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	<title>Ehrenamt Verein Archive - Trude Kuh TELEVISION</title>
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		<title>Uwe Lecke und Christopher Heldt von der Arbeitsgemeinschaft Wölfersheimer Fastnachtszug zu Gast bei „Trude Kuh&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[hendrik]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2026 11:16:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn an einem Fastnachtssonntag in Wölfersheim rund 600 bunt verkleidete Menschen durch die Straßen ziehen, Musikkapellen den Rhythmus vorgeben und etwa 5.000 Zuschauerinnen und Zuschauer am Straßenrand jubeln, dann ist das kein Zufall, sondern das Ergebnis monatelanger Arbeit, unzähliger ehrenamtlicher Stunden und einer Leidenschaft, die tief in der Region verwurzelt ist. Die Arbeitsgemeinschaft Wölfersheimer Fastnachtszug, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/uwe-lecke-und-christopher-heldt-von-der-arbeitsgemeinschaft-woelfersheimer-fastnachtszug-zu-gast-bei-trude-kuh/">Uwe Lecke und Christopher Heldt von der Arbeitsgemeinschaft Wölfersheimer Fastnachtszug zu Gast bei „Trude Kuh&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn an einem Fastnachtssonntag in Wölfersheim rund 600 bunt verkleidete Menschen durch die Straßen ziehen, Musikkapellen den Rhythmus vorgeben und etwa 5.000 Zuschauerinnen und Zuschauer am Straßenrand jubeln, dann ist das kein Zufall, sondern das Ergebnis monatelanger Arbeit, unzähliger ehrenamtlicher Stunden und einer Leidenschaft, die tief in der Region verwurzelt ist. Die Arbeitsgemeinschaft Wölfersheimer Fastnachtszug, kurz AWF, macht seit den späten 1970er Jahren genau das möglich: Gemeinschaft, die man sehen, hören und fühlen kann. Was hinter dieser lebendigen Tradition steckt, das haben der erste Vorsitzende Uwe Lecke und der zweite Vorsitzende Christopher Heldt im Gespräch mit Redaktionsleiter Georg Mahn in den Studios von „Trude Kuh&#8220; eindrucksvoll erzählt.</p>
<h2><strong>Ein Verein mit tiefen Wurzeln und echtem Herzblut</strong></h2>
<p>Die Verbundenheit zur Fastnacht ist bei beiden Vorsitzenden keine aufgesetzte Angelegenheit. Uwe Lecke leitete 22 Jahre lang Karnevalssitzungen in Wölfersheim, bevor er sich ganz auf die Organisation des Fastnachtszugs konzentrierte. Christopher Heldt wiederum ist nach eigener Aussage „von Kindheit an jeck&#8220; und seit 2017 aktiv im Verein dabei. Als Uwe ihn fragte, ob er mitmachen wolle, gab es für Christopher keinen Moment des Zögerns. Die AWF, gegründet 1998 als eingetragener Verein, knüpft dabei an eine Initiative an, die bereits 1978 ihren Ursprung hatte. In all den Jahren ist der Fastnachtszug in Wölfersheim zu einer echten Institution geworden, auf die sich die gesamte Gemeinde jedes Jahr neu freut. Und das nicht ohne Grund: Aus dem ganzen Ort sowie aus den umliegenden Gemeinden kommen Vereine zusammen, bis zu fünf Musikvereine sorgen für musikalische Begleitung und ein buntes Gemisch aus Jung und Alt macht den Umzug zu einem Fest für alle Generationen.</p>
<h2><strong>Organisation, die kaum einer sieht, aber alle genießen</strong></h2>
