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	<title>Tierschutz Archive - Trude Kuh TELEVISION</title>
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		<title>Jens Hochartz von Not-Meeries vom Dwergter Sand zu Gast bei „Trude Kuh“</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2026 09:29:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das erste eigene Haustier ist für viele Menschen ein unvergessliches Erlebnis. Man übernimmt Verantwortung, kümmert sich, füttert und baut mit der Zeit eine tiefe Bindung auf. Doch gerade bei Meerschweinchen, diesen kleinen, liebenswerten Nagern, entstehen Probleme oft nicht aus Gleichgültigkeit, sondern aus Unwissenheit. Ein Gehege ist zu klein, ein Tier lebt allein, obwohl es Artgenossen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/jens-hochartz-von-not-meeries-vom-dwergter-sand-zu-gast-bei-trude-kuh/">Jens Hochartz von Not-Meeries vom Dwergter Sand zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das erste eigene Haustier ist für viele Menschen ein unvergessliches Erlebnis. Man übernimmt Verantwortung, kümmert sich, füttert und baut mit der Zeit eine tiefe Bindung auf. Doch gerade bei Meerschweinchen, diesen kleinen, liebenswerten Nagern, entstehen Probleme oft nicht aus Gleichgültigkeit, sondern aus Unwissenheit. Ein Gehege ist zu klein, ein Tier lebt allein, obwohl es Artgenossen braucht, oder die Ernährung ist grundlegend falsch. Wenn Lebensumstände sich dann unvorhergesehen ändern, wird aus der Verantwortung schnell eine schwere Entscheidung: Wohin mit dem geliebten Tier? Genau hier kommt Jens Hochartz mit seiner Notstation „Not-Meeries vom Dwergter Sand“ ins Spiel. Er nimmt Meerschweinchen in Not auf, klärt über artgerechte Haltung auf und kämpft gegen die weit verbreitete Unterschätzung dieser sensiblen Tiere. Im Gespräch mit Redaktionsleiter Georg Mahn in den TV-Studios von „Trude Kuh“ gab er einen tiefen Einblick in seine leidenschaftliche Arbeit, die vor 21 Jahren mit einem klassischen Anfängerfehler im eigenen Kinderzimmer begann.</p>
<h2><strong>Die häufigsten Fehler und Mythen der Meerschweinchenhaltung</strong></h2>
<p>„Warum eigentlich Meerschweinchen?“, ist die Frage, die Jens Hochartz am häufigsten hört. Seine Antwort darauf ist so ehrlich wie lehrreich: Er selbst ist, wie er sagt, „so schlecht wie möglich angefangen“ – mit einem Böckchen und einem Weibchen in einem kleinen Käfig. Aus dieser Erfahrung wuchs über zwei Jahrzehnte eine Expertise, die er heute nutzt, um anderen zu helfen, es besser zu machen. Die Top-3-Fehler, die ihm immer wieder begegnen, sind schnell benannt: mangelnde Information, falsche Gruppenkonstellationen und eine ungeeignete Ernährung. Viele Halter greifen im Zoohandel zu getreidehaltigem Trockenfutter, das für die reinen Frischköstler schädlich ist. Meerschweinchen benötigen eine blattreiche, bittere und abwechslungsreiche Kost. Salate wie Endivie, Chicorée und Radicchio sind ideal und müssen das ganze Jahr über verfügbar sein, was schnell zu erheblichen Kosten führt. Ein weiterer fundamental unterschätzter Aspekt ist der Platzbedarf. Die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz (TVT) schreibt für das erste Tier 2,5 Quadratmeter vor, mit jeweils 0,5 Quadratmetern für jedes weitere. Eine artgerechte Dreiergruppe benötigt also bereits ein 3,5 Quadratmeter großes Gehege – eine Größe, die in den meisten Haushalten nicht erreicht wird.</p>
<h2><strong>Mehr als nur eine Notstation: Ein professionelles Tierheim für die Kleinsten</strong></h2>
<p>Was 2018 als private Hilfeleistung begann, hat sich zu einer professionellen Institution entwickelt. Seit April 2026 ist die Notstation „Not-Meeries vom Dwergter Sand“ als tierheimähnliche Einrichtung offiziell vom Veterinäramt Cloppenburg anerkannt. Dieser Schritt war nicht nur eine bürokratische Notwendigkeit, sondern auch die Basis für eine Erweiterung. Aktuell platzt die Station aus allen Nähten. Der Bedarf ist weit größer als anfangs gedacht und das Einzugsgebiet erstreckt sich mittlerweile über ganz Deutschland, von Kiel bis Leipzig. Besonders die Unterbringung von unkastrierten Böckchen stellt eine Herausforderung dar, da diese eine bis zu dreimonatige Quarantänezeit benötigen. Um diesen Tieren auch während dieser langen Phase einen angemessenen Lebensraum zu bieten, plant Jens Hochartz den Bau einer neuen, 14 mal 4 Meter großen Außenanlage. Die Kosten für die Versorgung der Tiere sind enorm: Rund 60 Kilogramm Salat pro Woche werden verfüttert, und allein eine Kotprobe für einen Neuzugang schlägt mit über 47 Euro zu Buche. Dies unterstreicht, wie wichtig Spenden und Unterstützung für den Verein sind.</p>
<h2><strong>Aufklärung, Vermittlung und das soziale Miteinander</strong></h2>
<p>Jens Hochartz legt seinen Fokus nicht nur auf die Rettung und Pflege, sondern vor allem auf die Aufklärung. Über seinen Instagram-Kanal erreicht er monatlich über zehntausend Menschen und klärt über Haltungsmythen auf. Interessenten für eine Adoption werden intensiv beraten. Oft scheitert eine Vermittlung zunächst an einem zu kleinen Gehege, doch mit klaren, aber freundlichen Worten hilft Hochartz den zukünftigen Haltern, die Bedingungen zu verbessern – immer zum Wohle der Tiere. Eine Besonderheit ist das Konzept der „Leihmeerschweinchen“. Wenn ein Tier einer Gruppe übrigbleibt und der Besitzer die Haltung danach beenden möchte, stellt der Verein ein Partnertier zur Verfügung, das nach dem Tod des eigenen Tieres wieder zurückkehrt. Dies ermöglicht einen würdevollen Abschluss. Eine ebenso große Rolle spielt das soziale Gefüge innerhalb seiner eigenen Meerschweinchengruppe. Tiere wie die „Chefs“ Speedy und Flauschi agieren als Erzieher und sozialisieren Neuzugänge, was zeigt, wie komplex und wichtig das Gruppenverhalten ist. Ohne den Rückhalt seiner Familie und seiner sechs ehrenamtlichen Helfer, die ihm tatkräftig unter die Arme greifen, wäre diese immense Arbeit nicht zu bewältigen.</p>
<h2><strong>Dein Verein bei „Trude Kuh“ – Deine Bühne für Engagement und Werbung</strong></h2>
<p>Wir von „Trude Kuh“ sind immer wieder tief beeindruckt von Menschen wie Jens Hochartz und seinem Verein Not-Meeries vom Dwergter Sand, die mit so viel Herzblut für eine gute Sache brennen. Wenn auch Du in einem Verein aktiv bist und glaubst, dass Eure Geschichte erzählt werden sollte, dann melde Dich bei uns! Wir bieten Euch eine Bühne in unserem professionellen <a href="https://www.trude-kuh.de/tv-studio">TV-Studio von „Trude Kuh“</a>, um Euer Engagement einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Nutze die Chance und bewirb Dich ganz einfach über unsere Webseite, um Deinen <a href="https://www.trude-kuh.de/verein-vorstellen">Verein im Interview vorstellen</a> zu können. Die Geschichte von Jens hat uns einmal mehr gezeigt, wie wichtig Aufklärung und Unterstützung sind, um Tieren in Not zu helfen und das Bewusstsein für ihre Bedürfnisse zu schärfen. Genau diese Geschichten wollen wir erzählen. Doch <a href="https://www.trude-kuh.de">„Trude Kuh“</a> ist mehr als nur eine Plattform für ehrenamtliches Engagement. Mit einer Reichweite von über 14,5 Millionen Kontakten pro Monat bieten wir auch Unternehmen eine einzigartige Möglichkeit, ihre Zielgruppe effektiv zu erreichen. Wenn Du Dein Unternehmen einer großen und engagierten Zuschauerschaft präsentieren möchtest, informiere Dich über unsere vielfältigen <a href="https://www.trude-kuh.de/werbung-schalten">Werbemöglichkeiten für Unternehmen</a>. Schalte gezielte Werbung in einem sympathischen und authentischen Umfeld und profitiere von unserer enormen Reichweite. Egal ob Verein oder Unternehmen – wir freuen uns darauf, von Dir zu hören und gemeinsam Großes zu bewegen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/jens-hochartz-von-not-meeries-vom-dwergter-sand-zu-gast-bei-trude-kuh/">Jens Hochartz von Not-Meeries vom Dwergter Sand zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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		<title>Daniela Eldem und Jenny Kiesewetter vom Gnadenhof Saale Wittgenstein e.V. zu Gast bei „Trude Kuh“</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Sep 2026 14:56:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ein abgebrochener Ast, der wieder austreibt. Eine Pflanze, die sich nach langer Dürre wieder aufrichtet. Es ist die stille Kraft einer zweiten Chance, die nicht ungeschehen macht, was war, sondern verändert, was kommt. Auch Tiere tragen ihre Vergangenheit mit sich, und manchmal sind die Spuren von Vernachlässigung oder Misshandlung tief in ihre Seelen gebrannt. Für [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/daniela-eldem-und-jenny-kiesewetter-vom-gnadenhof-saale-wittgenstein-e-v-zu-gast-bei-trude-kuh/">Daniela Eldem und Jenny Kiesewetter vom Gnadenhof Saale Wittgenstein e.V. zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein abgebrochener Ast, der wieder austreibt. Eine Pflanze, die sich nach langer Dürre wieder aufrichtet. Es ist die stille Kraft einer zweiten Chance, die nicht ungeschehen macht, was war, sondern verändert, was kommt. Auch Tiere tragen ihre Vergangenheit mit sich, und manchmal sind die Spuren von Vernachlässigung oder Misshandlung tief in ihre Seelen gebrannt. Für genau diese Tiere gibt es den Gnadenhof Saale Wittgenstein e.V. in Sachsen-Anhalt. Hier finden gerettete, beschlagnahmte und oft traumatisierte Seelen mehr als nur Futter und einen sicheren Schlafplatz. Sie erhalten Zeit, Geduld und die Gewissheit, angekommen zu sein. Über diesen Ort, an dem Heilung beginnt und Vertrauen neu wachsen kann, sprach Redaktionsleiter Georg Mahn in den TV-Studios von „Trude Kuh“ mit Daniela Eldem, Vorstandsmitglied und Gründerin des Vereins, sowie Jenny Kiesewetter, die als Trainerin den Tieren ihre Würde zurückgibt.</p>
<h2><strong>Vom lebenden Hummer zur Lebensaufgabe Tierschutz</strong></h2>
