Vereine vorstellen 23. Juli 2026

René Johanning und Timo Northoff vom Leichtathletikverein Bünde zu Gast bei „Trude Kuh“

Ein Kind steht an der Startlinie, der Blick nach vorn, die Luft knistert vor Erwartung. Was als kurzer Moment beginnt, wächst sich aus zu einer Reise, die nicht in Sekunden und Zentimetern endet, sondern in Mut, Disziplin und Gemeinschaft. Leichtathletik ist hier nicht nur Sprint, Wurf und Sprung – es ist das Erlebnis, an sich zu glauben, an Zielen zu feilen und zusammen über sich hinauszuwachsen. Diese Stimmung durchzieht das Gespräch im TV-Studio, in dem der Leichtathletikverein Bünde im Kreis Herford in NRW sein Herzstück zeigt: Talentsichtung mit Augenmaß, individuelle Betreuung, eine klare Struktur von Minis bis Leistung, und eine Vereinsphilosophie, die Leistung erst aus Freude und Teamgeist erwachsen lässt. Moderiert wurde das Interview von Redaktionsleiter Georg Mahn.

Vom Mehrspartenverbund zum eigenen Profil: Warum der LAV Bünde entstand

Der LAV Bünde wurde 2012 von engagierten Leichtathletinnen und Leichtathleten gegründet, um die eigenen Wege selbstbestimmt zu gehen. Zuvor war die Leichtathletik in einem Mehrspartenverein integriert, doch der Wunsch nach direkter Verantwortung für Finanzen, Trainingsorganisation und Entscheidungswege war groß. Die Führungsspitze mit dem ersten Vorsitzenden René Johanning – ehemaliger Zehnkämpfer und Stabhochspringer sowie Sport- und Deutschlehrer – betont, wie wichtig fachliche Qualifikation und organisatorische Kompetenz im Vereinskontext sind. In der Praxis zeigt sich das an einem montäglichen Mini-Training mit über 50 Kindern und vier Trainerinnen und Trainern vor Ort, minutiös strukturiert über 75 Minuten und fokussiert darauf, jedes Kind wirklich zu fördern. Das professionelle Fundament ist damit gelegt, die Wege sind kurz, die Entscheidungen klar – und die Verantwortung liegt dort, wo sie hingehört: im Verein selbst.

Struktur mit Sinn: Minis, Midis und der Leistungsbereich

Die Trainingsstruktur des LAV Bünde arbeitet mit drei Stufen: Die Minis umfassen U10 und jünger – „letztes Kindergartenjahr bis letztes Grundschuljahr“ als grober Rahmen. Daran schließt sich die Gruppe U12 bis U16 an, in der oft der Übergang in den Leistungsbereich sichtbar wird. Diese Stufung ist mehr als Organisation, sie folgt pädagogischen und sportlichen Entwicklungsphasen: spielerischer Einstieg, saubere Grundlagenarbeit, dann der Schritt in Spezialdisziplinen und höhere Intensitäten. Dabei steht der Teamgedanke nicht als freundliches Bonmot im Konzept, sondern als gelebtes Prinzip: Eine von drei Einheiten läuft sehr gut, eine eher schlecht, eine mittel – dafür braucht es Freunde, Motivation, ein stabiles Umfeld. Genau das liefert die Gruppe, und deshalb bleiben Kinder und Jugendliche nicht allein auf dem Platz, sondern wachsen miteinander. Das Bildmaterial aus dem Vereinsleben unterstreicht diese Linie: Hallen-Weitsprung auf hohem Niveau, Erklärsituationen im Stabhochsprung, Freude über Höhen und Bestleistungen, der erste gültige Sprung über zwei Meter im Hochsprung – und überall dieses „Wir“, das trägt.

Elite trifft Bodenhaftung: Athlet Timo Northoff und der Weg zur Meisterschaft

Mit Timo Northoff sitzt ein Athlet am Tisch, der die große Bühne kennt und dabei die innere Ruhe bewahrt. U18-Weltmeister 2017 in Kenia, aktuell im Kugelstoßen auf Platz 10 der Bestenliste, richtet er seinen Blick nicht auf Ranglisten, sondern auf das eigene Maximum. Geleitet von seinem Glauben an Jesus Christus konzentriert er sich auf das Beste, das er an einem Tag abrufen kann. Vor großen Wettkämpfen wie den deutschen Meisterschaften in Bochum wird täglich trainiert, Feinschliff eingeschliffen, aber die Gelassenheit bleibt: Es geht um Freude und gutes Arbeiten. Dass sein Vater ihn trainiert und die Schwester mit im Training ist, macht die Leichtathletik zum Familienprojekt – ein Sinnbild dafür, wie im LAV Bünde sportlicher Anspruch aus Gemeinschaft erwächst. Wer große Ziele verfolgt, kennt auch Tage der Müdigkeit. Dann trägt das Team: gegenseitige Motivation, ehrliches Anfeuern, ein Schubs, wenn es nötig ist. So entsteht aus Kontinuität und Zusammenhalt Leistung – nicht andersherum.