<p>Was von außen wie ein fröhlicher Nachmittag wirkt, ist in Wirklichkeit das Ergebnis eines Jahresprojekts. „Nach dem Zug ist vor dem Zug&#8220;, bringt Uwe Lecke es auf den Punkt. Bereits ab 05:00 Uhr morgens ist er am Fastnachtssonntag unterwegs, fährt die Zugstrecke ab, prüft, ob Fahrzeuge entfernt wurden, kontrolliert die Absperrungen. Denn der Sicherheitsaspekt ist über die Jahre deutlich anspruchsvoller geworden. Landwirte aus der Region stellen ihre Traktoren und Fahrzeuge zur Absicherung der Strecke zur Verfügung, verzichten an diesem Tag auf Alkohol und opfern ihre Freizeit vollständig für die Gemeinschaft. Ein Dankeschön, das Uwe Lecke bewusst und ausdrücklich ausspricht. Ab 12:11 Uhr beginnt an der Kommandobrücke bereits das Warm-up, bei dem die Musikvereine Platzkonzerte geben, bevor um 13:11 Uhr der eigentliche Umzug startet. Christopher Heldt übernimmt dabei die Rolle des entspannten Moderators, der dafür sorgt, dass die Zuschauenden von etwaigen Komplikationen nichts mitbekommen und der Spaß stets im Vordergrund bleibt. Finanziert wird das gesamte Event ausschließlich über Spenden, denn Mitgliedsbeiträge erhebt die AWF nicht. Wer mitmachen möchte, meldet sich einfach über die Homepage an, ohne einen Obolus zahlen zu müssen.</p>
<h2><strong>Podcast, Köln-Ausflug und digitale Zukunft</strong></h2>
<p>Stillstand ist keine Option für die AWF. Neben dem jährlichen Umzug organisiert der Verein auch Ausflüge, darunter eine Reise zum Kölner Karneval, für die Christopher Heldt sogar einen kleinen Werbefilm produzierte. In dem charmanten Video träumt er auf einer Bank vom Kölner Karneval, wird von Uwe geweckt und die Botschaft ist klar: Wir fahren hin, macht mit. Dass man dabei auf der Seite von Köln statt Düsseldorf landet, sehen die beiden entspannt. Den Kölner Karneval schätzt Uwe Lecke sehr, weil dort bereits bei der ersten Band alle sofort auf den Beinen sind. Darüber hinaus haben die beiden Vorsitzenden einen eigenen Podcast ins Leben gerufen: Zuggeflüster, auf allen gängigen Plattformen verfügbar, bietet Raum für Vereinsvorstellungen, Faschingstrends und alles rund um die närrische Jahreszeit. Ein zeitgemäßes Format, das zeigt, dass Tradition und Digitalität sich nicht ausschließen, sondern wunderbar ergänzen können. Die größte Herausforderung bleibt dennoch das Gewinnen junger Ehrenamtlicher. Uwe Lecke spricht offen darüber, dass es zunehmend schwieriger wird, Menschen zu finden, die bereit sind, Zeit und Energie in ein kulturelles Ehrenamt zu investieren. Ein Phänomen, das viele Vereine in Deutschland kennen und das er mit Bedauern, aber auch mit Verständnis beobachtet.</p>
<h2><strong>Dein Auftritt bei „Trude Kuh&#8220; und was wir gemeinsam bewegen können</strong></h2>
<p>Wir von <a href="https://www.trude-kuh.de">„Trude Kuh&#8220;</a> freuen uns riesig, dass Uwe Lecke und Christopher Heldt mit ihrer Leidenschaft für Fastnacht, Gemeinschaft und gelebte Vereinskultur bei uns zu Gast waren und gezeigt haben, was ehrenamtliches Engagement wirklich bedeutet: früh aufstehen, monatelang planen, ein ganzes Dorf zusammenbringen und am Ende strahlende Gesichter ernten. Wenn auch Du einen Verein, eine Initiative oder eine Organisation hast, die Du der Öffentlichkeit vorstellen möchtest, dann bist Du bei uns genau richtig. Schau Dir gern an, wie einfach es ist, Deinen <a href="https://www.trude-kuh.de/verein-vorstellen">Verein im Interview vorstellen</a> zu lassen, denn genauso unkompliziert, wie die AWF ihren Fastnachtszug für alle öffnet, öffnen wir unser <a href="https://www.trude-kuh.de/tv-studio">TV-Studio von „Trude Kuh&#8220;</a> für Vereine, Verbände und engagierte Menschen aus ganz