mittlerweile leben 25 Pferde auf dem Hof, und während des Interviews war Catharina Lichtmannegger auf dem Weg, das 112. Tier in die Obhut des Vereins zu holen. Die Schicksale hinter den Tieren sind dabei so vielfältig wie tragisch: Sie stammen aus amtlichen Beschlagnahmungen durch Veterinärämter, werden nach dem Tod ihrer Besitzer heimatlos oder kommen von Menschen, die durch schwere Krankheit oder finanzielle Not die Versorgung nicht mehr stemmen können. Ein besonders düsteres Kapitel sind die Pferde, die direkt vom Schlachter gerettet werden.</p>
<h2><strong>Die unsichtbaren Wunden und der Weg zur Heilung</strong></h2>
<p>Catharina Lichtmannegger beschreibt die traurige Realität, dass Pferde in unserer Gesellschaft oft zu einem Wegwerfprodukt geworden sind. Sobald sie alt, krank oder aus anderen Gründen unprofitabel werden, droht ihnen der Weg zum Schlachter. Die emotionalen und psychischen Folgen von Misshandlung und Vernachlässigung sind dabei oft gravierender als die körperlichen Leiden. Im Gespräch schilderte sie eindrücklich die unterschiedlichen Reaktionen der Tiere. Manche reagieren mit Aggression, andere erstarren in einer Schockstarre, wie der Wallach Jolly, der panische Angst vor Menschen hatte. Es kann ein Jahr oder länger dauern, bis solche Tiere wieder Zutrauen fassen und von sich aus die Nähe zum Menschen suchen. Ein besonders erschütternder Fall waren acht Stuten, die der Verein am 2. Mai 2026 aus einem Mastbullenbetrieb rettete. Aufgrund eines Erbschaftsstreits waren die Tiere drei Jahre lang weggesperrt, ohne Hufpflege und menschlichen Kontakt, gefüttert mit ungeeignetem Mastfutter. Obwohl sie äußerlich genährt aussahen, waren sie psychisch am Ende und voller Misstrauen. Ohne das Eingreifen von Equiluna wäre ihr Schicksal besiegelt gewesen: der kommentarlos vollzogene Gang zum Schlachter. Diese Rettungsaktionen sind nicht nur emotional, sondern auch finanziell eine enorme Belastung, weshalb der Verein existenziell auf Spenden angewiesen ist.</p>
<h2><strong>Ein Funken Hoffnung: Gemeinschaft und Zukunftsvisionen</strong></h2>
<p>Die Arbeit von Equiluna wäre ohne ein starkes Netzwerk nicht denkbar. Catharina Lichtmannegger betonte mit großer Dankbarkeit die Bedeutung ihres harten Kerns an ehrenamtlichen Helfern. Diese zuverlässigen Unterstützer sind das Rückgrat des Vereins, springen jederzeit ein und ermöglichen es, dass die anspruchsvolle Versorgung der Tiere rund um die Uhr gewährleistet ist. Ihre Zuverlässigkeit und ihr Engagement, das von Herzen kommt, sind unbezahlbar. Doch auch Schicksalsschläge wie ein schwerer Brand in der Zweigstelle Neuhimmelreich im November 2025 stellen den Verein immer wieder vor Herausforderungen. Der materielle und vor allem der seelische Schaden waren immens. Für die Zukunft wünscht sich die Vereinsvorständin vor allem eines: niemals mehr „Nein“ sagen zu müssen. Ihr größtes Ziel ist es, die Kapazitäten zu haben, jedes hilfsbedürftige Pferd ohne Zögern aufnehmen zu können. Die größte Hürde dabei ist, für jedes gerettete Tier den passenden neuen Platz und den richtigen Menschen zu finden. Der Verein ist dabei kein Gnadenhof; die Vermittlung ist ein zentrales Element. Nach einer sorgfältigen Prüfung der Bewerber und einem persönlichen Kennenlernen ziehen die Tiere mit einem Schutzvertrag in ihr neues Zuhause. Es geht darum, eine perfekte Verbindung zwischen Mensch und Tier zu schaffen, die von Respekt und Verständnis geprägt ist.</p>
<h2><strong>Werde Teil unserer Gemeinschaft und präsentiere Deinen Verein</strong></h2>
<p>Das bewegende Gespräch mit Catharina Lichtmannegger von Equiluna e.V. hat eindrucksvoll gezeigt, wie viel Gutes durch ehrenamtliches Engagement und Leidenschaft bewirkt werden kann. Wir von „Trude Kuh“ sind immer wieder tief beeindruckt von Menschen und Organisationen, die sich mit so viel Herzblut für eine bessere Welt einsetzen. Wenn auch Du in einem Verein aktiv bist und eine ebenso spannende oder wichtige Geschichte zu erzählen hast, dann möchten wir Dich herzlich einladen. Nutze die Chance und präsentiere Deinen <a href="https://www.trude-kuh.de/verein-vorstellen">Verein im Interview vorstellen</a> bei uns im modernen <a href="https://www.trude-kuh.de/tv-studio">TV-Studio von „Trude Kuh“</a>. Wir bieten Euch eine professionelle Plattform, um Eure Arbeit einem großen Publikum näherzubringen und neue Unterstützer zu gewinnen. Vielleicht möchtest Du aber auch einfach nur mehr über unsere Sendungen und die vielfältigen Themen erfahren, die wir behandeln. Dann besuche uns auf unserer offiziellen Webseite <a href="https://www.trude-kuh.de">„Trude Kuh“</a> und entdecke die Welt hinter den Kulissen. Für Unternehmen, die nach einer reichweitenstarken und sympathischen Werbeplattform suchen, bieten wir ebenfalls attraktive Möglichkeiten. Mit über 14,5 Millionen Kontakten pro Monat ist „Trude Kuh“ der ideale Partner, um Deine Marke oder Dein Produkt gezielt zu platzieren. Informiere Dich jetzt über unsere <a href="https://www.trude-kuh.de/werbung-schalten">Werbemöglichkeiten für Unternehmen</a> und profitiere von unserem großen Netzwerk. Wir freuen uns darauf, von Dir zu hören und vielleicht schon bald gemeinsam ein spannendes Projekt zu realisieren, sei es als Gast im Studio oder als Werbepartner.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/catharina-lichtmannegger-von-equiluna-e-v-zu-gast-bei-trude-kuh/">Catharina Lichtmannegger von Equiluna e.V. zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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		<title>Hannelore Karg-Vitzthum und Ingrid Kornmann vom Bayerischen Tierschutzverein Hersbruck und Umgebung e. V. zu Gast bei „Trude Kuh“</title>
		<link>https://www.trude-kuh.de/hannelore-karg-vitzthum-und-ingrid-kornmann-vom-bayerischen-tierschutzverein-hersbruck-und-umgebung-e-v-zu-gast-bei-trude-kuh/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[hendrik]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jun 2026 14:46:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Manchmal sind es Augen, die ganze Geschichten erzählen können. Geschichten von Einsamkeit, von Verlassenwerden, von schlechten Erfahrungen, die sich tief in eine Seele eingeprägt haben. Wenn einem Tier aus dem Heim ein neues Zuhause geschenkt werden soll, sind es oft genau diese Blicke, die einen festhalten, ohne dass ein Wort gesprochen wird. Doch was neue [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/hannelore-karg-vitzthum-und-ingrid-kornmann-vom-bayerischen-tierschutzverein-hersbruck-und-umgebung-e-v-zu-gast-bei-trude-kuh/">Hannelore Karg-Vitzthum und Ingrid Kornmann vom Bayerischen Tierschutzverein Hersbruck und Umgebung e. V. zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal sind es Augen, die ganze Geschichten erzählen können. Geschichten von Einsamkeit, von Verlassenwerden, von schlechten Erfahrungen, die sich tief in eine Seele eingeprägt haben. Wenn einem Tier aus dem Heim ein neues Zuhause geschenkt werden soll, sind es oft genau diese Blicke, die einen festhalten, ohne dass ein Wort gesprochen wird. Doch was neue Besitzer dabei oft nicht sehen, ist die ganze Tiefe der Geschichte dahinter. Eine Tierseele leidet, wenn sie ausgesetzt wird oder das Vertrauen in den Menschen verliert. In einem Tierheim geht es deshalb nie nur darum, dass Tiere auf ein neues Zuhause warten. Es geht darum, dass hier Schicksale aufgefangen und Geschichten zurechtgerückt werden, die irgendwo aus dem Gleichgewicht geraten sind. Genau dieser herausfordernden Aufgabe stellt sich der Bayerische Tierschutzverein Hersbruck und Umgebung e. V. im fränkischen Landkreis Nürnberger Land. Die Ehrenamtlichen packen an, schaffen Perspektiven und sorgen mit Leidenschaft dafür, dass die Welt vieler kleiner Wesen wieder eine lebenswerte wird. Über diese wertvolle Arbeit sprach Redaktionsleiter Georg Mahn in den TV-Studios von „Trude Kuh“ mit Hannelore Karg-Vitzthum und Ingrid Kornmann.</p>
<h2><strong>Tierschutz als Herzenssache: Mehr als nur ein Ehrenamt</strong></h2>
<p>Für Hannelore Karg-Vitzthum, seit 2016 im Verein aktiv, und Ingrid Kornmann, die 2023 dazustieß, ist die Arbeit im Tierschutz weit mehr als nur ein Hobby. Es ist eine Berufung, angetrieben von der tiefen Dankbarkeit der Tiere. „Du merkst, sie merken, wenn du sie nicht alleine lässt, egal in welcher Situation“, erklärt Hannelore Karg-Vitzthum ihre Motivation. Für sie geht es nicht nur darum, das Leben der Tiere besser zu machen, sondern auch um Aufklärung in der Bevölkerung. Ingrid Kornmann wollte ebenfalls aktiv werden, anstatt nur über das Thema nachzudenken. Sie beschreibt die Momente, wenn ausgesetzte, orientierungslose Tiere gefunden werden, als zutiefst berührend. Die Dankbarkeit in den Augen der Tiere, die spüren, dass jemand für sie da ist, sei unbezahlbar. Oftmals ist die Vorgeschichte der Tiere ungewiss. Ob es der eineinhalbjährige Schäferhund-Mix ist, der plötzlich herrenlos umherirrt, oder ein Hund mit serbischem Chip, der an einem Rastplatz aufgefunden wird – das Team versucht, die Puzzleteile zusammenzusetzen, doch häufig bleibt das Schicksal der Tiere im Dunkeln. Die Arbeit ist anspruchsvoll und emotional fordernd, denn sie reicht von der nächtlichen Erstversorgung verletzter Fundtiere bis zur Aufzucht mutterloser Welpen – eine Realität, die 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche Engagement erfordert.</p>