<p>Für Daniela Eldem begann der Weg in den Tierschutz mit einem prägenden Erlebnis, das sie bis heute nicht loslässt. Im Alter von etwa 17 Jahren, während ihrer Ausbildung zur Restaurantfachfrau, wurde sie Zeugin, wie ein Küchenchef einen lebenden Hummer in kochendes Wasser werfen wollte. Entsetzt legte sie den gesamten Betrieb lahm, bis der Koch von seinem Vorhaben abließ. Dieser Moment wurde zum Funken, der ihr Engagement entfachte. Tierschutz, so erklärt sie, bedeutet für sie, den Stimmlosen eine Stimme zu geben. Tiere kommunizieren ständig, doch viele Menschen übersehen oder missverstehen ihre Signale. Es ist ihr persönliches Anliegen, diese Wahrnehmung zu schärfen und zu zeigen, wie wichtig es ist, für die Rechte und das Wohl der Tiere einzustehen. Der Gnadenhof ist die konsequente Umsetzung dieser Überzeugung, ein Ort, an dem die Bedürfnisse der Tiere im Mittelpunkt stehen und nicht ihr Nutzen für den Menschen.</p>
<h2><strong>Schorsch, Elfriede und der ganz normale Wahnsinn auf dem Hof</strong></h2>
<p>Auf dem Gnadenhof Saale Wittgenstein e.V. leben über 80 Tiere, darunter Schweine, Schafe, Ponys, Hunde, Katzen und Geflügel. Die meisten von ihnen stammen aus Beschlagnahmungen und haben eine schwere Vergangenheit. Jenny Kiesewetter, die als Trainerin eng mit den Tieren arbeitet, berichtet von dem tiefen Misstrauen, das viele Neuankömmlinge anfangs zeigen. Doch mit Geduld, Respekt und gezielter Beschäftigung gelingt es ihr, die Herzen der Tiere zu erreichen. Ein Ganter, der anfangs scheu war, lässt sich nun streicheln, und selbst die Hähne laufen ihr freudig entgegen. Besonders ins Herz geschlossen haben die beiden Tierschützerinnen die Schweine Schorsch und Elfriede. Elfriede wurde vor dem Schlachter gerettet, während Schorsch eine Privatabgabe ist. Jenny beschreibt Schweine als hochsensible und emotionale Tiere, die Hunden im Charakter ähneln. Sie stupst einen penetrant mit der Nase an, wenn sie gekrault werden will, und Schorsch, eine echte „Drama Queen“, brüllt lauthals, wenn er nicht die gewünschte Aufmerksamkeit bekommt. Tagsüber leben die Tiere in einer großen Gemeinschaft, was viel Beobachtungsgabe erfordert, nachts hat jedes seine eigene Box. Die Arbeit auf dem Hof ist jedoch weit mehr als nur Füttern und Streicheln. Zäune müssen repariert, Ställe ausgebessert und unvorhergesehene Probleme wie ein eingestürzter Balken über dem Heulager gelöst werden. Es ist eine unermüdliche Aufgabe, die von Leidenschaft und dem Credo getragen wird: Keiner darf verloren gehen.</p>
<h2><strong>Ein Lernort für Kinder und die Herausforderungen des Tierschutzes</strong></h2>
<p>Der Gnadenhof ist nicht nur ein Zufluchtsort für Tiere, sondern auch eine Begegnungsstätte für Menschen, insbesondere für Kinder. Mit Projekten wie „Kinder helfen Tieren“ oder „Rescue Kids News“ möchte der Verein junge Menschen für den Tierschutz begeistern. Sie lernen, Verantwortung zu übernehmen, indem sie beim Ausmisten und Füttern helfen und den respektvollen Umgang mit den Tieren üben. Jenny Kiesewetter beobachtet immer wieder, wie Kinder ihre anfängliche Angst vor großen Tieren wie dem Kaltblut Gustav überwinden, sobald sie die Körpersprache verstehen und erkennen, dass das Tier ihre Hilfe braucht. Dieser pädagogische Ansatz schafft ein tiefes Verständnis für die Bedürfnisse anderer Lebewesen. Gleichzeitig steht der Verein vor enormen finanziellen Herausforderungen. Gestiegene Tierarztkosten, hohe Futterpreise und eine allgemeine Spenden-Zurückhaltung aufgrund wirtschaftlicher Unsicherheiten machen die Arbeit schwer. Daniela Eldem und Jenny Kiesewetter müssen lernen, auch mal „Nein“ zu sagen, wenn die Kapazitäten erschöpft sind, denn die Verantwortung für die bereits aufgenommenen Tiere hat oberste Priorität. Für die Zukunft wünschen sie sich, dass der Tierschutz einen höheren Stellenwert in der Gesellschaft erhält und Menschen bewusster mit Tieren und tierischen Produkten umgehen.</p>
<h2><strong>Werde auch Du Teil der „Trude Kuh“ Gemeinschaft</strong></h2>
<p>Wir von „Trude Kuh“ waren tief beeindruckt von der leidenschaftlichen Arbeit, die Daniela Eldem und Jenny Kiesewetter für den Gnadenhof Saale Wittgenstein e.V. leisten. Ihre Geschichte zeigt, wie viel man mit Engagement und Herzblut für Tiere in Not erreichen kann. Wenn auch Du einen Verein führst, der eine solche wichtige Aufgabe erfüllt, dann nutze die Chance und bewirb Dich bei uns, um Deinen <a href="https://www.trude-kuh.de/verein-vorstellen">Verein im Interview vorstellen</a> zu können. Wir bieten Dir und Deinem Projekt eine Bühne in unserem professionellen <a href="https://www.trude-kuh.de/tv-studio">TV-Studio von „Trude Kuh“</a>, um Eure Botschaft einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Vielleicht möchtest Du aber auch die enorme Reichweite von „Trude Kuh“ für Dein Unternehmen nutzen? Mit über 14,5 Millionen Kontakten im Monat bieten wir vielfältige und effektive <a href="https://www.trude-kuh.de/werbung-schalten">Werbemöglichkeiten für Unternehmen</a>, die ihre Zielgruppe punktgenau erreichen wollen. Ob Du nun einen Verein ins Rampenlicht rücken oder Deine Firma erfolgreich bewerben möchtest – entdecke die vielfältigen Möglichkeiten, die Dir <a href="https://www.trude-kuh.de">„Trude Kuh“</a> bietet, und werde Teil unserer wachsenden Gemeinschaft. Wir freuen uns darauf, von Dir zu hören und gemeinsam Großes zu bewegen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/daniela-eldem-und-jenny-kiesewetter-vom-gnadenhof-saale-wittgenstein-e-v-zu-gast-bei-trude-kuh/">Daniela Eldem und Jenny Kiesewetter vom Gnadenhof Saale Wittgenstein e.V. zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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		<title>Andrea und Michael Sparacio von Pfötchenglück-Gifhorn e.V. zu Gast bei „Trude Kuh“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[hendrik]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2026 12:46:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ein voller Napf, ein warmes Zuhause und ein Mensch, der am Ende des Tages wartet. Was für viele Tierbesitzer eine Selbstverständlichkeit ist, wird für andere zur Zerreißprobe, wenn das Geld am Monatsende knapp wird. Plötzlich steht eine Frage im Raum, die sich niemand stellen möchte: Wie soll ich mein geliebtes Haustier noch versorgen? Wer sein [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/andrea-und-michael-sparacio-von-pfoetchenglueck-gifhorn-e-v-zu-gast-bei-trude-kuh/">Andrea und Michael Sparacio von Pfötchenglück-Gifhorn e.V. zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein voller Napf, ein warmes Zuhause und ein Mensch, der am Ende des Tages wartet. Was für viele Tierbesitzer eine Selbstverständlichkeit ist, wird für andere zur Zerreißprobe, wenn das Geld am Monatsende knapp wird. Plötzlich steht eine Frage im Raum, die sich niemand stellen möchte: Wie soll ich mein geliebtes Haustier noch versorgen? Wer sein Tier liebt, gibt es nicht einfach weg, nur weil das Leben steinig wird. Doch oft wird klar, dass es ohne Hilfe von außen nicht weitergeht. Genau hier beginnt die unschätzbare Arbeit von Ehrenamtlichen. Sie schauen nicht weg, sondern packen an – mit Futter, Unterstützung und einem offenen Ohr. In Gifhorn, Niedersachsen, geht dieser Gedanke sogar noch einen Schritt weiter. Dort finden nicht nur Menschen in Not Hilfe für ihre tierischen Begleiter, sondern auch Tiere, die ihr Zuhause verloren haben, einen sicheren Lebenshof. Hinter dem Verein Pfötchenglück-Gifhorn e.V. stehen Andrea und Michael Sparacio, die mit unendlichem Engagement und Herzblut Tieren und Menschen gleichermaßen zur Seite stehen. Im Gespräch mit Redaktionsleiter Georg Mahn in den TV-Studios von „Trude Kuh“ gaben sie bewegende Einblicke in ihre Arbeit.</p>
<h2><strong>Vom Hundespielplatz zum Lebenshof für Nutztiere</strong></h2>
<p>Alles begann im Jahr 2021 mit einer recht einfachen Idee, wie Michael Sparacio, der erste Vorsitzende des Vereins, mit einem Schmunzeln erzählt. Ursprünglich war ein Spielplatz für kleine Hunderassen geplant. Doch mit der Wiese kam die Frage: Wie hält man das Gras kurz? Statt eines lauten Benzinrasenmähers kam der Gedanke auf, Schafe als natürliche Rasenpfleger einzusetzen. Und da Schafe Herdentiere sind, mussten es natürlich mindestens zwei sein. Aus dieser pragmatischen Überlegung entwickelte sich schnell eine Herzensangelegenheit. Warum nicht Tieren ein Zuhause geben, die es dringend benötigen? Andrea Sparacio war von Anfang an Feuer und Flamme für das Projekt, das bald eine beeindruckende Eigendynamik entwickelte. Heute erstreckt sich der Lebenshof über ein Areal von fast 10.000 Quadratmetern und beheimatet über 50 Tiere. Der Fokus liegt dabei klar auf sogenannten Nutztieren. Schafe, Ziegen, Esel, Hühner, Hähne und seit Neuestem auch zwei Shetlandponys haben hier einen sicheren Hafen gefunden. Die Geschichten hinter den Tieren sind vielfältig und oft emotional. Viele stammen von Besitzern, die sich aufgrund von Krankheit oder anderen schweren Schicksalsschlägen nicht mehr um sie kümmern konnten. Andere Tiere werden in Zusammenarbeit mit dem Veterinäramt aus schlechter Haltung gerettet und auf dem Hof liebevoll wieder aufgepäppelt.</p>
<h2><strong>Die Tiertafel: Hilfe, die ankommt und berührt</strong></h2>
<p>Neben dem Lebenshof rief der Verein 2023 ein weiteres wichtiges Projekt ins Leben: die Tiertafel. Die Resonanz war überwältigend und zeigte, wie groß der Bedarf tatsächlich ist. Michael Sparacio beschreibt die Begegnungen an der Ausgabestelle als zutiefst emotional. Menschen kommen mit Tränen in den Augen, nehmen die Helfer in den Arm und bedanken sich für die Unterstützung, die es ihnen ermöglicht, ihre tierischen Sozialpartner zu behalten. Andrea Sparacio erklärt, dass viele anfangs eine hohe Hemmschwelle überwinden müssen. Das Gefühl der Scham, die eigene Bedürftigkeit nachweisen zu müssen, sei groß. Doch der Verein begegnet jedem ohne Vorurteile, denn ein Schicksalsschlag kann jeden treffen. Um auch Menschen zu erreichen, die nicht mobil sind, gibt es seit Kurzem eine mobile Tiertafel. Mit einem großen Anhänger fahren die Ehrenamtlichen feste Sammelstellen an und verteilen dort Futterspenden. Die Finanzierung dieser Hilfe ist eine ständige Herausforderung. Das Futter für die Tiertafel wird ausschließlich über Spenden von Herstellern und Händlern organisiert. Der Betrieb des Lebenshofs hingegen wird zu rund 80 Prozent aus der eigenen Tasche der Gründer finanziert, was die enorme persönliche Hingabe unterstreicht.</p>