Deutschland. Melde Dich einfach bei uns, wenn Du Deinen Verein bei uns in den Studios von „Trude Kuh&#8220; vorstellen möchtest, wir freuen uns auf Dich. Und für alle Unternehmen, die aufgehorcht haben: „Trude Kuh&#8220; erreicht monatlich über 14,5 Millionen Kontakte. Das ist eine Reichweite, die Wirkung erzielt. Ob regionale Markenbekanntheit, Zielgruppenansprache oder crossmediale Präsenz, unsere <a href="https://www.trude-kuh.de/werbung-schalten">Werbemöglichkeiten für Unternehmen</a> bieten Dir als Unternehmen ein kraftvolles Umfeld, um Deine Botschaft dorthin zu bringen, wo echte Menschen zuschauen, zuhören und mitmachen. So wie in Wölfersheim, wo 600 Menschen für 5.000 Zuschauende ein unvergessliches Fest schaffen, bringen wir Deine Marke zu Millionen. Mach mit, zeig Dich und lass uns gemeinsam etwas Großartiges auf die Beine stellen.</p>
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		<title>Mario Rauch und Tammo Müller vom SV Borussia Leer zu Gast bei „Trude Kuh“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[hendrik]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 14:03:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn Flutlicht auf nassem Rasen schimmert, der Atem in kleinen Wölkchen über der Seitenlinie steht und am Spielfeldrand Kinder jubeln, während Eltern fröstelnd weiter, weiter rufen, dann zeigt sich, was Regionalsport im besten Sinne ist: der Klebstoff einer Gemeinschaft. Fußball als Gefühl von Heimat, als Schule für Haltung und Herz. Doch hinter dieser romantischen Vorstellung [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Flutlicht auf nassem Rasen schimmert, der Atem in kleinen Wölkchen über der Seitenlinie steht und am Spielfeldrand Kinder jubeln, während Eltern fröstelnd weiter, weiter rufen, dann zeigt sich, was Regionalsport im besten Sinne ist: der Klebstoff einer Gemeinschaft. Fußball als Gefühl von Heimat, als Schule für Haltung und Herz. Doch hinter dieser romantischen Vorstellung arbeitet ein Netzwerk aus Ehrenamt, Engagement und viel Beharrlichkeit. Genau darüber sprachen in den „Trude Kuh“ TV-Studios der zweite Vorsitzende des SV Borussia Leer, Mario Rauch, und Vorstandsmitglied sowie Verantwortlicher für die Öffentlichkeitsarbeit, Tammo Müller. Moderiert wurde das Gespräch von Redaktionsleiter Georg Mahn.</p>
<h2><strong>Ein Verein mit Haltung: Das Säulenmodell von Borussia Leer</strong></h2>
<p>Wofür steht der SV Borussia Leer? Mario Rauch fasst es mit einem ganzheitlichen Ansatz zusammen, den der Verein als Säulenmodell beschreibt. Vier Säulen tragen das Konstrukt: Sport als Kern; ein starkes Netzwerk mit Partnern in Stadt und Region; gesellschaftliches Engagement; sowie Kultur und Sportkultur. Erst wenn diese Bereiche zusammenspielen, entfaltet der Verein seine Wirkung. Rund 350 Mitglieder in etwa 15 Mannschaften profitieren davon – aber auch die Stadtgesellschaft, denn der Verein versteht sich bewusst als offener Ort, der mehr bietet als Trainingspläne und Spieltage.</p>
<p>Gerade dieses Mehr verdichtet sich in einem Motto, das auf der Vereins-Website prägnant steht: Ein anderer Fußball ist möglich. Dahinter verbirgt sich der Anspruch, Sport als sicheren Raum für alle zu gestalten. Borussia Leer will Ansprechpartner und Anlaufstelle sein – ohne Wenn und Aber. Das bedeutet, dass Neutralität als vermeintlich bequeme Haltung nicht reicht. Wer sich nicht klar positioniert, so Mario Rauch, lasse „eine Tür nach rechts offen“. Der Verein hat sich deshalb bewusst und deutlich gegen Rassismus, Homophobie, Sexismus und jede Form von Diskriminierung gestellt – sichtbar, erreichbar, überprüfbar.</p>