<h2><strong>Zwischen Vorurteilen und finanziellen Hürden: Der harte Alltag im Tierheim</strong></h2>
<p>Der Tierschutzverein kämpft nicht nur um das Wohl der Tiere, sondern auch gegen hartnäckige Vorurteile in der Gesellschaft. Hannelore Karg-Vitzthum berichtet von der falschen Annahme, Tiere im Tierheim hätten ihr Leben verwirkt, würden keine Liebe erfahren oder seien in kleinen Zwingern eingesperrt. „Die bräuchten nur mal eine Zeit lang bei uns mithelfen“, kontert sie diese Klischees. Besonders haltlos sei die Behauptung, alte oder kranke Tiere würden nicht mehr vermittelt oder gar eingeschläfert. Die Realität sieht anders aus: Für jedes Tier wird ein passendes Zuhause gesucht. Das bedeutet aber auch, verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen. Einem achtzigjährigen Menschen könne man keinen energiegeladenen Welpen anvertrauen, und ein 75-Kilo-Hund wie ein Sarplaninac passe schlichtweg nicht in eine kleine Stadtwohnung. Die Vermittlung ist ein sorgfältiger Prozess, bei dem Mensch und Tier zusammenpassen müssen, inklusive der Klärung, was im Notfall mit dem Tier geschieht. Neben diesen gesellschaftlichen Herausforderungen ist die Finanzierung die größte Hürde. Der Verein ist zuständig für 21 Gemeinden im Nürnberger Land und der Oberpfalz und finanziert sich hauptsächlich über Spenden und Mitgliedsbeiträge. „Weder Stadt noch Staat zahlt irgendwas dazu, dass wir das machen“, stellt Karg-Vitzthum klar. Tierarztkosten, Futter, Instandhaltung der Anlage und Fahrzeuge – alles muss der Verein selbst stemmen. Ein Hund wie der junge Pepe, der eine Hüft-Operation für geschätzte 12.000 Euro benötigt, zeigt die immensen finanziellen Belastungen, mit denen die Tierschützer täglich konfrontiert sind.</p>
<h2><strong>Ein Blick in die Zukunft und die Kraft des Engagements</strong></h2>
<p>Trotz aller Schwierigkeiten blicken die beiden Ehrenamtlichen hoffnungsvoll in die Zukunft. Ihr größter Wunsch ist ein Wandel im Denken der Menschen und die Möglichkeit, sich zu vergrößern, um noch mehr Tieren in Not helfen zu können. Der Verein, dessen Wurzeln bis in die Jahre 1957 (Tierschutzverein Hersbruck und Umgebung) und 1993 (tierischen Action) zurückreichen, beweist täglich, dass mit Engagement, Ehrenamt und finanzieller Unterstützung viel bewegt werden kann. Aktionen wie das Hundeschwimmen im örtlichen Freibad, bei dem der Erlös dem Tierheim zugutekommt, oder Informationsstände bei Veranstaltungen sind wichtige Bausteine, um auf die Arbeit aufmerksam zu machen und Gelder zu generieren. Für Ingrid Kornmann ist die Arbeit eine erfüllende Aufgabe geworden, die ihr täglich neue Energie gibt. Die Dankbarkeit der Tiere, die durch die Hilfe des Vereins eine zweite Chance auf ein glückliches Leben bekommen, ist für sie der größte Lohn. Die Freude, wenn ein Tier erfolgreich in ein liebevolles Zuhause vermittelt wird, überwiegt den Schmerz des Abschieds. Es ist dieser Kreislauf aus Rettung, Pflege und Vermittlung, der die Ehrenamtlichen antreibt und zeigt, wie wertvoll ihre unermüdliche Arbeit ist.</p>
<h2><strong>Werde auch Du Teil der „Trude Kuh“ Community!</strong></h2>
<p>Wir von „Trude Kuh“ waren tief beeindruckt von dem unermüdlichen Einsatz, den Hannelore Karg-Vitzthum, Ingrid Kornmann und das gesamte Team des Bayerischen Tierschutzvereins Hersbruck und Umgebung e. V. für Tiere in Not leisten. Das Gespräch hat uns einmal mehr gezeigt, wie wichtig ehrenamtliches Engagement ist und welche emotionalen und finanziellen Herausforderungen damit verbunden sind. Möchtest auch Du die wichtige Arbeit dieses Vereins unterstützen, findest Du alle Informationen direkt auf deren Webseite. Wenn auch Du Teil eines Vereins oder einer Organisation bist, die eine ebenso wichtige Botschaft hat, dann melde Dich bei uns! Wir bieten Dir die Plattform, Deinen <a href="https://www.trude-kuh.de/verein-vorstellen">Verein im Interview vorstellen</a> zu können. Unser professionelles <a href="https://www.trude-kuh.de/tv-studio">TV-Studio von „Trude Kuh“</a> steht bereit, um Deine Geschichte zu erzählen und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Reichweite, die wir Dir bieten können, ist enorm: Mit über 14,5 Millionen Kontakten im Monat ist <a href="https://www.trude-kuh.de">„Trude Kuh“</a> die ideale Bühne, um auf Dein Anliegen aufmerksam zu machen. Dies gilt selbstverständlich auch für Unternehmen. Wenn Du nach effektiven Wegen suchst, Deine Marke oder Dein Produkt einem großen und interessierten Publikum zu präsentieren, solltest Du unsere vielfältigen <a href="https://www.trude-kuh.de/werbung-schalten">Werbemöglichkeiten für Unternehmen</a> prüfen. Wir bieten maßgeschneiderte Konzepte, um Deine Werbebotschaft authentisch und wirkungsvoll zu platzieren. Nutze die Chance, Teil unserer wachsenden Community zu werden und Deine Ziele mit unserer Unterstützung zu erreichen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/hannelore-karg-vitzthum-und-ingrid-kornmann-vom-bayerischen-tierschutzverein-hersbruck-und-umgebung-e-v-zu-gast-bei-trude-kuh/">Hannelore Karg-Vitzthum und Ingrid Kornmann vom Bayerischen Tierschutzverein Hersbruck und Umgebung e. V. zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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		<title>Eva-Maria Liersch und Isabel Kaczoreck vom Vereins Stay Forever zu Gast bei „Trude Kuh“</title>
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					<description><![CDATA[<p>Ein treuer Blick, ein freudig wedelnder Schwanz, ein warmer Körper, der sich an kalten Tagen ankuschelt. Hunde sind für viele Menschen mehr als nur Haustiere; sie sind Familienmitglieder, Begleiter durch dick und dünn und unerschöpfliche Quellen der Zuneigung. Wir lieben die Geschichten von Welpen, die ein neues Zuhause finden, von geretteten Hunden, die aufblühen. Doch [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/eva-maria-liersch-und-isabel-kaczoreck-vom-vereins-stay-forever-zu-gast-bei-trude-kuh/">Eva-Maria Liersch und Isabel Kaczoreck vom Vereins Stay Forever zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein treuer Blick, ein freudig wedelnder Schwanz, ein warmer Körper, der sich an kalten Tagen ankuschelt. Hunde sind für viele Menschen mehr als nur Haustiere; sie sind Familienmitglieder, Begleiter durch dick und dünn und unerschöpfliche Quellen der Zuneigung. Wir lieben die Geschichten von Welpen, die ein neues Zuhause finden, von geretteten Hunden, die aufblühen. Doch was geschieht mit den Vierbeinern, die plötzlich allein dastehen, weil ihr Mensch verstirbt, ins Pflegeheim muss oder das Leben eine unerwartete, harte Wendung nimmt? Genau an diesem Punkt, wo viele Geschichten zu enden drohen, beginnt die Arbeit des Vereins Stay Forever. Hier finden alte, kranke oder schwer vermittelbare Hunde nicht nur einen Platz, sondern ein liebevolles, endgültiges Zuhause. Über diese Herzensaufgabe sprach Redaktionsleiter Georg Mahn in den Studios von „Trude Kuh“ mit der ersten Vorsitzenden Eva-Maria Liersch und Vereinsmitglied Isabel Kaczoreck, die liebevoll Bella genannt wird und von ihren treuen Begleitern Mercy und Talidito unterstützt wurde.</p>
<h2><strong>Ein Gnadenhof als letztes, liebevolles Zuhause</strong></h2>
<p>Der Vereins Stay Forever in Wildeshausen ist kein gewöhnliches Tierheim. Er ist, im besten Sinne des Wortes, die finale Station für Hunde, die sonst keine Chance mehr auf Vermittlung hätten. Gegründet im Dezember 2016 aus einer privaten Initiative heraus, erkannten Eva-Maria Liersch und ihr Team schnell, dass die wachsende Zahl von Hunden, die ihren Platz im Leben verloren hatten, professionelle Strukturen erforderte. „Es wurden zu viele Hunde, zu viele Anfragen. Wir haben gesagt, das schaffen wir nicht mehr alleine“, erklärte Liersch im Gespräch. Die Gründung eines gemeinnützigen Vereins war der logische Schritt, um Vertrauen zu schaffen, Spenden generieren zu können und mehr helfende Hände zu gewinnen. Isabel „Bella“ Kaczoreck, die von Anfang an dabei war, beschreibt die Arbeit als absolute Herzensangelegenheit. Besonders die alten Hunde liegen ihr am Herzen, da sie in der Vermittlung oft übersehen werden. Die Angst vieler Menschen, sich an ein Tier zu binden, das man vielleicht nur noch für kurze Zeit hat, lässt sie oft im Tierheim zurück. Doch dass Alter und Niedlichkeit sich keineswegs ausschließen, beweist die siebzehneinhalbjährige Hündin Mercy, die während des Interviews sichtlich die Nähe ihrer Retterin genoss und zeigte, wie viel Lebensfreude auch in einem Senior stecken kann.</p>