<h2><strong>Mehr als nur Tierschutz: Therapeutische Momente und Bildungsarbeit</strong></h2>
<p>Die Arbeit von Pfötchenglück-Gifhorn e.V. geht weit über die reine Versorgung von Tieren hinaus. Sie schafft magische Momente der Begegnung zwischen Mensch und Tier mit nachweislich therapeutischer Wirkung. So besucht beispielsweise eine Kindertrauergruppe den Hof. Andrea Sparacio beobachtet, wie anfangs zurückhaltende und misstrauische Kinder im Kontakt mit den Tieren aufblühen und für eine Weile ihre Trauer vergessen können. Alle 14 Tage besucht sie zudem mit ihren kleinen Shih-Tzu-Hunden ein Hospiz. Dort schenken die Tiere den Gästen Ruhe und Trost in einer Weise, wie es Menschen oft nicht vermögen. Sie erzählt die berührende Geschichte eines Mannes, der durch das Streicheln des Hundes Brownie seine innere Aufregung verlor und eine tiefe Ruhe fand. Diese Momente, so Andrea, sind der wahre Antrieb für ihre Arbeit. Der Verein engagiert sich zudem in der Bildungsarbeit, etwa durch Schulprojekte wie „Verantwortung“ mit der IGS Gifhorn, bei dem Schülerinnen und Schüler für 90 Minuten pro Woche aktiv auf dem Hof mitarbeiten und so wertvolle soziale Kompetenzen erlernen.</p>
<h2><strong>Werde Teil einer wunderbaren Gemeinschaft</strong></h2>
<p>Wir von „Trude Kuh“ sind tief beeindruckt von der Arbeit, die Andrea und Michael Sparacio mit ihrem Verein Pfötchenglück-Gifhorn e.V. leisten. Wenn auch Du einen Verein führst, der eine solch wichtige Aufgabe erfüllt, dann möchten wir Dir eine Bühne bieten. Melde Dich bei uns und stelle Deinen <a href="https://www.trude-kuh.de/verein-vorstellen">Verein im Interview vorstellen</a> in unserem professionellen <a href="https://www.trude-kuh.de/tv-studio">TV-Studio von „Trude Kuh“</a>. Wir glauben fest daran, dass solche Geschichten gehört werden müssen. Das Gespräch mit Andrea und Michael hat uns einmal mehr gezeigt, wie viel Gutes durch ehrenamtliches Engagement bewegt werden kann, sei es im Tierschutz, in der sozialen Arbeit oder im Sport. Auf unserer Plattform <a href="https://www.trude-kuh.de">„Trude Kuh“</a> findest Du viele weitere inspirierende Geschichten und Informationen. Für Unternehmen bieten wir zudem vielfältige <a href="https://www.trude-kuh.de/werbung-schalten">Werbemöglichkeiten für Unternehmen</a>, um von unserer enormen Reichweite mit über 14,5 Millionen Kontakten im Monat zu profitieren und gleichzeitig wertvolle Initiativen zu unterstützen. Es ist eine Win-Win-Situation: Du erreichst eine große Zielgruppe und zeigst gleichzeitig soziales Engagement. Wir freuen uns darauf, von Dir zu hören und gemeinsam Gutes zu tun.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/andrea-und-michael-sparacio-von-pfoetchenglueck-gifhorn-e-v-zu-gast-bei-trude-kuh/">Andrea und Michael Sparacio von Pfötchenglück-Gifhorn e.V. zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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		<title>Silvia Preißner und Sabine Kallergis von Taubenhausmanagement e.V. zu Gast bei „Trude Kuh“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[hendrik]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2026 11:58:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn Tauben in warmen Sommerstrahlen ihre Flügel schütteln, glucksend in flachen Wannen baden und anschließend in ihre kleinen „Apartments“ hüpfen, wirkt die Stadt plötzlich weniger grau und deutlich menschlicher. Genau solche Bilder prägen das Gespräch – und sie erzählen eine Geschichte von Fürsorge, Verständnis und einer leisen, aber wirkungsvollen Revolution im Stadtraum: Weg vom Wegscheuchen, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/silvia-preissner-und-sabine-kallergis-von-taubenhausmanagement-e-v-zu-gast-bei-trude-kuh/">Silvia Preißner und Sabine Kallergis von Taubenhausmanagement e.V. zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Tauben in warmen Sommerstrahlen ihre Flügel schütteln, glucksend in flachen Wannen baden und anschließend in ihre kleinen „Apartments“ hüpfen, wirkt die Stadt plötzlich weniger grau und deutlich menschlicher. Genau solche Bilder prägen das Gespräch – und sie erzählen eine Geschichte von Fürsorge, Verständnis und einer leisen, aber wirkungsvollen Revolution im Stadtraum: Weg vom Wegscheuchen, hin zum Management mit Herz und Verstand. Im Zentrum steht das Taubenhausmanagement Taubenzuflucht e.V. aus Siegburg und zwei Frauen, die aus Überzeugung handeln: Silvia Preißner und Sabine Kallergis. Geführt wurde das Interview von Redaktionsleiter Georg Mahn.</p>
<h2><strong>Warum Stadttauben unsere Aufmerksamkeit brauchen</strong></h2>
<p>Stadttauben gehören zum Stadtbild – doch verstanden werden sie selten. Dabei sind Tauben hochsoziale, intelligente Tiere, die in festen Partnerschaften leben, ihren Nachwuchs gemeinsam großziehen und über einen erstaunlichen Orientierungssinn verfügen. Dass sie in Städten leben, ist kein Zufall, sondern Folge menschlicher Einflussnahme: Ursprünglich Felsenbrüter, finden sie heute an Gebäuden, Gesimsen und in Kirchtürmen die felsähnlichen Strukturen ihrer Ur-Heimat. Die Idee, Tauben „einfach in den Wald umzusiedeln“, ist ein Trugschluss: Wildtauben leben in Bäumen, Stadttauben nicht – ihr Habitat ist die Steinarchitektur der Städte.</p>
<p>Problematisch wird es, wenn Brutplätze verbaut und Tiere vergrämt werden. Silvia Preißner berichtet von verschlossenen Brutnischen am Bahnhof – Tauben, die sich verzweifelt an Gitter klammern, Kälte und Regen ausgesetzt. Diese Situationen sind kein Naturgesetz, sondern menschengemacht – ebenso wie die Futternot. Auf der Suche nach Nahrung geraten Tauben ins Gedränge mit Menschen, fressen Unpassendes wie Pommes und werden als „störend“ wahrgenommen. Genau hier setzt Taubenhausmanagement Taubenzuflucht e.V. an: nicht vertreiben, sondern betreuen.</p>
<h2><strong>Ein Taubenwagen als Leuchtturmprojekt</strong></h2>
<p>Herzstück der Arbeit in Siegburg ist ein Taubenwagen – ein geschützter Schlaf- und Brutort, an dem die Tiere artgerecht versorgt werden. Das Konzept ist einfach und wirkungsvoll: Dort gibt es täglich frisches Wasser und passendes Futter, regelmäßige Gesundheitskontrollen – und kontrollierte Brut. Der Verein erhält Zugang zu den Nestern, um Eier gegen Gipseier auszutauschen. So bleibt die Population stabil, ohne den Tieren zu schaden. Das ist Tierschutz mit Augenmaß: Die Tauben brüten weiterhin ihren natürlichen Zeitraum von etwa 19 bis 21 Tagen, der Körper kann regenerieren, der kräftezehrende Zyklus wiederholter Neu-Gelege wird durch die Gipseier unterbrochen.</p>
<p>Im Inneren des Wagens herrscht erstaunliche Ordnung. Jede Taube sucht sich „ihr“ Fach, kleine Rangeleien inklusive – schließlich muss in jeder Hausgemeinschaft ein Platz gefunden werden. Dass Tauben sauber sind, zeigen die Bade-Szenen eindrucksvoll. Der Ruf vom „schmutzigen Vogel“ hält einer Beobachtung vor Ort nicht stand.</p>
<h2><strong>Transparenz, Zahlen und Verantwortung</strong></h2>
<p>Wer gut arbeiten will, muss wissen, was wirkt. Deshalb dokumentiert der Verein die Populationen im und rund um den Taubenwagen, ebenso jeden einzelnen Eiertausch. 2023 wurden knapp 150 Eier ausgetauscht, 2024 bereits rund 300 – ein starkes Signal in doppelter Hinsicht: Der Taubenwagen wird angenommen, und die Populationskontrolle ist effektiv. 300 nicht geschlüpfte Jungtiere bedeuten weniger Druck im Stadtraum – für Mensch und Tier.</p>
<p>Wichtig ist auch die Kennzeichnung: Von Taubenzuflucht beringte Tiere tragen den Vereinsnamen und eine Telefonnummer. Wird eine Taube verletzt, krank oder geschwächt gefunden, kann der Verein schnell handeln. Dieses Netzwerk aus Sichtbarkeit, Erreichbarkeit und dokumentierter Arbeit schafft Vertrauen – bei Bürgerinnen und Bürgern ebenso wie bei Institutionen. Nicht umsonst war der Anstoß zur Vereinsgründung 2024 die Stadt Siegburg selbst, die nach einer wirksamen, humanen Lösung suchte.</p>
<h2><strong>Einsatz vor Ort: vom Glockenturm bis zur Brücke</strong></h2>
<p>Die Arbeit endet nicht an der Tür des Taubenwagens. Wenn Kirchtürme besiedelt sind, Brücken Nester bergen oder in Gebäuden ungewollt Tauben einziehen, ist der Verein erreichbar – und fährt raus. Vor Ort werden Situationen beurteilt, Jungtiere gesichert, Eier getauscht, adulte Tiere gefangen und an betreute Orte überführt. Arbeiten in Warnwesten zeigen Präsenz und Professionalität. Öffentlichkeitsarbeit gehört fest dazu: am Stand, im Gespräch, mit Materialien, die aufklären statt anzuklagen. Dass sich Wahrnehmungen ändern, ist spürbar – am Bahnhof in Siegburg etwa berichten Menschen bereits von positiven Effekten.</p>
<h2><strong>Alltag, der beeindruckt: Pflege, Reinigung, Teamspirit</strong></h2>
<p>Tierwohl ist Handarbeit. Der Taubenwagen wird täglich gereinigt, meist anderthalb bis zwei Stunden, im Team auch länger. Das ist nicht glamourös, aber grundlegend für Hygiene, Gesundheit und Akzeptanz. Beide Vorständinnen betonen, wie sehr die Arbeit verbindet: Man lernt Menschen kennen, die ähnliche Werte tragen, erlebt, wie gemeinsames Dranbleiben Stadtbilder und Haltungen verändert, und spürt, wie aus „man müsste mal“ ein „wir machen“ wird.</p>
<p>Ein schönes Beispiel der Öffentlichkeitsarbeit ist der Kalender „Stadtgeflatter“, entstanden mit der Stadttaubenhilfe Bonn und fotografiert von Sabine Kallergis’ Mann, Konstantin. Die Bilder sind mehr als dekorativ: Sie vermitteln Wissen – etwa, dass sich das Taubenalter an Größe und Farbe der Nasenwarze abschätzen lässt – und sie holen Sympathie ins Wohnzimmer. Der Kalender kann per E-Mail oder Facebook beim Verein für 15 Euro bestellt werden; auf Wunsch wird er verschickt.</p>
<h2><strong>Haltung zeigen: Hilfe holen, statt wegsehen</strong></h2>