<h2><strong>Sichtbar bekennen: Safe Space, Solidarität und Social-Media-Wellen</strong></h2>
<p>Während manche Klubs Diversität als Seitenrandnotiz führen, trägt Borussia Leer die Haltung auf die Startseite – im Wortsinn: Regenbogenflaggen, klare Botschaften und, wie Tammo Müller zeigt, ein Torwarttrikot mit solidarischem Sponsor. Der Verein solidarisiert sich öffentlich mit Betroffenen, etwa nach homophoben Vorfällen in Bremen. Solche Stellungnahmen erzeugen Aufmerksamkeit – positive Resonanz, aber auch Gegenwind. Tammo berichtet, wie Beiträge durch die Algorithmen in Milieus gespült wurden, die Weltoffenheit ablehnen. Die Folge: eklige Kommentare, gelöschte Beiträge, am Ende eine deaktivierte Kommentarfunktion. Doch wer Haltung zeigt, erntet nicht nur Hass. Mitgliederzahlen steigen deutlich, es gibt Solidaritätsbeitritte aus dem ganzen Bundesgebiet und sogar aus Nachbarländern. Sichtbarkeit schützt und stärkt – gerade für jene, die den Safe Space suchen.</p>
<h2><strong>Inklusion mit Herz und Bühne: Die Bunte Liga und eigene Spieltage</strong></h2>
<p>Ein zentrales Feld, in dem sich Haltung in Praxis übersetzt, ist die Inklusion. Borussia Leer hat seit Jahren ein Inklusionsteam, das rege an Turnieren teilnimmt, eigene Veranstaltungen organisiert und regelmäßig auf großer Bühne spielt – zuletzt vor einem Regionalligaspiel in Oldenburg. Dabei geht es nicht um wohlfeile Slogans, sondern um reale Teilhabe: Menschen, die sonst im Alltag zu wenig Aufmerksamkeit bekommen, finden hier Spielzeit, Teamgeist und Anerkennung. Besonders präsent ist der Verein in der Bunten Liga, einer inklusiven Spielrunde aus dem Raum Bremen/Bremerhaven, die nun in ihre fünfte Saison geht. Vier Spieltage pro Jahr, zwei Teams am Start, regelmäßige Fahrten nach Bremen – all das zeigt, wie kontinuierlich Inklusion gelebt wird.</p>
<p>Kontinuität kostet jedoch Geld. Borussia Leer besitzt keinen Vereinsbus, organisiert Transporte zu Spieltagen oft improvisiert – eine Daueraufgabe, die nach mittelfristigen Lösungen ruft. Fördergelder, Spenden und Partnerschaften sind hier keine Kür, sondern die Voraussetzung, um Teilhabe verlässlich zu ermöglichen.</p>
<h2><strong>Frauenfußball als Grundsatz, nicht als Beistellwerk</strong></h2>
<p>Seit 1996 spielt das Frauenteam eine feste Rolle bei Borussia Leer – nicht als Nebenschauplatz, sondern auf Augenhöhe. In einer Landschaft, in der Frauenfußball vielerorts unter Druck gerät oder nebenbei mitläuft, setzt der Verein bewusst ein Zeichen der Gleichwertigkeit. Dass Frauen im Sport noch immer Zielscheibe hämischer Kommentare sind, kennt der Klub aus eigener und beobachteter Erfahrung. Umso konsequenter ist der Anspruch, Trainingszeiten, Aufmerksamkeit und Wertschätzung nicht an Geschlechter zu knüpfen, sondern an den gemeinsamen Sportgedanken.</p>
<h2><strong>Nachwuchs fördern, Horizonte öffnen: Von Rabauken bis Lichtschwert</strong></h2>
<p>Nachwuchsarbeit erhält bei Borussia Leer eine besondere Bühne: Seit Jahren kooperiert der Klub mit der Rabauken Fußballschule des FC St. Pauli. Die Camps holen Kinder und Jugendliche aufs Gelände, öffnen Eltern und Neugierigen zugleich die Augen für den Verein – ein Katalysator, um neue Gesichter zu gewinnen und Begeisterung zu entfachen. Wer einmal erlebt hat, wie aus dem ersten Dribbling Begeisterung wird, versteht, warum diese Partnerschaft wirkt.</p>