<h2><strong>Mehr als nur ein Dach über dem Kopf: Ein Leben in der Gemeinschaft</strong></h2>
<p>Was den Gnadenhof Stay Forever so besonders macht, ist sein Konzept. Die Hunde leben nicht in Zwingern oder isolierten Zimmern, sondern als Teil einer großen Gemeinschaft – zusammen mit den Menschen und anderen Artgenossen. „Zeit ist wichtig, Kuscheleinheiten, Streicheleinheiten“, betont Eva-Maria Liersch. Dieses Miteinander ist der Schlüssel dazu, dass selbst Tiere, die schwere Zeiten hinter sich haben, wieder aufblühen. Bella Kaczoreck berichtete eindrucksvoll von Mercy, die bei ihrer Ankunft kaum fraß oder sich bewegte und nun als „kleine Fressmaschine“ voller Energie durchs Rudel wirbelt. Diese Momente der Veränderung sind der Lohn für die harte Arbeit. Das fast zwei Hektar große, eingezäunte Gelände in Alleinlage bietet den Tieren ein wahres Paradies. Ob gemeinsame Ausflüge an den Strand, das Toben im Hundepool oder einfach das entspannte Beisammensein auf dem Sofa – die Hunde erleben einen würdevollen Lebensabend. Dabei wird auch auf die medizinische und seelische Verfassung der Tiere geachtet. Viele kommen in einem schlechten Zustand an, manche zeigen Anzeichen von Demenz. Durch Fachwissen, wie Bellas Expertise als BARF-Ernährungsberaterin, und gezielte Nahrungsergänzungen wird versucht, ihnen die bestmögliche Lebensqualität zu schenken.</p>
<h2><strong>Eine Mission, die Unterstützung braucht</strong></h2>
<p>Die Idylle des Gnadenhofs täuscht nicht darüber hinweg, dass der Betrieb eine immense finanzielle und organisatorische Herausforderung darstellt. Futterkosten von rund 2.000 Euro monatlich, Tierarztrechnungen, Instandhaltung des Geländes und Kosten für die vorgeschriebenen Fortbildungen summieren sich. Die Corona-Zeit traf den Verein hart, da Einnahmen aus der angeschlossenen Hundepension wegbrachen. Aktuell plant der Verein eine Erweiterung: Acht neue Hundezimmer sollen in einem bestehenden Gebäude entstehen. Ein Projekt, das nicht nur Geld, sondern auch viel Eigenleistung und die Navigation durch behördliche Auflagen erfordert. Der Verein ist daher dringend auf Spenden, Sponsoren und helfende Hände angewiesen. Gefragt ist „Men and Woman Power“ für alle anfallenden Arbeiten – vom Putzen der Zimmer über Gartenarbeit wie Rasenmähen und Heckenschneiden bis hin zum Einsammeln von „Hundegold“. Eva-Maria Liersch stellt klar, dass die Arbeit weit über das reine Kuscheln mit den Hunden hinausgeht. Es ist eine intensive, aber unglaublich erfüllende Aufgabe, diesen Tieren bis zu ihrem letzten Tag Geborgenheit zu schenken.</p>
<h2><strong>Dein Engagement für eine gute Sache</strong></h2>
<p>Wir von „Trude Kuh“ sind immer wieder tief beeindruckt von Menschen wie Eva-Maria Liersch und Isabel Kaczoreck, die sich mit so viel Herzblut für das Wohl von Tieren einsetzen. Das Gespräch hat gezeigt, dass der Vereins Stay Forever mehr als nur ein Gnadenhof ist; es ist ein Ort der Hoffnung, der Würde und der bedingungslosen Liebe für Hunde in ihrem letzten Lebensabschnitt. Wenn auch Du einen Verein hast, den Du gerne einmal bei uns im <a href="https://www.trude-kuh.de/tv-studio">TV-Studio von „Trude Kuh“</a> vorstellen möchtest, dann zögere nicht, uns zu kontaktieren. Wir freuen uns immer darauf, inspirierende Geschichten und ehrenamtliches Engagement einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Gerne kannst Du Dich über das Formular zur Aktion <a href="https://www.trude-kuh.de/verein-vorstellen">Verein im Interview vorstellen</a> direkt bei uns melden. Unsere Plattform „Trude Kuh“ erreicht über 14,5 Millionen Kontakte im Monat und bietet damit eine enorme Reichweite. Diese Reichweite ist nicht nur für Vereine interessant. Auch für Unternehmen eröffnen sich hier exzellente <a href="https://www.trude-kuh.de/werbung-schalten">Werbemöglichkeiten für Unternehmen</a>, um ihre Marke, Produkte oder Dienstleistungen zielgerichtet zu platzieren und von unserer großen Community zu profitieren. Ob als Verein, der seine Botschaft verbreiten möchte, oder als Unternehmen auf der Suche nach einem starken Werbepartner – ein Besuch auf unserer Webseite <a href="https://www.trude-kuh.de">„Trude Kuh“</a> lohnt sich auf jeden Fall. Werde Teil unseres Netzwerks und lass uns gemeinsam Gutes tun und erfolgreich sein!</p>
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		<title>Renate Ankelmann und Mona Göbel vom Niedersächsischen Tierschutzverein Bunte Kuh zu Gast bei „Trude Kuh“</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 09:00:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Zwischen Sofa-Streicheleinheiten und Social-Media-Herzchen liegt eine Welt, die nach Angst riecht, nach stillen Ecken, nach Tieren, die niemand sehen will. Genau dort beginnt echte Tierliebe, sagen Renate Ankelmann und Mona Göbel: nicht im süßen Posting, sondern in der unbequemen Entscheidung, hinzufahren, zu helfen, dranzubleiben – auch wenn ein Lebensbegleiter alt, krank, schwierig oder schlicht vergessen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/renate-ankelmann-und-mona-goebel-vom-niedersaechsischen-tierschutzverein-bunte-kuh-zu-gast-bei-trude-kuh/">Renate Ankelmann und Mona Göbel vom Niedersächsischen Tierschutzverein Bunte Kuh zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Zwischen Sofa-Streicheleinheiten und Social-Media-Herzchen liegt eine Welt, die nach Angst riecht, nach stillen Ecken, nach Tieren, die niemand sehen will. Genau dort beginnt echte Tierliebe, sagen Renate Ankelmann und Mona Göbel: nicht im süßen Posting, sondern in der unbequemen Entscheidung, hinzufahren, zu helfen, dranzubleiben – auch wenn ein Lebensbegleiter alt, krank, schwierig oder schlicht vergessen wurde. Im „Trude Kuh“ TV-Studio erzählen die beiden vom Niedersächsischen Tierschutzverein Bunte Kuh aus Moormerland, wie sie seit Jahrzehnten Tiere aus dem Raster holen, das andere übersehen. Mit Geschichten, die unter die Haut gehen – vom geklauten Goldfisch im Einmachglas bis zum Border Collie, der allen Mut kostete und schließlich doch wieder Vertrauen fasste. Durch das Gespräch führt Redaktionsleiter Georg Mahn.</p>
<h2>Vom Goldfisch zur Lebensaufgabe – Renate Ankelmanns Weg in den Tierschutz</h2>
<p>Renate Ankelmann ist „ein Modell aus der Nachkriegszeit“, wie sie schmunzelnd sagt. Aufgewachsen zwischen Schäferherde und Hufschmied, merkte sie früh, dass Tiere keine Dekoration sind, sondern Verantwortung bedeuten. Als Kind setzte sie falsch gehaltene Goldfische heimlich in einen Teich aus – eine Art Initialzündung. Später, in der Stadt, lockte sie einen allein streunenden Schäferhund kurzerhand in den Kindergarten. Heute, nach über 50 Jahren Engagement, leitet sie als erste Vorsitzende den Verein Bunte Kuh, der 1998 gegründet wurde und ursprünglich bei Nutztieren anpackte. Doch weil die Tierheime voll waren, klingelte bei der Bunten Kuh immer öfter das Telefon – für Katzen, Hunde, Schildkröten und alles dazwischen. Wenn jemand abends mit einem angefahrenen Hund vor ihrer Tür steht, sagt Renate nicht „ist nicht mein Ding“. Sie macht auf. Vier Telefone, 80-Stunden-Wochen, Rentenalter hin oder her – für das Tier wird weitergekämpft.</p>
<h2>Problemhunde sind Menschenprobleme – Mona Göbel über Ursachen, Wege und Gänsehautmomente</h2>
<p>Mit mehr als 40 Jahren Erfahrung in Hundeschule und Verhaltenstraining sieht Mona Göbel die Folgen eines Trends, der sich besonders seit 2020 zuspitzt: unbedachte Anschaffungen, falsche Erwartungen, fehlendes Wissen über Bedürfnisse und Entwicklungsphasen. Das Ergebnis: übervolle Tierheime mit schwierigen Fällen, Hunden, die als „nicht mehr vermittelbar“ gelten. Meistens kommen die Menschen erst, wenn „das Kind in den Brunnen gefallen ist“, wenn bereits ein Biss das Vertrauen zerstört hat. Ob und wie es weitergeht, hängt stark von der Bereitschaft ab, dranzubleiben. Ja, sagt Mona, man kann Vertrauen kitten – mit Zeit, Energie und Ehrlichkeit sich selbst gegenüber. Ihre wichtigste Grundzutat für neue Halter lautet: Neugier. Nicht registrieren, dass der Hund knurrt, sondern verstehen wollen, warum. Nicht reagieren, sondern analysieren, zuhören, die Sprache des Tieres lernen. Die Erfolgsmomente sind selten, aber unvergesslich: Wenn ein extremer Border-Collie-Rüde nach zähem Ringen wieder Bindung zulässt, bekommt selbst eine Profi-Hundetrainerin Gänsehaut.</p>
