Vereine vorstellen 20. Juli 2026

Thorben Meyer und Wendy Benkemper vom Reit- und Fahrverein Dwergte aus Molbergen zu Gast bei „Trude Kuh“

Es ist dieser leise, funkelnde Moment, der hängen bleibt: Ein Kind sitzt zum ersten Mal auf einem Pferd, spürt den Atem, hört das leise Schnauben, sucht das Gleichgewicht – und findet dabei Vertrauen. Aus der ersten Berührung entsteht nicht selten eine große Leidenschaft, die Jahre, manchmal Jahrzehnte trägt. Genau diese Magie des Reitsports, irgendwo zwischen Technik und Zärtlichkeit, Wettkampf und Wertschätzung, stand im Mittelpunkt des Gesprächs mit dem Reit- und Fahrverein Dwergte aus Molbergen im niedersächsischen Landkreis Cloppenburg. Zu Gast im Studio waren die erste Vorsitzende Wendy Benkemper sowie Vorstandsmitglied und Beisitzer Thorben Meyer. Mit viel Wärme, echter Expertise und einigen sehr persönlichen Einblicken wurde schnell klar, dass Reiten hier weit mehr ist als Sport – es ist Teamarbeit mit einem Lebewesen, ein Lernfeld für Geduld, Selbstvertrauen und Respekt. Das Interview wurde geführt von Redaktionsleiter Georg Mahn.

Reitsport ist für alle da: Angebote, Werte und der Blick aufs Wesentliche

Der Reit- und Fahrverein Dwergte verfolgt ein klares Ziel: die reiterliche Jugendarbeit und den Reitsport in der Region zu fördern. Ehrenamt bildet dabei das tragende Fundament, auf dem Kinder und Jugendliche – aber ebenso Erwachsene – ihren Platz im Sattel finden. Wendy Benkemper bringt es mit einem Satz auf den Punkt: Reitsport ist für alle da. Willkommen ist, wer lernen möchte, achtsam mit Pferden umzugehen, unabhängig von Alter oder kleinen Einschränkungen. Wichtig ist die Fairness gegenüber dem Tier, was beim Thema Reitergewicht ganz pragmatisch beginnt und sich als Haltung fortsetzt: Pferde seien keine Werkzeuge, betont Wendy, sondern Partner, die fortwährend kommunizieren – mit Augen, Ohren, Atmung und Körpersprache. Diese Sprache zu hören und zu deuten, ist Kern des Unterrichts. Technik kommt nicht zu kurz, aber sie folgt der Beziehung. Erst wenn Reiterin und Pferd ein Team werden, entsteht das Fundament, auf dem gutes Reiten überhaupt möglich ist.

Thorben Meyer, der selbst nicht aus dem Sattel kommt, sondern sich mit einem Augenzwinkern als „rote Laterne“ unter den Vereinsreitern bezeichnet, steht stellvertretend für jene, die den Verein tragen: Menschen, die anpacken, organisieren, pflegen, reparieren und so den Alltag auf der Anlage am Laufen halten. Sein Weg zum Pferd führte über Familie und Verantwortung: Die Oldenburger Dressurstute seiner Frau, später das Pony für die Tochter – und dann die Erkenntnis, dass der Reitverein mehr ist als ein Sportort. Es ist ein Ort für Gemeinschaft, Handwerk und Herz.

Lernen mit Gefühl: Ponyführen, Reitschule und das Training fürs Team

Der Einstieg ist niedrigschwellig, berührend und sicher zugleich. Einmal im Monat lädt der Verein zum Ponyführen ein. Dort sitzen schon Zwei- oder Dreijährige für die ersten Minuten im Sattel, stets geführt und begleitet. Dieser erste Kontakt baut Brücken und senkt Hemmschwellen, bevor es in die Reitschule geht. Wendy erklärt, wie Unterricht aufgebaut ist: Zunächst stehen Gleichgewicht und feine Hilfen im Fokus. Denn Feinfühligkeit ist nicht Beiwerk, sondern Essenz. Reiterinnen und Reiter lernen, Anspannung des Pferdes zu erkennen und darauf zu reagieren – etwa mit Lob, einer Runde Schritt oder langen Zügeln. So bewahrt man die innere Ruhe und schafft Vertrauen. Mit zunehmender Erfahrung folgt die technische Präzision: Dressurbasis, Sprünge, Linienführung. Doch der Takt bleibt derselbe: Erst das Team, dann die Lektion.

Beispielhaft beschrieb Wendy eine Szene vom vereinseigenen Dressurturnier: Die junge Reiterin Marie hielt in einem nervösen Moment nicht die Zügel fest und ritt „Vollgas“, sondern blieb bei sich und beruhigte ihr Pony – trotz eigener Aufregung. Genau diese Haltung fördert der Verein: Im Zweifel für das Tier, immer im Sinne der Sicherheit und des Respekts. Das gilt vor Publikum genauso wie im leeren Viereck, denn Turniere bringen zusätzliche Reize, Geräusche und Nervosität. Ein bisschen Lampenfieber sei normal, sagt Wendy, und sogar gut – es fokussiert. Mit Routine verwandelt sich das Kribbeln dann in Konzentration.