<p>Wenn in der Region eine Taube in Not auffällt, gilt: Nicht wegsehen. Wer selbst nicht helfen kann, holt Hilfe. Genau dafür sind Kennzeichnung und Erreichbarkeit des Vereins da. Wegschauen lässt Tiere schutzlos, ein Anruf kann Leben retten – oder zumindest Leid verhindern. Die Geschichte von Sabines erster geretteter Taube vor rund 25 Jahren zeigt, wie aus einer Begegnung ein Weg werden kann. Und sie erklärt, warum die Stadt Siegburg auf Menschen wie sie und Silvia zugegangen ist: weil Engagement, Fachwissen und ein funktionierendes Konzept mehr bewirken als kurzfristiges Vergrämen.</p>
<h2><strong>Deine Einladung: Gemeinsam Stadt besser machen – bei „Trude Kuh“</strong></h2>
<p>Wir von „Trude Kuh“ haben mit Silvia Preißner und Sabine Kallergis vom Taubenhausmanagement Taubenzuflucht e.V. gezeigt, wie betreute Taubenhäuser funktionieren, warum Stadttauben keine Waldtiere sind, wie ein Taubenwagen mit Futter, Wasser und Eier-Tausch die Population tierschutzgerecht stabilisiert und weshalb tägliche Pflege, Beringung und Dokumentation Vertrauen schaffen; wenn Du Deinen Verein, Deine Initiative oder Dein Herzensprojekt vorstellen willst, melde Dich bei uns, denn auf <a href="https://www.trude-kuh.de">„Trude Kuh“</a> erreichst Du Menschen, die zuhören, mitdenken und mitmachen, unser <a href="https://www.trude-kuh.de/tv-studio">TV-Studio von „Trude Kuh“</a> steht für authentische Geschichten bereit, und wenn Du Deinen Verein im Interview präsentieren möchtest, findest Du hier alles Wichtige: <a href="https://www.trude-kuh.de/verein-vorstellen">Verein im Interview vorstellen</a>, außerdem erzielen wir über 14,5 Millionen Kontakte im Monat – ideale Reichweite für starke Partnerschaften und klare Botschaften; Unternehmen, die smart werben wollen, entdecken hier unsere Angebote: <a href="https://www.trude-kuh.de/werbung-schalten">Werbemöglichkeiten für Unternehmen</a>, wir von „Trude Kuh“ verbinden relevante Inhalte mit großer Sichtbarkeit – wenn auch Du Dein Thema voranbringen willst, komm ins Studio, nutze unsere Reichweite und lass uns gemeinsam zeigen, wie Engagement die Stadt verändert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/silvia-preissner-und-sabine-kallergis-von-taubenhausmanagement-e-v-zu-gast-bei-trude-kuh/">Silvia Preißner und Sabine Kallergis von Taubenhausmanagement e.V. zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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		<title>Karoline Klein von Pfote drauf Tierhilfe e.V. zu Gast bei „Trude Kuh“</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Aug 2026 13:42:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist ein Albtraum für jeden Tierfreund: Der geliebte Vierbeiner wird plötzlich krank, eine teure Operation steht an und das eigene Bankkonto ist leer. In einer Zeit, in der viele Menschen ohnehin jeden Euro zweimal umdrehen müssen, kann eine hohe Tierarztrechnung schnell zu einer unüberwindbaren Hürde werden. Doch was passiert dann? Muss das Tier leiden [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ein Albtraum für jeden Tierfreund: Der geliebte Vierbeiner wird plötzlich krank, eine teure Operation steht an und das eigene Bankkonto ist leer. In einer Zeit, in der viele Menschen ohnehin jeden Euro zweimal umdrehen müssen, kann eine hohe Tierarztrechnung schnell zu einer unüberwindbaren Hürde werden. Doch was passiert dann? Muss das Tier leiden oder gar abgegeben werden, nur weil das Geld fehlt? Genau dieser herzzerreißenden Frage stellt sich der Verein Pfote drauf Tierhilfe e.V. aus Kordel bei Trier und bietet eine helfende Hand – oder besser gesagt, eine helfende Pfote. Karoline Klein, die erste Vorsitzende des Vereins, war zu Gast in den TV-Studios von „Trude Kuh“, um mit Redaktionsleiter Georg Mahn über die wachsende Not, die täglichen Herausforderungen und die unermüdliche Leidenschaft für den Tierschutz zu sprechen.</p>
<h2><strong>Wenn der Tierarztbesuch zur finanziellen Zerreißprobe wird</strong></h2>
<p>Die Realität vieler Tierhalter hat sich in den letzten Jahren dramatisch verändert. Gestiegene Lebenshaltungskosten machen auch vor Haustieren nicht Halt. Karoline Klein bestätigt im Gespräch, dass die Zahl der Hilfsanfragen stetig zunimmt. „Die Leute haben das Geld nicht mehr, um ihre Tiere adäquat zu versorgen“, erklärt sie. Besonders bei Notfällen wie einem Knochenbruch oder einer notwendigen Zahnsanierung schnellen die Kosten in die Höhe. Der Verein springt hier ein und unterstützt bedürftige Tierhalter, die ihre Notlage nachweisen können. Dabei ist dem Verein das Vertrauensverhältnis wichtig. Es wird erwartet, dass die Halter sich ebenfalls an den Kosten beteiligen, doch die finanzielle Unterstützung durch den Verein ist oft der entscheidende Faktor, der eine Behandlung erst möglich macht. Mit über 100 chronisch kranken Dauerpatienten, die der Verein betreut, ist der finanzielle Druck enorm. Allein im vergangenen Jahr beliefen sich die Tierarztkosten auf über 60.000 Euro – eine Summe, die fast ausschließlich durch Spenden gestemmt werden muss, deren Bereitschaft jedoch leider nachlässt.</p>
<h2><strong>Das Pfotenmobil: Eine Tierarztpraxis auf vier Rädern</strong></h2>
<p>Eine Besonderheit und der ganze Stolz des Vereins ist das sogenannte Pfotenmobil, ein vollausgestatteter Tierrettungswagen. Diese mobile Praxis ermöglicht es dem Team, direkt vor Ort zu helfen, wo die Not am größten ist. Ob Blutabnahmen, Parasitenbehandlung oder sogar kleinere operative Eingriffe wie die Kastration eines Katers – vieles kann direkt im Fahrzeug durchgeführt werden. Dies ist besonders für Menschen mit eingeschränkter Mobilität eine unschätzbare Hilfe. Doch die Arbeit des Vereins geht weit über die mobile Versorgung hinaus. Wenn Menschen ins Krankenhaus müssen, versterben oder ihre Tiere aus anderen Gründen nicht mehr halten können, organisiert Pfote drauf Tierhilfe e.V. Pflegestellen oder sucht ein liebevolles neues Zuhause. Karoline Klein, die seit 43 Jahren im Tierschutz aktiv ist, macht das aus einer tiefen Überzeugung: „Meine Motivation ist es, denen zu helfen, die keine Stimme haben, nämlich den Tieren.“ Diese Stimme, so ihr Eindruck, wird in der Gesellschaft leider immer leiser, was sich auch in einer zunehmenden Gleichgültigkeit und Grausamkeit gegenüber Tieren zeige.</p>
<h2><strong>Tierschutz kennt keine Grenzen</strong></h2>
<p>Die engagierte Arbeit des Vereins beschränkt sich nicht nur auf die Region um Trier. Wenn schnelle Hilfe in Katastrophengebieten benötigt wird, macht sich das Team mit dem Tier-RTW auf den Weg. So waren sie beispielsweise nach einer Brandkatastrophe in Belgien vor Ort, um ihre Unterstützung anzubieten. Auch internationale Projekte wie Kastrationsaktionen auf Korfu gehören zum Engagement dazu. Karoline Klein betont die Wichtigkeit von Kastrationen als nachhaltigen Tierschutz, um das unkontrollierte Leid von Straßentieren zu verhindern. Diese vielfältige und aufopferungsvolle Arbeit wird komplett ehrenamtlich geleistet, oft rund um die Uhr. Für ihre unermüdliche Tätigkeit wurde der Verein bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Tierschutzpreis des Landes Rheinland-Pfalz. Diese Anerkennung bedeutet Karoline Klein und ihrem Team viel, doch der größte Wunsch für die Zukunft ist bescheiden: die Arbeit auf diesem Niveau weiterführen zu können, was maßgeblich von der Unterstützung durch Spenden abhängt.</p>
<h2><strong>Dein Engagement für Vereine und Unternehmen bei „Trude Kuh“</strong></h2>
<p>Wir von „Trude Kuh“ waren tief beeindruckt von der Arbeit, die Karoline Klein und ihr Verein Pfote drauf Tierhilfe e.V. leisten. Das Interview hat wieder einmal gezeigt, wie viel Herzblut und Engagement in ehrenamtlicher Arbeit steckt und wie wichtig es ist, diesen Einsatz sichtbar zu machen. Wenn auch Du in einem Verein aktiv bist und Eure Geschichte erzählen möchtest, dann melde Dich bei uns! Wir bieten Euch die perfekte Bühne, um Eure Projekte und Anliegen einem breiten Publikum vorzustellen. Nutze die Chance und präsentiere Deinen <a href="https://www.trude-kuh.de/verein-vorstellen">Verein im Interview vorstellen</a> in unserem professionellen <a href="https://www.trude-kuh.de/tv-studio">TV-Studio von „Trude Kuh“</a>. Wir möchten Geschichten wie die von Pfote drauf Tierhilfe e.V. teilen, um zu inspirieren und Unterstützung zu mobilisieren. Für uns ist es eine Herzensangelegenheit, das vielfältige Engagement in unserer Gesellschaft zu würdigen und zu fördern. Aber nicht nur Vereine finden bei uns Gehör. Mit einer Reichweite von über 14,5 Millionen Kontakten pro Monat bieten wir auch Unternehmen eine attraktive Plattform. Wenn Du Dein Unternehmen einer großen und interessierten Zielgruppe präsentieren möchtest, findest Du bei uns passgenaue <a href="https://www.trude-kuh.de/werbung-schalten">Werbemöglichkeiten für Unternehmen</a>. Eine Partnerschaft mit uns bedeutet, Deine Marke in einem sympathischen und authentischen Umfeld zu positionieren. Schau Dich einfach auf unserer Webseite um und entdecke, was <a href="https://www.trude-kuh.de">„Trude Kuh“</a> alles zu bieten hat. Wir freuen uns darauf, von Dir zu hören und vielleicht schon bald gemeinsam ein spannendes Projekt umzusetzen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/karoline-klein-von-pfote-drauf-tierhilfe-e-v-zu-gast-bei-trude-kuh/">Karoline Klein von Pfote drauf Tierhilfe e.V. zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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		<title>Verena Neuse von Tierisch Menschlich e.V. zu Gast bei „Trude Kuh“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[hendrik]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Aug 2026 14:44:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Pferd, das beinahe beim Schlachter gelandet wäre. Ein Esel, der jahrelang in Einsamkeit leben musste. Ein Schwein, das man in einer Wohnung hielt. Es sind die Geschichten von Lebewesen, die das eigene Herz berühren und die gleichzeitig fassungslos machen. Tiere, die schlechte Erfahrungen gemacht haben, die niemand mehr wollte oder die einfach nicht in [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/verena-neuse-von-tierisch-menschlich-e-v-zu-gast-bei-trude-kuh/">Verena Neuse von Tierisch Menschlich e.V. zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Pferd, das beinahe beim Schlachter gelandet wäre. Ein Esel, der jahrelang in Einsamkeit leben musste. Ein Schwein, das man in einer Wohnung hielt. Es sind die Geschichten von Lebewesen, die das eigene Herz berühren und die gleichzeitig fassungslos machen. Tiere, die schlechte Erfahrungen gemacht haben, die niemand mehr wollte oder die einfach nicht in die Welt passten, in die sie hineingeboren wurden. Ihre Vergangenheit kann man nicht einfach auslöschen, aber man kann ihnen eine neue Zukunft schenken. Genau das geschieht auf dem Tierwaldhof in Krukow, gelegen im Kreis Herzogtum Lauenburg. Hier grasen sie auf weiten Weiden, leben in ihren Herden und haben Menschen um sich, denen sie vertrauen können. Doch die Geschichte geht noch weiter. Ausgerechnet diese Tiere mit ihren bewegten Schicksalen helfen heute anderen: Kindern, die Schwierigkeiten haben, Vertrauen zu fassen, Jugendlichen, die ihren Platz im Leben suchen, und Menschen, die Trost und Zuversicht brauchen. Gründerin und erste Vorsitzende des Vereins Tierisch Menschlich e.V., Verena Neuse, war zu Gast in den Studios von „Trude Kuh“, um mit Redaktionsleiter Georg Mahn über diese besondere Verbindung von Tierschutz und tiergestützter Pädagogik zu sprechen.