<h2>Wenn das Netz reißt – wie die Bunte Kuh Fälle verteilt, vermittelt und Verantwortung sichtbar macht</h2>
<p>Die Praxis ist rau: In Stoßzeiten kommen bei Renate 60 bis 80 Anrufe am Tag an, am Wochenende nicht weniger. Zuständig für Fundtiere sind eigentlich Gemeinden und Städte, die Verträge mit Tierheimen oder Pensionen haben. Doch wenn alles überfüllt ist, landet der Hilferuf oft bei der Bunten Kuh. Dann greift der Verein zum Netzwerk: Fotos an das Ehrenamtsteam, Aufrufe im Internet, Nachfrage bei Mitgliedern mit Spezialwissen – von Amphibien bis Pferden –, und wenn nötig der Weg über den Landesverband des Deutschen Tierschutzbundes. So werden selbst große Fälle gestemmt: Bei 39 Katzen aus einem Animal-Hoarding-Haushalt halfen mehrere Vereine zusammen; das Veterinäramt fuhr einen Tag lang Touren, verteilte Tiere nach Hannover, in die Wesermarsch und weiter. Öffentlichkeitsarbeit gehört dazu, vom Infostand bis zur Vorführung von Denkspielen für Hunde. Ein Foto im Kopf bleibt haften: Renate zeigt einem Hund namens Sherry, wie ein Knobelspiel funktioniert – gespitzte Ohren, höchste Aufmerksamkeit, Lernen mit Blickkontakt. So sieht Vermittlung in der Realität aus.</p>
<h2>Zwischen Kälte und Klartext – über Verantwortung, Alter und die Zumutungen der Tierliebe</h2>
<p>Beide Beobachterinnen registrieren eine wachsende Kluft zwischen Gefühl und Haltung. Wer heute „sofort einen Hund“ will, findet ihn online – passend ist er darum noch lange nicht. Und wenn ein Tier alt, inkontinent, taub oder blind wird, bröckelt die Bereitschaft, die Folgen mitzutragen. Renate bringt es kantig auf den Punkt: „Dem würde ich nicht mal einen Regenwurm anvertrauen“ – und doch steht derselbe Mensch nach einer Woche mit einem überforderten Tier vor der Tür. Der Verein hilft, weil es ums Tier geht, nicht um bequeme Lösungen für Halter. Gleichzeitig beweist der Alltag Humorreserven: Vom vermeintlich tödlichen „Ziegenpeter-Schock“ nach zu viel Goldhamsterfütterung bei den Enkeln bis zu skurrilen Nachtanrufen erlebt die Bunte Kuh alles. Ernst bleibt die Arbeit dennoch, und sie lebt von Ehrenamt und Spenden. Moormerland unterstützt etwa jährlich drei Tage lang mit einem kostenlosen Gemeindehaus, damit Buchflohmärkte Katzenkastrationen finanzieren – ein greifbares Beispiel dafür, wie lokale Solidarität Tierleid konkret lindert.</p>
<h2>Zukunft mit System – das geplante Tierschutzzentrum und eine Resozialisierungsstation</h2>
<p>Die Bunte Kuh will Strukturen schaffen, die dauerhaft tragen. Herzstück der Vision ist ein Tierschutzzentrum mit eigenem Tierheim und einer spezialisierten Resozialisierungsstation für Hunde. Ein Ort, an dem schwierige Fälle nicht aussortiert, sondern systematisch stabilisiert werden. Die Genehmigungen brauchen Zeit, die Geduld ist groß – und der Bedarf ist es auch. Je enger die Tierheime werden, desto wichtiger wird ein Platz, an dem Expertise, Geduld und Training unter einem Dach zusammenlaufen. Denn Problemhunde sind selten „böse“ – sie sind aus der Bahn. Eine Station, die Wissen bündelt, Halter schult und Tiere neu verankert, würde nicht nur Einzelschicksale drehen, sondern auch Tierheime entlasten und Gemeinden helfen, ihre Zuständigkeiten praktisch zu erfüllen.</p>
<h2>Einladung, Einblick, Möglichkeiten – so bleibst Du dran und machst mit</h2>
<p>Wir von „Trude Kuh“ haben Renate Ankelmann und Mona Göbel in unseren Studios begrüßt, um die Arbeit des Niedersächsischen Tierschutzverein Bunte Kuh sichtbar zu machen: vom Anruf-Marathon über die Rettung schwer vermittelbarer Hunde bis zur Vision eines Tierschutzzentrums mit Resozialisierungsstation. Wenn Du Deinen Verein im TV-Studio vorstellen möchtest oder Dich für starke Reichweite interessierst, melde Dich gern bei uns. Wir von „Trude Kuh“ erreichen monatlich über 14,5 Mio. Kontakte und bieten damit großartige Sichtbarkeit für Projekte, Vereine und Unternehmen – ob für Aufmerksamkeit, Mitgliedergewinnung oder klare Botschaften in Sachen Tierschutz. Schau auf unserer Seite vorbei unter <a href="https://www.trude-kuh.de">„Trude Kuh“</a>, informiere Dich über das <a href="https://www.trude-kuh.de/tv-studio">TV-Studio von „Trude Kuh“</a> und nutze die Chance, Deinen <a href="https://www.trude-kuh.de/verein-vorstellen">Verein im Interview vorstellen</a> zu lassen. Wenn Du als Unternehmen Werbepartner werden willst, findest Du hier alle Infos zu unseren <a href="https://www.trude-kuh.de/werbung-schalten">Werbemöglichkeiten für Unternehmen</a>. Wir von „Trude Kuh“ erzählen die Geschichten, die zählen – wenn Du Reichweite suchst, ein Herzensprojekt hast oder Werbung mit Wirkung planst, dann lass uns zusammen die richtige Bühne dafür schaffen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/renate-ankelmann-und-mona-goebel-vom-niedersaechsischen-tierschutzverein-bunte-kuh-zu-gast-bei-trude-kuh/">Renate Ankelmann und Mona Göbel vom Niedersächsischen Tierschutzverein Bunte Kuh zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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		<title>Christina Gonzalez und Jayden Schneider von Glück im Schafspelz e.V. zu Gast bei „Trude Kuh“</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Mar 2026 14:34:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Tapsige Welpen, spielende Kätzchen, Ponys auf grünen Wiesen – Bilder, die Wärme und Freude ausstrahlen. Doch die Realität für viele Tiere sieht anders aus: Verwahrloste Schafherden, erschöpfte Esel, Ponys, die Hunger und Leid kennen. Tiere ohne Stimme, die auf Menschen angewiesen sind, die hinschauen. Vor über 20 Jahren schaute Christina Gonzalez nicht weg, als sie [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/christina-gonzalez-und-jayden-schneider-von-glueck-im-schafspelz-e-v-zu-gast-bei-trude-kuh/">Christina Gonzalez und Jayden Schneider von Glück im Schafspelz e.V. zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Tapsige Welpen, spielende Kätzchen, Ponys auf grünen Wiesen – Bilder, die Wärme und Freude ausstrahlen. Doch die Realität für viele Tiere sieht anders aus: Verwahrloste Schafherden, erschöpfte Esel, Ponys, die Hunger und Leid kennen. Tiere ohne Stimme, die auf Menschen angewiesen sind, die hinschauen. Vor über 20 Jahren schaute Christina Gonzalez nicht weg, als sie eine Schafherde in erbärmlichem Zustand entdeckte. Anstatt wegzuschauen, handelte sie, organisierte tierärztliche Hilfe und schuf ein erstes Zuhause für die geschundenen Seelen. Aus diesem Impuls entstand der Verein Glück im Schafspelz e.V., ein Gnadenhof, der heute in Stedesdorf in Ostfriesland beheimatet ist und unzähligen Tieren ein Leben in Würde bis zu ihrem natürlichen Ende schenkt. Über diese Herzensarbeit sprach Redaktionsleiter Georg Mahn in den TV-Studios von „Trude Kuh“ mit der Gründerin und ersten Vorsitzenden Christina Gonzalez sowie der ehrenamtlichen Helferin Jayden Schneider.</p>
<h2><strong>Vom Schockmoment zur Lebensaufgabe</strong></h2>
<p>Der Auslöser war ein dramatisches Ereignis im Jahr 2002. Bei einem Spaziergang mit ihren Hunden fand Christina Gonzalez eine vernachlässigte Schafherde vor. Der Anblick war erschütternd, der Zustand der Tiere katastrophal. Sie erinnert sich noch genau an diesen Tag, an dem sie 18 kleine Lämmer begraben musste. Dieser Moment wurde zur Initialzündung. Anstatt auf staatliche Hilfe zu warten, die oft ausbleibt, nahm sie die Sache selbst in die Hand. Mit einfachen Mitteln, wie alten Paletten, baute sie in Nußloch bei Heidelberg erste Ställe und pachtete Weideland. Es war der Beginn einer Mission, die über die Jahre wuchs. 2019 stand dann ein monumentaler Schritt an: der Umzug des gesamten Hofes von Baden-Württemberg nach Ostfriesland. In einer logistischen Meisterleistung, die an die Arche Noah erinnert, wurden rund 80 Tiere in einem dreistöckigen LKW in ihre neue Heimat transportiert – von Hühnern über Ziegen und Alpakas bis hin zu den &#8222;Dampfmaschinen&#8220;, den schweren Kühen, die im untersten Deck für Stabilität sorgten.</p>
<h2><strong>Ein Leben für die Tiere: Mehr als nur Futter und ein Dach</strong></h2>