<p>Und dann ist da noch eine Sparte, die Aufmerksamkeit weckt und mit Vorurteilen aufräumt: Lichtschwert fechten. Was spielerisch klingt, ist ernstzunehmender Sport mit Technik, Choreografie und – ja – gelegentlichem blauen Fleck. Die Gruppe verbindet Fitness, Präzision und Performance, entwickelt Geschichten und Szenen, die Trainingsabende zu kleinen Bühnenstücken machen. Ein Angebot, das Sportkultur wörtlich nimmt und neue Zielgruppen für den Verein begeistert.</p>
<h2><strong>Infrastruktur für alle: Der lange Weg zum Kunstrasen</strong></h2>
<p>So vielfältig das Engagement, so herausfordernd die Infrastruktur. In der Stadt Leer existiert bislang kein einziger Kunstrasenplatz – ein ungewöhnlicher Befund für diese Größe. Ein Förderantrag sah vor, den ersten Kunstrasen auf dem Gelände von Borussia Leer zu bauen. In der ersten Runde blieb das Projekt unberücksichtigt. Nun arbeitet der Verein gemeinsam mit der Stadt an einem neuen Anlauf. Klar ist: Eine Kofinanzierung ist nötig, Förderung deckt nie die vollen Kosten. Ebenso klar ist der Nutzen: Der Kunstrasen wäre kein Spezialprojekt für Borussia, sondern ein Gewinn für alle Vereine in Leer. Dass sich die Klubs darüber einig sind, ist bemerkenswert – und ein starkes Signal, wie konstruktiv Sport in einer Stadt wirken kann.</p>
<h2><strong>Ausblick mit Rückgrat: Warum sich Haltung auszahlt</strong></h2>
<p>Wohin geht die Reise? Tammo Müller wünscht sich Wachstum, neue Sparten, einen größeren Bekanntheitsgrad – vor allem aber, dass die klare Haltung des Vereins noch weitergetragen wird. Es geht darum, Menschen in einer komplizierten Zeit zu zeigen: Ihr werdet gesehen. Ihr habt einen Ort. Ein Verein ist dann stark, wenn er sportliche Angebote mit gesellschaftlicher Verantwortung verbindet. Genau darin liegt die Kraft von Borussia Leer: Haltung nicht nur zu posten, sondern zu praktizieren – auf Rasen, in Hallen und zwischen Menschen.</p>
<h2><strong>Deine Einladung in die „Trude Kuh“ Studios: Mitmachen, vorstellen, werben</strong></h2>
<p>Wir von „Trude Kuh“ haben mit Mario Rauch und Tammo Müller vom SV Borussia Leer gezeigt, wie gelebte Inklusion, klare Kante gegen Diskriminierung, Frauenfußball auf Augenhöhe und kreative Angebote wie Lichtschwert fechten zusammenkommen, um aus einem Fußballverein einen Ort der Gemeinschaft zu machen; wenn Du mit Deinem Verein eine ähnlich starke Geschichte erzählen willst, dann melde Dich bei uns – unsere Redaktion lädt Dich ein, Deinen Club im TV-Studio von „Trude Kuh“ vorzustellen, denn wir erreichen über 14,5 Mio. Kontakte im Monat und bieten damit enormes Potenzial für Aufmerksamkeit und Reichweite, auch für Unternehmen, die smarte Platzierungen und nachhaltige Werbewirkung suchen. Auf unserer Seite findest Du alles Wichtige über „Trude Kuh“ und aktuelle Formate unter <a href="https://www.trude-kuh.de">„Trude Kuh“</a>, Du kannst direkt hinter die Kulissen unserer Produktionen schauen und einen Studiobesuch planen – hier entlang ins <a href="https://www.trude-kuh.de/tv-studio">TV-Studio von „Trude Kuh“</a>. Wenn Dein Verein Lust hat, seine Projekte, Teams oder Initiativen in einem starken Umfeld zu präsentieren, dann nutze unsere Kontaktstrecke und sichere Dir einen Slot unter <a