</p>
<h2><strong>Vom Traum zum naturnahen Seminarhof</strong></h2>
<p>Seit über 20 Jahren ist Verena Neuse bereits als pferdegestützter Coach tätig und hegte lange den Wunsch nach einem eigenen Hof. Sie erkannte früh, dass die heilsame Wirkung von Tieren nicht nur Führungskräften in teuren Seminaren vorbehalten sein sollte. In klassischen Reitställen stieß sie jedoch oft auf Unverständnis, wenn es nicht darum ging, sich auf ein Pferd zu setzen, sondern darum, eine tiefere Verbindung herzustellen. Organisatorische Hürden und fehlende ungestörte Räume erschwerten ihre Arbeit. Der Traum von einem eigenen Ort, an dem Mensch und Tier auf Augenhöhe zusammenkommen können, wurde schließlich 2020 mit der Gründung des Vereins Tierisch Menschlich e.V.  und dem Tierwaldhof in Krukow Wirklichkeit. Der Name ist dabei Programm: Der Hof liegt direkt am Wald, umfasst knapp fünf Hektar, wovon drei Hektar als Weidefläche für die rund 80 Tiere dienen. Pferde, Esel, Ziegen, Minischweine, Hunde, Katzen und viele andere Tiere haben hier ein Zuhause gefunden, die meisten davon aus nicht artgerechter Haltung gerettet. Der Hof ist mehr als nur ein Ort – er ist eine Lebensform, in der gegenseitige Hilfe und das Zusammenwirken im Mittelpunkt stehen.</p>
<h2><strong>Wenn Tiere zu Therapeuten werden</strong></h2>
<p>Die Tiere auf dem Tierwaldhof stammen oft aus Verhältnissen, die zwar gut gemeint, aber letztlich schädlich waren. Verena Neuse berichtet von einem Minischwein, das in einer Wohnung gehalten wurde, mit Katzenklo und Deckchen, aber ohne die Gesellschaft von Artgenossen oder die Möglichkeit, im Schlamm zu suhlen. Ein anderes Beispiel ist ein Esel, der nach dem Tod seines Partners jahrelang allein gehalten wurde – mit dem gut gemeinten, aber unpassenden Vorschlag, er könne ja mit dem Hund spielen. Diese Beispiele zeigen, wie oft Tiere vermenschlicht werden und ihre wahren Bedürfnisse übersehen werden. Genau hier setzt die Philosophie des Vereins an. Die Tiere, die selbst eine schwere Vergangenheit haben, geben den Menschen etwas unschätzbar Wertvolles zurück. Sie leben im Hier und Jetzt, bewerten nicht nach Äußerlichkeiten und reagieren nur auf das, was sie im Inneren eines Menschen spüren. Ob jemand traurig ist, eine ungewöhnliche Frisur hat oder teure Kleidung trägt, ist ihnen egal. Diese vorurteilsfreie Begegnung ist heilsam und ermöglicht es Menschen, ihre eigene Fassade fallen zu lassen und einfach nur zu sein. Diese besondere Kraft wird in der tiergestützten Pädagogik, Therapie und Trauerbegleitung gezielt genutzt.</p>
<h2><strong>Einzigartige Angebote für Seele und Geist</strong></h2>
<p>Das Portfolio des Vereins ist beeindruckend vielfältig und kreativ. Angebote wie „Waldbaden mit Eseln“ mögen zunächst ungewöhnlich klingen, basieren aber auf wissenschaftlichen Erkenntnissen aus Japan. Die Waldluft und die Farben der Natur wirken nachweislich beruhigend und stressreduzierend. In Kombination mit der entschleunigenden Präsenz eines Tieres wird dieser Effekt noch verstärkt. Ein weiteres zentrales Element ist die mobile Arbeit des Vereins. Mit Ponys wie dem Mini-Shetty Charlie besuchen die Mitglieder Pflegeeinrichtungen, Altenheime und sogar Hospize. Charlie fährt dabei sogar Fahrstuhl, um bettlägerige Bewohner auf ihren Zimmern zu besuchen. Diese Besuche aktivieren Senioren, schenken Lebensfreude und schaffen Momente der Verbundenheit. Besonders in der Trauerbegleitung zeigen Tiere ihre einzigartige Stärke. Sie stellen keine Fragen, spenden Trost durch ihre bloße Anwesenheit und erlauben es Trauernden, ihren Gefühlen freien Lauf zu lassen, ohne bewertet zu werden. Der Verein leistet somit einen wertvollen Beitrag zur Inklusion und schafft eine Oase der Ruhe in einer immer schneller werdenden, digitalen Welt.</p>
<h2><strong>Entdecke die Welt von „Trude Kuh“ und stelle Deinen Verein vor</strong></h2>
<p>Das Gespräch mit Verena Neuse hat wieder einmal eindrucksvoll gezeigt, wie viel Engagement und Herzblut in ehrenamtlichen Projekten steckt. Wir von „Trude Kuh“ finden diese Geschichten unglaublich wichtig und möchten ihnen eine Bühne geben. Wenn auch Du Teil eines Vereins oder einer Organisation bist und Eure Arbeit einem großen Publikum vorstellen möchtest, dann bist Du bei uns genau richtig. Wir laden Dich herzlich ein, Deinen <a href="https://www.trude-kuh.de/verein-vorstellen">Verein im Interview vorstellen</a> zu können, direkt bei uns hier im modernen <a href="https://www.trude-kuh.de/tv-studio">TV-Studio von „Trude Kuh“</a>. Wir möchten Eure Visionen, Ziele und Erfolge mit unseren Zuschauern teilen und Euch dabei unterstützen, neue Mitglieder, Unterstützer oder einfach nur mehr Aufmerksamkeit für Eure gute Sache zu gewinnen. Unsere Plattform „Trude Kuh“ ist mehr als nur ein Sender; wir sind eine Gemeinschaft, die inspirierende Inhalte liebt und verbreitet. Mit einer Reichweite von über 14,5 Millionen Kontakten im Monat bieten wir eine enorme Sichtbarkeit. Diese Reichweite ist auch für Unternehmen hochinteressant. Falls Du ein Unternehmen führst und nach effektiven Wegen suchst, Deine Marke zu präsentieren, schau Dir unsere <a href="https://www.trude-kuh.de/werbung-schalten">Werbemöglichkeiten für Unternehmen</a> an. Eine Partnerschaft mit uns bedeutet, Deine Botschaft in einem positiven und reichweitenstarken Umfeld zu platzieren. Stöbere doch einfach mal auf unserer Webseite und entdecke die vielfältige Welt von <a href="https://www.trude-kuh.de">„Trude Kuh“</a>. Wir freuen uns darauf, von Dir zu hören, sei es als Vereinsvertreter oder als zukünftiger Werbepartner.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/verena-neuse-von-tierisch-menschlich-e-v-zu-gast-bei-trude-kuh/">Verena Neuse von Tierisch Menschlich e.V. zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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		<title>Ellen Waßmann und Sandra Steller vom St. Bernhards-Klub e.V. zu Gast bei „Trude Kuh“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[hendrik]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Aug 2026 14:44:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist ein Bild, das die Herzen von Millionen Menschen der 80er-Jahre höherschlagen ließ: der treue, gutmütige Bernhardiner Josef aus der Kultserie „Heidi“. Er war der heimliche Star, ein Symbol für Zuverlässigkeit, Gemütlichkeit und Herzlichkeit. Doch hinter diesem fast märchenhaften Bild verbirgt sich heute oft eine ernüchternde Realität. In einer Welt, die nach immer extremeren [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/ellen-wassmann-und-sandra-steller-vom-st-bernhards-klub-e-v-zu-gast-bei-trude-kuh/">Ellen Waßmann und Sandra Steller vom St. Bernhards-Klub e.V. zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ein Bild, das die Herzen von Millionen Menschen der 80er-Jahre höherschlagen ließ: der treue, gutmütige Bernhardiner Josef aus der Kultserie „Heidi“. Er war der heimliche Star, ein Symbol für Zuverlässigkeit, Gemütlichkeit und Herzlichkeit. Doch hinter diesem fast märchenhaften Bild verbirgt sich heute oft eine ernüchternde Realität. In einer Welt, die nach immer extremeren Merkmalen strebt, leiden diese sanften Riesen nur allzu oft unter den Folgen fehlerhafter Zucht. Schwere gesundheitliche Probleme, chronische Gelenkschmerzen und eine verkürzte Lebensdauer sind die traurige Konsequenz. Es braucht Menschen, die sich nicht vom äußeren Schein blenden lassen, sondern mit unermüdlichem Einsatz, medizinischen Kontrollen und tiefem Fachwissen für das Recht dieser Hunde auf ein gesundes, schmerzfreies Leben kämpfen. Sie geben diesen gutmütigen Riesen eine kraftvolle Stimme und stellen sicher, dass Gesundheit und Wesensstärke wieder über rein optische Extreme gestellt werden. Genau dieser verantwortungsvollen Aufgabe hat sich der St. Bernhards-Klub e.V. verschrieben. Im Gespräch mit Redaktionsleiter Georg Mahn in den TV-Studios von „Trude Kuh“ gaben die Präsidentin Ellen Waßmann und Zuchtbuchführerin Sandra Steller faszinierende Einblicke in ihre Arbeit und die Welt der Bernhardiner.</p>
<h2><strong>Vom Schoßhund zum Arbeitstier: Die wahre Natur des Bernhardiners</strong></h2>
