Vereine vorstellen 16. Juli 2026

Thomas Radtke vom Farmsener Turnverein von 1926 e.V. zu Gast bei „Trude Kuh“

Ein Ball, der über den Rasen rollt, Kinderlachen in der Turnhalle, konzentrierte Atemzüge im Schwimmbad und Jubelrufe von der Tribüne – so beginnt die Erzählung eines Vereins, der einem Stadtteil seit einem Jahrhundert ein gemeinsames Herz schenkt. Der Farmsener Turnverein von 1926 e.V. prägt den Hamburger Bezirk Wandsbek mit Sport, Begegnung und Zusammenhalt und zeigt, wie lebendig Vereinsleben sein kann, wenn viele Hände mit anpacken. Im „Trude Kuh“ TV-Studio spricht der erste Vorsitzende Thomas Radtke darüber, wie aus 80 Unterschriften im Gründungsjahr eine große Vereinsfamilie mit rund 2.900 Mitgliedern wurde, warum Ehrenamt das tragende Fundament bleibt und wieso 2026 die magische Marke von 3.000 Mitgliedern fallen soll. Das Gespräch führte Redaktionsleiter Georg Mahn.

100 Jahre Bewegung: Breitensport mit Herz und Haltung

Als Thomas Radtke 2014 in der Fußballabteilung begann, kannte er vor allem den Blick auf den eigenen Platz. Seit seiner Wahl zum ersten Vorsitzenden im Mai des vergangenen Jahres hat er die ganze Breite des Vereins entdeckt – und vor allem die Menschen dahinter. Die Vorbereitungen zur 100-Jahr-Feier im Mai wurden zu einem Gemeinschaftsprojekt, bei dem alle Abteilungen anpackten: Planen, aufbauen, aufräumen, gestalten. Dieses Miteinander ist für ihn der Kern des Vereins: Sport als Bühne, die aus Leidenschaft, Ehrenamt und echter Nachbarschaft eine Gemeinschaft formt.

Der Farmsener Turnverein von 1926 e.V. bietet ein breites Spektrum: Fußball, Schwimmen, Tennis, Volleyball, Tanzen und Eishockey in Kooperation mit den Crocodiles Hamburg. Die Größe zeigt sich nicht nur in den Mitgliedszahlen, sondern auch in der Infrastruktur. Mit über 30 Trainingsstätten, teils vereinseigen, teils angemietet, schafft der Verein die Basis dafür, dass Kinder und Erwachsene intern zwischen Sportarten wechseln können, ohne die Vereinsbindung zu verlieren. Das fördert Vielfalt, hält motiviert und bindet Mitglieder langfristig.

Willkommen in Wandsbek: Sport als Türöffner in der Großstadt

Hamburg ist Weltstadt und Nachbarschaft zugleich. Wer neu ankommt, findet im Farmsener Turnverein von 1926 e.V. einen Ort, an dem man schnell Anschluss bekommt. Radtke beschreibt eine gelebte Willkommenskultur quer durch die Abteilungen, in der Freundschaften entstehen und Vereinsleben neue Wurzeln schlägt. Besonders in einer Stadt, in der Menschen häufig zu- und wegziehen, ist diese Offenheit ein Gewinn: Sport als verlässlicher Anlaufpunkt, an dem man ankommt, sich austauscht und mitmacht.

Die interne Verzahnung wächst: Abteilungen laden sich gegenseitig ein, Projekte entstehen gemeinsam. Ein Beispiel ist das geplante Tennisfest im Oktober mit Fußballtennisturnier – Abteilungsgrenzen werden überschritten, damit Mitglieder Neues ausprobieren können. Präsentationsflächen wie das große Sommerfest zur Hundertjahrfeier stärken das Wir-Gefühl und machen Vielfalt sichtbar. Gleichzeitig sieht der Verein Ausbaupotenzial bei kombinierten Angeboten und abteilungsübergreifender Kommunikation, um Synergien noch besser zu nutzen.

Digital verbunden: Vereins-App als Schaltzentrale

Zum Jubiläum ging der Farmsener Turnverein von 1926 e.V. digital einen Schritt voran: Eine eigene App ist seit Mai in den App Stores von iOS und Android verfügbar. Sie verknüpft Website, Social Media und Vereinskalender, spielt neue Beiträge und Posts automatisch aus und eröffnet mit Chat, Push-Nachrichten und einem „schwarzen Brett“ schnelle Wege der Interaktion. Ob Termin, Turnier oder Tauschbörse für Sportkleidung – die App schafft Nähe und Tempo im Vereinsalltag und erleichtert die abteilungsübergreifende Vernetzung.

