Heike Baalmann und Ina Wysotzki vom Projekt: Erlebe Vielfalt im Ehrenamt zu Gast bei „Trude Kuh“
Wenn große Zitate den Raum öffnen, wird das Thema spürbar: Von Albert Einstein bis Hannah Arendt – Denkweisen und Mut prägen den Weg, wie Gesellschaft Probleme angeht und Lösungen findet. Genau hier setzt EVE an, „Erlebe Vielfalt im Ehrenamt“, ein Projekt der Vitus Stiftung aus Meppen, das Inklusion mit gelebtem Ehrenamt verbindet. Die Botschaft ist klar und bewegend: Menschen mit Behinderung sind nicht nur Empfangende, sie sind Gebende, Organisatoren, Gestalter. Mit Energie, Humor und klarem Blick berichten Projektleiterin Heike Baalmann und Projektbotschafterin Ina Wysotzki, wie Missstände in Chancen verwandelt werden – und wie aus dem „nicht gedacht“ ein „mitgedacht“ wird. Moderiert wurde das Gespräch von Redaktionsleiter Georg Mahn in den Studios von „Trude Kuh“.
EVE: Erlebe Vielfalt im Ehrenamt – wie Inklusion praktisch wirkt
EVE ist 2024 gestartet und will Denkweisen zu Ehrenamt und Behinderung spürbar verändern. Der Ansatz ist ebenso pragmatisch wie kraftvoll: Köpfe öffnen, Strukturen berühren, Vereine entlasten und Menschen mit Behinderung sichtbar machen. Heike Baalmann betont, wie hartnäckig alte Bilder sind: Wer Behinderung hört, denkt oft automatisch an Hilfebedarf – und übersieht Kompetenz, Lust und Verantwortungsgefühl. EVE beweist das Gegenteil. Der Projektkern: Menschen mit Behinderung werden in echte Aufgaben und Teams vermittelt, nicht in symbolische Rollen. Dabei steht das Interesse an erster Stelle. Ob Küche, Empfang, Organisation oder Sport – Engagement wird passgenau gefunden, begleitet und verankert.
Die Botschafter von EVE: Vielfalt, die man sieht – und die funktioniert
Sichtbarkeit ist Programm. Dafür hat EVE sieben Projektbotschafterinnen und -botschafter gewonnen – fünf davon mit eigener Behinderung –, die in unterschiedlichen Feldern aktiv sind. Ina Wysotzki engagiert sich politisch im Behindertenbeirat des Landkreises Emsland und kämpft dafür, gesehen und gehört zu werden. Martin liest als Lektor in der Kirchengemeinde, Jochen trainiert Fußball und eine inklusive Turngruppe, Elisa belebt das Jugendzentrum in Meppen, Franzi ist Frauenbeauftragte in der Werkstatt, Ele ist als Mutter einer Tochter mit Behinderung Vorsitzende des Provitus Fördervereins, Lothar organisiert eine Kreativgruppe und unterstützt den SV Meppen Fanclub. Diese Bandbreite ist kein Schaufenster, sondern gelebte Praxis: echte Aufgaben, echte Verantwortung, echte Wirkung.
Öffentlichkeitsarbeit mit Herz: Gelbe Pullis, bunte Socken und klare Botschaften
Damit Inklusion nicht im Lippenbekenntnis verharrt, schafft EVE Aufmerksamkeit – charmant, direkt und unübersehbar. Eine Sockenaktion motivierte Menschen mit Behinderung, ihr Ehrenamt zu zeigen: Wer ein Bild aus seinem Engagement schickte, bekam ein buntes Dankeschön-Paket. Auf dem Marktplatz spannten die EVE-Teams die Fotos quer über die Fläche, alle im leuchtend gelben Pulli. Das ist mehr als Symbolik; es erzählt eine kraftvolle Geschichte von Teilhabe. Bei Fachtagen – etwa „Inklusion als Chance“ – sind die Botschafter präsent, argumentieren, inspirieren und beweisen live, was sie können. Öffentlichkeitsarbeit ist für EVE nicht Beiwerk, sondern Motor, um Vereine und Einrichtungen für neue Zielgruppen zu öffnen.
Der Weg ins Ehrenamt: Schnuppern, Vermitteln, Dranbleiben
EVE arbeitet eng mit dem Freiwilligenzentrum zusammen und setzt auf praxisnahe Einstiege. Projektwochen bieten „Schnupperengagement“ – mit hohem Klebeeffekt, wie Heike schmunzelnd berichtet: Wer einmal mitmacht, bleibt oft. Beispiel DAK-Blutspende: Hier wurden gezielt Helferinnen und Helfer für Empfang, Küche und Catering vermittelt. Andere landeten im Kneippverein oder beim DRK in der schnellen Einsatztruppe. Immer gilt: Interessen erfragen, Formate finden, Unterstützung klären. Ob Anleitung, Wege-Begleitung oder dauerhaftes Mentoring – Hilfe wird so organisiert, wie sie gebraucht wird. Ziel ist nicht die „Sonderrolle“, sondern das selbstverständlich inkludierte Mitglied im Team.
Mut zur Realität: Weniger Angst, mehr Zutrauen
Die zentrale Forderung von EVE ist entwaffnend einfach: Menschen mit Behinderung werden mitgedacht. Vereine sollen den Blick weiten und nicht nur im eigenen Freundeskreis suchen. Mut schlägt Perfektion. Fehler gehören zur Entwicklung, Stillstand entsteht aus Angst. Wer vorne steht, braucht ein Faible für Inklusion und die Bereitschaft, Dinge auszuprobieren. Genau das schafft lebendige Vereinsarbeit. Ina bringt es auf den Punkt: „Wir können was bewegen – und zwar eine riesengroße Menge.“ Ihr persönlicher Weg – mit angeborenem Herzfehler – zeigt, wie stark Motivation und Selbstbewusstsein wirken. Ja, Blicke und Vorurteile gibt es, aber Argumente in Aktion überzeugen: Menschen mit Behinderung leisten, führen, gestalten. Sie sind Ehrenamt – und sie bereichern es.
Deine Chance auf Sichtbarkeit und Wirkung bei „Trude Kuh“
Wir von „Trude Kuh“ fassen für Dich die wichtigsten Punkte zusammen: EVE – „Erlebe Vielfalt im Ehrenamt“ der Vitus Stiftung – zeigt eindrucksvoll, wie Menschen mit Behinderung Verantwortung übernehmen, Vereine beleben und Inklusion im Alltag funktioniert. Von der bunte-Socken-Aktion über Marktplatz-Installationen bis zu Fachtagen und konkreter Vermittlung zu Blutspendediensten, Vereinen und Hilfsorganisationen: Hier entsteht echte Teilhabe durch echtes Engagement. Wenn Du mit Deinem Verein oder Deiner Initiative eine Geschichte hast, die gehört werden soll, dann melde Dich bei uns und wir zeigen Dich im TV-Studio von „Trude Kuh“. Wir erreichen über 14,5 Mio. Kontakte im Monat – das eröffnet Dir enorme Reichweiten und starke Werbemöglichkeiten für Unternehmen. Schau gerne auf „Trude Kuh“, informiere Dich zum TV-Studio von „Trude Kuh“, nutze die Chance, Deinen Verein im Interview vorzustellen, und entdecke unsere Werbemöglichkeiten für Unternehmen. Wir von „Trude Kuh“ sind bereit, Deine Inhalte sichtbar zu machen – wenn auch Du Menschen begeistern, Engagement stärken und Deine Marke klug platzieren willst, dann komm zu uns und wir setzen Deine Geschichte aufmerksamkeitsstark in Szene.