Vereine vorstellen 2. September 2026

Christian Hofmann und Marie Klein von Sportverein Nettlenburg/Allermöhe zu Gast bei „Trude Kuh“

Mitten im Hamburger Bezirk Bergedorf, dort wo Laternenumzüge ganze Straßenzüge in warmes Licht tauchen und Drachenboote über das Wasser schneiden wie Pinselstriche auf einem See, erzählt ein Sportverein von der Kraft der Gemeinschaft. Beim Sportverein Nettlenburg/Allermöhe, kurz SVNA, beginnt die Geschichte 1930 auf staubigen Fußballplätzen – und führt heute zu prall gefüllten Hallen, Kursräumen, Vereinszentren und den leuchtenden Augen von Kindern, Eltern und Großeltern. Hier gehen Babys in Bewegung, Jugendliche wachsen im Team zusammen, Erwachsene schalten nach der Arbeit ab, und Seniorinnen absolvieren Rückenfit, als sei der Kalender stehen geblieben. Das Motto „Es zählt die Familie“ ist keine Floskel, sondern gelebter Alltag. Über den Verein sprach Redaktionsleiter Georg Mahn in den TV-Studios von „Trude Kuh“ Christian Hofmann und Marie Klein.

Vom Fußballplatz zur Stadtteil-Institution

Seit 1930 ist der SVNA gewachsen – in Sportarten, Strukturen und Bedeutung. Aus dem reinen Fußballverein wurde über Jahrzehnte ein vielfältiges Angebot, das vom Babyturnen über Fußball, Basketball, Volleyball und Schwimmen bis zu Karate, Inline-Skater-Hockey, Fitness, Gesundheit und Rehasport reicht. Die Abteilung Fitnessboxen startete vor rund zwei Jahren durch, getragen von einem Vereinsmitglied, das „einfach machen“ wollte – heute trainieren fast 40 Menschen regelmäßig an den Boxsäcken, ohne Körperkontakt, dafür mit viel Athletik und Motivation. Das Prinzip dahinter ist typisch SVNA: Wer Ideen und Verantwortung mitbringt, findet eine Bühne. Diese Energie aus den eigenen Reihen ist ein Motor, der neue Sparten entstehen lässt und alte Traditionen lebendig hält.

Wenn Hallenzeiten und Ehrenamt zur Kür werden

So beeindruckend die Zahl von etwa 2.600 aktiven Mitgliedern wirkt – mehr als die Hälfte davon sind Kinder und Jugendliche –, so deutlich zeigt sich auch die Realität vieler Vereine: Hallenzeiten sind knapp, Übungsleitende rar. Ganztagsschulen verschieben die Verfügbarkeit von Schulsporthallen nach hinten, die Nachfrage nach Eltern-Kind-Turnen oder Kinderturnen bleibt hoch, Wartelisten inklusive. Das Ehrenamt ist die tragende Säule und zugleich die größte Herausforderung. Zwischen medialer Dauerbespielung und vielfältigen Freizeitangeboten ist es nicht leicht, Menschen zu gewinnen, die anleiten, organisieren und Verantwortung tragen. Doch während manche das Vereinsleben mit einem Dienstleistungsmodell verwechseln, bleibt es beim SVNA geerdet: Mitgliedsbeiträge sind wichtig, aber ohne freiwilliges Engagement geht es nicht.

Integration, Gesundheit und echte Begegnungen

Schon seit 1997 ist der SVNA Integrationsstützpunkt – gelebte Offenheit statt Lippenbekenntnis. Ein engagierter Übungsleiter bringt sein Wissen sogar bis zu den Paralympics ein, und im Drachenboot „Drachenjäger“ sitzt Integration buchstäblich in einem Boot. Das ist mehr als Sport: Es ist ein Gefühl von Teilhabe, von „Wir“, das in jedem Schlag auf dem Wasser mitschwingt. Ähnlich kraftvoll ist die Rhythmische Sportgymnastik, deren Talente sich sogar an Olympia-Bewerbungen versuchen. Ob Yoga mit dem herabschauenden einbeinigen Hund oder die Kindersportakademie, die Neigungen und Talente der Jüngsten fördert – der SVNA steht für Gesundheit, Entwicklung und das Miteinander von Generationen.