<p>Die Leidenschaft für die majestätische Rasse wurde Ellen Waßmann quasi in die Wiege gelegt. Bereits ihr Vater war in den 1970er-Jahren Züchter, und sie erinnert sich noch gut an das Gefühl, als Kind mit einem so großen, geduldigen Hund auf dem Hof aufzuwachsen. Bei Sandra Steller war es eher Liebe auf den zweiten Blick. Ursprünglich aus der Jagdgebrauchshundeszene stammend, entdeckte sie die Rasse durch ihren Mann und ist seither nicht mehr davon wegzudenken. Begleitet wurden die beiden Damen von Lavendel, einer viereinhalbjährigen Hündin, die mit ihren 63 Kilogramm während des Interviews seelenruhig döste – ein perfektes Beispiel für die gelassene Art dieser Tiere. Doch der Verein warnt eindringlich: Der Bernhardiner ist kein Anfängerhund. Was als kleiner, putziger Welpe mit etwa 600 Gramm beginnt, wächst zu einem kräftigen Hund heran, der konsequente Erziehung und eine klare Führung benötigt. Viele Menschen unterschätzen die Verantwortung, die ein solches Tier mit sich bringt, und lassen sich zu sehr vom niedlichen Aussehen der Welpen leiten. Der Klub leistet hier wichtige Aufklärungsarbeit und betont, dass neben der Gelassenheit auch eine gewisse Sturheit zum Charakter des Bernhardiners gehören kann, die von Anfang an in die richtigen Bahnen gelenkt werden muss.</p>
<h2><strong>Der Kampf gegen Extremzucht und für ein gesundes Leben</strong></h2>
<p>Ein zentrales Anliegen des St. Bernhards-Klubs e.V. ist der Kampf gegen die Folgen vergangener Zuchtfehler. Ellen Waßmann erklärte, dass vor Jahrzehnten einem Schönheitsideal nachgeeifert wurde, das immer massigere, schwerere und imposantere Hunde hervorbrachte. Dies führte jedoch zu gravierenden Gesundheitsproblemen wie Hüftgelenks- und Ellenbogendysplasie, die für die Tiere extrem schmerzhaft sind. Seit etwa 30 bis 40 Jahren arbeitet der Verein intensiv daran, diesen Trend umzukehren und zum ursprünglichen Typ des agileren, leichteren Arbeitshundes zurückzukehren. Die Erfolge sind sichtbar: Die Hunde sind bewegungsfreudiger, haben weniger Gelenkprobleme und ihre Lebenserwartung steigt. Hunde mit 12, 13 oder sogar 14 Jahren sind keine Seltenheit mehr. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die Zuchtbuchstelle, die Sandra Steller leitet. Sie beschreibt ihre Aufgabe als das bürokratische Kontrollzentrum und Herzstück des Vereins. Hier werden alle relevanten Daten erfasst – von Deck- und Wurfmeldungen über Ahnentafeln bis hin zu Gesundheitsdaten. Es ist strikt geregelt, dass nur mit Tieren gezüchtet werden darf, die keine gesundheitlichen Probleme aufweisen. Dieser lückenlose Datenaustausch, auch im internationalen Netzwerk der Weltunion der St. Bernhards Klubs, ist essenziell, um die Rasse nachhaltig gesund zu erhalten.</p>
<h2><strong>Ein sanfter Riese mit vielfältigen Talenten</strong></h2>
<p>Das Image des faul in der Ecke liegenden Hundes wird dem Bernhardiner bei Weitem nicht gerecht. Historisch gesehen war er ein unverzichtbarer Helfer in den Alpen, der nicht nur Menschen rettete, sondern auch Wagen zog und auf den Bauernhöfen im Tal vielfältige Aufgaben übernahm. Dieses Erbe als Arbeitstier wird heute wiederbelebt. Im Interview wurden Aufnahmen vom Zugtraining gezeigt, bei dem die Hunde Bollerwagen oder Schlitten ziehen – ein großer Spaß für die ganze Familie. Doch die Talente des Bernhardiners reichen noch weiter. Seine sanftmütige und anpassungsfähige Art macht ihn zu einem idealen Partner in der pädagogischen und therapeutischen Arbeit. Sandra Steller berichtete aus eigener Erfahrung, wie feinfühlig ihre Hunde mit ihrem Mann umgehen, der seit einem Unfall im Rollstuhl sitzt. Sie spüren die Einschränkung und passen ihr Verhalten an. Diese Fähigkeit wird auch in der Arbeit mit Kindern genutzt. Ein Vereinsmitglied arbeitet mit ihren beiden Bernhardinern in einer Schule, wo die Hunde den Kindern Stabilität geben und sie lehren, Verantwortung zu übernehmen. Auch in Altenheimen und Krankenhäusern werden sie erfolgreich eingesetzt, um Patienten zu helfen. Der Verein will dieses positive und vielseitige Bild des Bernhardiners stärker in die Öffentlichkeit tragen und zeigen, dass diese Rasse weit mehr ist als nur ein gemütlicher Familienhund.</p>
<h2><strong>Werde Teil unserer Community und präsentiere Deinen Verein!</strong></h2>
<p>Die Geschichte von Ellen Waßmann, Sandra Steller und ihrem Engagement für den St. Bernhards-Klub e.V. hat uns tief beeindruckt und wieder einmal gezeigt, wie wichtig ehrenamtliche Arbeit ist. Wir von „Trude Kuh“ finden, dass solche Geschichten eine große Bühne verdienen. Das heutige Gespräch hat verdeutlicht, wie der Verein erfolgreich das Image des Bernhardiners korrigiert und sich für die Gesundheit und das Wohlergehen der Tiere einsetzt. Wenn auch Du in einem Verein aktiv bist und eine spannende Geschichte zu erzählen hast, dann melde Dich bei uns! Vielleicht möchtest Du Deinen <a href="https://www.trude-kuh.de/verein-vorstellen">Verein im Interview vorstellen</a> und Deine Leidenschaft mit einem großen Publikum teilen. Unser modernes <a href="https://www.trude-kuh.de/tv-studio">TV-Studio von „Trude Kuh“</a> bietet dafür den perfekten Rahmen. Wir möchten aber nicht nur Vereinen eine Plattform geben, sondern auch Unternehmen auf die vielfältigen Möglichkeiten aufmerksam machen, die unsere Reichweite bietet. Mit über 14,5 Millionen Kontakten pro Monat ist <a href="https://www.trude-kuh.de">„Trude Kuh“</a> ein starker Partner für Deine Markenbotschaft. Entdecke die effektiven <a href="https://www.trude-kuh.de/werbung-schalten">Werbemöglichkeiten für Unternehmen</a> und erreiche eine breite und interessierte Zielgruppe. Ob Du nun einen Verein ins Rampenlicht rücken oder Dein Unternehmen erfolgreich bewerben möchtest – wir freuen uns darauf, von Dir zu hören und gemeinsam Großes zu bewegen. Besuche unsere Webseite, informiere Dich über die vielfältigen Optionen und nimm Kontakt mit uns auf.</p>
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		<title>Kevin Kessler von der Auffangstation für Reptilien und Exoten zu Gast bei „Trude Kuh“</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Aug 2026 09:28:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ein winziges, exotisches Tier im Terrarium, vielleicht eine kleine Schlange oder eine niedliche Schildkröte, kann eine ungeheure Faszination ausüben. Doch was geschieht, wenn aus dem handlichen Wonneproppen ein ausgewachsenes Reptil wird, das spezielle Bedürfnisse und eine unerwartete Größe entwickelt? Wenn die Verantwortung plötzlich schwerer wiegt als die anfängliche Begeisterung und Halter überfordert sind? Genau hier [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/kevin-kessler-von-der-auffangstation-fuer-reptilien-und-exoten-zu-gast-bei-trude-kuh/">Kevin Kessler von der Auffangstation für Reptilien und Exoten zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein winziges, exotisches Tier im Terrarium, vielleicht eine kleine Schlange oder eine niedliche Schildkröte, kann eine ungeheure Faszination ausüben. Doch was geschieht, wenn aus dem handlichen Wonneproppen ein ausgewachsenes Reptil wird, das spezielle Bedürfnisse und eine unerwartete Größe entwickelt? Wenn die Verantwortung plötzlich schwerer wiegt als die anfängliche Begeisterung und Halter überfordert sind? Genau hier beginnt die wichtige Arbeit von Menschen wie Kevin Kessler. Er springt ein, wenn Tiere ausgesetzt, abgegeben oder beschlagnahmt werden, weil ihre Besitzer der anspruchsvollen Haltung nicht mehr gewachsen sind. Ob eine bis auf die Knochen abgemagerte Königspython oder eine europäische Landschildkröte, die ihre Besitzer überlebt – sie alle finden in der Auffangstation für Reptilien und Exoten in Gossersweiler-Stein ein neues, sicheres Zuhause. Über diese oft unterschätzte Tierschutzarbeit und die überraschenden Fähigkeiten von Reptilien sprach Kevin Kessler, erster Vorstand des Vereins, mit Redaktionsleiter Georg Mahn in den TV-Studios von „Trude Kuh“.</p>
<h2><strong>Wenn das Haustier den Halter überlebt</strong></h2>
<p>Für viele Menschen gehören Reptilien nicht unbedingt zu den kuscheligsten Zeitgenossen. Ein gewisser Ekelfaktor oder die schlichte Angst vor Schlangen und Spinnen sorgt oft für eine emotionale Distanz. Kevin Kessler hingegen war schon als kleiner Junge von Krokodilen und Schlangen fasziniert. Ein praktischer Nebeneffekt, wie er scherzhaft anmerkt, war seine Tierhaarallergie als Kind. Gegen Reptilien kann man schließlich nicht allergisch sein. Doch hinter der Faszination steckt ein tiefes Verständnis für die Tiere und die Probleme, die ihre Haltung mit sich bringen kann. Ein zentrales Problem ist die massive Fehleinschätzung der Lebensdauer. Während ein Hund mit etwa 15 Jahren sein Lebensende erreicht, kann eine europäische Landschildkröte locker 80 bis 100 Jahre alt werden. Viele Menschen, die sich vor Jahrzehnten ein solches Tier anschafften, stellen im Alter fest, dass sie sich nicht mehr darum kümmern können, während die Schildkröte noch topfit ist. Genau diese Tiere landen dann in großer Zahl bei der Auffangstation. Es ist ein stilles Drama, das sich täglich abspielt und verdeutlicht, dass die Verantwortung für ein exotisches Tier eine Entscheidung fürs Leben sein kann.</p>
<h2><strong>Ninja Turtles und blinde Passagiere</strong></h2>
<p>Ein besonders häufiges Problem für die Auffangstation sind Schildkröten. Diese wurden früher massenhaft in Baumärkten und Gartencentern verkauft und stellen heute das „tägliche Brot“ für Kevin Kessler und sein Team dar. Anrufe von älteren Besitzern, deren Kinder oder Enkel kein Interesse an der Übernahme der Tiere haben, sind an der Tagesordnung. Überraschenderweise kommt es in der Region Südliche Weinstraße auch immer wieder vor, dass Schildkröten in der freien Natur angetroffen werden. Kessler betont jedoch, dass dies seltener auf bewusstes Aussetzen zurückzuführen ist. Vielmehr unterschätzen die Halter die erstaunlichen Kletterfähigkeiten ihrer Panzerträger. Ähnlich den berühmten Ninja Turtles können europäische Landschildkröten an einem Maschendrahtzaun hochklettern, auf der anderen Seite herunterpurzeln und ihres Weges gehen. Neben diesen Ausbrechern kümmert sich der Verein aber auch um Tiere, die auf ganz andere Weise zu ihnen finden. Ein oft übersehener Aspekt ist der globale Handel. Immer wieder krabbeln exotische Tiere unbemerkt in Frachtcontainer oder Gemüsekisten und landen so als blinde Passagiere in Deutschland. Auch diese unfreiwilligen Reisenden benötigen eine fachkundige Versorgung, die in der Auffangstation gewährleistet wird.</p>