<p>Die Arbeit auf einem Gnadenhof ist intensiv, aber auch unglaublich erfüllend. Das bestätigt Jayden Schneider, die seit 2023 ehrenamtlich auf dem Hof mithilft. Für sie ist es ein Glücksgefühl, zu sehen, wie gut es den Tieren geht. Sie erzählt von den Eseln, die anfangs vorsichtig sind, aber nach einer Weile Vertrauen fassen, sie anstupsen und an ihrer Kleidung knabbern, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Christina Gonzalez betont, wie wenig die meisten Menschen über die Intelligenz und Emotionalität sogenannter Nutztiere wissen. Schweine, Esel oder Kühe seien extrem sensible Wesen. Sie erklärt, wie die Tiere auf die feinsten Nuancen ihrer Stimme reagieren. Ein ruhiger, monotoner Ton wirkt beruhigend, während eine erhobene Stimme sofort von allen verstanden wird – von der Kuh, die die Ohren anlegt, bis zum Esel, der mit den Ohren wackelt. Diese tiefe Verbindung zeigt sich auch in den schwersten Momenten. Gonzalez berichtet, dass die Tiere oft zu warten scheinen, bis sie im Stall ist, um ihren letzten Atemzug zu tun – ein Zeichen tiefen Vertrauens, das sich rational kaum erklären lässt.</p>
<h2><strong>Zwischen gesellschaftlicher Wahrnehmung und finanziellen Hürden</strong></h2>
<p>Die Wahrnehmung eines Gnadenhofs in der Gesellschaft ist gespalten. Gerade in Regionen, die stark von der Landwirtschaft geprägt sind, werden die Tiere oft distanzierter, als bloße Nutztiere, betrachtet. Christina Gonzalez kämpft gegen dieses Denken an und betont, dass jedes dieser Wesen Blut in den Adern und einen Verstand hat. Es schmerzt sie zu sehen, wie Tiere zu einem reinen Produktionsfaktor oder gar einem Abfallprodukt degradiert werden. Ein Kälbchen, das vor einigen Jahren nur 10 Euro wert war, ist ein erschütterndes Beispiel für diese fehlende Wertschätzung. Der Betrieb des Hofes ist eine finanzielle Dauerherausforderung. Besonders die medizinische Versorgung verschlingt Unsummen. Eine Hüftoperation für ein Pony oder eine aufwendige Augenbehandlung für ein Zirkustier gehen schnell in die Tausende. Ohne Spenden wäre diese Arbeit nicht möglich. Für die Zukunft wünscht sich Christina Gonzalez daher nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch die Möglichkeit, weiteres Land zu erwerben, um noch mehr Tieren helfen zu können. Gleichzeitig macht sie sich bereits Gedanken über die Nachfolge, damit ihr Lebenswerk, der Gnadenhof Glück im Schafspelz, für immer ein sicherer Hafen für Tiere in Not bleiben kann.</p>
<h2><strong>Werde Teil unserer Gemeinschaft und entdecke neue Möglichkeiten</strong></h2>
<p>Wir von „Trude Kuh“ waren tief beeindruckt von der Hingabe, mit der Christina Gonzalez und Jayden Schneider für ihre Schützlinge kämpfen. Die Geschichte von Glück im Schafspelz e.V. zeigt eindrucksvoll, was Mitgefühl und Engagement bewirken können. Möchtest auch Du einen Verein oder ein besonderes Projekt im Fernsehen vorstellen? Dann melde Dich bei uns! In unserem professionellen <a href="https://www.trude-kuh.de/tv-studio">TV-Studio von „Trude Kuh“</a> bieten wir die perfekte Bühne, um Deine Geschichte zu erzählen. Vielleicht möchtest Du aber auch einfach nur mehr über unsere Sendungen erfahren und hinter die Kulissen blicken. Dann besuche uns auf der Webseite von <a href="https://www.trude-kuh.de">„Trude Kuh“</a> und entdecke unsere vielfältige Welt. Mit einer Reichweite von über 14,5 Millionen Kontakten pro Monat sind wir nicht nur eine Plattform für faszinierende Geschichten, sondern auch ein starker Partner für die Wirtschaft. Wenn Du das enorme Potenzial für Dein Unternehmen nutzen möchtest, findest Du bei uns attraktive <a href="https://www.trude-kuh.de/werbung-schalten">Werbemöglichkeiten für Unternehmen</a>. Sprich eine große und interessierte Zielgruppe direkt an und steigere Deine Bekanntheit. Wenn Du selbst Teil eines Vereins bist und diesen einer breiten Öffentlichkeit präsentieren willst, dann nutze die Chance und bewirb Dich bei uns, um Deinen <a href="https://www.trude-kuh.de/verein-vorstellen">Verein im Interview vorstellen</a> zu können. Wir freuen uns darauf, von Dir zu hören und gemeinsam Großes zu bewegen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/christina-gonzalez-und-jayden-schneider-von-glueck-im-schafspelz-e-v-zu-gast-bei-trude-kuh/">Christina Gonzalez und Jayden Schneider von Glück im Schafspelz e.V. zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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		<title>Corina Wink und Alexandra Kun vom Tierschutz Kinzig-Main zu Gast bei „Trude Kuh“</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jan 2026 15:58:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ein leeres Körbchen, ein gefüllter Napf und eine streichelnde Hand – das ist die Idylle, die viele mit Haustieren verbinden. Doch die Realität zeichnet oft ein düstereres Bild. Tiere, die an Rastplätzen ausgesetzt, aus Überforderung abgegeben oder nach einem Schicksalsschlag ihres Besitzers heimatlos werden. Es sind verletzte Seelen, die in Tierheimen nicht auf ihre zweite, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/corina-wink-und-alexandra-kun-vom-tierschutz-kinzig-main-zu-gast-bei-trude-kuh/">Corina Wink und Alexandra Kun vom Tierschutz Kinzig-Main zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein leeres Körbchen, ein gefüllter Napf und eine streichelnde Hand – das ist die Idylle, die viele mit Haustieren verbinden. Doch die Realität zeichnet oft ein düstereres Bild. Tiere, die an Rastplätzen ausgesetzt, aus Überforderung abgegeben oder nach einem Schicksalsschlag ihres Besitzers heimatlos werden. Es sind verletzte Seelen, die in Tierheimen nicht auf ihre zweite, sondern oft auf ihre allererste echte Chance im Leben warten. Tierschutz ist keine weichgezeichnete Postkartenromantik, sondern ein täglicher Kraftakt, der von Verantwortung, Empathie und unermüdlichem Einsatz geprägt ist. Genau diesen Einsatz lebt der Tierschutz Kinzig-Main im Tierheim Gelnhausen seit seiner Gründung 1975. Um einen tiefen Einblick in diese wichtige Arbeit zu geben, begrüßte Redaktionsleiter Georg Mahn in den TV-Studios von „Trude Kuh“ zwei Frauen, die für diesen Verein brennen: die erste Vorsitzende Corina Wink und Alexandra Kun, die für die digitale Betreuung zuständig ist.</p>
<h2><strong>Behördenhilfe, Überforderung und menschliche Abgründe</strong></h2>
<p>Auf die Frage, wie Tiere den Weg ins Tierheim finden, offenbarte Corina Wink eine beeindruckende Vielfalt an Gründen. Ein großer Teil der Arbeit sei behördenunterstützend. Das bedeutet, das Tierheim nimmt Tiere aus amtlichen Beschlagnahmungen auf, weil die Haltungsbedingungen untragbar waren oder weil der Besitzer beispielsweise inhaftiert wurde oder ins Krankenhaus musste. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Aufnahme von schwierigen Hunden, deren Halter überfordert sind oder sich das Zusammenleben schlichtweg anders vorgestellt hatten. Hinzu kommen die klassischen Fundtiere, bei denen sich mal ein Besitzer meldet und mal nicht. Doch es sind die menschlichen Aspekte, die oft sprachlos machen. Wink und Kun berichteten von einer wachsenden Gleichgültigkeit und Unehrlichkeit mancher Menschen. Alexandra Kun zeigte sich immer noch überrascht und enttäuscht, wenn Menschen unter Vorwänden Tiere abgeben, etwa behaupten, sie hätten es gefunden, obwohl es ihr eigenes ist. Corina Wink schilderte einen besonders eindrücklichen Fall: Ein Anruf an Heiligabend, bei dem eine Dame ihren Hund abgeben wollte und am Telefon vor Glückseligkeit sprühte, das Tier endlich loszuwerden. Solche Momente, so Wink, lösen eine Achterbahn der Gefühle aus – von fassungslosem Kopfschütteln über Wut bis hin zu tiefem Mitgefühl für jene, die ihr Tier aus einer echten Notlage abgeben müssen.</p>
<h2><strong>Zwischen Knochenjob und Herzensangelegenheit</strong></h2>
<p>Der Alltag im Tierheim Gelnhausen ist weit entfernt von jeglicher Tierheimromantik, wie Corina Wink betonte. Mit einer Kapazität von 50 bis zu 120 Hunden in Spitzenzeiten, dazu Katzen, Kleintiere, Schildkröten, Waschbären und sogar Pferde und Esel, gleicht der Betrieb einer gut organisierten Maschine. Der Tag ist durchgetaktet, von der Reinigung am Morgen bis zur Versorgung der Tiere. Es sei ein Knochenjob bei Wind und Wetter, bei dem man ständig zwischen verschiedenen Aufgaben wechseln muss. Ein Notfall kann den gesamten Tagesplan über den Haufen werfen. Gleichzeitig muss der Betrieb aufrechterhalten, das Finanzielle gesichert und alle Vorschriften von Arbeitsschutz bis Sauberkeit eingehalten werden. Trotz dieser Herausforderungen ist das oberste Ziel immer das Wohl der Tiere. Alexandra Kun erklärte, dass vor allem Hunde mit Verhaltensauffälligkeiten wie Beißvorfällen oder auch chronisch kranke Tiere am schwersten zu vermitteln seien. Die in den letzten Jahren stark gestiegenen Tierarztkosten verschärfen diese Problematik zusätzlich. Immer häufiger kämen Anfragen von Interessenten, die ein Tier nur dann aufnehmen, wenn das Tierheim die Tierarztkosten weiterhin übernimmt – eine finanzielle Belastung, die ein Verein auf Dauer nicht stemmen kann.</p>
<h2><strong>Die unverzichtbare Kraft des Ehrenamts und der Selbstreflexion</strong></h2>