Erfolge und Herausforderungen: Vom Beckenrand bis zur Bande

Sportlich punktet der Verein mit starken Sparten: Fußball, Schwimmen, Tennis und Eishockey zählen zu den größten Bereichen. Im Schwimmen überzeugten Kinder zuletzt bei den Deutschen Meisterschaften, während die Fußball-Senioren in die höchste Spielklasse aufstiegen und die erste Herrenmannschaft ebenfalls einen Aufstieg feiern durfte. Die Jugendteams – etwa der Jahrgang 2017 – bringen Talent und Perspektive, und in Eishockey gehört der Verein mit den Crocodiles zu den wenigen Anbietern in Hamburg, inklusive Grundlagen wie Schlittschuhlaufen.

Der sportliche Erfolg bringt auch organisatorische Lasten mit sich. In Hamburg sind Hallen- und Schwimmzeiten knapp, die Vergabe umkämpft. Mit einem wachsenden Mitgliederstamm steigt der Bedarf, doch Infrastruktur, Trainerkapazitäten und Betreuungsmöglichkeiten setzen Grenzen. Wartelisten lassen sich nicht immer vermeiden. Um Angebote dennoch stabil zu halten, denkt der Verein in Alternativen – sportartsnah, kreativ, aber realistisch. Gleichzeitig gilt: Schwimmen braucht Wasser, Turnen eine Halle, und Eishockey Eis. Instandhaltung, etwa am Lehrschwimmbecken, und Modernisierungen wie ein geplanter Vereinsheimneubau bleiben zentrale Baustellen.

Das Ehrenamt bildet dabei das Rückgrat: Trainer, Betreuer, Helfer tragen den Betrieb, organisieren Feiern und stemmen Wettkampfreisen. Der harte Kern umfasst oft 20 bis 30 Menschen – engagiert, belastbar, aber nicht unerschöpflich. Der Verein wünscht sich mehr Hände, um Last zu teilen und Wartezeiten zu verkürzen. Finanzierung ist ebenfalls ein Thema. Über Mitgliedsbeiträge hinaus braucht es Partner, Sponsoren und Spenden, um Material, Trikots, Fahrten und Pflege zu sichern. Gerade kostenintensive Sportarten wie Eishockey oder überregionale Turniere im Tennis und Schwimmen sind ohne zusätzliche Mittel kaum zu stemmen.

Blick nach vorn: Ziele, die verbinden

Für Thomas Radtke ist 2026 ein Meilenstein: Die 3.000er-Marke bei den Mitgliedern soll fallen – historisch wäre das ein Novum. Parallel stehen Investitionen an, darunter die Instandsetzung des Lehrschwimmbeckens und der erhoffte Neubau des Vereinsheims. Und auch wenn humorvoll in den Raum gestellt wird, dass ein Vorsitzender statistisch gut und gerne 50 Jahre bleibt, ist klar: Die Zukunft lebt von Kontinuität und Erneuerung. Vielleicht übernimmt irgendwann der Sohn die Pflege und Renovierung, doch vorerst bleibt der gemeinsame Auftrag, den Sport und das Miteinander in Wandsbek weiter zu stärken.

Deine Einladung: Mitmachen, vorstellen, wachsen – hier im TV-Studio von „Trude Kuh“

Wir von „Trude Kuh“ freuen uns, wenn Du Deinen Verein, Deine Abteilung oder Dein Unternehmen im TV-Studio von „Trude Kuh“ vorstellst, denn genau dafür sind wir da: Geschichten sichtbar machen, Menschen verbinden und Reichweite schaffen; im Interview mit Thomas Radtke vom Farmsener Turnverein von 1926 e.V. hast Du gesehen, wie breit ein Verein aufgestellt sein kann, welche Erfolge etwa im Schwimmen, Fußball, Tennis und Eishockey möglich sind, warum Digitalisierung mit der neuen App hilft, Mitglieder zusammenzubringen, und weshalb Ehrenamt, Sponsoren und Spenden die Basis bilden, um Hallenzeiten, Ausrüstung und Fahrten zu sichern; wenn Du Deinen Verein vorstellen willst oder als Unternehmen die Werbechancen unserer Plattform nutzen möchtest, dann schau gern bei „Trude Kuh“ vorbei unter „Trude Kuh“, entdecke das TV-Studio von „Trude Kuh“, nutze die Möglichkeit, Deinen Verein im Interview vorstellen zu lassen und informiere Dich zu unseren Werbemöglichkeiten für Unternehmen; mit über 14,5 Mio. Kontakten pro Monat bieten wir enorme Reichweite für Vereinspräsentationen und Firmenkampagnen – wenn Du also sichtbar werden willst, melde Dich bei uns und wir machen aus Deiner Geschichte ein TV-Erlebnis mit Wirkung.

Spenden