Vereinszentren, Bistro und ein Lichtermeer

Gemeinschaft endet beim SVNA nicht an der Hallentür. Die Vereinszentren sind zu Treffpunkten geworden, das Bistro wird in Eigenregie geführt. Quiznights viermal im Jahr, Spieleabende im Zwei-Wochen-Takt und ungewöhnliche Formate schaffen Nähe, Geselligkeit und ein Gefühl von Zuhause im Stadtteil. Das größte Fest ist der Laternenumzug mit sechs Spielmannszügen, Polizei, Feuerwehr und einem Finale auf dem Sportplatz – inklusive Feuerwerk. Die Historie reicht zurück zum Lichterfest der Siedlung Nettlenburg, und die Nachbarschaft schmückt ihre Gärten mit Lampions, als gäbe es einen Wettbewerb in Herzlichkeit. 6.000 bis 7.000 Menschen kommen zusammen, die Straßen leuchten, die Musik trägt, und der Sportplatz wird zur Bühne für ein Stadtteilleben, das Menschen über Generationen verbindet.

Tradition mit Herz: Gunda, Rückenfit und die Frauenpower

Manche Geschichten sind so SVNA, dass sie sich wie ein Rückgrat anfühlen. Die heute über 80-jährige Übungsleiterin Gunda gehört dazu. Aus Zeiten, in denen Spielerfrauen am Spielfeldrand standen, entstand die Abteilung Turnen und Freizeit – heute Fitness und Gesundheit – und Gunda leitet noch immer zwei Rückenfit-Gruppen. Daraus entwickelte sich die Kinderturnabteilung, dann die Kindersportakademie. Es zeigt, wie organisch sich ein Verein verändern kann, wenn Menschen Ideen einbringen, Verantwortung übernehmen und im Takt der Lebensphasen neue Angebote schaffen. Diese weibliche Gründungskraft hat Spuren hinterlassen – und sie prägt bis heute das Bild eines Vereins, der nicht nur Sport abbildet, sondern Lebensrealitäten.

Wünscht euch mehr Unterstützung – und bleibt nicht leise

Die Wünsche des Vorstands sind deutlich: Sportvereine produzieren Gesundheit, Integration und Migration werden nicht nur diskutiert, sondern gelebt. Dafür braucht es praxisnahe Unterstützung der Stadt, nicht nur Worte. Hallenzeiten, Übungsleitende, verlässliche Förderung – das sind die Stellschrauben, die aus guten Konzepten gelebte Wirklichkeit machen. Der SVNA zeigt, was möglich ist, wenn ein Verein als soziale Infrastruktur verstanden wird. Er schafft Räume, in denen Kinder und Jugendliche zusammenfinden, Familien entlastet werden und ältere Menschen in Bewegung bleiben. Dass das Nikolausturnier zu seinem 40. Jubiläum vereinsübergreifend gefeiert wurde, passt ins Bild: Ehrenamt ist Arbeit, aber wenn am Ende glückliche Kinder aus den Hallen strahlen, ist die Bilanz mehr als sportlich.

Einladung: Gemeinsam mehr bewegen – im TV-Studio und darüber hinaus

Wir von „Trude Kuh“ haben mit dieser Sendung gezeigt, wie viel Kraft in einem lebendigen Verein steckt – und wir laden Dich ein, selbst Teil dieser Bühne zu werden. Wenn Du mit Deinem Verein sichtbar werden willst, wenn Du die Vielfalt Eurer Angebote zeigen oder neue Mitglieder begeistern möchtest, dann komm ins TV-Studio von „Trude Kuh“. Wir erreichen über 14,5 Mio. Kontakte im Monat, geben Deinem Verein eine starke Präsenz und bieten zugleich echte Werbemöglichkeiten für Unternehmen, die Aufmerksamkeit und Authentizität verbinden. In Kürze: Der SVNA Nettlenburg/Allermöhe steht für Familie, Integration, Gesundheit, Hallenknappheit als Herausforderung, Ehrenamt als Herzstück, Fitnessboxen als junge Dynamik, Laternenumzug als Stadtteilkultur und Kinder- wie Seniorensport als verbindende Brücke; wenn Du Deinen Verein genauso kraftvoll vorstellen möchtest, findest Du alles über uns direkt bei „Trude Kuh“ und kannst Deinen Verein im Interview vorstellen. Wir von „Trude Kuh“ öffnen Dir die Türen, produzieren mit professioneller Redaktion und sympathischer Moderation, schaffen Inhalte, die Menschen berühren, und wenn auch Du Deinen Verein oder Dein Unternehmen präsentieren willst, dann melde Dich – wir bringen Deine Geschichte ins Bild und Deine Botschaft zu einem Publikum, das zuhört, lacht und mitmacht.

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