<h2><strong>Zwischen Bürokratie, Ekel und der Liebe zu jedem Lebewesen</strong></h2>
<p>Die Arbeit für die Auffangstation bringt enorme Herausforderungen mit sich. Eine der größten, so Kessler, sei der „Ekelfaktor“. Für flauschige Welpen lassen sich leicht Spenden sammeln, doch bei schleimigen Schlangen oder giftigen Spinnen ist die Bereitschaft zur Unterstützung deutlich geringer. Dennoch ist der Verein auf finanzielle Hilfe angewiesen, um den Betrieb aufrechtzuerhalten. Die gesamte Anlage wurde von Kessler selbst gebaut und finanziert, doch die laufenden Kosten für Futter, Energie und medizinische Versorgung sind hoch. Allein ein speziell entwickeltes Hochsicherheits-Terrarium für Giftschlangen kostet mehrere tausend Euro. Eine weitere große Hürde ist die Bürokratie. Da es sich um exotische und oft artengeschützte Tiere handelt, sind die gesetzlichen Auflagen enorm. Jedes Tier muss dokumentiert, registriert und gegebenenfalls gechipt werden. Die Vermittlung artengeschützter Tiere erfordert die Genehmigung der Behörden, was sich über Monate hinziehen kann. In dieser Zeit muss der Verein die vollen Kosten für die Versorgung tragen. Trotz dieser Widrigkeiten kämpft Kevin Kessler unermüdlich für seine Schützlinge. Er appelliert an andere Tierschützer und die Gesellschaft, jedes Lebewesen gleich wertzuschätzen, unabhängig davon, ob es Fell hat oder nicht. Denn für ihn ist klar: Tierschutz kennt keine Ausnahmen.</p>
<h2><strong>Wir von „Trude Kuh“ laden Dich ein!</strong></h2>
<p>Das Gespräch mit Kevin Kessler von der Auffangstation für Reptilien und Exoten hat uns eindrucksvoll gezeigt, wie vielfältig und wichtig Tierschutz ist und dass jedes Lebewesen Respekt und Hilfe verdient. Wir von „Trude Kuh“ finden dieses Engagement bewundernswert und möchten auch anderen eine Plattform bieten. Wenn auch Du Mitglied in einem Verein oder einer Organisation bist und eure wertvolle Arbeit einem breiten Publikum vorstellen möchtest, dann melde Dich bei uns! In unserem professionellen <a href="https://www.trude-kuh.de/tv-studio">TV-Studio von „Trude Kuh“</a> geben wir Dir die Möglichkeit, Deine Geschichte zu erzählen und Menschen für Deine Sache zu begeistern. Ihr habt die Chance, in einem Interview Eure Projekte und Ziele zu präsentieren und so neue Unterstützer oder Mitglieder zu gewinnen. Nutze diese Gelegenheit und sende uns eine Anfrage, um Deinen <a href="https://www.trude-kuh.de/verein-vorstellen">Verein im Interview vorstellen</a> zu können. Vielleicht sitzt Du schon bald bei uns auf der Couch. Aber nicht nur Vereine sind bei uns an der richtigen Adresse. Mit über 14,5 Millionen Kontakten im Monat bietet <a href="https://www.trude-kuh.de">„Trude Kuh“</a> eine enorme Reichweite, die auch für Unternehmen hochinteressant ist. Wenn Du Dein Unternehmen oder Deine Produkte einer großen und engagierten Zielgruppe präsentieren möchtest, bieten wir maßgeschneiderte <a href="https://www.trude-kuh.de/werbung-schalten">Werbemöglichkeiten für Unternehmen</a>. Von klassischen Werbespots bis hin zu individuellen Content-Integrationen schaffen wir den passenden Rahmen für Deine Botschaft. Sprich uns an und entdecke das Werbepotenzial, das in einer Partnerschaft mit uns steckt. Wir freuen uns darauf, von Dir zu hören!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/kevin-kessler-von-der-auffangstation-fuer-reptilien-und-exoten-zu-gast-bei-trude-kuh/">Kevin Kessler von der Auffangstation für Reptilien und Exoten zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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		<title>Sandra Groß von Caniglück Cuxhaven n.e.V. zu Gast bei „Trude Kuh“</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jul 2026 12:34:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist ein stiller Pakt, der zwischen Mensch und Hund geschlossen wird, oft ohne Worte, aber voller Vertrauen und Zuneigung. Für viele ist ein Hund nicht nur ein Haustier, sondern ein festes Familienmitglied, ein Anker im Alltag. Doch was passiert, wenn dieser Anker reißt? Wenn Hunde ihr Zuhause, ihre Sicherheit und das Vertrauen in die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/sandra-gross-von-caniglueck-cuxhaven-n-e-v-zu-gast-bei-trude-kuh/">Sandra Groß von Caniglück Cuxhaven n.e.V. zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ein stiller Pakt, der zwischen Mensch und Hund geschlossen wird, oft ohne Worte, aber voller Vertrauen und Zuneigung. Für viele ist ein Hund nicht nur ein Haustier, sondern ein festes Familienmitglied, ein Anker im Alltag. Doch was passiert, wenn dieser Anker reißt? Wenn Hunde ihr Zuhause, ihre Sicherheit und das Vertrauen in die Menschen verlieren? Unzählige Tiere leben in Tierheimen, ihre Geschichten sind so vielfältig wie ihre Charaktere. Viele von ihnen tragen unsichtbare Wunden aus ihrer Vergangenheit, die Zeit, Geduld und besonders viel Liebe benötigen, um zu heilen. Gerade für ältere, kranke oder verhaltensauffällige Hunde gestaltet sich die Suche nach einem neuen Zuhause oft als aussichtslos. Sie brauchen mehr als nur einen schnellen Neustart; sie sehnen sich nach einem sicheren Hafen, einem Ort, an dem sie bedingungslos angenommen werden, so wie sie sind. Genau dieser tiefen Verantwortung hat sich der Verein Caniglück Cuxhaven n.e.V. verschrieben. Mit einem besonderen Konzept schaffen sie Perspektiven für Hunde in Not. Über dieses Engagement und die berührenden Schicksale sprach Redaktionsleiter Georg Mahn in den TV-Studios von „Trude Kuh“ mit Sandra Groß, der zweiten Vorsitzenden des Vereins.</p>
<h2><strong>Ein soziales Rudel als Schlüssel zur Heilung</strong></h2>
<p>Caniglück Cuxhaven n.e.V., seit 2024 als gemeinnützig anerkannt, geht einen Weg, der sich von vielen anderen Tierschutzinitiativen abhebt. Der Verein entstand im Jahr 2023 aus langjährigem privaten Engagement der Gründungsmitglieder, die bereits zuvor Hunde aus schwierigen Verhältnissen aufnahmen und ihnen Palliativplätze boten. Das Herzstück ihres Konzepts ist die Integration neuer Schützlinge in eine bestehende, stabile Hundegruppe. Anstatt die Tiere in Zwingern unterzubringen, leben alle Hunde gemeinsam im Haus der Pflegestelle. Dieses „Stammteam“ aus vier, fünf oder manchmal sechs Hunden spielt eine entscheidende Rolle bei der Sozialisierung der Neuankömmlinge. Die meisten Hunde, die der Verein aufnimmt, stammen aus einem großen polnischen Tierheim, wo sie mit hunderten Artgenossen leben und unter enormem Stress stehen. Bei ihrer Ankunft in Cuxhaven finden sie in der Gruppe schnell einen tierischen Freund. Diese Interaktion hilft ihnen, Stress abzubauen, sich zu entspannen und einfach wieder Hund zu sein. Durch das harmonische Zusammenleben im Rudel und die enge Alltagsbegleitung durch die Menschen lernen die Tierschützer die Persönlichkeit, die Bedürfnisse und die Ängste jedes einzelnen Hundes sehr genau kennen. Dieser Ansatz ermöglicht es, gezielt auf die Tiere einzugehen und zu erkennen, wo individuelle Förderung notwendig ist.</p>
<h2><strong>Sichtbarkeit als Chance auf ein neues Leben</strong></h2>
<p>Sobald ein Hund in der Pflegestelle angekommen und sozialisiert ist, beginnt die aktive Suche nach einem passenden Zuhause. Sandra Groß betont, wie wichtig es ist, den Hund so gut zu kennen, dass eine treffsichere Vermittlung möglich wird. Manchmal melden sich Interessenten von selbst, doch meistens ergreift der Verein die Initiative. Ein entscheidender Faktor für den Erfolg ist dabei die professionelle Fotografie. Janina Ratien, Gründungsmitglied und Fotografin, begleitet die Reisen in die Tierheime, um aussagekräftige Bilder zu machen. Diese Fotos zeigen nicht nur, wie ein Hund aussieht, sondern fangen auch seinen Charakter ein. Oft nehmen sich die Tierschützer viel Zeit, um das Vertrauen eines ängstlichen Hundes zu gewinnen, bevor die Kamera zum Einsatz kommt. Diese hochwertigen Bilder sind der Schlüssel, um den Tieren Sichtbarkeit auf Webseiten und in Vermittlungsdatenbanken zu verschaffen. Eine erfreuliche Entwicklung, die sich daraus ergeben hat, ist der Anstieg der Vermittlungen direkt in Polen. Die Mitarbeiter des dortigen Tierheims haben begonnen, die Methode nachzuahmen und ihre Schützlinge ebenfalls besser zu präsentieren. So müssen viele Hunde nicht mehr Jahre warten, bis sie eine Chance auf ein Zuhause bekommen. Doch nicht jeder Hund kann oder soll vermittelt werden. Für alte, kranke oder stark traumatisierte Tiere bietet Caniglück Cuxhaven n.e.V. einen „sicheren Ankerplatz“, an dem sie bis an ihr Lebensende geliebt und versorgt werden, wie zum Beispiel die Hündin Rieke, die mehrmals täglich Medikamente benötigt.</p>
<h2><strong>Die Herausforderungen und die Verantwortung im Tierschutz</strong></h2>
<p>Das Konzept, jedem Hund individuell gerecht zu werden, bringt auch finanzielle Herausforderungen mit sich. Da nicht ständig Hunde gegen eine Schutzgebühr vermittelt werden, ist der Verein auf Spenden und Patenschaften angewiesen, um die hohen Kosten für Futter, Medikamente und tierärztliche Behandlungen zu decken. Der Transport der Hunde von Polen nach Deutschland unterliegt strengen EU-Richtlinien. Die Tiere müssen geimpft sein und über entsprechende Papiere verfügen. Der Verein hat die offizielle Genehmigung, diese Transporte selbst durchzuführen. Auch bei Notfällen vor Ort versucht Caniglück Cuxhaven n.e.V. zu helfen, sofern es das Konzept und die Sicherheit der bestehenden Hundegruppe zulassen. Eine Aufnahme wird stets individuell abgewogen, denn die Verantwortung gegenüber dem eigenen Rudel hat oberste Priorität. Sandra Groß beobachtet zudem einen Wandel in der Einstellung zum Tierschutz. Während sie bisher großes Glück mit verständnisvollen Adoptanten hatte, stellt sie fest, dass der „Tierschutzhund“ für manche zu einer Art Marke geworden ist. Menschen möchten retten, vergessen aber oft die nötige Empathie und Geduld. Sie haben eine Checkliste im Kopf, die ein Tier aus dem Ausland kaum erfüllen kann. Der Verein rät daher jedem, zuerst das lokale Tierheim zu besuchen und eine Adoption wohlüberlegt und nicht aus einem spontanen Impuls heraus anzugehen.</p>