Eine Anlage mit vielen Möglichkeiten: Halle, Plätze, Longierhalle und Weiden

Dwergte bietet ein breites Set an Trainingsbedingungen, die den Reitsport ganzjährig möglich machen. Herzstück ist die angenehm kühle Reithalle, in der sich auch bei hohen Außentemperaturen konzentriert arbeiten lässt. Daneben stehen ein großer Turnierspringplatz auf Gras und ein etwas kleinerer Springplatz auf Sand zur Verfügung, auf dem im Sommer die Springstunden stattfinden. Für die Dressur gibt es einen Außenplatz, der Bewegung und Perspektive verbindet. Besonders wertvoll ist die Longierhalle, die seit 2024 genutzt wird und sowohl für die Arbeit an der Longe als auch für erste Einreitmomente im sicheren Kreisraum dient. Und weil Reitsport mehr als Training ist, gehören eigene Weiden und großzügige Boxen mit dazu – Orte für Erholung, Pflege und gutes Management.

Hinter diesem Angebot steckt jedoch tägliche Arbeit. Thorben beschreibt das Vereinsleben als Fulltime-Aufgabe: Garten- und Rasenpflege, Reparaturen, die zügige Instandsetzung von Tränken oder Türen, Organisation von Veranstaltungen – all das passiert oft im Hintergrund, damit es vorne rund läuft. Unterstützt wird der Vorstand von vielen helfenden Händen, darunter die Jugendwartin, die junge Reiterinnen und Reiter begleitet. Sichtbar wird die Verankerung in der Gemeinde etwa beim Dorffest oder Erntedank, wo die Ponys auch außerhalb der Anlage Kinder begeistern. Dieses Miteinander prägt den Verein und schafft Nähe zur Region.

Verantwortung zuerst: Sicherheit, Turniere und finanzielle Stabilität

So viel Programm wie möglich, so viel Vorsicht wie nötig – das ist die gelebte Maxime. Als im Juni ein Turnier anstand und der Grasplatz nach starken Regenfällen zur Rutschbahn wurde, entschied der Verein gegen das Springen. Für eine Springreiterin wie Wendy war das schmerzhaft, aber es gab keine Alternative: Sicherheit von Reiter und Pferd geht vor. Solche Entscheidungen kosten allerdings Geld. Vorbereitung, Investitionen und Ausfälle belasten die Vereinskasse; Spenden sind deshalb keine Kür, sondern ein Weg, die ehrenamtliche Arbeit dauerhaft zu sichern.

Wünsche für die Zukunft sind klar: finanzielle Stabilität, Gesundheit der Schulpferde und stets zufriedene Reitschülerinnen und Reitschüler, die Sinnvolles lernen. Thorben ergänzt mit Handwerkerblick: Weniger Reparaturen bedeuten weniger Kosten – und mehr Zeit für das, worum es eigentlich geht. Beide betonen das Familiäre im Verein, die Gemeinschaft, die neue Mitglieder herzlich aufnimmt. Das ist der Kern, aus dem nachhaltige Jugendarbeit und sportlicher Erfolg wachsen.

Einladung: Deine Bühne im TV-Studio und starke Reichweite für Vereine und Unternehmen

Wir von „Trude Kuh“ haben heute den Reit- und Fahrverein Dwergte aus Molbergen im TV-Studio besucht und Dir gezeigt, wie ein Verein mit Herz, Verstand und viel Ehrenamt Kindern und Erwachsenen den Reitsport nahebringt, warum Sicherheit und Tierwohl immer Vorrang haben, wie Trainingsangebote vom Ponyführen bis zu Dressur und Springen aufgebaut sind und welche Anlage mit Halle, Longierhalle, Außenplätzen und Weiden dahintersteht; wenn Du Deinen Verein vorstellen möchtest, laden wir Dich herzlich ein, Dich bei uns zu melden, denn wir erzielen über 14,5 Mio. Kontakte im Monat und bieten damit starke Sichtbarkeit für Vereinsgeschichten und echte Werbemöglichkeiten für Unternehmen – informiere Dich über uns bei „Trude Kuh“, besuche das TV-Studio von „Trude Kuh“, nutze die Chance, Deinen Verein im Interview vorstellen zu lassen und erfahre mehr über unsere Werbemöglichkeiten für Unternehmen, denn wir von „Trude Kuh“ geben Deinem Thema die passende Bühne – wenn Du also Sichtbarkeit suchst, Vereinsarbeit zeigen willst oder als Firma wirksam werben möchtest, dann lass uns sprechen und mach Deinen Auftritt bei „Trude Kuh“ zur besten Entscheidung des Jahres.

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