href="https://www.trude-kuh.de/verein-vorstellen">Verein im Interview vorstellen</a>. Und falls Du als Unternehmen zielgenau Deine Marke platzieren möchtest – von Sponsorings über Native Placements bis hin zu Bewegtbild-Integrationen – dann findest Du alle Optionen und Mediadaten kompakt auf <a href="https://www.trude-kuh.de/werbung-schalten">Werbemöglichkeiten für Unternehmen</a>. Wir freuen uns auf Dich, Deine Geschichte und Deine Ziele: Gemeinsam bringen wir sie auf die Bildschirme – authentisch, professionell und mit der Reichweite, die Wirkung zeigt.</p>
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		<title>Jörg Rüterjans und Stefan Behrends vom Niedersächsischen Verein Herzkinder Ostfriesland zu Gast bei „Trude Kuh“</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Mar 2026 12:01:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn ein neues Leben beginnt, malen sich Eltern den ersten Atemzug in den schönsten Farben aus: ein kräftiger Schrei, winzige Finger, die sich um eine Hand legen, ein Herz, das gleichmäßig schlägt und Zukunft verspricht. Doch was, wenn genau dieses Herz zur ersten Hürde wird? Krankenhausflure, piepende Monitore, Worte, die niemand hören möchte – und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/joerg-rueterjans-und-stefan-behrends-vom-niedersaechsischen-verein-herzkinder-ostfriesland-zu-gast-bei-trude-kuh/">Jörg Rüterjans und Stefan Behrends vom Niedersächsischen Verein Herzkinder Ostfriesland zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ein neues Leben beginnt, malen sich Eltern den ersten Atemzug in den schönsten Farben aus: ein kräftiger Schrei, winzige Finger, die sich um eine Hand legen, ein Herz, das gleichmäßig schlägt und Zukunft verspricht. Doch was, wenn genau dieses Herz zur ersten Hürde wird? Krankenhausflure, piepende Monitore, Worte, die niemand hören möchte – und Kinder, deren erster Kampf beginnt, bevor der erste Schritt getan ist. Etwa ein Prozent aller Kinder kommt mit einem Herzfehler zur Welt, über 7.000 pro Jahr in Deutschland. Es sind Momente, die Angst machen – und zugleich eine ungeahnte Solidarität freisetzen. Genau davon erzählten der erste Vorsitzende Jörg Rüterjans und Öffentlichkeitsarbeiter Stefan Behrends vom Niedersächsischen Verein Herzkinder Ostfriesland im Gespräch in den Studios von „Trude Kuh“, geführt von Redaktionsleiter Georg Mahn.</p>
<h2><strong>Warum dieser Verein entstand und was ihn trägt</strong></h2>
<p>Der Verein wurde 2007 gegründet – aus der Initiative betroffener Eltern und mit Unterstützung des Kinderkardiologen Carsten Willich in Aurich. In Ostfriesland gab es zuvor keinen Kinderkardiologen, die Nachfrage war überwältigend, der Bedarf offensichtlich. Rüterjans und Behrends, bereits zuvor gemeinsam ehrenamtlich engagiert, machten sich an die Gründung. Hinter der Organisation stehen echte Lebensgeschichten: Rüterjans’ Sohn Torben, als Zwilling mit bekanntem Herzfehler geboren, musste früh in München operiert werden. Nach langen Klinikmonaten und Jahren der Hoffnung starb Torben mit zehn Jahren. Behrends’ Sohn Hendrik kam mit einem schweren Herzfehler zur Welt, erst bei der Geburt erkannt; nach mehreren Operationen führte eine Komplikation zu schwersten Pflegebedürfnissen, Hendrik starb mit 21 Jahren. Aus solchen Erfahrungen entstand der Wille, andere Familien nicht allein zu lassen, Orientierung zu geben, Austausch zu ermöglichen und praktische Hilfe zu leisten.</p>