<p>Das gesamte System des Tierheims würde ohne das Engagement von Ehrenamtlichen zusammenbrechen. Zwar gibt es festangestellte Mitarbeiter, doch die unzähligen freiwilligen Helfer sind das Herz des Vereins. Sie kümmern sich intensiv um die Tiere, gehen Gassi, streicheln Katzen, helfen bei Bauarbeiten auf der Anlage und betreuen die Website. Ihre Arbeit ermöglicht die Extras, die über die reine Grundversorgung hinausgehen und den Tieren Liebe und Beschäftigung schenken. Für eine erfolgreiche Vermittlung hat der Verein ein „Vermittlungs-ABC“ entwickelt. Dieses soll potenzielle neue Besitzer dazu anregen, sich selbstkritisch mit der Verantwortung auseinanderzusetzen, die ein Tier mit sich bringt. Corina Wink betonte, wie wichtig diese Selbstreflexion sei. Der gut gemeinte Gedanke, einem Tier ein Zuhause geben zu wollen, reiche nicht aus. Man müsse ehrlich zu sich selbst sein, ob man den Anforderungen des Tieres – sei es zeitlich, finanziell oder emotional – wirklich gerecht werden kann. Zu oft würden sich Menschen selbst überschätzen, was letztlich wieder zu Leid für das Tier führen kann. Die Vermittlungsgespräche dienen daher als Spiegel, um sicherzustellen, dass Mensch und Tier wirklich zueinander passen und eine dauerhafte, glückliche Beziehung eingehen können.</p>
<h2><strong>Werde Teil unserer Gemeinschaft und entdecke neue Möglichkeiten</strong></h2>
<p>Wir von „Trude Kuh“ waren tief beeindruckt vom Gespräch mit Corina Wink und Alexandra Kun vom Tierschutz Kinzig-Main und dem unermüdlichen Einsatz, den sie und ihr Team für Tiere in Not leisten. Möchtest auch Du einen Verein oder eine besondere Organisation im Rampenlicht sehen? Dann ergreife die Chance und melde Dich bei uns, um Deinen <a href="https://www.trude-kuh.de/verein-vorstellen">Verein im Interview vorstellen</a> zu können. Unser <a href="https://www.trude-kuh.de/tv-studio">TV-Studio von „Trude Kuh“</a> bietet die perfekte Bühne, um Eure Botschaft einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Wir glauben fest daran, dass jede gute Geschichte gehört werden sollte, und vielleicht ist Deine ja die nächste, die wir erzählen dürfen. Aber nicht nur Vereine finden bei uns eine starke Plattform. Wir sind stolz darauf, dass wir mit unseren Formaten über 14,5 Millionen Kontakte im Monat erzielen. Dieses enorme Potenzial möchten wir auch Unternehmen zugänglich machen. Wenn Du nach einer effektiven Möglichkeit suchst, Deine Marke, Deine Produkte oder Dienstleistungen einem großen und interessierten Publikum zu präsentieren, dann sind unsere <a href="https://www.trude-kuh.de/werbung-schalten">Werbemöglichkeiten für Unternehmen</a> genau das Richtige für Dich. Entdecke, wie Du von unserer Reichweite profitieren kannst und Deine Werbebotschaft zielgerichtet platzierst. Egal ob Vereinsvorstellung oder Unternehmenswerbung, bei <a href="https://www.trude-kuh.de">„Trude Kuh“</a> findest Du den passenden Rahmen und ein professionelles Team, das Dich unterstützt. Schau Dich gerne auf unserer Webseite um und entdecke die vielfältigen Möglichkeiten, die wir Dir bieten. Wir freuen uns darauf, von Dir zu hören und gemeinsam Großes zu bewegen!</p>
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		<title>Ulrike Mayer-Küster und Saskia Wicke vom Förderverein für die Stiftung De Hun’nenhoff zu Gast bei „Trude Kuh“</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Dec 2025 12:57:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit, ein Unfall, eine Krankheit – und plötzlich ist nichts mehr, wie es war. Ein Schicksalsschlag, der das Leben in ein Davor und ein Danach teilt. Für Menschen ist der Gedanke an einen Rollstuhl, an ein Leben mit Handicap, zwar erschreckend, aber präsent. Doch was ist mit Tieren? Ein Hund, der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/ulrike-mayer-kuester-und-saskia-wicke-vom-foerderverein-fuer-die-stiftung-de-hunnenhoff-zu-gast-bei-trude-kuh/">Ulrike Mayer-Küster und Saskia Wicke vom Förderverein für die Stiftung De Hun’nenhoff zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit, ein Unfall, eine Krankheit – und plötzlich ist nichts mehr, wie es war. Ein Schicksalsschlag, der das Leben in ein Davor und ein Danach teilt. Für Menschen ist der Gedanke an einen Rollstuhl, an ein Leben mit Handicap, zwar erschreckend, aber präsent. Doch was ist mit Tieren? Ein Hund, der nach einem Bandscheibenvorfall seine Hinterbeine nicht mehr bewegen kann, eine Katze, die bei einem Unfall schwer verletzt wird. Für viele dieser Tiere scheint der Weg an diesem Punkt zu enden. Doch es gibt Oasen der Hoffnung, Orte, an denen Tiere genau das erhalten, was für Menschen selbstverständlich ist: Hilfe, Pflege, Zuwendung und eine zweite Chance. Einer dieser besonderen Orte ist De Hun’nenhoff in Schneverdingen. Hier, inmitten der Lüneburger Heide, wird bewiesen, wie viel Lebensfreude in einem Tier steckt, das andere längst aufgegeben haben. Damit diese wertvolle Arbeit möglich ist, braucht es engagierte Menschen. Der Förderverein für die Stiftung De Hun’nenhoff sorgt für die nötige Unterstützung. Über dieses beeindruckende Engagement sprach Redaktionsleiter Georg Mahn in den TV-Studios von „Trude Kuh“ mit Ulrike Mayer-Küster, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit des Fördervereins, und Saskia Wicke, der Hofleiterin des Hunnenhofs. Begleitet wurden sie von zwei ganz besonderen Gästen auf vier Rädern: Miruna und Herr Voglas.</p>
<h2><strong>Wenn ein Handicap kein Ende bedeutet</strong></h2>
<p>De Hun’nenhoff ist weit mehr als nur ein Gnadenhof. Er ist ein echtes Zuhause für rund 150 Tiere, darunter aktuell 25 sogenannte Rollihunde. Diese Tiere, oft mit schweren Schicksalen aus dem In- und Ausland, finden hier nicht nur ein Dach über dem Kopf, sondern eine umfassende Betreuung, die auf ihre speziellen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Hofleiterin Saskia Wicke, die mit ihrem 20-köpfigen Team die tägliche Versorgung meistert, erklärte im Gespräch, wie intensiv diese Pflege ist. Dreimal täglich muss bei den gelähmten Hunden die Blase ausgedrückt werden – ein Handgriff, der schnell erlernt ist, aber für die Tiere überlebenswichtig ist und ihnen ein lebenswertes Leben ermöglicht. Die Geschichte von Herrn Voglas, der vor über fünf Jahren aus Rumänien kam, ist ein bewegendes Beispiel. Vermutlich von einem Auto angefahren, mit schwer deformierten Beinen und weiteren Verletzungen, schien seine Zukunft düster. Auf dem Hunnenhof wurde entschieden, seine nicht mehr funktionsfähigen Hinterbeine zu amputieren. Heute flitzt der kleine Kämpfer mit seinem maßgeschneiderten Rollstuhl als Erster zum Futternapf und zeigt eine ansteckende Lebensfreude. Diese Momente sind es, die beweisen, dass die Hunde nicht in der Vergangenheit verharren, sondern das Hier und Jetzt in vollen Zügen genießen.</p>
<h2><strong>Maßgeschneiderte Hilfe und unbändiger Lebenswille</strong></h2>
<p>Die Hilfsmittel, die den Tieren ihre Mobilität zurückgeben, sind keine Massenware. Jeder Rollstuhl wird auf dem Hof individuell für den jeweiligen Hund gebaut. Saskia Wicke, die auch ausgebildete Tierphysiotherapeutin ist, nimmt persönlich Maß. Ein ehrenamtliches Rollibau-Team, bestehend aus einer Kindergärtnerin und einem Schlosser, fertigt die Rollis dann in liebevoller Handarbeit an. Dieses Angebot steht sogar externen Hundehaltern zur Verfügung, die nach einer Beratung und Probefahrt einen passgenauen Rolli für ihr Tier in Auftrag geben können. Doch nicht nur die Mobilität, auch die Ernährung wird individuell angepasst. Während viele Hunde normales Futter bekommen, benötigen andere, wie Herr Voglas mit seiner Niereninsuffizienz, spezielles Diätfutter. Selbst bei der Hygiene finden sich pragmatische Lösungen: Statt teurer Spezialprodukte kommen oft handelsübliche Babywindeln zum Einsatz, in die kurzerhand ein Loch für den Schwanz geschnitten wird. Diese liebevollen und durchdachten Details zeigen, wie sehr der Hof darauf ausgerichtet ist, den Tieren ein echtes Zuhause zu bieten, in dem sie sich wohl und geborgen fühlen. Die Hunde leben in mehreren Gruppen zusammen, in gemütlich eingerichteten Zimmern mit Heizung, Klimaanlage und teilweise sogar eigenen Sofas.</p>
<h2><strong>Ein Förderverein, der Unmögliches möglich macht</strong></h2>