Talentsichtung mit System: Messwerte, Gespür und die Breite

Der LAV Bünde ist im Kreis Herford einzigartig in seiner Stabhochsprung-Qualität und zugleich breit in seiner Talentarbeit. Talente stechen manchmal klar hervor, doch die Sichtung wird nicht mit einem schnellen Blick entschieden. René Johanning und Kollege Sven arbeiten mit landesverbandsnahen Kriterien, verfeinert durch eigene Erfahrung und Messwerte. Aktuell ist die Sichtung bei 50 Prozent der Grundschulen in Bünde etabliert, ab dem kommenden Schuljahr soll sie flächendeckend laufen. Dabei gilt: Talente können unentdeckt bleiben, bis sie durch Gruppendynamik und Freude am Sport sichtbar werden. Dieser Ansatz prägt die Mitgliedschaft: rund 250 Mitglieder, etwa 200 unter 18 Jahren – eine Zahl, um die manche Vereine ringen. Der Schlüssel liegt im attraktiven Angebot und dem Versprechen, Verantwortung für die eigene Leistung zu übernehmen, ohne Kontaktsport oder Kampfsport wählen zu müssen. Für viele Jungen in den jüngeren Jahrgängen ist genau das der Reiz: Laufen, Springen, Werfen – individuell, fair, messbar und zugleich gemeinschaftlich.

Stabhochsprung als USP: Qualität, Sichtbarkeit und Finanzierung

Der Stabhochsprung ist das Aushängeschild des Vereins im Kreis Herford, aber auch kostenintensiv. Ein Jugendstab kostet rund 450 Euro, ein Erwachsenenstab etwa 1.200 Euro, und über eine Karriere kommen 60 bis 90 Stäbe zusammen. Um diese Qualität zu sichern, hat der LAV Bünde eine mobile Stabhochsprunganlage angeschafft und veranstaltet Meetings auf Marktplätzen – jüngst in Detmold. So wird die Disziplin als Erlebnis in die Innenstadt gebracht, sichtbar für Publikum, attraktiv für Jugendliche, die Stabhochsprung bisher nur aus dem Fernsehen kannten. Öffentlichkeitsarbeit ist hier keine Begleiterscheinung, sondern Motor für Nachwuchs und Finanzierung. Für die nächsten drei bis fünf Jahre wünscht sich René Johanning viele Engagierte mit eigenen Ideen, starken Zulauf von Kindern und Jugendlichen sowie Sponsoren, die die Förderung nachhaltig unterstützen. Denn am Ende schafft Geld Möglichkeiten: Trainingsqualität, Material, Veranstaltungen – alles das, was einen sportlichen Hafen baut, in dem Menschen wachsen können.

Deine Einladung: Komm ins TV-Studio, erzähl Deine Vereinsgeschichte und nutze unser Werbepotenzial

Wir von „Trude Kuh“ lieben genau diese Geschichten: wie aus einem ersten Schritt auf die Bahn eine Leidenschaft entsteht, wie Trainerinnen und Trainer Struktur geben, wie Athletinnen und Athleten sich gegenseitig tragen. Wenn Du mit Deinem Verein ähnliche Werte lebst und Eure Geschichte im TV-Studio von „Trude Kuh“ erzählen möchtest, melde Dich bei uns. Wir fassen für Dich kurz zusammen, was Du im Interview gerade gelesen hast: Der LAV Bünde zeigt, wie spielerischer Einstieg, klare Talentsichtung, starke Gemeinschaft und professionelle Trainingsorganisation zusammen Leistung hervorbringen; wie Familien und Teams Motivation teilen; und wie ein USP wie der Stabhochsprung durch smarte Events sichtbar wird und Sponsoring sinnvoll eingesetzt werden kann. Genau solche Einblicke bringen wir auf unsere Plattform – und die hat Reichweite: „Trude Kuh“ erreicht monatlich über 14,5 Mio. Kontakte. Wenn Du also Dein Vereinsprofil schärfen, neue Mitglieder gewinnen oder als Unternehmen Dein Angebot aufmerksamkeitsstark platzieren willst, nutze unsere Bühne. Schau Dich auf der Seite von „Trude Kuh“ um, erfahre mehr über das TV-Studio von „Trude Kuh“, sichere Dir einen Slot, um Deinen Verein im Interview vorzustellen, und entdecke die vielfältigen Werbemöglichkeiten für Unternehmen. Wir von „Trude Kuh“ machen Vereinsgeschichten sichtbar und geben ihnen eine Bühne – wenn auch Du Deine Community stärken, neue Talente begeistern oder Deine Marke vor einem großen Publikum präsentieren möchtest, dann lass uns sprechen und gemeinsam den nächsten Schritt machen.

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