Vereine vorstellen 15. Oktober 2026

Frank Diedrich und Inga Svarca vom Institut für Europäische Mediation und Schiedsgerichtsbarkeit zu Gast bei „Trude Kuh“

Ein schiefer Blick beim morgendlichen Kaffee in der Teeküche, eine unbedachte Bemerkung im E-Mail-Verteiler oder das Gefühl, bei der letzten Beförderung schlichtweg übergangen worden zu sein: Oft sind es winzige Funken, die im Alltag ein lichterloh brennendes Konfliktfeuer entfachen. Ehe man sich versieht, weicht das sachliche Argument dem verletzten Stolz, Fronten verhärten sich bis zur Unkenntlichkeit, und das berühmte Prinzip wird zur unüberwindbaren Festung ausgebaut. Am Ende sprechen ganze Abteilungen nicht mehr miteinander, Arbeitsverhältnisse drohen zu zerbrechen, und selbst einst erfolgreiche Geschäftspartner sehen sich nur noch über die Schreibtische teurer Anwälte hinweg. Dass es einen weitaus klügeren, nervenschonenderen und nachhaltigeren Ausweg aus solchen verfahrenen Sackgassen gibt, bewiesen Frank Diedrich und Inga Svarca in einem tiefgründigen Gespräch, das von Redaktionsleiter Georg Mahn geführt wurde.

Wenn Reden wieder hilft: Außergerichtliche Streitkultur auf Augenhöhe

Das Institut für Europäische Mediation und Schiedsgerichtsbarkeit, kurz IMS, wurde bereits im Jahr 2010 von Frank Diedrich ins Leben gerufen. Zu einer Zeit, als die außergerichtliche Konfliktbeilegung in Deutschland noch in den Kinderschuhen steckte, erkannte der erfahrene Rechtsanwalt die enorme Kraft des vermittelnden Gesprächs. Gemeinsam mit Geschäftsführerin Dr. Inga Svarca setzt sich der Verein dafür ein, Streitigkeiten im privaten, beruflichen und wirtschaftlichen Umfeld ohne langwierige, öffentliche und kostspielige Gerichtsverfahren zu lösen. Mediation bedeutet dabei keineswegs, dass ein Richter von oben herab Recht spricht oder ein Urteil fällt. Vielmehr geht es darum, die wahren, oft tief verborgenen Interessen der Beteiligten freizulegen. Während eine gerichtliche Auseinandersetzung häufig verbrannte Erde hinterlässt und eine künftige Zusammenarbeit unmöglich macht, ermöglicht die Mediation allen Parteien einen gesichtswahrenden Ausstieg aus der Krise und ebnet den Weg für ein weiterhin konstruktives Miteinander.

Psychologie, Emotionen und die Kunst des aktiven Zuhörens

In der Praxis gleicht die Arbeit der Mediatoren oft einem emotionalen Drahtseilakt, der ein immenses Maß an Feingefühl und psychologischem Geschick erfordert. Häufig sind die Konflikte im Vorfeld so stark eskaliert, dass zu Beginn einer Sitzung erst einmal geklärt werden muss, ob die Parteien es überhaupt ertragen, sich im selben Raum aufzuhalten. Tränen, Wutausbrüche und laute Schreiduelle sind im Mediationsalltag keine Seltenheit. Umso wichtiger ist die neutrale Rolle der Vermittler, die den Emotionen der Teilnehmenden zwar den nötigen Raum geben, sich selbst jedoch nicht von der aufgeladenen Stimmung anstecken lassen. Eine zentrale Aufgabe besteht darin, für echte Waffengleichheit auf Augenhöhe zu sorgen, insbesondere dann, wenn eine Seite rhetorisch dominanter auftritt als die andere. Oft hilft bereits das sogenannte Channeling in Einzelgesprächen, bei dem sich Betroffene den Frust von der Seele reden können, um überhaupt erst wieder aufnahmebereit für die Argumente der Gegenseite zu werden.

Dialogbereitschaft in Zeiten digitaler Distanz und Justizentlastung

In einer zunehmend beschleunigten und digitalen Gesellschaft beobachten die Experten eine spürbare Verhärtung der Fronten. Die Kommunikation über Bildschirme und soziale Medien verleitet schnell zu vorschnellen Urteilen und verringert die Bereitschaft, dem Gegenüber respektvoll zuzuhören. Vor diesem Hintergrund leisten Mediatoren nicht nur einen unschätzbaren gesellschaftlichen Beitrag, sondern entlasten auch die ohnehin überlastete staatliche Justiz in erheblichem Maße. Anstatt sich in jahrelangen Zivilprozessen aufzureiben, bis man am Ende nur noch für den Streit selbst lebt, führt die professionelle Mediation Menschen wieder zusammen. Sie erinnert daran, dass Meinungsverschiedenheiten menschlich sind, ihre Lösung aber vor allem von gegenseitigem Respekt und dem aufrichtigen Willen abhängt, die Welt einmal durch die Augen des anderen zu betrachten.

Werde Teil unserer Community und nutze die mediale Reichweite

Streitigkeiten friedlich beizulegen und gemeinsam tragfähige Lösungen zu finden, ist eine der wichtigsten Aufgaben unserer Zeit, wie das Institut für Europäische Mediation und Schiedsgerichtsbarkeit eindrucksvoll unter Beweis stellt. Wir von „Trude Kuh“ lieben es, genau solchen engagierten Projekten, wegweisenden Initiativen und leidenschaftlichen Menschen eine reichweitenstarke Bühne zu bieten. Wenn auch Du eine spannende Geschichte zu erzählen hast und Deine Organisation sichtbarer machen möchtest, dann komm direkt zu uns ins TV-Studio von „Trude Kuh“. Bei uns hast Du jederzeit die fantastische Gelegenheit, Deinen eigenen Verein im Interview vorstellen zu können und Dein Anliegen einem breiten Publikum zu präsentieren. Gleichzeitig eröffnen wir ambitionierten Marken und Unternehmen einzigartige Perspektiven: Mit über 14,5 Millionen Kontakten im Monat bietet unsere Plattform erstklassige Werbemöglichkeiten für Unternehmen, die ihre Botschaften zielgenau, sympathisch und mit maximaler Aufmerksamkeit platzieren möchten. Melde Dich noch heute bei uns, lass uns über Deine Ideen sprechen und profitiere von unserer gewaltigen Reichweite, um gemeinsam neue mediale Erfolge zu feiern.

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