<p>All diese aufwendige Pflege, die medizinische Versorgung, das Spezialfutter und die Instandhaltung des 50.000 Quadratmeter großen Geländes kosten viel Geld. Rund 800.000 Euro werden jährlich benötigt, um den Betrieb aufrechtzuerhalten. An dieser Stelle kommt der Förderverein ins Spiel, der im Dezember 2022 gegründet wurde. Ulrike Mayer-Küster erläuterte, wie der Verein den Hof entlastet, indem er finanzielle Mittel einwirbt und ehrenamtliches Engagement bündelt. Eine wichtige Einnahmequelle sind die Spendenmarktstände. Sachspenden, die der Hof nicht direkt verwenden kann, werden auf Märkten in ganz Norddeutschland gegen eine Spende angeboten. Diese Stände dienen gleichzeitig als Plattform, um über die Arbeit des Hunnenhofs aufzuklären und für das Thema zu sensibilisieren. Denn oft herrscht Unwissenheit. Viele Menschen wissen nicht, dass ein Leben mit Handicap für einen Hund nicht das Ende bedeuten muss. Der Förderverein möchte ein Bewusstsein dafür schaffen und zeigen, dass es Alternativen zur Einschläferung gibt. Weitere Möglichkeiten zur Unterstützung sind Tierpatenschaften, bei denen man mit einem monatlichen Beitrag ein bestimmtes Tier unterstützt und regelmäßig über dessen Wohlergehen informiert wird, oder der Kauf des liebevoll gestalteten Jahreskalenders mit Fotos der Hofbewohner.</p>
<h2><strong>Werde auch Du Teil unserer Gemeinschaft</strong></h2>
<p>Wir von „Trude Kuh“ sind tief beeindruckt von der Arbeit des Fördervereins für die Stiftung De Hun’nenhoff und dem unermüdlichen Einsatz für Tiere mit Handicap. Das Gespräch hat gezeigt, wie wichtig Engagement ist und wie viel Lebensfreude auch in einem vermeintlich aussichtslosen Schicksal stecken kann. Wenn auch Du einen Verein oder eine Organisation vertrittst, die eine solch wichtige Arbeit leistet, dann melde Dich bei uns und nutze die Chance, Deinen <a href="https://www.trude-kuh.de/verein-vorstellen">Verein im Interview vorstellen</a> zu können. In unserem professionellen <a href="https://www.trude-kuh.de/tv-studio">TV-Studio von „Trude Kuh“</a> bieten wir Dir die perfekte Bühne, um Deine Botschaft zu verbreiten. Vielleicht fragst Du Dich, welche Reichweite Du damit erzielen kannst. Wir von <a href="https://www.trude-kuh.de">„Trude Kuh“</a> erreichen über 14,5 Millionen Kontakte pro Monat – ein enormes Potenzial, das nicht nur für Vereine, sondern auch für Unternehmen hochinteressant ist. Wenn Du für Deine Firma werben und diese riesige Zielgruppe ansprechen möchtest, dann informiere Dich über unsere vielfältigen <a href="https://www.trude-kuh.de/werbung-schalten">Werbemöglichkeiten für Unternehmen</a>. Wir bieten maßgeschneiderte Lösungen, um Deine Marke ins Rampenlicht zu rücken und Deine Botschaft effektiv zu platzieren. Nutze unsere Plattform, um Herzen zu bewegen und Märkte zu erobern. Wir freuen uns darauf, von Dir zu hören und gemeinsam Großes zu bewirken.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/ulrike-mayer-kuester-und-saskia-wicke-vom-foerderverein-fuer-die-stiftung-de-hunnenhoff-zu-gast-bei-trude-kuh/">Ulrike Mayer-Küster und Saskia Wicke vom Förderverein für die Stiftung De Hun’nenhoff zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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		<title>Martina Weller und Jennifer Schuster von Pferde ohne Grenzen e.V. zu Gast bei „Trude Kuh“</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Nov 2025 16:16:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt Momente, in denen ein Tier uns mehr über uns selbst verrät als jeder Mensch. Pferde können genau das. Sie lesen uns, bevor wir überhaupt ein Wort sagen. Sie spüren Nervosität, Ruhe, Zweifel und Klarheit ganz unmittelbar. Keine Show, kein Ego, kein Urteil, nur ein Wesen, das ehrlich reagiert. Zwischen Mensch und Pferd entsteht [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/martina-weller-und-jennifer-schuster-von-pferde-ohne-grenzen-e-v-zu-gast-bei-trude-kuh/">Martina Weller und Jennifer Schuster von Pferde ohne Grenzen e.V. zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Momente, in denen ein Tier uns mehr über uns selbst verrät als jeder Mensch. Pferde können genau das. Sie lesen uns, bevor wir überhaupt ein Wort sagen. Sie spüren Nervosität, Ruhe, Zweifel und Klarheit ganz unmittelbar. Keine Show, kein Ego, kein Urteil, nur ein Wesen, das ehrlich reagiert. Zwischen Mensch und Pferd entsteht etwas ganz Besonderes, ein stilles Gespräch, ein Spiegel, ein Gefühl von Vertrauen, das man nicht erzwingen kann. Pferde folgen keinem Status und keiner Rolle. Sie folgen Präsenz, Ruhe und echtem Respekt. Genau an diesem Punkt beginnt die Arbeit vom Verein Pferde ohne Grenzen e.V. Auf dem Reiterhof in Oberlangen im Emsland leben Pferde und Ponys, die nicht einfach nur Schulpferde sind, sondern Partner im täglichen Lernen. Hier geht es nicht um vorgefertigte Reitroutinen, sondern um Begegnungen, die Menschen entschleunigen und Pferde mitdenken lassen. Über diese besondere Vereinsarbeit sprach Redaktionsleiter Georg Mahn in den TV-Studios von „Trude Kuh“ mit zwei echten Enthusiastinnen: der ersten Vorsitzenden Martina Weller und der Kassenwartin Jennifer Schuster.</p>
<h2><strong>Von der Idee zum Herzensprojekt</strong></h2>
<p>Der Name „Pferde ohne Grenzen“ existierte bereits seit 2003, doch die offizielle Vereinsgründung fand im Jahr 2017 statt. Wie Martina Weller im Gespräch erzählte, kam der Wunsch direkt von ihren damaligen Reitschülern. Diese waren in verschiedenen Vereinen angemeldet, hegten aber den Wunsch nach einer eigenen Gemeinschaft. Die Idee fiel auf fruchtbaren Boden, und als es um die Namensfindung ging, war die Entscheidung schnell gefallen. Die Kinder kannten und schätzten den Namen „Pferde ohne Grenzen“ bereits, und so wurde aus einer spontanen Idee ein eingetragener Verein. Das Angebot, das der Verein heute bietet, ist breit gefächert und richtet sich an alle Altersgruppen und Erfahrungsstufen. Jennifer Schuster erklärte, dass Kinder bereits ab drei Jahren spielerisch an die Pferde herangeführt werden. Knuddeln, bemalen und erste geführte Runden schaffen eine vertrauensvolle Basis. Für Anfänger, ob Kind oder Erwachsener, gibt es Longenunterricht. Fortgeschrittene können in kleinen Gruppen von zwei bis fünf Reitern an ihren Fähigkeiten in Dressur, Springen oder auch der Working Equitation feilen. Das Besondere dabei ist, dass Menschen mit und ohne Handicap gemeinsam die Liebe zum Pferd teilen können.</p>
<h2><strong>Die besondere Bindung zwischen Mensch und Pferd</strong></h2>
<p>Was die Arbeit mit Pferden so einzigartig macht, wurde im Gespräch mit den beiden passionierten Reiterinnen mehr als deutlich. Jennifer Schuster, die seit 48 Jahren im Sattel sitzt, beschreibt es so: Jedes Pferd ist ein Individuum mit einem eigenen Charakter. Sie nehmen einen so, wie man ist. Ist man schlecht gelaunt, schaffen sie es, einen wieder zu erden. Martina Weller, die selbst seit über 50 Jahren reitet, kann dem nur zustimmen. Sie erzählte von ihrer Stute Montana, einem sehr präsenten und frechen Pferd. Doch sobald eine spastisch gelähmte junge Frau im Rollstuhl in ihre Nähe kam, wurde das Pony vollkommen ruhig und stand still. Dieses Einfühlungsvermögen der Tiere sei immer wieder erstaunlich und ein Zeichen dafür, dass es Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, die man nicht messen kann. Die Pferde des Vereins, darunter der charakterstarke Chef der Herde Berti und die wieder zurückgekehrte Schimmelstute Amira, leben in einer Haltung, die sie besonders ausgeglichen und in sich ruhend macht. Dies ist die Grundlage für die erfolgreiche Arbeit mit den Menschen.</p>
<h2><strong>Ehrenamt, Engagement und die Herausforderungen des Vereinslebens</strong></h2>
<p>Ein Verein wie Pferde ohne Grenzen e.V. lebt vom Engagement seiner Mitglieder. Doch wie Jennifer Schuster und Martina Weller berichteten, ist es nicht immer einfach, die nötige Unterstützung zu finden. Neben der täglichen Versorgung der Pferde, die vom Füttern über das Reparieren der Zäune bis zur Gesundheitskontrolle reicht, fallen viele organisatorische Aufgaben an. Der Verein mit seinen rund 45 Mitgliedern ist auf ehrenamtliche Helfer angewiesen. Jennifer Schuster investiert neben ihrem Beruf und der Versorgung ihrer Privatpferde viel Zeit in die Vereinsarbeit und wünscht sich mehr Unterstützung, und sei es nur, um einmal pro Woche nach den Ponys zu sehen. Auch die Suche nach Paten für die Pferde, die diese besuchen und mit ihnen spazieren gehen könnten, gestaltet sich schwierig. Martina Weller beklagt einen allgemeinen Rückgang des Gemeinschaftsgefühls. Arbeitstage, die mit einem gemeinsamen Grillen verbunden werden, locken oft nur wenige Helfer an. Dabei sei gerade die Gemeinschaft das, was einen Verein ausmacht. Umso erfreulicher ist es, dass kürzlich eine siebzehnjährige Schülerin dafür gewonnen werden konnte, eine Übungsleiterstelle zu übernehmen. Als gemeinnütziger Verein ist Pferde ohne Grenzen e.V. zudem auf Spenden angewiesen, um die laufenden Kosten für Futter, Equipment und vor allem die immens gestiegenen Tierarztgebühren decken zu können.</p>
<h2><strong>Werde auch Du Teil unserer Gemeinschaft</strong></h2>