<h2><strong>Hilfe, die ankommt: Therapien, Austausch und gelebte Gemeinschaft</strong></h2>
<p>Die Arbeit des Vereins ist so bodenständig wie wirkungsvoll. Wo Krankenkassen Leistungen nicht übernehmen, springt der Verein ein: etwa bei Hippotherapie, die Kindern Stabilität, Freude und Fortschritte ermöglicht. Der Grundsatz ist klar: Geht es den Eltern besser, geht es auch den Kindern besser – und wo Eltern lachen, finden Kinder leichter ins Lachen. Hilfe zeigt sich auch in kreativen Lösungen, zum Beispiel beim E-Bike-Projekt: Ein Junge konnte beim Fahrradfahren nicht mithalten, Freunde distanzierten sich. Es gab keine kindertauglichen E-Bikes von der Stange, Händler winkten ab. Also besorgte der Verein die Teile, baute das Rad selbst zusammen und gab dem Kind nicht nur Mobilität, sondern soziale Teilhabe zurück. Solche Projekte sind mehr als Technik – sie sind Brücken in die Gemeinschaft.</p>
<p>Ebenso wichtig sind Wochenendseminare, Sommer- und Weihnachtsfeste, auf denen Familien zusammenkommen. Ältere Kinder zeigen jüngeren, dass Entwicklung möglich ist; man lacht, man weint, man teilt. Kinder dürfen Kinder sein, ohne Fragen nach Narben oder Einschränkungen – weil es alle betrifft und niemand ausschließt. Diese Begegnungen entlasten Eltern, schaffen Vertrauen und liefern Antworten, die in keiner Broschüre stehen.</p>
<h2><strong>Ganzheitlicher Blick: Geschwister, Schule, Zukunft und Aufklärung</strong></h2>
<p>Herzkrankheiten fokussieren oft das betroffene Kind, doch der Verein achtet bewusst auf die ganze Familie – inklusive der Geschwisterkinder, die als sogenannte Schattenkinder leicht übersehen werden. Krankenhausaufenthalte führen zu Lernlücken, Konzentrationsprobleme nach Eingriffen sind keine Seltenheit. Der Verein übernimmt Nachhilfekosten für Herzkinder und auch für Geschwister, denn Zukunft entsteht im Kopf, wenn körperliche Belastungen Grenzen setzen. Jugendliche stellen später andere Fragen: Ist der Herzfehler vererbbar? Wie sieht meine Berufsperspektive aus? Nimmt ein Arbeitgeber mich überhaupt? Hier setzt der Verein auf Aufklärung, Praxisnähe und den Abbau von Vorurteilen. Herzkinder sind nicht „ständig beim Arzt“, sondern in den meisten Bereichen einsatzfähig – vielleicht nicht in schwerer körperlicher Arbeit, aber sehr wohl im Büro, im Lager, in Organisation und Service. Praktikumsmöglichkeiten schaffen Selbstbewusstsein, nehmen Unternehmen die Angst und öffnen Türen. Der Verein übernimmt dabei auch Kosten und begleitet eng.</p>
<p>Zur Ganzheitlichkeit zählt zudem rechtliche Beratung. Wenn Kinder erwachsen werden, stehen Fragen an, die am Anfang selten präsent sind: Schwerbehindertenausweis, Fördermöglichkeiten, Erbrecht bei mehreren Kindern – hier hilft der Verein mit Fachleuten, Wissen und Erfahrung, die über zwei Jahrzehnte gewachsen sind.</p>
<h2><strong>Familieninsel Ostfriesland: Ein Projekt für Zusammenführung, Erholung und Sicherheit</strong></h2>
<p>Ein Leuchtturmprojekt ist die geplante Familieninsel Ostfriesland am Großen Meer in Südbrookmerland. Hintergrund: Familienorientierte Reha für mehrere Wochen ist großartig, aber mit langen Wartezeiten von einem Jahr und mehr oft zu spät. Nach Operationen kommen Kinder früher nach Hause, teils mit Monitor, Mütter sind in der Klinik, Väter zu Hause – die Belastung steigt, Konflikte sind vorprogrammiert. Die Familieninsel soll schnell helfen: vier bis sechs Wohnungen, finanziert durch Spenden, mit vor Ort abrufbaren Angeboten von Kinderkardiologie bis Psychologie, und mit Infrastruktur für gemeinsame Erlebnisse wie Segeln oder Surfen. Ziel ist die Zusammenführung von Familien, Erholung ohne Hürden und Sicherheit in Reichweite, damit die nächsten Schritte gelingen. Wenn alles läuft, soll zum 20-jährigen Vereinsjubiläum die Grundsteinlegung gefeiert werden – ein starkes Signal für Zukunft und Zusammenhalt.</p>