<h2><strong>Werde Teil unserer Gemeinschaft und schaffe Sichtbarkeit</strong></h2>
<p>Wir von „Trude Kuh“ waren tief beeindruckt vom Engagement und dem durchdachten Konzept, das Sandra Groß im Interview vorgestellt hat. Die Arbeit von Vereinen wie Caniglück Cuxhaven n.e.V. zeigt, wie viel mit Herzblut und neuen Ideen im Tierschutz erreicht werden kann. Vielleicht engagierst auch Du Dich in einem Verein oder einer Organisation und möchtest Eure Geschichte erzählen? Wenn Du Deinen <a href="https://www.trude-kuh.de/verein-vorstellen">Verein im Interview vorstellen</a> möchtest, dann melde Dich gerne bei uns. Unser <a href="https://www.trude-kuh.de/tv-studio">TV-Studio von „Trude Kuh“</a> bietet den perfekten Rahmen, um Eure wichtigen Botschaften einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Wir schaffen eine Plattform, auf der Eure Arbeit die verdiente Aufmerksamkeit bekommt. Das Gespräch mit Sandra Groß hat uns einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, über solche Themen zu berichten und Sichtbarkeit zu schaffen. Auf unserer Webseite <a href="https://www.trude-kuh.de">„Trude Kuh“</a> findest Du viele weitere spannende Interviews und Geschichten aus unserer Region. Und diese Reichweite kannst auch Du für Dein Unternehmen nutzen! Mit über 14,5 Millionen Kontakten im Monat bieten wir eine enorme Plattform. Wenn Du daran interessiert bist, Deine Firma einem großen Publikum zu präsentieren, schau Dir unsere <a href="https://www.trude-kuh.de/werbung-schalten">Werbemöglichkeiten für Unternehmen</a> an. Wir bieten vielfältige und effektive Wege, um Deine Botschaft zu verbreiten und Deine Zielgruppe zu erreichen. Kontaktiere uns und lass uns gemeinsam herausfinden, wie wir Deine Marke, Deinen Verein oder Dein Projekt ins Rampenlicht rücken können.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/sandra-gross-von-caniglueck-cuxhaven-n-e-v-zu-gast-bei-trude-kuh/">Sandra Groß von Caniglück Cuxhaven n.e.V. zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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		<title>Marion Rocholl von der Meerlierettung n.e.V. zu Gast bei „Trude Kuh“</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jul 2026 08:55:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt Tiere, kaum größer als zwei Hände, und doch tragen sie oft ein Schicksal, das im Verborgenen bleibt. Meerschweinchen zählen zu den beliebtesten Haustieren, doch unzählige werden ausgesetzt, abgegeben oder können nicht mehr artgerecht versorgt werden. Sie verlieren ihr Zuhause, ihre Sicherheit und landen nicht selten in einer Welt voller Stress und Unsicherheit. Genau [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/marion-rocholl-von-der-meerlierettung-n-e-v-zu-gast-bei-trude-kuh/">Marion Rocholl von der Meerlierettung n.e.V. zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Tiere, kaum größer als zwei Hände, und doch tragen sie oft ein Schicksal, das im Verborgenen bleibt. Meerschweinchen zählen zu den beliebtesten Haustieren, doch unzählige werden ausgesetzt, abgegeben oder können nicht mehr artgerecht versorgt werden. Sie verlieren ihr Zuhause, ihre Sicherheit und landen nicht selten in einer Welt voller Stress und Unsicherheit. Genau hier braucht es Menschen, die nicht wegsehen, sondern ihre Zeit, ihr Wissen und ihr Herz dafür einsetzen, diesen kleinen Lebewesen eine zweite Chance zu geben. Eine solche Initiative ist die Meerlierettung n.e.V. aus Sundern im Hochsauerlandkreis, die sich mit beeindruckendem Engagement und Fachwissen für die Nager stark macht. Was als privater Einsatz begann, ist heute ein gemeinnütziger Verein, der unzähligen Tieren hilft und Aufklärungsarbeit leistet. Im Gespräch mit Redaktionsleiter Georg Mahn in den TV-Studios von „Trude Kuh“ gewährte die Vereinsvorsitzende Marion Rocholl tiefe Einblicke in die anspruchsvolle und herzerwärmende Arbeit ihres Vereins.</p>
<h2><strong>Von der privaten Leidenschaft zur professionellen Rettungsstation</strong></h2>
<p>Die Geschichte der Meerlierettung n.e.V. begann im Jahr 2019, angetrieben von einer persönlichen Erfahrung, die Marion Rocholl und ihren Mann Marcel nachhaltig prägte. Sie waren selbst auf einen sogenannten Vermehrer hereingefallen und hatten vier Meerschweinchen aufgenommen, die aufgrund von Inzucht genetisch vorbelastet und sehr krank waren. Diese Erfahrung, gepaart mit dem wachsenden Problem unseriöser und fragwürdiger Angebote auf Kleinanzeigenportalen, bestärkte sie in ihrem Entschluss, aktiv zu werden. Was viele bei Hunden und Katzen kennen, ist auch im Kleintierbereich bittere Realität: unkontrollierte Züchtungen und mangelndes Wissen führen zu großem Tierleid. 2022 wurde aus der privaten Initiative offiziell ein gemeinnütziger Verein, um die Arbeit zu professionalisieren und noch mehr Tieren helfen zu können. Rocholl selbst erweiterte über Jahre ihr Fachwissen in den Bereichen Haltung, Ernährung, Physiologie und Homöopathie. Ein prägendes Erlebnis war die Herzerkrankung ihres eigenen Rexweibchens Teddy, was ihren medizinischen Fokus zusätzlich schärfte. Heute kann die Station bis zu 40, in extremen Notfällen sogar 50 Meerschweinchen aufnehmen, sei es aus Notabgaben, Aussetzungen, Beschlagnahmungen oder Haltungsaufgaben.</p>
<h2><strong>Die häufigsten Irrtümer und die Wahrheit über Meerschweinchen</strong></h2>
<p>Ein zentraler Aspekt der Vereinsarbeit ist die Aufklärung, denn viele Vorurteile und Fehleinschätzungen über die Haltung von Meerschweinchen sind weit verbreitet. Laut Marion Rocholl unterschätzen Interessenten häufig die anfänglichen Haltungsanforderungen, die Größe des Geheges und vor allem die Kosten, die im Krankheitsfall entstehen können. Ein typischer Fehler liegt in der Ernährung. Pelletiertes Trockenfutter, Getreide oder gar Kartoffelschalen gehören nicht auf den Speiseplan. Stattdessen besteht eine artgerechte Ernährung zu 80 bis 90 Prozent aus blättriger Frischfütterung. Dazu zählen im Winter verschiedene Bittersalate wie Chicorée, Endivien- oder Romanasalat, während im Sommer eine artenreiche Wiesenfütterung ideal ist. Knollengemüse wie Karotten sollte nur in Maßen gegeben werden. Eine falsche Ernährung führt schnell zu gesundheitlichen Problemen wie Zahnfehlstellungen, Kieferabszessen und Übergewicht. Auch die soziale Komponente wird oft verkannt. Meerschweinchen sind keine Einzelgänger; sie benötigen die Gesellschaft von mindestens einem Artgenossen und leben in klaren sozialen Hierarchien. Ein Erziehertier ist für Jungtiere essenziell, um ein gesundes Sozialverhalten zu erlernen.</p>
<h2><strong>Ein Blick hinter die Kulissen: Kosten, Aufwand und Herzblut</strong></h2>
<p>Die Meerlierettung n.e.V. ist weit mehr als nur ein liebevolles Hobby. Die professionelle Ausstattung mit speziellen Alu-Vollkunststoff-Volierensystemen, die leicht zu desinfizieren sind, zeigt den hohen Standard. Diese Professionalität ist notwendig, denn die Tiere kommen oft in einem schlechten Zustand an, geplagt von Pilz- und Milbenbefall oder Abszessen, die die Vorbesitzer überfordert haben. Die finanzielle Belastung für den Verein ist enorm. Allein im letzten Jahr beliefen sich die Tierarztkosten auf über 8.000 Euro, die Kosten für Frischfutter lagen bei rund 11.000 Euro. Eine einzelne Kastration kostet zwischen 160 und 180 Euro – eine notwendige Investition, um unkontrollierte Vermehrung zu stoppen. Ein Notfall, bei dem 27 Tiere auf einmal aufgenommen wurden, aus denen durch tragende Weibchen schnell über 40 wurden, zeigt die Dimensionen, mit denen der Verein konfrontiert ist. Marion Rocholl und ihr Mann finanzieren ihre Arbeit hauptsächlich durch Spenden. Ihr größter Wunsch für die Zukunft ist es, dass Meerschweinchen endlich die Lobby bekommen, die sie verdienen, und als die anspruchsvollen und sozialen Lebewesen wahrgenommen werden, die sie sind.</p>
<h2><strong>Möchtest auch Du Deinen Verein oder Dein Unternehmen vorstellen?</strong></h2>
<p>Wir von „Trude Kuh“ waren tief beeindruckt von der Leidenschaft und dem Fachwissen, mit dem Marion Rocholl und ihr Mann sich für die Meerlierettung n.e.V. einsetzen. Ihre Arbeit zeigt, wie wichtig Aufklärung und Engagement im Tierschutz sind, auch für die kleinsten unserer tierischen Begleiter. Wenn auch Du einen Verein führst, der eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe erfüllt, oder ein Unternehmen leitest und eine Geschichte zu erzählen hast, dann melde Dich bei uns! Das professionelle <a href="https://www.trude-kuh.de/tv-studio">TV-Studio von „Trude Kuh“</a> bietet den perfekten Rahmen, um Eure Botschaft einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Wir erreichen mit der Plattform <a href="https://www.trude-kuh.de">„Trude Kuh“</a> über 14,5 Millionen Kontakte im Monat – eine enorme Reichweite, die Eurem Anliegen die Aufmerksamkeit verschafft, die es verdient. Nutze die Chance und bewirb Dich ganz einfach, um Deinen <a href="https://www.trude-kuh.de/verein-vorstellen">Verein im Interview vorstellen</a> zu können. Wir sind immer auf der Suche nach spannenden Geschichten und inspirierenden Menschen. Für Unternehmen bieten wir zudem vielfältige und attraktive <a href="https://www.trude-kuh.de/werbung-schalten">Werbemöglichkeiten für Unternehmen</a>, um Deine Marke und Deine Produkte zielgerichtet zu platzieren und von unserer großen Reichweite zu profitieren. Wir freuen uns darauf, von Dir zu hören und vielleicht schon bald gemeinsam mit Dir eine neue, spannende Sendung zu produzieren.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trude-kuh.de/marion-rocholl-von-der-meerlierettung-n-e-v-zu-gast-bei-trude-kuh/">Marion Rocholl von der Meerlierettung n.e.V. zu Gast bei „Trude Kuh“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trude-kuh.de">Trude Kuh TELEVISION</a>.</p>
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