<p>Wir von „Trude Kuh“ waren tief beeindruckt von der Leidenschaft und dem Engagement, das Martina Weller und Jennifer Schuster für ihren Verein Pferde ohne Grenzen e.V. an den Tag legen. Ihre Arbeit zeigt, wie wertvoll die Begegnung zwischen Mensch und Tier sein kann. Wenn auch Du einen Verein oder ein besonderes Projekt hast, das Du einem großen Publikum vorstellen möchtest, dann melde Dich bei uns! In unserem <a href="https://www.trude-kuh.de/tv-studio">TV-Studio von „Trude Kuh“</a> bieten wir die perfekte Bühne, um Deine Geschichte zu erzählen. Du kannst ganz einfach Deinen <a href="https://www.trude-kuh.de/verein-vorstellen">Verein im Interview vorstellen</a> und so neue Mitglieder, Unterstützer oder ehrenamtliche Helfer gewinnen. Unsere Plattform <a href="https://www.trude-kuh.de">„Trude Kuh“</a> erreicht über 14,5 Millionen Kontakte im Monat und bietet damit eine enorme Reichweite. Diese Reichweite ist nicht nur für Vereine interessant. Auch für Unternehmen ergeben sich hier fantastische <a href="https://www.trude-kuh.de/werbung-schalten">Werbemöglichkeiten für Unternehmen</a>, um ihre Produkte oder Dienstleistungen einer breiten und interessierten Zielgruppe zu präsentieren. Nutze die Chance, Deine Botschaft zu verbreiten und Teil unserer wachsenden Gemeinschaft zu werden. Wir freuen uns darauf, von Dir zu hören und vielleicht schon bald Deine Geschichte zu erzählen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/martina-weller-und-jennifer-schuster-von-pferde-ohne-grenzen-e-v-zu-gast-bei-trude-kuh/">Martina Weller und Jennifer Schuster von Pferde ohne Grenzen e.V. zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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		<title>Bettina Reichel und Sven Scheuermann von der &#8222;Tiertafel Ludwigsburg Heilbronn&#8220; live zugeschaltet</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Aug 2025 15:14:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn das eigene Tier plötzlich Hunger leidet, weil der Geldbeutel nicht mehr reicht, dann ist die Not groß. In dieser Situation springt die Tiertafel Ludwigsburg/Heilbronn ein. Gegründet im Jahr 2019 von Bettina Reichel und Sven Scheuermann, hat der Verein längst eine zentrale Rolle übernommen, wenn es darum geht, Tierhalterinnen und Tierhalter in schwierigen Lebenslagen zu [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/bettina-reichel-und-sven-scheuermann-von-der-tiertafel-ludwigsburg-heilbronn-live-zugeschaltet/">Bettina Reichel und Sven Scheuermann von der &#8222;Tiertafel Ludwigsburg Heilbronn&#8220; live zugeschaltet</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p data-start="306" data-end="944">Wenn das eigene Tier plötzlich Hunger leidet, weil der Geldbeutel nicht mehr reicht, dann ist die Not groß. In dieser Situation springt die Tiertafel Ludwigsburg/Heilbronn ein. Gegründet im Jahr 2019 von Bettina Reichel und Sven Scheuermann, hat der Verein längst eine zentrale Rolle übernommen, wenn es darum geht, Tierhalterinnen und Tierhalter in schwierigen Lebenslagen zu unterstützen. Im Gespräch mit Georg Mahn, Redaktionsleiter der <a href="https://www.trude-kuh.de/verein-anmelden">„Trude Kuh“-Vereinsförderung</a>, waren die beiden live aus Steinheim zugeschaltet und gaben Einblicke in ihre Arbeit, die Herausforderungen im Alltag und die besonderen Geschichten hinter den Zahlen. Die Fakten sprechen für sich: Rund 50 Mitglieder gehören heute zur Tiertafel, 25 davon sind aktiv im Einsatz. Versorgt werden derzeit 61 Tierhalter mit insgesamt 97 Tieren – Hunde, Katzen und manchmal auch Kleintiere, die ohne das Engagement des Vereins Gefahr laufen würden, ihr Zuhause zu verlieren. Im Lager in Steinheim an der Murr, auf 70 Quadratmetern, stapeln sich die Futtersäcke und Zubehör. Hier wird sortiert, kommissioniert und verteilt. Das klingt organisatorisch, doch hinter jeder Zahl steht ein Schicksal, hinter jedem Futtersack eine persönliche Geschichte.</p>
<h2 data-start="1510" data-end="1552">Wenn Notlagen Mensch und Tier treffen</h2>
<p data-start="1554" data-end="2118">Im Gespräch schilderte Bettina Reichel eindrücklich, wie schnell Menschen unverschuldet in eine Situation geraten können, in der das Geld für das Nötigste fehlt. Krankheit, Jobverlust, Trennung oder eine Rente, die hinten und vorne nicht reicht – Gründe gibt es viele. Gerade Tierhalter trifft es besonders hart, denn sie tragen Verantwortung nicht nur für sich selbst, sondern auch für ein Lebewesen, das von ihnen abhängig ist. „Niemand soll sein Tier abgeben müssen, nur weil das Geld nicht mehr reicht“, brachte Sven Scheuermann die Motivation auf den Punkt. Die Tiertafel hilft dort, wo Sozialhilfe, Grundsicherung oder Wohngeld allein nicht ausreichen. Voraussetzung für eine Unterstützung ist, dass das Tier bereits vor Eintritt der Notlage Teil des Haushalts war. So soll verhindert werden, dass Tiere angeschafft werden, nur um über die Tiertafel versorgt zu werden. Doch die Nachfrage ist groß, größer als die Möglichkeiten. Deshalb musste der Verein eine Warteliste einführen. Wer Hilfe braucht, meldet sich, füllt ein Formular aus und wird aufgenommen, sobald ein Platz frei wird. Dieser bürokratische Schritt sei notwendig, erklärte Reichel, weil die Ressourcen begrenzt sind. „Wir möchten jedem gerecht werden, aber wir können nur das verteilen, was wir bekommen“, sagte sie im Interview.</p>
<h2 data-start="2866" data-end="2898">Ehrenamt als tragende Säule</h2>
<p data-start="2900" data-end="3264">Die Tiertafel ist ein Paradebeispiel für ehrenamtliches Engagement. Ohne die Helferinnen und Helfer würde nichts funktionieren. Manche fahren regelmäßig ins Lager, um Spenden zu sortieren, andere kümmern sich um Transporte oder helfen bei Veranstaltungen. Wieder andere unterstützen in der Öffentlichkeitsarbeit, pflegen die Website oder die Social-Media-Kanäle. „Es ist eine Gemeinschaft, die weit über das Verteilen von Futter hinausgeht“, beschrieb Scheuermann die Arbeit. Denn die Hilfe beschränkt sich nicht auf die Tiere. Sie erreicht auch die Menschen, die in schwierigen Situationen oft mit Scham oder dem Gefühl der Isolation zu kämpfen haben. Wer zur Tiertafel kommt, findet nicht nur Unterstützung, sondern auch Verständnis. Das Gefühl, nicht allein gelassen zu werden, sei für viele ebenso wichtig wie das Futter für Hund oder Katze. Georg Mahn hakte im Gespräch nach, wie Menschen selbst aktiv werden können. Die Antwort war klar: Jeder, der etwas Zeit übrig hat, kann mitmachen. Ob jung oder alt, ob mit Muskelkraft beim Tragen oder mit Kommunikationsgeschick in der Öffentlichkeitsarbeit – jede Hand wird gebraucht. Besonders wertvoll sei es, wenn sich Menschen langfristig einbringen. Denn gerade die Kontinuität, das Verlässliche, mache die Tiertafel zu einem sicheren Anker für Tierhalterinnen und Tierhalter.</p>
<h2 data-start="4237" data-end="4285">Notfellchen und die Kraft der Patenschaften</h2>
<p data-start="4287" data-end="4648">Doch es gibt Situationen, in denen Futterspenden allein nicht reichen. Wenn ein Tier krank wird, wenn Medikamente oder spezielles Diätfutter notwendig werden, dann entstehen schnell hohe Kosten, die die betroffenen Halterinnen und Halter schlicht nicht stemmen können. In diesen Momenten greift die Tiertafel zu einem besonderen Instrument: den Patenschaften. Unter dem Begriff „Notfellchen“ sammeln die Verantwortlichen gezielt Spenden für einzelne Tiere, die dringend Hilfe brauchen. Tierfreunde können hier direkt Verantwortung übernehmen – mit einem festen monatlichen Beitrag oder einer einmaligen Unterstützung. Die Paten erhalten im Gegenzug regelmäßige Informationen über das Tier, dessen Geschichte sie ein Stück weit mitschreiben. „Es geht darum, dass ein Tier nicht leiden muss, nur weil der Halter krank geworden ist oder plötzlich ein Medikament über 100 Euro im Monat kostet“, erklärte Reichel. Die Resonanz sei berührend. Immer wieder gebe es Menschen, die spontan helfen und damit zeigen: Solidarität funktioniert auch über die eigenen vier Wände hinaus. Für Mahn war dieser Punkt ein entscheidender Moment des Gesprächs. Denn er machte deutlich, dass die Tiertafel nicht nur eine logistische Einrichtung ist, sondern auch eine Brücke zwischen Tierfreunden in ganz unterschiedlichen Lebenslagen. Wer mehr hat, gibt ein Stück ab. Wer weniger hat, bekommt Unterstützung. In dieser Balance liegt die besondere Stärke des Vereins.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/bettina-reichel-und-sven-scheuermann-von-der-tiertafel-ludwigsburg-heilbronn-live-zugeschaltet/">Bettina Reichel und Sven Scheuermann von der &#8222;Tiertafel Ludwigsburg Heilbronn&#8220; live zugeschaltet</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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