<h2><strong>Warum Spenden entscheidend sind – und was sie bewirken</strong></h2>
<p>Vereinsarbeit kostet Zeit, Herz und Geld. Vieles, was Familien brauchen, liegt außerhalb des Kassenkatalogs: Therapien, Hilfsmittel, Nachhilfe, Mobilität, Begegnungen. Der Verein hilft auch in akuter Not, wenn Rechnungen nicht warten, aber das Leben im Krankenhaus jeden Euro bindet. Früher reichte ein Anruf bei Versorgern, heute sind die Wege komplexer – und genau hier fängt Verantwortung an. Rüterjans und Behrends leben den Verein, mit Vorstandssitzungen, Abendstunden im Büro und einem Team, das Rückgrat und Reichweite sichert. Doch jedes neue Mitglied, jede Spende, jede geöffnete Tür in einem Unternehmen ist ein Multiplikator, der Kindergesichter zum Leuchten bringt und Familien atmen lässt. Der größte Wunsch? Nicht Wachstum um jeden Preis, sondern mehr Unterstützung für die, die es brauchen – und neue Familien, die den Weg in die Gemeinschaft finden.</p>
<h2><strong>Deine Einladung: Mehr erfahren, mitmachen, vorstellen und werben</strong></h2>
<p>Wir von „Trude Kuh“ laden Dich ein, diese berührende und gleichzeitig kraftvolle Geschichte mitzunehmen: Der Niedersächsische Verein Herzkinder Ostfriesland begleitet seit 2007 Familien mit herzkranken Kindern, finanziert dringend benötigte Therapien, schafft soziale Teilhabe mit Projekten wie dem E-Bike für Kinder, stärkt Geschwister durch Nachhilfe, baut Vorurteile bei Arbeitgebern ab, organisiert Sommer- und Weihnachtsfeste für Austausch und Entlastung und treibt mit der Familieninsel Ostfriesland ein einzigartiges Projekt voran, das Familien schnell zusammenführt und sicher begleitet. Wenn Du selbst einen Verein vorstellen möchtest, melde Dich bei uns – wir nehmen Dich mit ins TV-Studio von „Trude Kuh“, denn wir erzielen über 14,5 Mio. Kontakte im Monat und bieten damit starke Sichtbarkeit und echte Werbemöglichkeiten für Unternehmen. Lerne uns kennen über „Trude Kuh“ unter <a href="https://www.trude-kuh.de">„Trude Kuh“</a>, schau Dir unser Studio an unter <a href="https://www.trude-kuh.de/tv-studio">TV-Studio von „Trude Kuh“</a>, gib Deinem Verein Stimme und Reichweite mit <a href="https://www.trude-kuh.de/verein-vorstellen">Verein im Interview vorstellen</a> und entdecke unser Portfolio für Partner unter <a href="https://www.trude-kuh.de/werbung-schalten">Werbemöglichkeiten für Unternehmen</a>. Wir von „Trude Kuh“ erzählen Deine Geschichte mit Herz und Haltung – wenn auch Du Deinen Verein sichtbar machen willst oder als Unternehmen die richtige Bühne für Deine Marke suchst, dann lass uns sprechen und gemeinsam Wirkung entfalten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/joerg-rueterjans-und-stefan-behrends-vom-niedersaechsischen-verein-herzkinder-ostfriesland-zu-gast-bei-trude-kuh/">Jörg Rüterjans und Stefan Behrends vom Niedersächsischen Verein Herzkinder Ostfriesland zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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